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21.09.2016

House of Winterthur

Wirtschaftsverbände (HAW und KMU-Verband) „not amused“ über die Rückweisung des House of Winterthur durch die mitte-links Parteien des Grossen Gemeinderates

Die Wirtschaftsverbände, die sich als Gründungsmitglieder der heutigen Standortförderung immer für eine echte Partnerschaft zwischen Politik und Wirtschaft eingesetzt haben, sind verärgert über die politischen Machtspiele im Grossen Gemeinderat betr. der Neugründung des Vereins House of Winterthur. Die Blockade der mitte-links Parteien verhindert gerade in den heutigen wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine moderne, wirkungsvolle und durch die Fusion konzentrierte Vermarktung unserer Region. Zu Recht hat der Stadtpräsident von einem Affront gesprochen. Besonders zu kritisieren ist die Behauptung der Verhinderer, dass der neue Verein massgeblich von der Stadt Winterthur finanziert wird.  


Gemäss Ziff. 5.2 der Leistungsvereinbarung der Stadt Winterthur, wie sie dem grossen Gemeinderat präsentiert wurde, leistet die Stadt Winterthur zwar den absolut gesehen höchsten Beitrag. Bei einem Gesamtbudget von rund 3.14 Millionen Franken steuert aber die öffentliche Hand (Kanton und Gemeinden) 46% der Erträge bei, wovon nur rund 30% auf die Stadt Winterthur entfallen. Der Eigenfinanzierungsgrad von „House of Winterthur“ liegt damit bei über 50%. Wahrlich ein schlechtes Argument, um der Standortförderung eine eigene politische Meinung verbieten zu wollen und darum der seit 2 Jahren unter Beizug aller Interessensgruppen aufgegleisten Gründung des Vereins House of Winterthur Knüppel in den Weg zu werfen.

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