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	<title>Aktuellste News</title>
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	<updated>2026-11-02T06:02:48+01:00</updated>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-30:4721</id>
			
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			<title>Ja zur Revision des Kriegsmaterialgesetzes – für eine glaubwürdige Neutralität und mehr Sicherheit</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Sicherheitslage in Europa grundlegend verändert. Der Krieg ist auf unseren Kontinent zurückgekehrt und die Hoffnung auf eine dauerhafte Friedensordnung ist einer neuen sicherheitspolitischen Realität gewichen. Gleichzeitig zeigt sich, dass die USA als sicherheitspolitischer Partner Europas weniger berechenbar geworden sind. Europa muss deshalb mehr Eigenverantwortung für seine Verteidigung übernehmen und seine Abhängigkeit von aussereuropäischen Partnern reduzieren.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Auch die Schweiz kann sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Neutralit&auml;t bedeutet nicht, dass uns die Sicherheit Europas gleichg&uuml;ltig sein kann. Im Gegenteil als neutraler Staat mit einer glaubw&uuml;rdigen bewaffneten Neutralit&auml;t sind wir darauf angewiesen, unsere eigene Verteidigungsf&auml;higkeit zu erhalten und weiterzuentwickeln. Dazu geh&ouml;rt auch eine leistungsf&auml;hige einheimische Sicherheits- und R&uuml;stungsindustrie.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Schweiz verf&uuml;gt &uuml;ber innovative und international konkurrenzf&auml;hige Unternehmen, nicht nur in der traditionellen R&uuml;stungsindustrie, sondern zunehmend auch in zukunftsweisenden Technologien wie Drohnen, Raumfahrt, Sensorik und Flugabwehr. Diese Kompetenzen sind f&uuml;r die Sicherheit unseres Landes von strategischer Bedeutung. Sie lassen sich jedoch nur erhalten und weiterentwickeln, wenn die Unternehmen Zugang zu ausreichend grossen M&auml;rkten haben und mit europ&auml;ischen Partnern zusammenarbeiten k&ouml;nnen. Der Schweizer Heimmarkt allein ist daf&uuml;r zu klein.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Wer eine eigenst&auml;ndige Verteidigungsf&auml;higkeit der Schweiz will, muss deshalb auch die industriellen Voraussetzungen daf&uuml;r schaffen.</strong>&nbsp;Ohne verl&auml;ssliche Exportm&ouml;glichkeiten und internationale Kooperation drohen wichtige Technologien, wertvolles Know-how und hochqualifizierte Arbeitspl&auml;tze ins Ausland abzuwandern. Die Revision des Kriegsmaterialgesetzes tr&auml;gt dazu bei, diese Kompetenzen in der Schweiz zu halten und damit auch die Versorgungssicherheit unserer Armee langfristig zu st&auml;rken.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Dabei geht es keineswegs darum, Schweizer Kriegsmaterial k&uuml;nftig unkontrolliert in alle Welt zu exportieren. Die Revision sieht einen klar begrenzten rechtlichen Rahmen vor. Die vorgesehenen Erleichterungen konzentrieren sich auf einen definierten Kreis von Partnerstaaten, insbesondere L&auml;nder mit vergleichbaren rechtsstaatlichen Grunds&auml;tzen und sicherheitspolitischen Wertvorstellungen. Die Schweiz beh&auml;lt ihre gesetzlichen Kontrollm&ouml;glichkeiten und ihre v&ouml;lkerrechtlichen sowie neutralit&auml;tsrechtlichen Verpflichtungen bleiben bestehen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Eine verantwortungsvolle Sicherheitspolitik muss wirtschaftliche, technologische und milit&auml;rische Realit&auml;ten ber&uuml;cksichtigen. Es w&auml;re widerspr&uuml;chlich, von unserer Armee eine glaubw&uuml;rdige Verteidigungsf&auml;higkeit zu verlangen, gleichzeitig aber den Unternehmen, die daf&uuml;r entscheidende Technologien entwickeln, die wirtschaftliche Grundlage zu entziehen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Schweiz bleibt neutral. Aber Neutralit&auml;t darf nicht mit sicherheitspolitischer Isolation verwechselt werden. Eine glaubw&uuml;rdige bewaffnete Neutralit&auml;t setzt voraus, dass wir uns im Ernstfall verteidigen k&ouml;nnen. Dazu brauchen wir eine starke Armee, technologisches Know-how und eine wettbewerbsf&auml;hige industrielle Basis.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Ein Ja zur Revision des Kriegsmaterialgesetzes ist deshalb ein Ja zu einer glaubw&uuml;rdigen bewaffneten Neutralit&auml;t, zum Erhalt von Schweizer Know-how und qualifizierten Arbeitspl&auml;tzen &ndash; und zu mehr Sicherheit in der Schweiz und in Europa.</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><a href="https://www.thomas-anwander.ch/blog/">Thomas Anwander</a><br />
Pr&auml;sident Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur<br />
Kantonsrat Die Mitte</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-30T13:02:54+01:00</updated>
			<published>2026-10-30T12:56:00+01:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-29:4718</id>
			
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			<title>Richtplan Teil 3: Verdichtung</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Winterthur soll wachsen und den vorhandenen Raum besser nutzen. Der kommunale Richtplan setzt dabei auf eine stärkere Verdichtung und die Durchmischung von Wohnen und Arbeiten. Doch nicht jede Fläche eignet sich für jede Nutzung. Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) warnt davor, dass zusätzliche Vorgaben und Nutzungskonflikte die Entwicklung der Stadt erschweren könnten.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">In unserer vierteiligen Blogserie beleuchten wir den kommunalen Richtplan aus wirtschaftlicher Sicht. Nachdem wir im&nbsp;<a href="https://www.haw.ch/aktuell/kommunaler-richtplan-teil-1-arbeitspl%C3%A4tze" style="color:#954f72; text-decoration:underline">ersten Beitrag</a>&nbsp;das Ziel von 30&#39;000 zus&auml;tzlichen Arbeitspl&auml;tzen und im&nbsp;<a href="https://www.haw.ch/aktuell/kommunaler-richtplan-teil-2-verkehr?hsLang=de" style="color:#954f72; text-decoration:underline">zweiten Beitrag</a>&nbsp;die geplante Reduktion des Autoverkehrs kritisch betrachtet haben, steht nun die Stadtentwicklung im Mittelpunkt. Wie l&auml;sst sich zus&auml;tzlicher Wohnraum schaffen, ohne Gewerbe und Industrie einzuschr&auml;nken?</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>&Uuml;berall Verdichtung</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Winterthur ben&ouml;tigt zus&auml;tzlichen Wohnraum. Angesichts der knappen verf&uuml;gbaren Fl&auml;chen ist eine Verdichtung bestehender Siedlungsgebiete grunds&auml;tzlich sinnvoll. Der Richtplan sieht deshalb vor, einen wesentlichen Teil des Wachstums auf sechs Schwerpunktr&auml;ume zu konzentrieren. Die HAW begr&uuml;sst grunds&auml;tzlich die gezielte Entwicklung gut erschlossener Gebiete. Allerdings darf Verdichtung nicht mit einer m&ouml;glichst umfassenden Durchmischung s&auml;mtlicher Nutzungen gleichgesetzt werden. Was rund um den Hauptbahnhof sinnvoll sein kann, muss nicht automatisch f&uuml;r Industrie- und Gewerbegebiete gelten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Gerade produzierende Betriebe ben&ouml;tigen zusammenh&auml;ngende Fl&auml;chen, gute Strassenanbindungen und gen&uuml;gend Spielraum f&uuml;r Anlieferungen, L&auml;rm und andere betriebliche Anforderungen. Werden solche Gebiete zunehmend mit Wohnnutzungen durchmischt, k&ouml;nnen Konflikte entstehen, die den Handlungsspielraum bestehender Unternehmen einschr&auml;nken.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Mangel an Gewerbefl&auml;chen&nbsp;</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Bereits in ihrer Stellungnahme von 2023 hat die HAW darauf hingewiesen, dass Winterthur nicht einfach zus&auml;tzliche Gewerber&auml;ume ben&ouml;tigt, sondern vor allem geeignete Fl&auml;chen f&uuml;r Handwerk, Industrie und produzierende Unternehmen. Ein Ladenlokal im Erdgeschoss einer Wohn&uuml;berbauung kann f&uuml;r ein Dienstleistungsunternehmen attraktiv sein. F&uuml;r einen Produktionsbetrieb mit Maschinen, Warenlieferungen und entsprechendem Platzbedarf ist es hingegen kaum geeignet.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Der Richtplan sollte deshalb nicht nur auf eine m&ouml;glichst vielf&auml;ltige Nutzung setzen, sondern die unterschiedlichen Bed&uuml;rfnisse der Unternehmen ber&uuml;cksichtigen. Dazu geh&ouml;rt insbesondere, bestehende Arbeitsplatzgebiete langfristig zu sichern und bei Bedarf neue geeignete Gewerbefl&auml;chen zu erm&ouml;glichen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Mehr Wohnraum</strong>,<strong>&nbsp;weniger H&uuml;rden</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Neben der Sicherung von Gewerbefl&auml;chen stellt sich die Frage, wie Winterthur den dringend ben&ouml;tigten Wohnraum tats&auml;chlich schaffen kann. In ihrer Stellungnahme von 2023 sprach sich die HAW f&uuml;r ein ausgewogenes Wohnraumangebot aus. Neben preisg&uuml;nstigen Wohnungen braucht es auch Wohnraum f&uuml;r unterschiedliche Einkommensgruppen. Dies ist nicht zuletzt f&uuml;r die langfristige Steuerkraft der Stadt von Bedeutung.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Kritisch sieht die HAW hingegen pauschale Vorgaben, etwa feste Quoten f&uuml;r preisg&uuml;nstigen Wohnraum bei Auf- und Umzonungen. Nicht jedes Areal verf&uuml;gt &uuml;ber dieselben Voraussetzungen. Einheitliche Anforderungen k&ouml;nnen deshalb die Entwicklung einzelner Projekte erschweren. Hinzu kommen zahlreiche planerische Auflagen, Pr&uuml;fverfahren und Bewilligungsschritte. Zwar sind klare Regeln f&uuml;r eine qualitativ gute Stadtentwicklung notwendig. Werden die Anforderungen jedoch zu komplex, steigen die Kosten und Projekte verz&ouml;gern sich. Gerade angesichts des angespannten Wohnungsmarktes w&auml;re es widerspr&uuml;chlich, zus&auml;tzlichen Wohnraum schaffen zu wollen und gleichzeitig dessen Realisierung unn&ouml;tig zu erschweren.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Wachstum braucht Akzeptanz</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Eine erfolgreiche Verdichtung h&auml;ngt nicht allein davon ab, wie viele zus&auml;tzliche Wohnungen oder Arbeitspl&auml;tze entstehen. Entscheidend ist auch, ob die Bev&ouml;lkerung die Ver&auml;nderungen als Verbesserung ihrer Lebensqualit&auml;t wahrnimmt. Dazu geh&ouml;ren attraktive &ouml;ffentliche R&auml;ume, Gr&uuml;nfl&auml;chen, funktionierende Verkehrsanbindungen sowie ausreichende Schulen und weitere &ouml;ffentliche Angebote. Bereits 2023 forderte die HAW deshalb, die gesellschaftlichen Auswirkungen des geplanten Wachstums vertieft zu untersuchen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Gute Stadtentwicklung entsteht nicht durch m&ouml;glichst viele Vorschriften, sondern durch L&ouml;sungen, die den unterschiedlichen Bed&uuml;rfnissen der Bev&ouml;lkerung und Wirtschaft gerecht werden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Fazit</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Winterthur muss sich weiterentwickeln. Zus&auml;tzlicher Wohnraum und eine bessere Nutzung bestehender Fl&auml;chen sind wichtige Ziele. Sie d&uuml;rfen jedoch nicht dazu f&uuml;hren, dass Unternehmen ihren Standort verlieren oder neue Bauprojekte an &uuml;berm&auml;ssigen Anforderungen scheitern. Die HAW setzt sich deshalb f&uuml;r eine differenzierte Verdichtung ein, die geeignete Fl&auml;chen f&uuml;r Gewerbe und Industrie sichert, unterschiedliche Wohnbed&uuml;rfnisse ber&uuml;cksichtigt und gen&uuml;gend Flexibilit&auml;t f&uuml;r konkrete Projekte l&auml;sst.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Denn eine erfolgreiche Stadtentwicklung schafft nicht nur mehr Raum, sondern auch die richtigen Voraussetzungen, damit Wohnen und Arbeiten langfristig nebeneinander funktionieren k&ouml;nnen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Link zur Website der Gegenkampagne&nbsp;<a href="https://www.soziales-winterthur-erhalten.ch/" style="color:#954f72; text-decoration:underline">hier</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Link zur detaillierten Stellungnahme der HAW&nbsp;<a href="https://www.haw.ch/hubfs/2023%2011%2021%20Richtplan%20Einschreiben%20pf.pdf" style="color:#954f72; text-decoration:underline">hier</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Andrin Gross, Bachelor of Arts in Politikwissenschaften, Werkstudent HAW</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-29T16:03:36+01:00</updated>
			<published>2026-10-29T16:00:00+01:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-29:4717</id>
			
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			<title>FDP Winterthur übernimmt Verantwortung: Starke Liste für die Kantonsratswahlen im Frühling</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die FDP Winterthur hat die Liste für die Kantonsratswahlen vom 4. April 2027 verabschiedet. Neben dem bisherigen Kantonsrat Dieter Kläy setzt die Partei auf ein starkes, vielseitiges Team.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Ob Unternehmer oder Fachfrau, Webdesigner, Anw&auml;ltin oder Spitzensportler: Die FDP Winterthur vereint alle Lebenswelten. Als einzige Partei setzt sie sich konsequent f&uuml;r jene ein, die t&auml;glich den Wecker stellen und die Schweizer Wirtschaft tragen. Das Ziel ist klar: Mittelstand und KMU m&uuml;ssen sp&uuml;rbar entlastet statt weiter belastet werden.<br />
<br />
Angef&uuml;hrt wird die Liste vom erfahrenen Kantonsrat Dieter Kl&auml;y und vom Parteipr&auml;sident und Stadtparlamentarier Raphael Tobler. Dicht dahinter folgen Elmonda Bajraliu sowie die beiden Co-Fraktionspr&auml;sidien des Stadtparlaments, Dani Romay und Cristina Mancuso Cabello. Insgesamt 13 engagierte Pers&ouml;nlichkeiten bringen breite politische Erfahrung mit und wollen diese k&uuml;nftig f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung im Kanton Z&uuml;rich einsetzen.<br />
<br />
Die Wahlen im Kanton Z&uuml;rich finden am 4. April 2027 statt. Die FDP Winterthur ist bereit, mit pragmatischen L&ouml;sungen Verantwortung zu &uuml;bernehmen. Parteipr&auml;sident Raphael Tobler betont: &bdquo;Die FDP Winterthur beweist immer wieder, dass sie mit starken Pers&ouml;nlichkeiten Wahlen gewinnen kann. Wir sind f&uuml;r den Wahlkampf bestens ger&uuml;stet.&ldquo;<br />
<br />
F&uuml;r erg&auml;nzende Ausk&uuml;nfte stehen Ihnen gerne zur Verf&uuml;gung:<br />
Raphael Tobler, Pr&auml;sident FDP, 079 278 32 94<br />
Dieter Kl&auml;y, Pr&auml;sident Findungskommission, 079 207 63 22<br />
<br />
Weitere Informationen: <a href="https://www.fdp-winterthur.ch/wahlen-2027/kantonsrat">fdp-winterthur.ch/wahlen-2027/kantonsrat</a></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-29T11:35:34+01:00</updated>
			<published>2026-10-29T11:30:00+01:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-27:4712</id>
			
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			<title>NEIN zum missratenen Richtplan 2040 – sonst droht Verkehrskollaps, Pflegenotstand und Mietexplosion</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Experten schlagen Alarm: Der missratene Winterthurer Richtplan führt in den Verkehrskollaps, gefährdet die Pflege zu Hause und wird in der Stadt Winterthur zu einer Mietpreisexplosion führen. Deshalb traten heute der Verkehrsingenieur Werner Schurter, Spitex-Unternehmerin Mia Memedi und der KMU-Verbandsvertreter Bert Höfmanner vor die Medien. Ihr Fazit: Ein NEIN am 29. November wende negative Folgen von Winterthur ab.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Der Richtplan will den Anteil des Autoverkehrs von 42 auf 20 Prozent mehr als halbieren. Es droht der radikale Abbau von Parkpl&auml;tzen und Verkehrsinfrastruktur. Gleichzeitig soll die Stadt um bis zu 35&#39;000 Personen wachsen. Mehr Menschen auf weniger Strasse &ndash; diese Rechnung geht nicht auf. Die Folgen sind Stau, Schleichverkehr durch die Quartiere und Busse, die ebenfalls stecken bleiben. &laquo;Ich bin ein Freund des &ouml;ffentlichen Verkehrs. Aber wer die Strasse verstopft, legt auch den Stadtbus lahm. Das ist kein Fortschritt, das ist ein Verkehrskollaps mit Ansage.&raquo;, sagt&nbsp;<strong>Werner Schurter als sehr erfahrener Verkehrsingenieur, als ehemaliges Mitglied der&nbsp;</strong><strong>SBB-Gesch&auml;ftsleitung und als alt Stadtparlamentarier.&nbsp;</strong></p>

<p><strong>Mietpreisexplosion droht&nbsp;</strong></p>

<p>Der missratene Richtplan wird beh&ouml;rdenverbindlich sein und &uuml;ber 110 Auftr&auml;ge enthalten. Ein Abbau der direkten Demokratie. Zudem soll die Verwaltungsb&uuml;rokratie umfassend ausgebaut werden. Weniger Wohnungen werden entsteht, die Kostensteigerungen werden die Mieterinnen und Mieter tragen m&uuml;ssen. Es drohen uns &laquo;Z&uuml;rcher Verh&auml;ltnisse&raquo; &ndash; zulasten von Familien, jungen Menschen, Rentnern und jedem, der hier wohnt.&nbsp;</p>

<p><strong>Alterspflege wird erschwert&nbsp;</strong></p>

<p>Schon heute finden Spitex-Mitarbeiterinnen vor dem Haus ihrer Kunden oft keinen Parkplatz. Die Spitex-Bewilligung hilft nicht, wenn kein Feld frei ist. Wer trotzdem parkiert, kassiert eine Busse. Mit noch weniger Parkpl&auml;tzen wird die Pflege zu Hause kaum mehr m&ouml;glich. F&uuml;r &auml;ltere Menschen bleibt dann nur das Heim &ndash; das ist unsozial und teurer f&uuml;r alle. &laquo;Es gibt Tage, an denen wir nur noch arbeiten, um die Bussen wegen fehlender Parkpl&auml;tze zu bezahlen.&raquo;, gibt&nbsp;<strong>Mia Memedi als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin und Inhaberin eines Spitex-Betriebs zu bedenken.</strong></p>

<p><strong>Gewerbe wird aus der Stadt gedr&auml;ngt</strong></p>

<p>Der Richtplan verspricht wie das Blaue vom Himmel ein Plus von 40 Prozent mehr Arbeitspl&auml;tzen. Woher sollen die kommen? Gleichzeitig verschlechtert er aber genau das, was Betriebe brauchen. Das Kammernprinzip ohne Ringverbindung kann den Weg zwischen Mattenbach und T&ouml;ss um den Faktor 10 verl&auml;ngern. Lade- und Servicepl&auml;tze fehlen. Firmen an Autobahnanschl&uuml;ssen in Nachbargemeinden erhalten so einen Vorteil, Winterthurer Betriebe wandern ab. &laquo;Die Stadt verspricht eine Rekordzahl neuer Arbeitspl&auml;tze, ignoriert aber die wichtigsten Bed&uuml;rfnisse der Wirtschaft.&raquo;, warnt Bert Hofm&auml;nner als KMU-Vertreter.&nbsp;</p>

<p><strong>Winterthur soll sich weiterentwickeln. Aber mit Augenmass, mit allen Verkehrsmitteln und mit bezahlbaren Wohnungen. Wer die Lebensqualit&auml;t in unserer Stadt erhalten will, stimmen am 29. November NEIN zum missratenen Richtplan 2040.</strong></p>

<p><a href="https://www.soziales-winterthur-erhalten.ch">Weitere Informationen</a></p>

<p>&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-27T15:49:55+01:00</updated>
			<published>2026-10-27T15:45:00+01:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-26:4710</id>
			
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			<title>Parolenfassungen der Mitte zu der städtischen Abstimmungsvorlage vom 29. Nov. 2026</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Mitte Stadt Winterthur hat an ihrer Parteiversammlung am 20. Oktober 2026 folgende Parolen be-
schlossen:
- Nein zur Gesamtrevision des kommunalen Richtplans
- Ja zu weniger Schulden, Nein zur Volksinitiative</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>NEIN zur &laquo;Gesamtrevision des kommunalen Richtplans&raquo;</strong></p>

<p>Die Mitte Stadt Winterthur lehnt die Gesamtrevision des kommunalen Richtplans einstimmig ab. Die Vorlage setzt auf unrealistische Zielvorgaben: Bis 2040 sollen rund 30&#39;000 zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze entstehen und der Anteil des Autoverkehrs soll von rund 42 auf 20 Prozent sinken. Damit blendet der Richtplan aus, dass Infrastruktur und Wohnraum nicht im selben Tempo mitwachsen k&ouml;nnen und viele Menschen auf das Auto angewiesen bleiben. Der &ouml;ffentliche Verkehr m&uuml;sste sich verdoppeln, um die an sich erw&uuml;nschte Reduktion des Autoverkehrs auffangen zu k&ouml;nnen. Der Richtplan bietet aber keine r&auml;umlichen L&ouml;sungen zum massiven Ausbau des &ouml;ffentlichen Verkehrs. Ausserdem w&uuml;rden die meisten der neuen Arbeitspl&auml;tze an peripherer Lage entstehen, wo der Anteil Autoverkehr erfahrungsgem&auml;ss hoch w&auml;re.</p>

<p>Zudem schafft der Richtplan zu viel B&uuml;rokratie. Er l&ouml;st zahlreiche neue Studien, Konzepte und Auflagen aus, die Millionen Steuerfranken kosten und den Wohnungsbau verteuern und verz&ouml;gern. Gleichzeitig ist die Vorlage &uuml;berladen: Sie enth&auml;lt Detailvorgaben und Massnahmen, die nicht in einen Richtplan geh&ouml;ren, und bleibt an anderer Stelle unklar. Das schafft Unsicherheit statt Planungssicherheit. Winterthur soll sich mit Augenmass weiterentwickeln. Ein NEIN am 29. November ist ein JA zu einem schlankeren, realistischen und umsetzbaren Richtplan.</p>

<p><strong>Ja zu weniger Schulden - Nein zur Volksinitiative</strong></p>

<p>Die Mitte Stadt Winterthur hat an ihrer Parteiversammlung grossmehrheitlich die NEIN-Parole zur St&auml;dtischen Volksinitiative &laquo;Ja zu weniger Schulden&raquo; beschlossen. Die Mitte Stadt Winterthur anerkennt, dass die hohe Verschuldung der Stadt ein ernsthaftes Problem darstellt und ein nachhaltiger Schuldenabbau im Interesse k&uuml;nftiger Generationen dringend notwendig ist. Die Schuldeninitiative der FDP verfolgt zwar das richtige Ziel, setzt jedoch auf ein zu wenig flexibles Instrument. Zudem unterscheidet sie nicht zwischen steuer- und geb&uuml;hrenfinanzierten Bereichen, l&auml;sst zentrale Begriffe offen und gef&auml;hrdet durch unrealistische Abbauvorgaben notwendige Investitionen.</p>

<p>&laquo;Die Mitte setzt sich ein f&uuml;r eine verantwortungsvolle Finanzpolitik, welche die Schulden durch eine St&auml;rkung der Steuerkraft, eine effiziente Verwaltung und eine konsequente Priorisierung von Investitionen stabilisiert und langfristig reduziert.&raquo;, betont Iris Kuster, Fraktionspr&auml;sidentin der Mitte.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-26T11:10:20+01:00</updated>
			<published>2026-10-26T10:59:00+01:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-22:4705</id>
			
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			<title>Kommunaler Richtplan Teil 2: Verkehr</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Winterthur will wachsen und gleichzeitig den Autoverkehr deutlich reduzieren. Der kommunale Richtplan sieht vor, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) von 42 auf rund 20 Prozent zu senken. Doch wie lässt sich dieses Ziel mit dem angestrebten Wirtschaftswachstum vereinbaren? Gerade für Gewerbe, Handwerk und Industrie ist eine gute Erreichbarkeit entscheidend. Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) sieht hier einen zentralen Zielkonflikt.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Der kommunale Richtplan wird die Entwicklung Winterthurs &uuml;ber viele Jahre pr&auml;gen. Er legt fest, wie die Stadt wachsen soll, wo neue Arbeitspl&auml;tze und Wohnraum entstehen k&ouml;nnen und wie sich die Mobilit&auml;t entwickeln soll. Doch gerade aus wirtschaftlicher Sicht wirft er wichtige Fragen auf. Die HAW hat sich deshalb bereits mehrfach kritisch mit den vorgesehenen Massnahmen auseinandergesetzt. In einer vierteiligen Blogserie beleuchten wir die wichtigsten Kritikpunkte und zeigen auf, welche Auswirkungen der Richtplan auf Winterthurs Zukunft haben k&ouml;nnte. Nachdem wir uns im&nbsp;<a href="https://www.haw.ch/aktuell/kommunaler-richtplan-teil-1-arbeitspl%C3%A4tze" style="color:#954f72; text-decoration:underline">ersten Beitrag</a>&nbsp;mit dem Ziel von 30&#39;000 zus&auml;tzlichen Arbeitspl&auml;tzen besch&auml;ftigt haben, steht nun die Verkehrspolitik im Mittelpunkt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Weniger Autoverkehr trotz mehr Arbeitspl&auml;tzen</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Stadt verfolgt mit dem Richtplan das Ziel, den Anteil des motorisierten Individualverkehrs von bisher 42 auf rund 20 Prozent zu reduzieren. Die HAW unterst&uuml;tzt grunds&auml;tzlich Bestrebungen, den &ouml;ffentlichen Verkehr zu st&auml;rken und die Mobilit&auml;t nachhaltiger zu gestalten. Eine derart starke Reduktion des Autoverkehrs h&auml;lt sie jedoch f&uuml;r problematisch. Denn gleichzeitig sollen in Winterthur langfristig 30&#39;000 zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze entstehen. Selbst wenn dieses ambitionierte Ziel nicht vollst&auml;ndig erreicht wird, d&uuml;rfte eine wachsende Wirtschaft auch zus&auml;tzliche Verkehrsbewegungen mit sich bringen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Dabei unterscheiden sich die Bed&uuml;rfnisse der Unternehmen erheblich. Wer in einem B&uuml;ro unmittelbar beim Hauptbahnhof arbeitet, kann h&auml;ufig problemlos mit &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln pendeln. F&uuml;r Handwerksbetriebe, Servicetechniker oder produzierende Unternehmen mit regelm&auml;ssigen Warenlieferungen sieht die Situation anders aus. Sie sind auf eine funktionierende Strasseninfrastruktur angewiesen. Auch f&uuml;r den Detailhandel spielt die Erreichbarkeit eine wichtige Rolle. Werden Parkm&ouml;glichkeiten und Zufahrten zunehmend eingeschr&auml;nkt, k&ouml;nnte dies die Attraktivit&auml;t der Winterthurer Innenstadt gegen&uuml;ber Einkaufsstandorten in der Region beeintr&auml;chtigen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>&Uuml;berlastung der A1</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Ein wichtiger Bestandteil der st&auml;dtischen Verkehrsplanung ist die st&auml;rkere Nutzung der A1 als Umfahrung Winterthurs. Dadurch soll innerst&auml;dtischer Verkehr auf das &uuml;bergeordnete Strassennetz verlagert und die Innenstadt entlastet werden. Dieser Ansatz ist grunds&auml;tzlich nachvollziehbar. Allerdings st&ouml;sst die A1 rund um Winterthur bereits heute regelm&auml;ssig an ihre Kapazit&auml;tsgrenzen. Werden zus&auml;tzliche Verkehrsstr&ouml;me auf die Autobahn gelenkt, ohne zuvor ausreichende Kapazit&auml;ten zu schaffen, drohen neue Engp&auml;sse.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die HAW fordert deshalb seit ihrer Stellungnahme von 2023, dass der Ausbau der A1 und die innerst&auml;dtische Verkehrsplanung aufeinander abgestimmt werden. Erst wenn leistungsf&auml;hige Alternativen bestehen, sollten Kapazit&auml;ten auf wichtigen st&auml;dtischen Verkehrsachsen reduziert werden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Der Heiligbergtunnel&nbsp;</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Besonders relevant ist dabei die Erschliessung der s&uuml;dlichen Stadtteile. Verkehr aus Seen, Mattenbach und dem T&ouml;sstal muss heute teilweise gr&ouml;ssere Umwege zur&uuml;cklegen, um auf das Autobahnnetz zu gelangen. Der seit Langem diskutierte Heiligbergtunnel k&ouml;nnte hier Abhilfe schaffen, wird aber derzeit nicht weiterverfolgt. Er w&uuml;rde eine direktere Verbindung zum &uuml;bergeordneten Strassennetz erm&ouml;glichen und k&ouml;nnte gleichzeitig dazu beitragen, die Innenstadt und angrenzende Quartiere vom Durchgangsverkehr zu entlasten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Aus Sicht der HAW sollte diese Option deshalb langfristig gesichert bleiben. Eine st&auml;rkere Nutzung der A1 als Stadtumfahrung ist nur dann sinnvoll, wenn auch die verschiedenen Stadtteile angemessen daran angebunden sind.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>&Ouml;V und Gewerbe</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Eine zukunftsf&auml;hige Mobilit&auml;tspolitik darf sich allerdings nicht allein auf den Autoverkehr konzentrieren. Auch der &ouml;ffentliche Verkehr bietet Entwicklungsm&ouml;glichkeiten. Bereits 2023 regte die HAW an, das bestehende Schienennetz und die Quartierbahnh&ouml;fe besser zu nutzen und langfristig die M&ouml;glichkeit einer Stadtbahn zu pr&uuml;fen. Ebenso wichtig sind flexible Parkplatzl&ouml;sungen und attraktive Park-and-Ride-Angebote. Gerade Besch&auml;ftigte aus Regionen ausserhalb Winterthurs sind teilweise auf das Auto angewiesen, weil an ihrem Wohnort keine ausreichenden &Ouml;V-Verbindungen bestehen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Verkehrsplanung sollte deshalb st&auml;rker auf die unterschiedlichen Bed&uuml;rfnisse der einzelnen Stadtteile und Wirtschaftsbereiche eingehen, statt &uuml;berall dieselben Vorgaben anzuwenden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Fazit</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Winterthur braucht eine Verkehrspolitik, die sowohl die Lebensqualit&auml;t der Bev&ouml;lkerung als auch die Bed&uuml;rfnisse der Wirtschaft ber&uuml;cksichtigt. Ein leistungsf&auml;higer &ouml;ffentlicher Verkehr und eine funktionierende Strasseninfrastruktur schliessen sich dabei nicht aus, sondern erg&auml;nzen sich. Die HAW fordert deshalb eine differenzierte Mobilit&auml;tsstrategie, welche die Erreichbarkeit der Unternehmen gew&auml;hrleistet, den Ausbau der A1 ber&uuml;cksichtigt und langfristige L&ouml;sungen wie den Heiligbergtunnel nicht verbaut. Denn wer zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze schaffen will, muss auch daf&uuml;r sorgen, dass Unternehmen, Mitarbeitende, Kundschaft und Lieferanten diese Arbeitspl&auml;tze erreichen k&ouml;nnen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Link zur Website der Gegenkampagne&nbsp;<a href="https://www.soziales-winterthur-erhalten.ch/" style="color:#954f72; text-decoration:underline">hier</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Link zur detaillierten Stellungnahme der HAW&nbsp;<a href="https://www.haw.ch/hubfs/2023%2011%2021%20Richtplan%20Einschreiben%20pf.pdf" style="color:#954f72; text-decoration:underline">hier</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Andrin Gross, Bachelor of Arts in Politikwissenschaften, Werkstudent HAW</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-22T08:58:42+02:00</updated>
			<published>2026-10-22T08:56:00+02:00</published>
		</entry>
			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-20:4701</id>
			
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			<title>Kommunaler Richtplan Teil 1: Arbeitsplätze</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Winterthur will wachsen. Der kommunale Richtplan sieht langfristig Raum für 30&apos;000 zusätzliche Arbeitsplätze vor und soll damit den Wirtschaftsstandort stärken. Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) begrüsst diese Zielsetzung grundsätzlich, stellt jedoch deren Realisierbarkeit infrage. Denn zusätzliche Arbeitsplätze entstehen nicht allein durch planerische Vorgaben. Entscheidend ist, ob Unternehmen in Winterthur geeignete Flächen und attraktive Rahmenbedingungen vorfinden, um langfristig zu investieren und zu wachsen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Der kommunale Richtplan wird die Entwicklung Winterthurs &uuml;ber viele Jahre pr&auml;gen. Er legt fest, wie die Stadt wachsen soll, wo neue Arbeitspl&auml;tze und Wohnraum entstehen k&ouml;nnen und wie sich die Mobilit&auml;t entwickeln soll. Doch der Richtplan wirft auch wichtige Fragen auf, insbesondere aus wirtschaftlicher Sicht. Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) hat sich deshalb bereits mehrfach kritisch mit den vorgesehenen Massnahmen auseinandergesetzt. In einer vierteiligen Blogserie beleuchten wir die wichtigsten Kritikpunkte und zeigen auf, welche Auswirkungen der Richtplan auf Winterthurs Zukunft haben k&ouml;nnte. Im ersten Beitrag besch&auml;ftigen wir uns mit dem ambitionierten Ziel von 30&#39;000 zus&auml;tzlichen Arbeitspl&auml;tzen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ein unrealistisches Wachstumsziel</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">30&#39;000 zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze sind eine beachtliche Zahl. Ob dieses Ziel realistisch ist, l&auml;sst sich anhand der bisherigen Entwicklung zumindest infrage stellen. Zwischen 2018 und 2022 entstanden in Winterthur rund 3&#39;068 zus&auml;tzliche Stellen. Das entspricht einem j&auml;hrlichen Wachstum von durchschnittlich 0,84 Prozent. Um die urspr&uuml;nglich bis 2040 angestrebten 30&#39;000 zus&auml;tzlichen Arbeitspl&auml;tze zu erreichen, w&auml;re dagegen ein j&auml;hrliches Besch&auml;ftigungswachstum von rund zwei Prozent notwendig gewesen &ndash; also mehr als doppelt so viel wie im betrachteten Zeitraum.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Auch die sechs im Richtplan vorgesehenen Schwerpunktr&auml;ume werfen Fragen auf. Die Stadt beziffert deren Potenzial auf 10&#39;000 bis 20&#39;000 zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze. Wo und unter welchen Voraussetzungen die &uuml;brigen Stellen entstehen sollen, bleibt damit offen. Die HAW hat deshalb bereits in ihrer Stellungnahme von 2023 eine unabh&auml;ngige &ouml;konomische Untersuchung gefordert, welche die Realisierbarkeit des Wachstumsziels und die daf&uuml;r notwendigen Rahmenbedingungen &uuml;berpr&uuml;ft.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Qualit&auml;t statt Quantit&auml;t</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Zahl der Besch&auml;ftigten allein sagt wenig &uuml;ber den wirtschaftlichen Erfolg einer Stadt aus. F&uuml;r Winterthur ist ebenso entscheidend, welche Wertsch&ouml;pfung die neu geschaffenen Arbeitspl&auml;tze erzielen und welchen Beitrag sie zur Steuerkraft leisten. Gerade angesichts der angespannten st&auml;dtischen Finanzen braucht Winterthur ein Wachstum, das seine wirtschaftliche Basis nachhaltig st&auml;rkt. Zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze f&uuml;hren schliesslich nicht automatisch zu entsprechend h&ouml;heren Steuereinnahmen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Winterthur verf&uuml;gt bereits &uuml;ber wichtige Wirtschaftscluster, darunter Maschinenbau, Cleantech, ICT und Finanzdienstleistungen. Diese Branchen bieten Chancen f&uuml;r Innovation, qualifizierte Besch&auml;ftigung und zus&auml;tzliche Wertsch&ouml;pfung. Statt sich prim&auml;r auf eine m&ouml;glichst hohe Besch&auml;ftigtenzahl zu konzentrieren, sollte die Stadt deshalb st&auml;rker darauf achten, wie sie bestehende Unternehmen unterst&uuml;tzen und die Ansiedlung neuer Betriebe erleichtern kann.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Unternehmen brauchen mehr als Platz auf einer Karte</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Ein Richtplan kann Gebiete f&uuml;r zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze vorsehen. Ob sich dort tats&auml;chlich Unternehmen ansiedeln, h&auml;ngt jedoch von zahlreichen weiteren Faktoren ab. Neben der Verf&uuml;gbarkeit geeigneter Fl&auml;chen spielen beispielsweise die Verkehrsanbindung, die Steuerbelastung, wettbewerbsf&auml;hige Energiepreise und verl&auml;ssliche Bewilligungsverfahren eine wichtige Rolle. Besonders deutlich zeigt sich dies beim produzierenden Gewerbe. Handwerks- und Industriebetriebe ben&ouml;tigen h&auml;ufig gr&ouml;ssere, zusammenh&auml;ngende Fl&auml;chen, die gut mit dem Strassennetz erschlossen sind und gewisse L&auml;rm- oder andere Immissionen zulassen. Gewerber&auml;ume im Erdgeschoss neuer Wohn&uuml;berbauungen k&ouml;nnen diese Bed&uuml;rfnisse kaum ersetzen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Auch die im Richtplan vorgesehene st&auml;rkere Durchmischung von Wohnen und Arbeiten ist deshalb nicht &uuml;berall sinnvoll. Wo Wohnnutzungen n&auml;her an bestehende Produktionsbetriebe heranr&uuml;cken, k&ouml;nnen neue Nutzungskonflikte entstehen und die Entwicklungsm&ouml;glichkeiten der Unternehmen eingeschr&auml;nkt werden. Hinzu kommt die Energieversorgung. Eine wachsende Wirtschaft ben&ouml;tigt ausreichend verf&uuml;gbare und bezahlbare Energie. Bereits 2023 kritisierte die HAW, dass konkrete Konzepte f&uuml;r eine wettbewerbsf&auml;hige Versorgung der Unternehmen im Richtplan zu wenig ausgearbeitet seien.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Fazit</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Winterthur soll sich wirtschaftlich weiterentwickeln. Dazu braucht es aber mehr als ambitionierte Zielzahlen und planerisch ausgewiesene Arbeitsplatzfl&auml;chen. Die Stadt muss sicherstellen, dass Unternehmen tats&auml;chlich die Voraussetzungen vorfinden, um zu investieren, zu wachsen und neue Arbeitspl&auml;tze zu schaffen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die HAW fordert deshalb eine Wirtschaftsentwicklung, die sich nicht allein an der Zahl neuer Stellen orientiert, sondern an deren Qualit&auml;t, Wertsch&ouml;pfung und langfristigem Nutzen f&uuml;r Winterthur. Dazu geh&ouml;ren ausreichend geeignete Gewerbefl&auml;chen, eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur, eine zuverl&auml;ssige Energieversorgung und wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen. Denn Arbeitspl&auml;tze entstehen nicht durch einen Richtplan, sondern durch Unternehmen, die in Winterthur eine Zukunft sehen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Link zur Website der Gegenkampagne&nbsp;<a href="https://www.soziales-winterthur-erhalten.ch/" style="color:#954f72; text-decoration:underline">hier</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Link zur detaillierten Stellungnahme der HAW&nbsp;<a href="https://www.haw.ch/hubfs/2023%2011%2021%20Richtplan%20Einschreiben%20pf.pdf" style="color:#954f72; text-decoration:underline">hier</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Andrin Gross, Bachelor of Arts in Politikwissenschaften, Werkstudent HAW</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-20T15:07:27+02:00</updated>
			<published>2026-10-20T15:04:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-14:4698</id>
			
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			<title>Industriestandort Winterthur: Gute Rahmenbedingungen sind entscheidend</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Der angekündigte Stellenabbau bei Zimmer Biomet zeigt, wie wichtig grosse Industrieunternehmen für die Winterthurer Wirtschaft sind. Ihre Bedeutung reicht weit über die eigenen Arbeitsplätze hinaus. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie die Rahmenbedingungen für Unternehmen verbessert werden können und welche Unterstützung der Kanton bereits bietet.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Der geplante Stellenabbau bei Zimmer Biomet hat in Winterthur f&uuml;r grosse Besorgnis gesorgt. Bis zu 580, zuletzt reduziert auf 490, der rund 730 Arbeitspl&auml;tze k&ouml;nnten wegfallen. F&uuml;r die betroffenen Mitarbeitenden w&auml;re dies ein schwerer Schlag. Doch auch f&uuml;r die lokale Wirtschaft h&auml;tte ein solcher Abbau sp&uuml;rbare Folgen. Das geht aus der Antwort des Z&uuml;rcher Regierungsrats auf eine entsprechende Anfrage vom 14. September 2026 hervor.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Grossunternehmen sind wichtig f&uuml;r die gesamte Wirtschaft</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Der Regierungsrat sch&auml;tzt den j&auml;hrlichen Wertsch&ouml;pfungsbeitrag von Zimmer Biomet auf 100 bis 150 Millionen Franken. Doch die Bedeutung grosser Unternehmen geht weit &uuml;ber ihre eigenen Arbeitspl&auml;tze hinaus. Ein durchschnittliches Grossunternehmen im Kanton Z&uuml;rich arbeitet mit &uuml;ber 300 Zulieferern zusammen. Mehr als 80 Prozent davon sind kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Zudem beziehen Z&uuml;rcher Grossunternehmen rund 40 Prozent ihrer Vorleistungen von anderen Unternehmen innerhalb des Kantons.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Davon profitieren auch kleinere Betriebe, vom spezialisierten Zulieferer bis zum lokalen Dienstleister. Verliert ein Grossunternehmen an Bedeutung oder zieht sich aus einer Region zur&uuml;ck, kann dies deshalb weitreichende Folgen haben. Eine starke Industrie ist somit auch f&uuml;r das lokale Gewerbe von grosser Bedeutung.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Hohe Standortkosten setzen Unternehmen unter Druck</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Schweizer Industrie steht seit einigen Jahren vor grossen Herausforderungen. Hohe Produktionskosten, steigende Energiepreise, der starke Franken und internationale Handelskonflikte erschweren den Wettbewerb. Auch der Regierungsrat anerkennt, dass der Kanton Z&uuml;rich trotz seiner vielen St&auml;rken mit vergleichsweise hohen Unternehmenssteuern, administrativen Belastungen und knappen Industriefl&auml;chen zu k&auml;mpfen hat.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Der geplante Stellenabbau bei Zimmer Biomet ist Teil einer globalen Neuausrichtung und l&auml;sst sich nicht einfach auf lokale Standortfaktoren zur&uuml;ckf&uuml;hren. Dennoch zeigt der Fall, wie wichtig wettbewerbsf&auml;hige Rahmenbedingungen f&uuml;r den langfristigen Erhalt industrieller Arbeitspl&auml;tze sind.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Kantonale Angebote unterst&uuml;tzen Unternehmen</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Neben den Herausforderungen nennt der Regierungsrat auch verschiedene Initiativen, die f&uuml;r Winterthurer Unternehmen und HAW-Mitglieder interessant sein k&ouml;nnen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Mit dem 2026 gegr&uuml;ndeten Netzwerk &laquo;Lean-Digital-Smart Production&raquo; f&ouml;rdert der Kanton den Austausch zwischen produzierenden Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen Digitalisierung, Automatisierung und moderne Produktionstechnologien.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Das Programm &laquo;AHEAD&raquo; unterst&uuml;tzt Z&uuml;rcher KMU bei der Entwicklung und Umsetzung von Innovationen. Erg&auml;nzend hilft ein gemeinsam mit dem Swiss Data Science Center umgesetztes KI-Programm Unternehmen dabei, k&uuml;nstliche Intelligenz sinnvoll einzusetzen und eigene Anwendungen zu entwickeln.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Auch beim knappen Angebot an Industriefl&auml;chen wird der Kanton aktiv. Die Fachstelle Innovationspark baut eine &Uuml;bersicht verf&uuml;gbarer Wirtschaftsfl&auml;chen auf und soll Unternehmen bei der Suche nach geeigneten Standorten unterst&uuml;tzen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Weitere Initiativen wie &laquo;Future Lab Z&uuml;rich 2024&raquo; und &laquo;Women in Tech Switzerland&raquo; sollen dem Fachkr&auml;ftemangel in technischen Berufen entgegenwirken. Ein neues kantonales Unternehmensportal erleichtert zudem den Zugang zu Beh&ouml;rdenleistungen und Informationen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Diese Angebote k&ouml;nnen gerade f&uuml;r KMU wertvoll sein, die ihre Prozesse modernisieren, neue Technologien einsetzen oder ihren Betrieb weiterentwickeln m&ouml;chten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Fazit</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">So sinnvoll diese Programme sind, ersetzen sie keine guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Unternehmen brauchen nicht nur Unterst&uuml;tzung bei Innovationen, sondern auch bezahlbare Gewerbefl&auml;chen, m&ouml;glichst wenig B&uuml;rokratie und Planungssicherheit. F&uuml;r die HAW ist deshalb klar: Eine erfolgreiche Standortpolitik muss bestehende Unternehmen ebenso st&auml;rken wie Neuansiedlungen f&ouml;rdern. Gerade in einer traditionsreichen Industriestadt wie Winterthur gilt es, gen&uuml;gend Raum f&uuml;r die Weiterentwicklung von Industrie und Gewerbe zu sichern. Denn wer die grossen Industrieunternehmen st&auml;rkt, sichert damit auch Auftr&auml;ge, Arbeitspl&auml;tze und Perspektiven f&uuml;r zahlreiche kleinere Betriebe in der Region.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Ganze Antwort des Regierungsrates&nbsp;<a href="https://www.zh.ch/bin/zhweb/publish/regierungsratsbeschluss-unterlagen./2026/1064/RRB-2026-1064.pdf" style="color:#954f72; text-decoration:underline">hier</a>&nbsp;zum nachlesen&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Andrin Gross, Bachelor of Arts in Politikwissenschaften, Werkstudent HAW</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-14T07:35:57+02:00</updated>
			<published>2026-10-14T07:31:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-13:4696</id>
			
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			<title>Grosser Erfolg: Statthalteramt hebt unsinnige Tempo-30-Zone auf Tösstal- und Seenerstrasse auf</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die SVP Seen, „Winterthur: agil-mobil“, das Komitee für eine offene Tösstalstrasse undbetroffene Anwohnende sind hoch erfreut: Das Statthalteramt hat die von der  Stadt Winterthur quasi über Nacht verordnete Tempo-30-Zone auf der Tösstalstrasse aufgehoben. Dies ist für die Stadt peinlich: Sie hat für ihr Vorhaben nicht einmal die, laut Statthalteramt zwingend erforderliche, Bewilligung der Kantonspolizei eingeholt, was zur Aufhebung führte.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>In einer Nacht-und-Nebel-Aktion verordnete die Stadt Winterthur am 1. Oktober 2025 auf der T&ouml;sstalstrasse (Abschnitt Landvogt-Waser- bis Oberseenerstrasse) sowie auf der Seenerstrasse Tempo 30. (1)&nbsp;&nbsp;Weder die betroffenen Anwohner noch Pendler oder das lokale Gewerbe wurden im Vorfeld informiert. Besonders stossend: Nicht einmal das st&auml;dtische &laquo;Zielbild Temporegime&raquo; sah f&uuml;r das Jahr 2025 in diesem Gebiet Tempo 30 vor! (2)</p>

<p>Gegen diese Tempo-30-Zone und das willk&uuml;rliche Vorgehen reichten betroffene Anwohnende, unterst&uuml;tzt von der SVP Seen und dem Verein &bdquo;Winterthur: agil-mobil&ldquo;, Rekurs ein &ndash; mit Erfolg. Das Statthalteramt hob die Verordnung am 16. September 2026 auf. Die Stadt hat die &Ouml;ffentlichkeit bis heute nicht dar&uuml;ber orientiert &ndash; knapp einen Monat nach dem Entscheid!</p>

<p>Die Erleichterung &uuml;ber den Entscheid des Statthalteramtes ist gross: &laquo;Dieser Entscheid ist ein Sieg f&uuml;r fl&uuml;ssigeren Verkehr: f&uuml;r das Gewerbe, Pendler und den &ouml;ffentlichen Verkehr. Die Bev&ouml;lkerung von Seen hat mit der deutlichen Annahme der Mobilit&auml;tsinitiative gezeigt, dass sie auf den Hauptverkehrsachsen kein Tempo 30 w&uuml;nscht&raquo;, sagt Manuel Zanoni, Vizepr&auml;sident der SVP Seen.</p>

<p>Werner Schurter, Pr&auml;sident von &bdquo;Winterthur: agil-mobil&ldquo;, meint: &laquo;Eine gute Erreichbarkeit von Winterthur f&uuml;r alle Verkehrsteilnehmenden n&uuml;tzt dem Wirtschaftsstandort Winterthur. Es braucht eine pragmatische statt ideologische Verkehrspolitik.&raquo;</p>

<p><strong>Undemokratisches Vorgehen und Verschwendung von Steuergeldern</strong></p>

<p>Betroffene B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger vor vollendete Tatsachen zu stellen, untergr&auml;bt das Vertrauen in die Politik. Dieser unn&ouml;tige Rechtsstreit verursacht hohe Verfahrenskosten und Verwaltungsaufwand. Die Zeche zahlt am Ende der Steuerzahler. &laquo;Die intransparente Weise, wie der Stadtrat versucht hat, diese Massnahme am Volk vorbei durchzudr&uuml;cken, ist undemokratisch und damit nicht akzeptabel&raquo;, sagt Manuel Zanoni.</p>

<p>Die SVP Seen und &bdquo;Winterthur: agil-mobil&ldquo; fordern den Stadtrat auf, den Entscheid des Statthalteramts zu akzeptieren, auf weitere Rechtsmittel zu verzichten und die Bev&ouml;lkerung k&uuml;nftig wieder transparent in verkehrspolitische Entscheide einzubinden.</p>

<p><strong>Weitere Informationen:&nbsp;</strong><a href="https://toesstalstrasse-muss-offenbleiben.ch">www.t&ouml;sstalstrasse-muss-offenbleiben.ch</a>&nbsp;<strong>/&nbsp;</strong><a href="https://www.agil-mobil.ch">www.agil-mobil.ch</a></p>

<p>&nbsp;</p>

<p>1&nbsp;Nicht zu verwechseln mit dem separaten, noch laufenden Tempo-30-Verfahren auf der T&ouml;sstalstrasse, Abschnitt Zwingliplatz bis Landvogt-Waser-Strasse.</p>

<p>2&nbsp;Zielbild Temporegime der Stadt Winterthur, 2021, Seite 5.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p>&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-13T15:30:03+02:00</updated>
			<published>2026-10-13T15:15:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-13:4695</id>
			
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			<title>Die 13. AHV-Rente ist beschlossen. Ihre Finanzierung ist es nicht.</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Am 29. November stimmen Volk und Stände über die Teilfinanzierung der 13. AHV-Rente ab. Im Dezember wird sie erstmals ausbezahlt. Sie kostet zu Beginn rund 4,2 Milliarden Franken pro Jahr. Für 2030 rechnet der Bund mit rund 4,5 Milliarden.
Das Parlament will die Mehrwertsteuer ab 2028 um 0,4 Prozentpunkte auf 8,5 Prozent erhöhen. Das bringt 2028 rund eine Milliarde Franken, 2030 rund 1,4 Milliarden. In den Jahren 2026 und 2027 wird die zusätzliche Rente ohne Zusatzfinanzierung ausbezahlt.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Der Volksentscheid vom M&auml;rz 2024 ist gefallen, ich stelle ihn nicht in Frage. Kritik verdient die offene Finanzierung. Das Bundesamt f&uuml;r Sozialversicherungen h&auml;lt selbst fest, dass die vorgeschlagene L&ouml;sung nicht ausreicht. Zus&auml;tzliche Massnahmen sollen in die Reform AHV 2030 einfliessen, die sich in der Vernehmlassung befindet. Im Parlament wurden dazu h&ouml;here Lohnbeitr&auml;ge und ein h&ouml;heres Rentenalter diskutiert. Entschieden ist nichts davon.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">F&uuml;r Versicherte folgt daraus eines. Die AHV gilt als gegeben. Wie sie finanziert wird, entscheiden Parlament und Stimmvolk, und der Spielraum der Einzelnen ist klein. Deutlich gr&ouml;sser ist er in der zweiten S&auml;ule. Dort wird mitentschieden, ob, wann und in welcher Form das Vorsorgekapital bezogen wird. Diese Freiheit ist ein Grund, weshalb die zweite S&auml;ule ein starkes Fundament der Altersvorsorge bleiben soll. Sie setzt voraus, dass ihre M&ouml;glichkeiten bekannt sind und genutzt werden.</p>

<h2 style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Bei der AHV bleiben wenige Optionen</h2>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die AHV-Rente kann seit der Reform AHV 21 zwischen 63 und 70 Jahren flexibel bezogen werden, ganz oder teilweise. Der Vorbezug k&uuml;rzt die Rente lebenslang, um rund 6,8 Prozent pro Vorbezugsjahr. F&uuml;r Personen mit gutem Einkommen und solider Pensionskasse ist er selten sinnvoll.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Der Aufschub erh&ouml;ht die Rente lebenslang, bei f&uuml;nf Jahren um bis zu 31,5 Prozent. Die Rechnung geht aber erst bei hohem Alter auf, und die h&ouml;here Rente wird sp&auml;ter als Einkommen besteuert. Sinnvoll kann der Aufschub sein, wenn &uuml;ber das Referenzalter hinaus gearbeitet wird und die Rente sonst auf ein hohes Einkommen tr&auml;fe. Mehr Spielraum bietet die AHV kaum. Diese Optionen zu kennen gen&uuml;gt.</p>

<h2 style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die zweite S&auml;ule bietet den Spielraum</h2>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die AHV finanziert sich im Umlageverfahren. In der zweiten S&auml;ule ist es anders. Das Altersguthaben spart jede und jeder f&uuml;r sich an, und es geh&ouml;rt bis zum Bezug den Versicherten. Deshalb wird hier auch mitentschieden. &Uuml;ber die H&ouml;he der Eink&auml;ufe, die Form und den Zeitpunkt des Bezugs sowie &uuml;ber das Pensum, jeweils im Rahmen des Reglements der Pensionskasse. Diese drei Bereiche bauen aufeinander auf.</p>

<h3 style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Der Einkauf in die Pensionskasse</h3>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Ein Einkauf verbessert die eigenen Vorsorgeleistungen. Wer L&uuml;cken im Altersguthaben f&uuml;llt, erh&ouml;ht die sp&auml;tere Rente oder das sp&auml;tere Kapital. L&uuml;cken entstehen etwa durch Lohnerh&ouml;hungen, Teilzeitphasen oder einen sp&auml;ten Einstieg in die Pensionskasse. Wie viel eingekauft werden kann, legt das Reglement fest und steht auf dem Vorsorgeausweis.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Eink&auml;ufe sind vom steuerbaren Einkommen abziehbar. Der Gesetzgeber f&ouml;rdert damit die Selbstvorsorge, weil eine starke eigene Vorsorge politisch gew&uuml;nscht ist. Die Steuerersparnis ist allerdings eine Stundung und keine Befreiung, denn die sp&auml;teren Leistungen werden besteuert. Der Abzug wirkt umso st&auml;rker, je h&ouml;her der Grenzsteuersatz ist. Daran entz&uuml;ndet sich die politische Kritik.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">F&uuml;r Eink&auml;ufe gilt eine Regel, die oft untersch&auml;tzt wird. Nach einem Einkauf darf w&auml;hrend dreier Jahre kein Kapital aus der Pensionskasse bezogen werden. Wer mit 62 einkauft und mit 64 Kapital bezieht, riskiert, dass die Steuerbeh&ouml;rde den Abzug nicht akzeptiert. Ein Bezug als Rente ist davon nicht betroffen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Solche Fehler entstehen selten aus Unkenntnis des Gesetzes. Sie entstehen, weil Einkauf und Bezug zu verschiedenen Zeitpunkten und ohne gemeinsame Betrachtung entschieden werden. Ein Einkauf steht deshalb nie f&uuml;r sich allein. Er h&auml;ngt mit dem sp&auml;teren Bezug zusammen.</p>

<h3 style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Der gestaffelte Kapitalbezug</h3>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Kapitalleistungen aus der Pensionskasse und der S&auml;ule 3a werden getrennt vom &uuml;brigen Einkommen besteuert, zu einem reduzierten Tarif. Dieser Tarif ist progressiv. Bez&uuml;ge im gleichen Steuerjahr werden zusammengerechnet, bei Ehepaaren auch die Bez&uuml;ge beider Partner, zumindest bis zur Einf&uuml;hrung der Individualbesteuerung im Jahr 2032. F&uuml;r Bez&uuml;ge ab 2032 gilt dies nicht mehr.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Wer Bez&uuml;ge auf mehrere Jahre verteilt, kann die Steuerlast sp&uuml;rbar senken. Wie stark, h&auml;ngt vom Wohnkanton und von der H&ouml;he der Bez&uuml;ge ab, denn die Tarife unterscheiden sich deutlich. In Kantonen mit flacher Besteuerung f&auml;llt der Effekt kleiner aus.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Davor steht die Grundsatzfrage, ob Rente oder Kapital gew&auml;hlt wird. Die Steuer ist nur ein Teil der Antwort. Mindestens so wichtig sind die Absicherung der Partnerin oder des Partners, die Risikof&auml;higkeit und die Frage, wie das Kapital &uuml;ber zwanzig oder dreissig Jahre eingesetzt wird.</p>

<h3 style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Teilpensionierung als Variante</h3>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Eine Variante, die den Bezug zeitlich staffelt und zugleich den Ausstieg aus dem Erwerbsleben verteilt, ist die Teilpensionierung. Bei vielen Pensionskassen kann das Pensum schrittweise reduziert und dabei ein Teil des Altersguthabens bezogen werden. Das Reglement legt fest, in wie vielen Schritten das m&ouml;glich ist. Ab Alter 58 kann bei einer Pensenreduktion der bisher versicherte Lohn weiterversichert werden. Das Altersguthaben w&auml;chst dann auch bei tieferem Pensum weiter.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Der Vorteil liegt im schrittweisen &Uuml;bergang. Das Erwerbseinkommen sinkt langsam, die Bez&uuml;ge verteilen sich &uuml;ber mehrere Jahre, und der Wechsel in den Ruhestand wird nicht zum Stichtag. F&uuml;r viele Menschen ist das auch pers&ouml;nlich der leichtere Weg.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Auch hier gilt die Dreijahresfrist. Wer eingekauft hat und im Rahmen der Teilpensionierung einen Teil des Guthabens als Kapital beziehen will, darf das fr&uuml;hestens drei Jahre nach dem Einkauf. Ein Bezug als Rente ist davon nicht betroffen. Einkauf und erster Kapitalbezug m&uuml;ssen deshalb zeitlich aufeinander abgestimmt sein.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Das Gesetz ist hier weiter als die Praxis. Genutzt wird die Teilpensionierung selten, und der Grund liegt meist nicht bei den Mitarbeitenden. Er liegt im Betrieb. Eine Pensenreduktion muss organisiert, die Nachfolge fr&uuml;her eingeleitet und das Reglement der Pensionskasse gepr&uuml;ft werden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Viele Leserinnen und Leser dieses Forums f&uuml;hren Teams oder Unternehmen. Sie entscheiden damit nicht nur &uuml;ber die eigene Pensionierung, sondern auch dar&uuml;ber, ob erfahrene Fachkr&auml;fte schrittweise aussteigen k&ouml;nnen oder an einem Stichtag von hundert auf null gehen. Der zweite Weg kostet den Betrieb Wissen, der erste verschafft ihm Zeit f&uuml;r den Wissenstransfer und die Einarbeitung der Nachfolge. Wer Teilpensionierung nicht erm&ouml;glicht, verliert in der Regel mehr, als er spart.</p>

<h2 style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die AHV ist gesetzt, die zweite S&auml;ule bleibt gestaltbar</h2>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die AHV wird in den n&auml;chsten Jahren weiter reformiert. Wer heute f&uuml;nfzig ist, erlebt bis zur eigenen Pensionierung voraussichtlich mindestens eine weitere Reform. Wie sie aussieht, ist offen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Das muss nicht gewusst werden, um gut zu planen. Entscheidend sind ein klares Bild der eigenen Einkommensl&uuml;cke und die Offenheit f&uuml;r mehrere Szenarien. In der zweiten S&auml;ule lassen sich Einkauf, Bezug und Pensum aufeinander abstimmen. Im Betrieb geh&ouml;rt dazu, dass Mitarbeitende schrittweise aussteigen k&ouml;nnen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Ich halte die politische Debatte f&uuml;r wichtig, und die Abstimmung vom 29. November verdient jede Stimme. Sie ersetzt aber nicht, dass sich jede und jeder mit dem eigenen Vorsorgegeld befasst. Die zweite S&auml;ule l&auml;sst daf&uuml;r den gr&ouml;sseren Spielraum.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Manuel Aeberli ist unabh&auml;ngiger Finanzplaner CFP&reg; in Winterthur und begleitet Menschen bei der Planung ihrer Pensionierung.</em></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-13T15:11:44+02:00</updated>
			<published>2026-10-13T13:34:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-11:4693</id>
			
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			<title>«Panzertag» im Museum im Zeughaus in Diessenhofen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Das Museum im Zeughaus beherbergt an seinem Standort Diessenhofen-Ratihard eine einzigartige Sammlung von 21 Panzern, die alle einmal in der Schweizer Armee im Einsatz waren. Die Ausstellung erzählt die Geschichte der «Mechanisierung der Schweizer Armee», angefangen beim Panzerwagen 39 «Praga» bis hin zum aktiven Panzer 87 «Leopard» und der aktiven Panzerhaubitze M-109 KAWEST. Diese Panzer sind wertvolle historische Zeugen und dokumentieren den Wehrwillen im Kalten Krieg bis heute.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die in einer ehemaligen Industriehalle untergebrachte Ausstellung fasziniert durch die Vielfalt der Fahrzeuge, die im Detail beschrieben sind. Zudem zeichnet die Pr&auml;sentation den oft beschwerlichen Prozess der Beschaffung nach und dokumentiert einen Teil der Schweizer Motorfahrzeugindustrie. Die milit&auml;rhistorischen Fahrzeuge sind noch heute fahrt&uuml;chtig. &laquo;Im Schuss gehalten&raquo; werden sie von einem kameradschaftlichen Team von freiwilligen, dem sogenannten Dienstagclub.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Das Museum ist von M&auml;rz bis Oktober jeweils samstags von 10 bis 16 Uhr ge&ouml;ffnet. Private Gruppen k&ouml;nnen das Museum auch nach Vereinbarung besichtigen und eine fachkundige F&uuml;hrung buchen. Bevor am 31. Oktober die Winterpause eingel&auml;utet wird, l&auml;dt der Verein Museum im Zeughaus am Samstag, 17. Oktober 2026, zum 8. Museumstag &ndash; dem spektakul&auml;ren &laquo;Panzertag&raquo; &ndash; ein.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">An diesem Tag wird nicht nur die Geschichte der Mechanisierung der Schweizer Armee erl&auml;utert. Auf dem Museumsareal werden Panzer vorgef&uuml;hrt und ihre Bewegungen fachkundig kommentiert. Weitere Panzer werden in der Halle pr&auml;sentiert. Dort stehen fachkundige Museumsmitglieder bereit, um den Besuchenden Erkl&auml;rungen zu geben.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Das grosse Highlight ist die Demonstration des Br&uuml;ckenpanzers auf dem Vorplatz im Ratihard direkt vor dem Museum im Zeughaus in Diessenhofen. Dabei wird anschaulich gezeigt, wie ein Br&uuml;ckenpanzer funktioniert und wie andere Panzer &uuml;ber die ausgelegte Br&uuml;cke rollen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Ausstellungen des Museums in Diessenhofen und Schaffhausen sowie die Museumsbeiz in Diessenhofen sind ab 10.30 Uhr ge&ouml;ffnet. Zwischen den beiden Standorten verkehrt ab 10.30 Uhr ein Shuttle mit einem Milit&auml;rfahrzeug. Musikalisch begleitet wird der Anlass von der Band &laquo;Old Iron Stompers&raquo;. F&uuml;r das leibliche Wohl sorgt die Museumsbeiz.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Das 2004 gegr&uuml;ndete Museum im Zeughaus hat seinen Namen von seinem ersten, 2005 er&ouml;ffneten Standort in Schaffhausen. Seit seinen Anf&auml;ngen vor mehr als 20 Jahren ist das Museum in R&auml;umlichkeiten des ehemaligen Zeughauses des Kantons Schaffhausen eingemietet.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Es handelt sich um eine auf privater Initiative beruhende Institution, die ausschliesslich von ehrenamtlich t&auml;tigen Freiwilligen betrieben wird. Neben dem Erhalt und der Pflege des umfangreichen, milit&auml;r- und technikgeschichtlich wertvollen Sammlungsguts ist es ein zentrales Ziel des Museums, mit Ausstellungen und Veranstaltungen Wissen zur Geschichte der Schweiz und ihrer Armee zu vermitteln.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Sammlung milit&auml;rischer Rad- und Raupenfahrzeuge war zun&auml;chst in Neuhausen untergebracht. 2008 fand sie einen idealen Standort in der ehemaligen Stahlgiesserei von Georg Fischer (GF) im M&uuml;hlental, wo Teile von Schweizer Panzern gegossen worden waren. Die dortige Arealentwicklung erforderte 2018 den erneuten Umzug an den Standort auf dem SIG-Areal in Neuhausen am Rheinfall. Seit Herbst 2024 befinden sich Radfahrzeuge, Panzer und Gesch&uuml;tze an ihrem neuen, dauerhaften Standort in Diessenhofen. Tr&auml;gerin und Eigent&uuml;merin ist die Stiftung Museum im Zeughaus. Der Betrieb wird durch den Verein Museum im Zeughaus gew&auml;hrleistet, der &uuml;ber 700 Mitglieder z&auml;hlt. Das Museum z&auml;hlt j&auml;hrlich rund 4&#39;000 Besucherinnen und Besucher und sucht zurzeit aufgrund eines anstehenden Generationenwechsels eine neue Ressortchefin oder einen neuen Ressortchef f&uuml;r die Bewirtschaftung und den Unterhalt der Ausstellungen und Materialdepots am Standort Schaffhausen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Eintrittspreise:</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Erwachsene CHF 12.&ndash;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Jugendliche (11 bis 18 Jahre) CHF 6.&ndash;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Freier Eintritt f&uuml;r Kinder, Vereinsmitglieder sowie Inhaberinnen und Inhaber eines Museumspasses oder einer Raiffeisen-Karte.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><a href="https://www.museumimzeughaus.ch/besuch" style="color:#954f72; text-decoration:underline"><strong>Anfahrt:</strong></a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Diessenhofen:&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/WhnfPPCoarK8R9Fy5" style="color:#954f72; text-decoration:underline">Museum im Zeughaus, Ratihard 1, 8253 Diessenhofen</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Das Museum in Diessenhofen liegt eine Gehminute von der Bahnstation St. Katharinental entfernt und ist mit der Bahn in rund zehn Minuten von Schaffhausen erreichbar. Ein Besucherparkplatz steht kostenlos zur Verf&uuml;gung.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Schaffhausen:&nbsp;<a href="https://maps.app.goo.gl/51XMK5djZJ4iC1KCA" style="color:#954f72; text-decoration:underline">Museum im Zeughaus, Randenstrasse 34, 8200 Schaffhausen</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Vom Bahnhof Schaffhausen aus erreichen Sie das Museum mit dem Bus in Richtung Sommerwies bis zur Haltestelle Sch&uuml;tzenhaus auf der Breite.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Links:</strong></p>

<p><a href="http://www.museumimzeughaus.ch/" style="color:#954f72; text-decoration:underline">www.museumimzeughaus.ch</a></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-11T10:48:41+02:00</updated>
			<published>2026-10-11T10:43:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-01:4681</id>
			
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			<title>Bürgerliches Referendum gegen Winterthurer Richtplan</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Am 29. November 2026 stimmt Winterthur über einen neuen kommunalen Richtplan ab. FDP, SVP, Mitte, EVP, HEV, Handelskammer und Gewerbeverband haben gegen den Entwurf der Stadt das Referendum ergriffen. Die aktuelle Fassung weist Widersprüche auf und adressiert wichtige Probleme nur ungenügend.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Ein Richtplan ist ein beh&ouml;rdenverbindliches Planungsinstrument. Das heisst, dass sich die st&auml;dtische Verwaltung bei jedem Entscheid, der Bauplanung, Verkehr und Raumentwicklung betrifft, zwingend am Richtplan orientieren muss. Planern und anderen Privaten dient er lediglich als Orientierung.</p>

<p style="text-align:justify">Die <a href="https://www.stadt-zuerich.ch/de/planen-und-bauen/stadtplanung/richtplanung.html">Stadt Z&uuml;rich</a> erl&auml;utert die Funktion von Richtpl&auml;nen so: &laquo;Richtpl&auml;ne legen die Grundz&uuml;ge der angestrebten r&auml;umlichen Entwicklung fest, koordinieren alle relevanten T&auml;tigkeiten und sind beh&ouml;rdenverbindlich.&raquo;</p>

<p style="text-align:justify">Da es also um die &laquo;Grundz&uuml;ge&raquo; geht, sollte ein Richtplan elementare Weichen f&uuml;r sp&auml;tere, konkretisierende Gesetze stellen. Die angestrebte Entwicklung Winterthurs, die nun im vorgelegten Richtplan Ausdruck findet, hat die Stadt in der &laquo;R&auml;umlichen Entwicklungsperspektive Winterthur 2040&raquo; festgehalten. Die wichtigsten Punkte k&ouml;nnen wie folgt zusammengefasst werden:</p>

<ul>
	<li style="text-align: justify;">Gezielte Verdichtung von sechs Schwerpunktgebieten entlang des sogenannten urbanen R&uuml;ckgrats.</li>
	<li style="text-align: justify;">Entwicklung der Quartiere im Sinne der 5-Minuten-Quartiere (<a href="https://fuerschi-zueri.ch/bei-steigenden-bevoelkerungszahlen-braucht-es-viel-mehr-wohnraum-ein-gespraech-mit-sibylle-waelty/">analog der 10-Minuten-Nachbarschaften</a>).</li>
	<li style="text-align: justify;">Verlagerung des Modalsplits &ndash; der Anteil des Autoverkehrs soll von 36 auf 21 Prozent gesenkt werden.</li>
	<li style="text-align: justify;">St&auml;rkung und Entwicklung des Gr&uuml;ng&uuml;rtels um die Stadt, des sogenannten Stadtrandparks.</li>
	<li style="text-align: justify;">Schaffung von Raum f&uuml;r 15&lsquo;000 zus&auml;tzliche Einwohner und 30&lsquo;000 zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze.</li>
	<li style="text-align: justify;">Schaffung von 20 bis 50 Prozent preisg&uuml;nstigem Wohn- und Gewerberaum bei Auf- und Umzonungen von Arealen.</li>
</ul>

<p style="text-align:justify">Die b&uuml;rgerliche Minderheit im Winterthurer Stadtparlament wehrte sich im Vorfeld vehement gegen den Richtplan in seiner jetzigen Form, scheiterte jedoch mit fast allen &Auml;nderungsantr&auml;gen.</p>

<p style="text-align:justify">So umfassend der Richtplan aufgestellt ist, so gross ist die Palette der Einwendungen, die zum Referendum gef&uuml;hrt haben.</p>

<h2 style="text-align:justify"><strong>Viele Details, gleichzeitig L&uuml;cken</strong></h2>

<p style="text-align:justify">Grunds&auml;tzlich wird moniert, der Richtplan sei in zahlreichen Punkten zu konkret, es w&uuml;rden Einzelfragen nicht stufenkonform geregelt. Als <a href="https://www.immo-invest.ch/winterthur-wehrt-sich-gegen-den-richtplan-2040/">Beispiel wird genannt</a>, dass Erdgeschosse k&uuml;nftig zwingend nichtkommerzielle Treffpunkte beherbergen m&uuml;ssten. Der HEV Winterthur &auml;ussert dazu starke Bedenken.</p>

<p style="text-align:justify">Ebenfalls grunds&auml;tzliche Zweifel werden hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen ge&auml;ussert. Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) verlangte w&auml;hrend der Vernehmlassung eine <a href="https://www.haw.ch/hubfs/2023%2011%2021%20Richtplan%20Einschreiben%20pf.pdf">finanzielle Folgeabsch&auml;tzung</a>. Auf Anfrage schrieb die HAW dazu:</p>

<p style="text-align:justify"><em>&laquo;Die Annahmen zum Bev&ouml;lkerungs- und Arbeitsplatzwachstum sowie die vorgesehenen Massnahmen in den Bereichen Infrastruktur, Mobilit&auml;t und Klimapolitik haben erhebliche finanzielle Auswirkungen. Gleichzeitig entstehen zus&auml;tzliche Kosten f&uuml;r Verwaltung, Schulen, Betreuung und andere &ouml;ffentliche Leistungen. Der Richtplan zeigt jedoch nicht ausreichend auf, welche Investitionen (&hellip;) und welche zus&auml;tzlichen Steuerertr&auml;ge dem gegen&uuml;berstehen.&raquo;</em></p>

<p style="text-align:justify">Auf Skepsis st&ouml;sst weiter die generell gehaltene Absicht, preisg&uuml;nstigen Gewerberaum zu f&ouml;rdern. Es wird bem&auml;ngelt, dass unklar sei, um welches Gewerbe es gehe. Die HAW schreibt dazu:</p>

<p style="text-align:justify"><em>&laquo;Wir haben in Winterthur keinen Mangel an Gewerber&auml;umen, in denen ein Yoga Studio, ein Coiffeur Salon oder eine Kleiderboutique eingerichtet werden kann. Es fehlt in Winterthur an Gewerbefl&auml;chen f&uuml;r Handwerker oder produzierende Unternehmen, die a) &uuml;ber eine gewisse Gr&ouml;sse verf&uuml;gen, b) verkehrstechnisch gut erschlossen sind und c) auch gewisse Immissionen zulassen.&raquo;</em></p>

<p style="text-align:justify">Zweifel wurden im Vorfeld des Parlamentsbeschlusses von verschiedenen Parteien und Organisationen auch hinsichtlich der zus&auml;tzlichen Bewohner und Arbeitspl&auml;tze ge&auml;ussert. So wird in Frage gestellt, dass die Anzahl Arbeitspl&auml;tze doppelt so stark wie die der Einwohner wachsen soll. In der Vergangenheit sei das Verh&auml;ltnis umgekehrt gewesen.</p>

<h2 style="text-align:justify"><strong>Den Auotverkehr im Visier</strong></h2>

<p style="text-align:justify">Der vermutlich gr&ouml;sste Stein des Anstosses ist aber der Verkehr. Die angestrebte Reduktion des Autoverkehrs im Modalsplit entspricht nicht weniger als einer Halbierung.</p>

<p style="text-align:justify">Zudem soll auf mehreren Hauptverkehrsachsen Tempo 30 eingef&uuml;hrt und die Kapazit&auml;t gesenkt werden.&nbsp;</p>

<p style="text-align:justify">Winterthur hat 2021 an der Urne ein &laquo;Netto-Null-Ziel&raquo; zu CO<sub>2</sub>-Emissionen beschlossen, wie es auch die Stadt Z&uuml;rich kennt. Und &auml;hnlich wie an der Limmat wird dieser Beschluss als Carte blanche interpretiert, um die Stadt nach rot-gr&uuml;nen Vorstellungen zu gestalten. In erster Linie, um den Autoverkehr zur&uuml;ckzudr&auml;ngen.</p>

<p style="text-align:justify">In der eigenen Kommunikation werden daf&uuml;r bedachte Worte gew&auml;hlt. So ist auf <a href="https://stadt.winterthur.ch/sites/default/files/media/documents/3_komRP_Einwendungsbericht_Korrigendum%20DBM.pdf">Seite 12 des Einwendungsberichtes</a>, der die Antworten der Vernehmlassung res&uuml;miert, zu lesen:</p>

<p style="text-align:justify"><em>&laquo;Winterthur strebt eine Gesamtverkehrssituation an, in der jede Mobilit&auml;tsform im Strassenraum die n&ouml;tige Priorit&auml;t erh&auml;lt, damit das Gesamtsystem effizient und nachhaltig funktionieren kann.&raquo;</em></p>

<p style="text-align:justify">Neben der erw&auml;hnten Halbierung des Autoverkehrs wird unter &laquo;nachhaltigem Funktionieren&raquo; auch Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen verstanden &ndash; im vollen Bewusstsein, dass dies gegen <a href="https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2026/03/regierungsrat-setzt-mobilitaetsinitiative-um.html">kantonales Recht</a> verst&ouml;sst, wie schon die Stadt Z&uuml;rich erfahren musste.</p>

<p style="text-align:justify">Dabei weist die angestrebte Umgestaltung des Verkehrs eine grosse Leerstelle auf &ndash; die fortschreitende Dekarbonisierung des Autoverkehrs. Als Anhaltspunkt: 2025 lag der Anteil alternativer Antriebe bei neu zugelassenen Fahrzeugen <a href="https://www.zh.ch/de/umwelt-tiere/klima/langfristige-klimastrategie/monitoring/dekarbonisierung-mobilitaet.html">bereits bei 70 Prozent</a>.</p>

<p style="text-align:justify">Auch der Abbau von Parkpl&auml;tzen ist Teil des neuen Richtplans. Neben dem erw&auml;hnten Netto-Null-Ziel wird dies mit Platz f&uuml;r &laquo;fl&auml;cheneffiziente&raquo; Verkehrsmittel begr&uuml;ndet, sprich Velos und Busse.</p>

<p style="text-align:justify">Was das in der Praxis oft heisst, kann man in Z&uuml;rich bereits besichtigen. In Abschnitten von Zweier- und Rotwandstrasse wurden diesen Sommer s&auml;mtliche Parkfelder zugunsten eines &uuml;berbreiten Velowegs aufgehoben. Dies, obwohl beide Strassen nur ein m&auml;ssiges Verkehrsaufkommen haben und weder f&uuml;r Konflikte noch Unf&auml;lle ber&uuml;chtigt sind. Der Gewinn f&uuml;r Velofahrer und Verlust f&uuml;r den Autoverkehr stehen in einem eklatanten Missverh&auml;ltnis.</p>

<p style="text-align:justify">Der bereits erw&auml;hnte <a href="https://stadt.winterthur.ch/sites/default/files/media/documents/3_komRP_Einwendungsbericht_Korrigendum%20DBM.pdf">Einwendungsbericht</a> hingegen findet auch zum Abbau von Parkpl&auml;tzen klingendere Worte. Auf Seite 14 steht: &laquo;Um die Modalsplit- und Netto-Null-Ziele zu erreichen, ist eine fortschrittliche PP-Politik und die Schaffung von Anreizen f&uuml;r autoarmes Wohnen zwingend.&raquo; Den angestrebten Kahlschlag bei den Parkpl&auml;tzen als Anreiz und nicht als Zwang zu bezeichnen, ist an Selbstgef&auml;lligkeit schwer zu &uuml;berbieten.</p>

<p style="text-align:justify">Auch hier erkl&auml;rte die HAW auf Anfrage, welche Probleme durch den Abbau der Parkpl&auml;tze geschaffen werden:</p>

<p style="text-align:justify"><em>&laquo;Wenn zus&auml;tzliche Arbeitsplatzfl&auml;chen planerisch geschaffen werden, gleichzeitig aber deren Erreichbarkeit f&uuml;r Mitarbeitende, Kundschaft, Lieferanten und G&uuml;terverkehr verschlechtert wird, entsteht ein Zielkonflikt. Dieser betrifft insbesondere Unternehmen, die nicht unmittelbar an einem Bahnhof angesiedelt werden k&ouml;nnen oder deren Gesch&auml;ftsmodell auf Fahrzeugen und Warenverkehr beruht.&raquo;</em></p>

<h2 style="text-align:justify"><strong>Zentrale Probleme nicht adressiert</strong></h2>

<p style="text-align:justify">Vermissen l&auml;sst der Richtplan &uuml;berdies richtungsweisende Angaben f&uuml;r die sp&auml;ter anstehende Revision der Bau- und Zonenordnung. Gerade hinsichtlich der Verdichtung, die vielerorts einen politischen und nachbarschaftlichen Zankapfel bildet, w&auml;ren hier Weichenstellungen w&uuml;nschenswert und wichtig.</p>

<p style="text-align:justify">Betont werden muss schliesslich: Winterthur verf&uuml;gt seit Jahren &uuml;ber ein <a href="https://www.forumwinterthur.ch/artikel/strukturelles-defizit-endlich-verspricht-der-stadtrat-zu-handeln">strukturelles Defizit</a>. Zwar sind die Steuerertr&auml;ge zuletzt leicht gestiegen, doch die Ausgaben f&uuml;r Schul- und Gesundheitswesen <a href="https://winterthurer-zeitung.ch/winterthur/detail/die-ruhe-vor-dem-sturm">stiegen &uuml;berproportional</a>. Die Stadt rechnet f&uuml;r die Zukunft mit <a href="https://www.nzz.ch/zuerich/auf-winterthur-kommen-finanziell-harte-jahre-zu-jetzt-gleist-die-stadtregierung-einen-sanierungsplan-auf-ld.1932540">weiteren Ausgabensteigerungen</a>, die nicht durch Steuereinnahmen gedeckt werden k&ouml;nnen.</p>

<p style="text-align:justify">Vor diesem Hintergrund sollten die Bedenken der b&uuml;rgerlichen Parteien und der Wirtschaftsverb&auml;nde zum Richtplan unbedingt Geh&ouml;r finden. Winterthur kann die Finanzen kaum &uuml;ber eine Steuererh&ouml;hung ins Lot bringen; der Steuerfuss liegt bereits bei 125 Prozent. Auch die Ausgabenstruktur l&auml;sst sich nicht einfach mit politischen Entscheiden wesentlich beeinflussen. Die Kosten f&uuml;r Gesundheits- und Schulwesen sowie Krippenpl&auml;tze h&auml;ngen direkt an der Bev&ouml;lkerungsstruktur.</p>

<p style="text-align:justify">Es ist daher zu begr&uuml;ssen, dass die Stadt ein Wachstum von Arbeitspl&auml;tzen (= Ansiedlung von Unternehmen) anstrebt. Diese Absicht darf aber nicht durch gegenl&auml;ufige Signale, wie etwa beim Verkehr, unterlaufen werden. Zudem w&auml;re es wichtig, das Wachstum bei den Arbeitspl&auml;tzen nicht nur mengenm&auml;ssig anzustreben. Es br&auml;uchte auch eine qualitative Komponente. Nicht alle Branchen erzielen die gleiche Wertsch&ouml;pfung und damit auch nicht das gleiche Steuersubstrat.</p>

<p style="text-align:justify">Angesichts des vorliegenden Richtplans ist zu hoffen, dass das Referendum erfolgreich ist und damit die Chance geschaffen wird, in den wichtigsten Punkten nachzubessern.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-01T15:51:09+02:00</updated>
			<published>2026-10-01T15:43:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-10-01:4680</id>
			
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			<title>Dem Wirtschaftsstandort Sorge tragen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Ende August wurde bekannt, dass die Bank Vontobel ihren Hauptsitz in den Kanton Zug verlegt. 1&apos;500 Mitarbeitende, die heute in Zürich arbeiten, sollen künftig in Baar zusammengeführt werden. Wenige Tage später erreichte uns die Mitteilung aus Winterthur, dass beim MedTech-Unternehmen Zimmer Biomet bis zu 580 von 730 Arbeitsplätzen auf dem Spiel stehen. Und vor wenigen Tagen ist bekannt geworden, dass die Cembra Money Bank mit rund 660 Mitarbeitenden ihren Hauptsitz 2027 von Zürich nach Baden verlegen will. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Ganz abgesehen davon, dass hinter diesen Zahlen Schicksale mit betroffenen Mitarbeitenden und ihren Familien vor einer ungewissen Zukunft stehen, sind vieler regionale Lieferanten und Dienstleister betroffen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">In allen F&auml;llen stellt sich die Frage, wie attraktiv der Kanton Z&uuml;rich noch als Wirtschafts- und Industriestandort ist. Wir m&uuml;ssen daf&uuml;r sorgen, dass Unternehmen im Kanton Z&uuml;rich zu bleiben, hier investieren und neue Arbeitspl&auml;tze schaffen. Dazu braucht es bessere Rahmenbedingungen wie wettbewerbsf&auml;hige Unternehmenssteuern, B&uuml;rokratieabbau, gen&uuml;gend Raum f&uuml;r Arbeitspl&auml;tze, eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ohne Verkehrsverhinderung und eine g&uuml;nstige und sichere Energieversorgung. Daf&uuml;r engagiert sich die FDP &ndash; daf&uuml;r engagiere ich mich.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><em>Dieter Kl&auml;y, Kantonsrat FDP</em></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-10-01T09:44:48+02:00</updated>
			<published>2026-10-01T09:05:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-24:4664</id>
			
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			<title>Übergabe Baumpatenschaft an Restaurant Obergass, KMU-MAX Gewinner 2026</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Am Dienstag 22. September 2026 erhielt das Restaurant Obergass die Urkunde für ihre Baumpatenschaft. Mit dieser Geste würdigt der KMU-Verband Winterthur und Umgebung die Leistungen der KMU-MAX-Preisträger und setzt gleichzeitig ein Zeichen für die Bedeutung des lokalen Gewerbes für die Stadt und Region Winterthur.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Urkunde wurde vor Ort am Dialogplatz von Stadtr&auml;tin Martina Blum an Karin und Daniel Hunold &uuml;bergeben.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Baumpatenschaften hat der KMU-Verband 2024 anl&auml;sslich seines 150-Jahr-Jubil&auml;ums ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der KMU zu st&auml;rken und gleichzeitig den Erhalt sowie die Entwicklung eines nachhaltigen Baumbestands in Winterthur zu f&ouml;rdern. Gepflanzt wurden Winterlinden &ndash; eine robuste Baumart, die gut mit den ver&auml;nderten Klimabedingungen umgehen kann. Sie stehen sinnbildlich f&uuml;r Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und Heimat sowie f&uuml;r Tapferkeit und Sieg.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Der KMU-MAX wird jedes Jahr an Unternehmen verliehen, die sich durch Herzblut, Exzellenz und Leidenschaft auszeichnen und so einen wichtigen Beitrag zum wirtschaftlichen Erfolg und zur Entwicklung der Stadt und Region Winterthur leisten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Im Anschluss an die &Uuml;bergabe lud der KMU-Verband zum traditionellen KMU-Ap&eacute;ro ein, bei sch&ouml;nstem Wetter am Sitz der Gesch&auml;ftsstelle in der Villa Bridler.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-24T09:34:37+02:00</updated>
			<published>2026-09-24T09:32:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-22:4660</id>
			
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			<title>Budget 2027: Mehr Einnahmen und trotzdem ein Defizit</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Trotz deutlich höherer Steuererträge budgetiert die Stadt Winterthur für 2027 ein Defizit von 11,6 Millionen Franken. Bis 2030 steigt der jährliche Fehlbetrag auf 44,7 Millionen Franken. Für die FDP Winterthur ist klar: Es braucht verbindliche Entlastungsmassnahmen und ein Ja zur Volksinitiative «Ja zu weniger Schulden».
Die erwarteten Steuererträge steigen gegenüber dem Budget 2026 um 34,5 Millionen Franken. Trotzdem bleibt die Rechnung im Minus. Für die Jahre 2027 bis 2030 rechnet die Stadt mit kumulierten Defiziten von rund 87 Millionen Franken.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">&laquo;Die Stadt nimmt deutlich mehr Geld ein und schreibt trotzdem rote Zahlen. Das zeigt: Wir haben ein strukturelles Ausgabenproblem&raquo;, sagt Raphael Tobler, Pr&auml;sident der FDP Winterthur.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Gleichzeitig w&auml;chst der Stellenplan um netto 80,82 Vollzeitstellen. Davon entfallen 29,4 Stellen auf den steuerfinanzierten Haushalt. Die FDP anerkennt den zus&auml;tzlichen Bedarf in Pflege, Alterszentren und Sonderschulung. Neue Stellen in Verwaltung, St&auml;ben und strategischen Funktionen m&uuml;ssen jedoch kritisch gepr&uuml;ft und wo immer m&ouml;glich intern kompensiert werden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Entlastung von 25 Millionen reicht nicht</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die FDP begr&uuml;sst, dass der Stadtrat mit &laquo;Haushaltsentlastung 2030&raquo; ein Entlastungsprogramm lanciert. Das angestrebte Volumen von j&auml;hrlich 25 Millionen Franken gen&uuml;gt jedoch nicht. Bei einem prognostizierten Defizit von 44,7 Millionen Franken im Jahr 2030 bleibt eine L&uuml;cke von rund 20 Millionen Franken.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die FDP fordert deshalb:</p>

<ul>
	<li>einen verbindlichen Entlastungspfad bis 2030,</li>
	<li>die &Uuml;berpr&uuml;fung zus&auml;tzlicher Verwaltungsstellen,</li>
	<li>eine klare Priorisierung der Investitionen,</li>
	<li>keine neuen freiwilligen Aufgaben ohne Gegenfinanzierung,</li>
	<li>keine Steuererh&ouml;hung.</li>
</ul>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Ja zu weniger Schulden</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Das Budget best&auml;tigt die Notwendigkeit der von FDP lancierten Volksinitiative &laquo;Ja zu weniger Schulden&raquo;. Sie verlangt, dass die Nettoschuld so weit reduziert wird, bis sie die j&auml;hrlichen Steuereinnahmen nicht mehr &uuml;bersteigt. Der Schuldenabbau soll &uuml;ber die Ausgabenseite und nicht &uuml;ber h&ouml;here Steuern erfolgen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">&laquo;Freiwillige Absichtserkl&auml;rungen reichen nicht. Winterthur braucht ein verbindliches Ziel, damit die Schulden tats&auml;chlich sinken und nicht der n&auml;chsten Generation &uuml;berlassen werden&raquo;, so Tobler.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die FDP Winterthur wird das Budget nun im Detail pr&uuml;fen und gezielte Entlastungsantr&auml;ge vorbereiten.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-22T16:32:40+02:00</updated>
			<published>2026-09-22T16:29:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-22:4659</id>
			
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			<title>Budget 2027: Der Stadtrat lässt Führung vermissen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Stadt Winterthur budgetiert für 2027 einen Gesamtverlust von gut 11 Millionen Franken. Der Verlust allein aus betrieblicher Tätigkeit beträgt knapp 14 Millionen Franken. Das Budget 2027 weist bereits zum dritten Mal in Folge ein negatives Betriebsergebnis aus Gleichzeitig plant der Stadtrat über 80 zusätzliche Stellen. Damit erreicht die Stadt erstmals 4000 Stellen. Für die SVP Winterthur ist diese Entwicklung angesichts der finanziellen Aussichten nicht nachvollziehbar.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Das Budget 2027 weist bereits zum dritten Mal in Folge ein negatives betriebliches Ergebnis aus. Wenn die Stadt, wie letztes Jahr, beim Gesamtergebnis dennoch einen &Uuml;berschuss ausweist, ist dies wesentlich auf Sonderfaktoren wie die Aufwertung von Liegenschaften zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Solche Aufwertungen verbessern zwar das Ergebnis auf dem Papier, schaffen aber keine zus&auml;tzlichen Mittel f&uuml;r die laufenden Aufgaben der Stadt.</p>

<p><strong>&Uuml;ber 1.8 Milliarden Franken Ausgaben</strong></p>

<p>Besonders stossend ist f&uuml;r die SVP, dass der Stadtrat trotz der absehbar schwierigen finanziellen Entwicklung keine konkreten Sparmassnahmen in das Budget aufgenommen hat. Im Gegenteil: Die Ausgaben steigen erneut um &uuml;ber sechs Prozent und &uuml;berschreiten damit zum Ersten Mal 1.8 Milliarden Franken.</p>

<p>Die SVP anerkennt, dass der Stadtrat angesichts der langfristig d&uuml;steren Finanzperspektiven durch externe Berater ein Entlastungsprogramm erarbeiten l&auml;sst. Sanierungsmassnahmen und eine konsequente &Uuml;berpr&uuml;fung der st&auml;dtischen Ausgaben fordert die SVP seit Jahren.</p>

<p><strong>Was nun aber fehlt, ist der erste Schritt im eigenen Budget.</strong>&nbsp;Dazu Christian Hartmann, Mitglied der Aufsichtskommission des Stadtparlaments: &laquo;Auch wenn heute noch nicht feststeht, wo im Detail gespart werden soll, h&auml;tte die SVP erwartet, dass der Stadtrat seine F&uuml;hrungsverantwortung wahrnimmt und die Ausgabensteigerung zumindest sp&uuml;rbar begrenzt. Stattdessen w&auml;chst der Verwaltungsapparat noch st&auml;rker als im letzten Budget.&raquo;</p>

<p><strong>Keine Alibi&uuml;bung</strong></p>

<p>Die SVP erwartet vom Stadtrat deshalb, dass das Projekt &laquo;Haushaltsentlastung&raquo; zu konkreten und nachhaltigen Einsparungen f&uuml;hrt. Angesichts eines negativen betrieblichen Ergebnisses und weiter steigender Ausgaben kann es nicht gen&uuml;gen, lediglich externe Berater mit der Suche nach Sparpotenzial zu beauftragen.</p>

<p><strong>Die Stadt muss endlich &uuml;ber ihre finanziellen Verh&auml;ltnisse reden &ndash; und handeln.</strong>&nbsp;Ein Entlastungsprogramm darf deshalb keine Alibi&uuml;bung werden. Entscheidend ist, dass am Ende konkrete und nachhaltige Einsparungen stehen.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-22T16:12:06+02:00</updated>
			<published>2026-09-22T16:08:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-22:4658</id>
			
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			<title>Budget 2027: Ohne Buchgewinn zeigt sich - Winterthur lebt über seine Verhältnisse</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Das Budget 2027 der Stadt Winterthur weist ein Defizit von 11,6 Millionen Franken aus. Das Budget 2027 zeigt deutlich, Winterthur lebt über seine Verhältnisse. Der «Gewinn» von 113,8 Millionen im Budget 2026 war ein Buchgewinn aus Liegenschaftsaufwertungen, kein Franken echtes Geld. Obwohl die Bevölkerung nur um 0,6 Prozent wächst, steigen die Ausgaben um 6,3 Prozent. Das Budget 2027 erfüllt nicht die Erwartungen der Mitte Fraktion betreffend eine nachhaltige Finanzpolitik.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>Die Kostentreiber wachsen ungebremst weiter</strong></p>

<p>Die Ausgaben f&uuml;r Bildung, Soziales und Pflegefinanzierung steigen erneut an: Bildung auf 374,4 Millionen, Soziales auf 181,3 Millionen und die Pflegefinanzierung auf 72,5 Millionen Franken. Zusammen liegen diese drei Bereiche rund 25 Millionen Franken &uuml;ber dem Vorjahresbudget. Der Transferaufwand allein nimmt um 51,5 auf 689,3 Millionen Franken zu &ndash; getrieben von den Zusatzleistungen zur AHV/IV (+15,5 Mio.), der Asylsozialhilfe (+11,3 Mio.) und der Sozialhilfe (+9,1 Mio.). Das Einnahmenwachstum vermag das nicht zu kompensieren.</p>

<p><strong>Sonderschulung: Wir schauen genau hin</strong></p>

<p>Der Stadtrat begr&uuml;ndet 5,3 neue Stellen und 4,8 Millionen Franken h&ouml;here Lohnkosten mit steigenden Sch&uuml;lerzahlen und mehr Kindern mit besonderen Bed&uuml;rfnissen. Diese Entwicklung erachten wir als kritisch, sie verlangt eine sorgf&auml;ltige &Uuml;berpr&uuml;fung. Es geht nicht darum, Kindern die n&ouml;tige Unterst&uuml;tzung zu verweigern &ndash; sondern darum zu wissen, weshalb die Platzierungen Jahr f&uuml;r Jahr stark zunehmen, ob die Abgrenzung zur Regelschulung noch stimmt und ob jeder Franken beim Kind ankommt. Diesen Punkt werden wir in der Budgetberatung kritisch beobachten.</p>

<p><strong>Erfreuliche Steuerertr&auml;ge &ndash; und trotzdem ein Grund zur Vorsicht</strong></p>

<p>Die Steuerertr&auml;ge sollen um 34,5 auf 555,7 Millionen Franken steigen. Das w&auml;re erfreulich, ist aber noch lange nicht gesichert. Der Stadtrat st&uuml;tzt sich auf die SECO-Prognose vom Juni 2026. Das Arbeitsmarktumfeld in Winterthur und im Kanton Z&uuml;rich ist aber sehr angespannt: Weiterhin ziehen Firmen weg oder bauen Stellen ab, quer durch die Branchen. Wer auf dieser Basis budgetiert, budgetiert mit einem grossen Risiko &ndash; und dieses Risiko tr&auml;gt am Ende die Steuerzahlerin und der Steuerzahler.</p>

<p><strong>Sicherheit bleibt f&uuml;r die Mitte weiterhin wichtig</strong></p>

<p>Der Budgetentwurf plant einen Abbau von 8 Stellen bei der Polizei und gleichzeitig einen weiteren Stellenaufbau beim Departement Bau und Mobilit&auml;t. Die Mitte Fraktion wird bei der Diskussion des Budgets genau hinschauen, ob der Stadtrat die richtigen Priorit&auml;ten setzt.</p>

<p><strong>Priorisieren &ndash; und gleichzeitig Steuersubstrat gewinnen</strong></p>

<p>76 Prozent der Einnahmen aus Steuern und Finanzausgleich fliessen in Bildung, Soziales und Pflegefinanzierung. Der Stadtrat betont, diese Bereiche seien kommunal kaum steuerbar. Das trifft auf Zusatzleistungen, Asylsozialhilfe und Pflegerestfinanzierung zu &ndash; nicht aber auf den Stellenaufbau, die Betreuungstarife und die Standards beim Schulraum. Das sind Entscheide dieser Stadt. Genau dort erwarten wir Priorisierung statt Verweise nach Z&uuml;rich, besonders bei den Investitionen, die mit 330,1 Millionen Franken um weitere 54,4 Millionen zulegen und den Selbstfinanzierungsgrad auf 56 Prozent dr&uuml;cken. Wir begr&uuml;ssen die &laquo;Haushaltsentlastung 2030&raquo; ausdr&uuml;cklich &ndash; doch 25 Millionen j&auml;hrlich reichen nicht gegen ein Defizit von 45 Millionen im Jahr 2030. Es braucht volle Kraft auf die neue Wirtschaftsstrategie: Nur mehr steuerkr&auml;ftige Unternehmen kompensieren die Mehrausgaben, ohne Steuererh&ouml;hung und ohne Leistungsabbau. Daran messen wir den Stadtrat &ndash; an der Priorisierung und an der Standortpolitik.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-22T13:08:22+02:00</updated>
			<published>2026-09-22T13:03:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-22:4655</id>
			
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			<title>Digitale Souveränität als Motor für den Wirtschaftsstandort Zürich</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Digitalisierung verändert unsere Wirtschaft grundlegend: Wertschöpfung entsteht heute zunehmend über den Einsatz von künstlicher Intelligenz, digitaler Dienstleistungen sowie dem Management von Daten. Neben klassischen Verkehrswegen, der ausreichenden Energieversorgung und der Telekommunikation gehören leistungsfähige Datencenter und Cloud-Infrastrukturen längst zu den entscheidenden Faktoren im globalen Standortwettbewerb. Wer den Wirtschaftsstandort Zürich langfristig stärken will, muss eine moderne Standortpolitik folglich auch digital denken.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Der Bundesrat hat in seinem Bericht zur digitalen Souver&auml;nit&auml;t vom November 2025 klargestellt: Es geht hierbei nicht um digitale Abschottung oder Protektionismus. Vielmehr m&uuml;ssen Staat und Wirtschaft ihre eigene Handlungsf&auml;higkeit bewahren und kritische Abh&auml;ngigkeiten bewusst steuern. Genau in dieser strategischen Ausrichtung liegt eine enorme Chance f&uuml;r den Kanton Z&uuml;rich.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">1. Digitale Infrastruktur gezielt f&ouml;rdern</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Moderne Datencenter sind heute weit mehr als blosse Serverr&auml;ume &ndash; sie bilden das technologische Fundament f&uuml;r zukunftsweisende Gesch&auml;ftsmodelle, den Einsatz von k&uuml;nstlicher Intelligenz und eine effiziente Verwaltung. Der Kanton Z&uuml;rich sollte daher eine &uuml;bergeordnete Strategie entwickeln, um Investitionen in leistungsf&auml;hige Datencenter- und Cloud-Infrastrukturen gezielt zu f&ouml;rdern. F&uuml;r sensible Daten m&uuml;ssen diese zwingend dem schweizerischen Rechtsraum und unserer Gerichtsbarkeit unterstehen. Damit st&auml;rken wir gleichzeitig unsere Versorgungssicherheit, die technologische Innovation und die Attraktivit&auml;t des gesamten Wirtschaftsstandorts. Eine souver&auml;ne wettbewerbsf&auml;hige digitale Infrastruktur ist allerdings nur m&ouml;glich, wenn auch die Versorgung mit Strom gesichert ist.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">2. Open Source st&auml;rkt die Innovationskraft unserer KMU</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Digitale Souver&auml;nit&auml;t beginnt jedoch nicht erst bei der digitalen Infrastruktur, sondern bereits bei der eingesetzten Software. Wo immer es technisch machbar und wirtschaftlich sinnvoll ist, sollte der Kanton Z&uuml;rich&nbsp;&nbsp;und die Z&uuml;rcher Gemeinden den Einsatz von Open-Source-Software und offenen Standards forcieren. Das reduziert einseitige Klumpenrisiken und die Abh&auml;ngigkeit von globalen Tech-Giganten. Gleichzeitig erleichtert es Innovationen und er&ouml;ffnet den Z&uuml;rcher KMU, Start-ups und lokalen IT-Dienstleistern wertvolle Marktchancen. Open-Source-F&ouml;rderung ist somit gelebte und aktive Wirtschaftsf&ouml;rderung.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">3. &Ouml;ffentliches Beschaffungswesen an die neue Realit&auml;t anpassen</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die &ouml;ffentliche Hand investiert Jahr f&uuml;r Jahr erhebliche Steuermittel in die staatliche Informatik. Daher m&uuml;ssen &ouml;ffentliche Ausschreibungen k&uuml;nftig umgedacht werden: Neben dem reinen Anschaffungspreis und der funktionalen Abdeckung m&uuml;ssen Kriterien der digitalen Souver&auml;nit&auml;t fest in den Submissionsbestimmungen verankert werden. Dazu geh&ouml;ren offene Standards, die Gew&auml;hrleistung von Datenportabilit&auml;t sowie die konsequente Vermeidung von Anbieter-Lock-ins.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Eine Schweizer L&ouml;sung darf im Vergabeprozess nicht allein deshalb das Nachsehen haben, weil sie in der initialen Anschaffung etwas teurer erscheint. Langfristige Sicherheit, operative Flexibilit&auml;t und die Unabh&auml;ngigkeit von ausl&auml;ndischen Akteuren schaffen einen nachhaltigen Mehrwert, der bei &ouml;ffentlichen Vergaben endlich angemessen gewichtet werden muss.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">4. Wertsch&ouml;pfung und Arbeitspl&auml;tze in der Schweiz halten</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Digitale Souver&auml;nit&auml;t ist keineswegs nur ein Thema f&uuml;r IT-Spezialisten oder die Cybersicherheit &ndash; sie ist handfeste Wirtschaftspolitik. Jede Investition in Schweizer Rechenzentren, inl&auml;ndische Softwareentwicklung oder digitale Dienstleistungen sichert hochqualifizierte Arbeitspl&auml;tze und h&auml;lt die Wertsch&ouml;pfung in unserem Land. Gerade der Kanton Z&uuml;rich verf&uuml;gt mit seinen erstklassigen Hochschulen, einer starken industriellen Basis und zahlreichen innovativen Technologieunternehmen &uuml;ber die perfekten Voraussetzungen, um als Gewinner aus dieser Entwicklung hervorzugehen.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Schlussfolgerungen f&uuml;r die Politik</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Der Kanton Z&uuml;rich und seine Gemeinden ben&ouml;tigen eine umfassende Strategie zur digitalen Souver&auml;nit&auml;t. Drei Ziele stehen im Vordergrund: Erstens der Ausbau vertrauensw&uuml;rdiger digitaler Infrastrukturen, zweitens die gezielte F&ouml;rderung offener Standards und drittens die gesetzliche Verankerung der digitalen Souver&auml;nit&auml;t als fixes Qualit&auml;tskriterium im Beschaffungswesen. Gemeinsam wollen wir im Kanton Z&uuml;rich die Spielregeln der digitalen Wirtschaft aktiv mitgestalten &ndash; zum direkten Nutzen unserer Bev&ouml;lkerung und unserer Unternehmen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><a href="https://www.thomas-anwander.ch">Thomas Anwander&nbsp;</a><br />
Kantonsrat Die Mitte und Pr&auml;sident der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW)</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-22T07:48:57+02:00</updated>
			<published>2026-09-22T07:00:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-18:3856</id>
			
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			<title>Winterthur baut, doch der Nachwuchs fehlt </title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Winterthur soll in den kommenden Jahren so viel bauen wie selten zuvor, von neuen Wohnquartieren bis zu Verkehrsinfrastruktur. Wer diese Projekte am Ende tatsächlich umsetzt, könnte zunehmend zur Herausforderung werden. Ausgerechnet die Baubranche findet immer schwerer Lernende, während die Berufslehre insgesamt so gefragt ist wie eh und je. Wie passt das zusammen?</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Die Lehre ist nicht out</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Ein verbreitetes Bild lautet, immer mehr Jugendliche wollten studieren, die Berufslehre verliere an Bedeutung. Die aktuellen Zahlen st&uuml;tzen das so nicht. Laut einer halbj&auml;hrlichen Erhebung des Bundes zum Lehrstellenmarkt, dem sogenannten Nahtstellenbarometer des Staatssekretariats f&uuml;r Bildung, Forschung und Innovation, ziehen 63 Prozent der Jugendlichen 2026 eine Berufslehre in Betracht. Die Schweizer Unternehmen bieten in diesem Jahr rund 74&#39;000 Lehrstellen an, bis Anfang Juni waren bereits 68 Prozent davon vergeben, &auml;hnlich wie in den Vorjahren. Die berufliche Grundbildung bleibt damit landesweit der meistgew&auml;hlte Bildungsweg nach der obligatorischen Schule.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Die Baubranche ist besonders betroffen</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Ausnahme zeigt sich unter anderem dort, wo Winterthur in den n&auml;chsten Jahren besonders viel Nachwuchs brauchen wird. Gem&auml;ss dem Nahtstellenbarometer liegen Baugewerbe, Gastgewerbe und Handel bei der Vergabequote am unteren Ende. Dort bleiben &uuml;berdurchschnittlich viele Lehrstellen offen. Der Bau ist damit nicht die einzige betroffene Branche, aber jene, von der Winterthurs eigene Bauvorhaben am direktesten abh&auml;ngen. Das zeigt sich auch beim Fachkr&auml;ftemangel-Index von Adecco und der Universit&auml;t Z&uuml;rich. Obwohl sich die allgemeine Lage auf dem Arbeitsmarkt 2025 sp&uuml;rbar entspannt hat, belegen Bauf&uuml;hrerinnen, Poliere und Produktionsleiter Rang 2 des Mangel-Rankings, Elektrikerinnen und Elektroniker liegen auf Rang 4. Beide Berufsgruppen sind eng mit der Branche verkn&uuml;pft.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Wenn Angebot und Nachfrage nicht zueinanderfinden</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Warum bleiben ausgerechnet in einzelnen Branchen so viele Lehrstellen offen? Der Bildungsdesk von SRF beschreibt das Ph&auml;nomen f&uuml;r den Lehrstellenmarkt allgemein als Passungsproblem. Gemeint ist damit, dass Angebot und Nachfrage trotz gen&uuml;gend Lehrstellen nicht zueinander finden. Viele Betriebe klagen &uuml;ber fehlenden Nachwuchs, halten aber gleichzeitig an hohen Anforderungen an die Schulnoten fest. In Bezug auf das Handwerk liefert eine Umfrage der Universit&auml;t St. Gallen unter 2500 Jugendlichen konkretere Hinweise. Besonders wichtig sind ihnen ein gutes Arbeitsklima, die Vereinbarkeit mit der Familie und geregelte Arbeitszeiten. Dazu wollen 59 Prozent bei der Arbeit sauber bleiben und 26 Prozent einen Beruf ohne k&ouml;rperliche Anstrengung. Diese Erwartungen decken sich laut den Studienautoren nicht immer mit der realen Arbeitswelt. Das Bild vom Handwerk, das niemand mehr lernen will, greift damit zu kurz. Vielmehr zeigt die Studie, dass konkrete Arbeitsbedingungen und die Erwartungen der Jugendlichen eine wichtige Rolle bei der Berufswahl spielen.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Nach der Lehre stehen viele Wege offen</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Gleichzeitig sind Lehre und Studium in der Schweiz l&auml;ngst keine Gegens&auml;tze mehr. Mit Berufsmaturit&auml;t und Fachhochschule oder &uuml;ber die Passerelle bis an eine Universit&auml;t stehen auch nach einer Berufslehre zahlreiche Wege offen. Wer mit 16 einen praktischen Beruf lernt, legt damit nicht fest, wo er mit 30 beruflich steht. Gerade diese Durchl&auml;ssigkeit k&ouml;nnte ein Argument sein, um eine Lehre im Bau auch f&uuml;r leistungsstarke Jugendliche wieder attraktiver zu machen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Was das f&uuml;r Winterthur bedeutet</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Stadt hat mit ihren zahlreichen Bauprojekten einiges vor. Daf&uuml;r braucht es Menschen, die tats&auml;chlich bauen, nicht nur planen. Immerhin bildet Winterthur selbst in grossem Stil aus. Als Arbeitgeberin besch&auml;ftigt die Stadt insgesamt rund 450 Lernende in &uuml;ber 30 Lehrberufen und geh&ouml;rt damit zu den gr&ouml;sseren Ausbildungsbetrieben der Region.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">F&uuml;r eine wachsende Stadt k&ouml;nnen die Folgen konkret werden. Fehlen den Unternehmen gen&uuml;gend Fachkr&auml;fte, steigt der Wettbewerb um qualifiziertes Personal und Bauprojekte k&ouml;nnen sich verz&ouml;gern. Gerade wenn gleichzeitig viel gebaut werden soll, wird der Fachkr&auml;ftemangel damit auch f&uuml;r die weitere Entwicklung Winterthurs relevant.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Doch was l&auml;sst sich dagegen tun? Die Erwartungen der Jugendlichen liefern einen Teil der Antwort. Betriebe k&ouml;nnen mit einem guten Arbeitsklima und attraktiven Ausbildungsbedingungen dazu beitragen, mehr junge Menschen f&uuml;r Bauberufe zu gewinnen. Verb&auml;nde wiederum k&ouml;nnen st&auml;rker vermitteln, welche Karrierewege eine handwerkliche Ausbildung heute er&ouml;ffnet. Auch der Kanton Z&uuml;rich setzt bereits Massnahmen um, um mehr Jugendliche und Erwachsene zu einem Berufsabschluss zu f&uuml;hren.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">F&uuml;r Winterthur wird deshalb mitentscheidend sein, ob es gelingt, gen&uuml;gend junge Menschen f&uuml;r diese Berufe zu gewinnen und ihnen langfristig attraktive Perspektiven zu bieten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Livio Hacker, Schreiner EFZ und derzeitiger Passerellensch&uuml;ler</strong></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-18T06:39:56+02:00</updated>
			<published>2026-09-18T06:36:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-17:2612</id>
			
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			<title>Für ein zukunftsorientiertes Verkehrsnetz: «Winterthur: agil-mobil» öffnet sich für Privatpersonen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Ein florierender Wirtschaftsstandort und eine hohe Lebensqualität bedingen ein durchdachtes, leistungsfähiges Verkehrsnetz. Genau hier setzt der Verein «Winterthur: agil-mobil» an: Seit Jahren engagiert er sich mit fundierten Stellungnahmen, Vernehmlassungen und politischer Überzeugungsarbeit für eine ausgewogene Verkehrspolitik in der Stadt und der Region. Das Ziel: pragmatische Lösungen statt ideologischer Blockaden – damit motorisierter Individualverkehr, öffentlicher Verkehr sowie Velo- und Fussverkehr sinnvoll Hand in Hand gehen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Bislang stand das Mitwirken ausschliesslich politischen Parteien und Verb&auml;nden offen. Nun geht der Verein einen entscheidenden Schritt weiter und bietet auch engagierten Privatpersonen die M&ouml;glichkeit, diese wichtige Arbeit zu f&ouml;rdern.<br />
<br />
Wer die verkehrspolitische Zukunft von Winterthur mitgestalten und eine sachliche, l&ouml;sungsorientierte Stimme st&auml;rken m&ouml;chte, kann &laquo;Winterthur: agil-mobil&raquo; neu als Sympathisantin oder Sympathisant begleiten. Mit einem frei w&auml;hlbaren F&ouml;rderbeitrag l&auml;sst sich die unabh&auml;ngige Arbeit des Vereins direkt und unkompliziert unterst&uuml;tzen.<br />
<br />
Ein starkes Zeichen f&uuml;r eine vern&uuml;nftige Mobilit&auml;tspolitik mit Weitsicht &ndash; f&uuml;r Stadt und Region.<br />
<br />
Anmeldung unter: <a href="http://agil-mobil.ch/kontakt/anmeldung-als-sympathisant-in">agil-mobil.ch/kontakt/anmeldung-als-sympathisant-in</a></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-17T12:09:57+02:00</updated>
			<published>2026-09-17T12:01:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-14:2609</id>
			
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			<title>«Verkehr 45»</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Der Sechsspurausbau der A1, die Haltestelle Grüze Nord und der Ausbau des Bahnhofs Oberwinterthur: Dringend nötige Infrastrukturprojekte in Winterthur drohen im bundesrätlichen Paket «Verkehr 45» wegzufallen. Der Schaden wäre gross, nicht nur für Winterthur.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Wenn man die Stellungnahmen von <a href="https://stadt.winterthur.ch/gemeinde/verwaltung/stadtkanzlei/kommunikation-stadt-winterthur/medienmitteilungen-stadt-winterthur/verkehr-45-zentrale-winterthurer-projekte-jetzt-sichern?searchterm=Verkehr%20%2745">Stadt Winterthur</a> und Kanton Z&uuml;rich zu &laquo;Verkehr &rsquo;45&raquo; liest, entsteht ein klares Bild: Bund, bitte zur&uuml;ck an den Start. Beide Beh&ouml;rden anerkennen zwar die finanziell schwierige Ausgangslage des Bundes, aber die vorgeschlagenen Streichungen und Priorit&auml;ten sind weder logisch noch verantwortbar.</p>

<p>Winterthur erinnert daran, dass die Region ein zentraler Verkehrsknoten ist und seit Jahren gemeinsam mit Bund, Kanton, SBB und ZVV plant. Mit &laquo;MehrSpur Z&uuml;rich&ndash;Winterthur&raquo; ist ein Milliardenprojekt bereits im Bau. Jetzt aber sollen entscheidende Elemente gestrichen werden &ndash; ein Vorgehen, das laut Stadt einem &quot;Marathonabbruch kurz vor dem Ziel&quot; gleicht. Besonders stossend ist die geplante Streichung der Haltestelle Gr&uuml;ze Nord, obwohl sie Teil des beschlossenen Ausbauschritts 2035 ist und rund um den Bahnhof bereits grosse Investitionen get&auml;tigt wurden oder geplant sind. Auch der Ausbau des Bahnhofs Stadelhofen und das Bahnhofs Oberwinterthur muss zwingend und ohne Verz&ouml;gerung vorangetrieben werden, unabh&auml;ngig von der Verl&auml;ngerung des MWST-Promilles.</p>

<p>Der Kanton Z&uuml;rich sieht es genauso und legt noch nach: Die Vorlage des Bundes sei weder gesamtverkehrlich abgestimmt noch raumplanerisch sinnvoll. Das Gutachten, auf das sich der Bund st&uuml;tzt, ber&uuml;cksichtige Abh&auml;ngigkeiten zwischen Projekten kaum und ignoriere bereits get&auml;tigte Investitionen. F&uuml;r den Kanton ist klar: MehrSpur Z&uuml;rich&ndash;Winterthur und der Ausbau Stadelhofen geh&ouml;ren untrennbar zusammen. Wird Stadelhofen verz&ouml;gert, drohen Mehrkosten und ein massiver Wirkungsverlust des gesamten Grossprojekts. Zudem&nbsp;kritisiert auch er die Streichung von Gr&uuml;ze Nord. Diese neu Haltestelle ist ein essenzielles Element f&uuml;r die Entwicklung Winterthurs und soll dereinst &uuml;ber 12 000 Personen t&auml;glich bedienen</p>

<p>Auch beim Nationalstrassennetz fordert Winterthur, den 6-Spur-Ausbau der A1 weiterzuverfolgen &ndash; die Pannenstreifenumnutzung ist nur eine&nbsp;kurzfristige L&ouml;sung. Der Kanton Z&uuml;rich lehnt den Verzicht auf die Engpassbeseitigung bei der A1-Umfahrung Winterthur ebenfalls klar ab.</p>

<p>Am Ende bleibt die gemeinsame Forderung: Der Bund muss die Vorlage tiefgreifend &uuml;berarbeiten. Priorit&auml;ten sollen sich an Nutzen, Bedarf und funktionalen Zusammenh&auml;ngen orientieren &ndash; nicht an kurzfristigen Spar&uuml;berlegungen. Langj&auml;hrige Planungen schaffen Verl&auml;sslichkeit, und genau diese Verl&auml;sslichkeit braucht die Region Z&uuml;rich und Winterthur, um sich weiterzuentwickeln.</p>

<p>Werner Schurter<br />
Pr&auml;sident&nbsp;Verein <a href="https://www.agil-mobil.ch">&bdquo;Winterthur: agil-mobil&quot;</a></p>

<p>&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-14T07:38:42+02:00</updated>
			<published>2026-09-14T07:29:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-11:2606</id>
			
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			<title>Erst Burckhardt, jetzt Zimmer Biomet: Die Steuern müssen runter</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die angekündigten Stellenabbauten bei Zimmer Biomet und Burckhardt Compression sind ein ernstzunehmendes Warnsignal für den Wirtschaftsstandort Winterthur. Die Jungfreisinnigen Winterthur fordern, dass die städtische Wirtschaftsstrategie nun rasch umgesetzt und die Rahmenbedingungen für Unternehmen spürbar verbessert werden.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>Bis zu 730 Arbeitspl&auml;tze innert weniger Wochen unter Druck</strong><br />
Bei Zimmer Biomet k&ouml;nnten im Zuge einer Umstrukturierung bis zu 580 der 730 Stellen am Standort Winterthur wegfallen. Bereits im August k&uuml;ndigte Burckhardt Compression einen m&ouml;glichen Abbau von bis zu 150 Stellen in Winterthur an. F&uuml;r die Jungfreisinnigen sind die j&uuml;ngsten Meldungen ein deutliches Zeichen daf&uuml;r, dass industrielle Arbeitspl&auml;tze und Investitionen in Winterthur nicht als selbstverst&auml;ndlich betrachtet werden d&uuml;rfen. Hinter den Zahlen stehen Mitarbeitende, Familien und wertvolles Know-how, das f&uuml;r den Wirtschaftsstandort von grosser Bedeutung ist.</p>

<p><strong>Wettbewerbsf&auml;hige Rahmenbedingungen schaffen, Steuern senken</strong><br />
Unternehmerische Entscheide internationaler Konzerne lassen sich nicht mit kommunalen Beschl&uuml;ssen verhindern. Die Stadt kann jedoch beeinflussen, wie attraktiv Winterthur f&uuml;r bestehende und neue Unternehmen ist. Die im M&auml;rz 2026 verabschiedete Wirtschaftsstrategie mit 22 Massnahmen muss deshalb jetzt konsequent umgesetzt werden. Dazu geh&ouml;rt insbesondere, Wirtschaftsfl&auml;chen rasch verf&uuml;gbar zu machen, Bewilligungsverfahren zu vereinfachen und die Anliegen der Unternehmen ernst zu nehmen. Gleichzeitig muss Winterthur zus&auml;tzliche Belastungen f&uuml;r Unternehmen abbauen. Die Jungfreisinnigen fordern deshalb den Stadtrat und das Parlament dazu auf, den Steuerfuss f&uuml;r das kommende Jahr zu senken. &laquo;Bei den Steuern ist Winterthur das Schlusslicht im Kanton Z&uuml;rich, insbesondere im Vergleich mit anderen St&auml;dten. Das muss sich &auml;ndern!&raquo;, sagt Leotrim Gashi, Vizepr&auml;sident der Jungfreisinnigen Winterthur.</p>

<p><strong>Es gilt , Lehrstellen und Arbeitspl&auml;tze in Winterthur zu sichern</strong><br />
Winterthur verf&uuml;gt &uuml;ber eine aussergew&ouml;hnliche industrielle Tradition und zugleich &uuml;ber einen starken Hochschul- und Technologiestandort. Diese Kombination muss auch k&uuml;nftig ein Standortvorteil bleiben. &laquo;Winterthur darf seine industrielle Geschichte nicht nur im Museum bewahren. Wir m&uuml;ssen daf&uuml;r sorgen, dass auch die n&auml;chste Generation hier Unternehmen findet, die investieren, innovieren und attraktive Arbeitspl&auml;tze, insbesondere auch Lehrstellen, schaffen&raquo;, so Gashi weiter. F&uuml;r die JFW sind die aktuellen Abbaupl&auml;ne deshalb ein Auftrag, die Standortpolitik mit h&ouml;herer Priorit&auml;t und messbaren Ergebnissen voranzutreiben.</p>

<p>Leotrim Gashi, Vizepr&auml;sident JFW<br />
Fabrice Fuchs, Qu&auml;stor JFW</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-11T07:52:58+02:00</updated>
			<published>2026-09-11T07:47:00+02:00</published>
		</entry>
			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-10:2603</id>
			
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			<title>Thomas Schoch übernimmt das Verwaltungsratspräsidium der Technopark Winterthur AG</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Thomas Schoch hat per 1. September 2026 das Präsidium des Verwaltungsrats der Technopark Winterthur AG übernommen. Er folgt auf Daniel Anderes, der nach sechs Jahren als Verwaltungsratspräsident per Ende August 2026 aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten ist. Gleichzeitig hat sich der Verwaltungsrat der Technopark Winterthur AG in den vergangenen Monaten auch mit weiteren personellen Veränderungen neu aufgestellt.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Seit dem 1. September steht Thomas Schoch dem Verwaltungsrat der Technopark Winterthur AG als Pr&auml;sident vor. Daniel Anderes ist per 31. August 2026 sowohl als Pr&auml;sident als auch als Mitglied des Verwaltungsrats zur&uuml;ckgetreten.<br />
<br />
Daniel Anderes war seit 2020 Pr&auml;sident des Verwaltungsrats der Technopark Winterthur AG und hat den Technopark in dieser Zeit durch wichtige Entwicklungsphasen begleitet. Zu den zentralen Meilensteinen seiner Amtszeit z&auml;hlen der Umbau und die Neupositionierung des gesamten Erdgeschosses, die erfolgreiche Sicherstellung des Betriebs w&auml;hrend der Corona-Krise sowie der Wechsel in der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung von Thomas Schumann zu St&egrave;ve M&eacute;rillat. Der Verwaltungsrat und das Team der Technopark Winterthur AG danken Daniel Anderes herzlich f&uuml;r sein langj&auml;hriges Engagement, seine wertvolle Arbeit und seinen grossen Einsatz f&uuml;r die Weiterentwicklung des Technopark Winterthur.<br />
<br />
Thomas Schoch ist seit vier Jahren Mitglied des Verwaltungsrates der Technopark Winterthur AG und bringt als Unternehmer und Startup-Investor die Erfahrung und das Netzwerk f&uuml;r die strategische Weiterentwicklung der Unternehmung mit.<br />
<br />
<strong>Weitere Wechsel im Verwaltungsrat: Neue Gesichter und alte St&auml;rke</strong><br />
Neben dem Wechsel im Pr&auml;sidium hat sich der Verwaltungsrat bereits in den vergangenen Monaten personell ver&auml;ndert. Michael Ott hat per 26. Mai 2026 als Vertreter der Z&uuml;rcher Kantonalbank die Nachfolge von Ronald Kundert angetreten. Mit dem Wechsel im Winterthurer Stadtpr&auml;sidium ist zudem Stefan Fritschi per 1. Juli 2026 auf Mike K&uuml;nzle im Verwaltungsrat gefolgt.<br />
<br />
Ebenfalls per 26. Mai 2026 wurde Moritz Heim von der Dahinden Heim Partner Architekten AG neu in den Verwaltungsrat gew&auml;hlt. Mit diesen Ver&auml;nderungen ist der Verwaltungsrat der Technopark Winterthur AG wieder in seiner vorgesehenen St&auml;rke besetzt. Auch das Vizepr&auml;sidium des Verwaltungsrats wird neu besetzt.<br />
<br />
Franziska Zuber, die seit 2021 dem Verwaltungsrat der Technopark Winterthur AG angeh&ouml;rt, &uuml;bernimmt neu die Funktion als Vizepr&auml;sidentin.<br />
<br />
Mit diesen Ver&auml;nderungen hat sich der Verwaltungsrat der Technopark Winterthur AG personell neu aufgestellt. Das Gremium begleitet die strategische Weiterentwicklung des Technopark Winterthur und tr&auml;gt dazu bei, dessen Position als Standort und Netzwerk f&uuml;r technologieorientierte Unternehmen, Startups und Innovation in Winterthur weiterzuentwickeln.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-10T13:39:22+02:00</updated>
			<published>2026-09-10T13:34:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-10:2602</id>
			
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			<title>SVP Winterthur fordert vom Stadtrat eine aktive Industriepolitik</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die SVP Winterthur ist alarmiert über den erneuten Abbau von Industriearbeitsplätzen in Winterthur. Die Ankündigung von Zimmer Biomet, bis zu 580 der 730 Stellen am Standort Winterthur abzubauen, ist der jüngste schwere Rückschlag.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Bereits 2020 und 2022 baute das Unternehmen insgesamt rund 300 Arbeitspl&auml;tze ab. Der bedeutende Industriebetrieb hat damit einen grossen Teil seiner Arbeitspl&auml;tze in Winterthur verloren. Auch Burckhardt Compression hat im November 2025 den Abbau von rund 70 Stellen und im Sommer 2026 von weiteren 150 Arbeitspl&auml;tzen angek&uuml;ndigt. Winterthur ist auf dem besten Weg zur Deindustrialisierung.<br />
<br />
Jetzt ist der Stadtrat gefordert. Im Fr&uuml;hling hat er mit viel Vorschusslorbeeren eine neue Wirtschaftsstrategie pr&auml;sentiert. Gleichzeitig regelt der neue Vertrag mit House of Winterthur die Aufgaben bei der Ansiedlung neuer Unternehmen. Damit liegen wichtige Instrumente f&uuml;r eine aktive Standort- und Industriepolitik auf dem Tisch. Sie m&uuml;ssen nun auch konsequent genutzt werden &ndash; nicht nur f&uuml;r Neuansiedlungen, sondern ebenso f&uuml;r die Pflege und Sicherung bestehender Industriebetriebe.<br />
<br />
Dazu Fraktionspr&auml;sident Christian Hartmann: &laquo;Der Stadtrat muss zeigen, dass die Wirtschaftsstrategie mit konkreten Massnahmen hinterlegt ist. Jetzt ist Handeln angesagt!&raquo;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-10T13:33:51+02:00</updated>
			<published>2026-09-10T13:31:00+02:00</published>
		</entry>
			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-10:2601</id>
			
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			<title>Tiziana Castauro wird neue Co-Moderatorin vom Talk-Format TOP³ - Sendung startet mit sechster Staffel</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Das TOP³ Moderationsteam wird mit Tiziana Castauro komplettiert. Gleichzeitig startet das Erfolgsformat zusammen mit dem bisherigen Co-Moderator Marc Arnold in die sechste Staffel. Das Talk-Format TOP³ steht für Unterhaltung, Begegnungen und Geschichten aus der Region. Die Sendung bringt Persönlichkeiten zusammen und stellt Menschen und ihre Geschichten in den Mittelpunkt.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Seit drei Jahren ist Marc Arnold das Gesicht und der Host von TOP&sup3;, seit vier Jahren steht er f&uuml;r verschiedene Formate von TELE TOP vor der Kamera. Tiziana Castauro ist seit rund eineinhalb Jahren Teil der TOP-Medien und als Moderatorin der News-Sendung TOP NEWS einem breiten Publikum bekannt. Mit ihrem Einstieg bei TOP&sup3; erweitert Tiziana Castauro ihr Engagement bei TELE TOP.<br />
<br />
&laquo;Ich kenne Tiziana aus der News-Moderation, sie hat eine ganz besondere Art, mit Menschen umzugehen. Sie ist locker, herzlich und bringt eine positive Energie mit, die man auch vor der Kamera sp&uuml;rt.&raquo;<br />
<em>Marc Arnold, Leiter Produktion und Programm TELE TOP</em><br />
<br />
&laquo;Ich interessiere mich sehr f&uuml;r die Geschichten der Menschen und liebe den pers&ouml;nlichen Austausch. Wenn sich meine G&auml;ste irgendwann eher wie bei einem guten Gespr&auml;ch im Wohnzimmer als in einem TV-Studio f&uuml;hlen, ist f&uuml;r mich der Moment erreicht, auf den ich mich bei TOP&sup3; am meisten freue.&raquo;<br />
<em>Tiziana Castauro, Co-Moderatorin TOP&sup3;</em><br />
<br />
TOP&sup3; &ndash; seit dem 5. September 2026, jeden Samstag ab 18:30 Uhr auf TELE TOP.<br />
<br />
<strong>Marc Arnold &uuml;bernimmt zudem die Moderation von &laquo;Eimol mit Profis&raquo;</strong><br />
Neben TOP&sup3; steht Marc Arnold k&uuml;nftig auch f&uuml;r die Eigenproduktion &laquo;Eimol mit Profis&raquo; vor der Kamera. Die Sendung mit hochkar&auml;tigen Wirtschaftspers&ouml;nlichkeiten und Live-Publikum l&auml;uft seit Anfang 2026 auf TELE TOP und zeigt eine andere Seite des Berufsalltags: Auch Profis machen Fehler. Menschen, die in ihrem Beruf zu den Besten geh&ouml;ren, erz&auml;hlen offen, was schiefgehen kann, was sie daraus gelernt haben und wie sie mit Fehlern umgehen.<br />
&laquo;Eimol mit Profis&raquo; ist jeweils am zweiten Sonntag des Monats auf TELE TOP zu sehen.<br />
<br />
&laquo;Ein Live-Publikum bringt eine ganz andere Dynamik mit und fordert mich als Moderator. Gleichzeitig liegt mir genau diese N&auml;he. Und ganz ehrlich: Zu sehen, dass auch Profis mal danebenliegen, ist motivierend. Vielleicht schaffe ich es auch noch dorthin.&raquo;<br />
<em>Marc Arnold, Moderator &laquo;Eimol mit Profis&raquo;</em><br />
<br />
<strong>&Uuml;ber TOP-Medien</strong><br />
Seit &uuml;ber 40 Jahren pr&auml;gen RADIO TOP, TELE TOP und toponline.ch die Nordostschweiz als vertrauensw&uuml;rdige Medien f&uuml;r News und Unterhaltung. Mit rund 70 Mitarbeitenden setzen wir uns t&auml;glich f&uuml;r eine vielf&auml;ltige und lebendige Medienlandschaft ein.<br />
<br />
<strong>KONTAKT</strong><br />
Thomas Br&uuml;gger, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer<br />
Telefon: 052 244 88 00<br />
thomas.bruegger@topmedien.ch</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-10T13:30:07+02:00</updated>
			<published>2026-09-10T13:27:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-04:2588</id>
			
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			<title>Dreimal Ja für Winterthurs Infrastruktur</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Jungfreisinnigen Winterthur fassen für die drei städtischen Vorlagen vom 27. September 2026 jeweils die Ja-Parole. Trotz der beträchtlichen Kosten beim Alterszentrum Adlergarten und beim Stadion Schützenwiese sind die drei Vorlagen wichtige Weichenstellungen für ein zukunftsfähiges
Winterthur. Die JFW unterstützen deshalb sowohl die beiden Investitionsvorhaben als auch den Gestaltungsplan zur ARA Hard.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>JA zur Vorlage &laquo;Erweiterungsneubau Alterszentrum Adlergarten, Verpflichtungskredit von 85,18 Millionen Franken&raquo;</strong><br />
Die Jungfreisinnigen Winterthur unterst&uuml;tzen den Erweiterungsneubau des Alterszentrums Adlergarten. Mit dem Neubau entstehen 120 zeitgem&auml;sse Pflegepl&auml;tze und gleichzeitig eine wichtige Rochadefl&auml;che f&uuml;r die anstehenden Sanierungen weiterer st&auml;dtischer Alterszentren. Auch wenn der Verpflichtungskredit von 85,18 Millionen Franken sehr hoch ist und ein sorgf&auml;ltiger Umgang mit den &ouml;ffentlichen Mitteln zentral bleibt, &uuml;berwiegt aus Sicht der JFW der langfristige Nutzen des Projekts. Die Jungfreisinnigen empfehlen deshalb die Annahme der Vorlage.</p>

<p><strong>JA zur Vorlage &laquo;Stadion Sch&uuml;tzenwiese: Ersatzneubau Stirntrib&uuml;nen und neues Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude, Verpflichtungskredit von 35,13 Millionen Franken&raquo;</strong><br />
Weiter stimmen die JFW dem Verpflichtungskredit von CHF 35,13 Millionen f&uuml;r den Ersatzbau der Stirntrib&uuml;nen und das neue Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude der &laquo;Sch&uuml;tzenwiese&raquo; zu. Nebst dem Kapazit&auml;tsausbau sorgt das Projekt f&uuml;r Planungssicherheit bez&uuml;glich der Erf&uuml;llung der Liga-Standards. Zudem profitieren auch die FC Winterthur-Frauen sowie die Jugendabteilung durch die erh&ouml;hte Nutzungszeit der Nebenpl&auml;tze an Spieltagen. Mit der Annahme der Vorlage werden beste Voraussetzungen f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Weiterentwicklung des FC Winterthurs geschaffen.</p>

<p><strong>JA zur Vorlage &laquo;&Ouml;ffentlicher Gestaltungsplan mitsamt Umweltvertr&auml;glichkeitsbericht (UVB) und Zonenplan&auml;nderung ARA Hard&raquo;</strong><br />
Die JFW sprechen sich f&uuml;r die Vorlage betreffend den &ouml;ffentlichen Gestaltungsplan und die Zonenplan&auml;nderung f&uuml;r die ARA Hard aus. Der Ausbau der ARA ist f&uuml;r eine zukunftsf&auml;hige Abwasserreinigung und die Sicherstellung einer leistungsf&auml;higen Infrastruktur in Winterthur notwendig. Mit den vorgesehenen Ersatzmassnahmen wird der Eingriff in Natur und Landschaft angemessen kompensiert und gleichzeitig eine &ouml;kologische Aufwertung des Gebiets erreicht. Damit schafft die Vorlage eine ausgewogene L&ouml;sung, die den Ausbau der wichtigen Infrastruktur mit dem Schutz und der Aufwertung unserer nat&uuml;rlichen Lebensr&auml;ume verbindet.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-04T08:55:14+02:00</updated>
			<published>2026-09-04T08:51:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-04:2587</id>
			
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			<title>Naivität im pazifistischen Gefieder</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Es geht bisweilen die Rede um, dass eine fundamentalistische Neutralität vor Angriffen schützt. Doch die pazifistische Taube könnte Federn lassen, denn wie eine politologische Analyse zeigt, kann das Gegenteil der Fall sein. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Fast schon klassisch ist es, wenn&nbsp;&nbsp;Spitzenpolitiker aufgrund innenpolitischer Schwierigkeiten die Konfrontation im Ausland suchen, sei das zur Ablenkung, zur Erzielung eines Solidarit&auml;tseffektes geschlossener Reihen oder um Wahlen zu verhindern. Oder es geht um Imperialismus. In allen F&auml;llen schert sich ein Aggressor,&nbsp;&nbsp;sei es aus Verzweiflung oder aus Machtstreben, um die Neutralit&auml;t eines Landes &ndash; es z&auml;hlt nur der eigene Nutzen, aber weder Werte noch Moral.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Imperialisten und Verzweifelte ignorieren Neutralit&auml;t</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">So kann es sein, dass Benjamin Netanjahu, dem in Israel ein Prozess wegen Korruption droht, an einer Kriegsf&uuml;hrung interessiert sein k&ouml;nnte: wenn Krieg herrscht, sind Wahlen schwierig bis unm&ouml;glich. Es w&auml;re sogar denkbar, dass er aus einer Untersch&auml;tzung des Hamas Angriffes durchaus Vorteile sah; das Ergebnis ist bekannt und f&uuml;hrte &uuml;ber Gaza und den Libanon bis zum Angriff auf den Iran. Hier k&ouml;nnte die Schweiz &uuml;ber iranische Rundumschl&auml;ge indirekt betroffen sein.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Bei Donald Trump liegt eine Verurteilung (wegen bezahltem Schweigegeld) vor, doch als Pr&auml;sident geniesst der Verurteilte eine Immunit&auml;t. Da hat er ein Interesse daran, lange Pr&auml;sident zu bleiben, um allenfalls von einem freundschaftlich gesinnten Nachfolger begnadigt zu werden. Aussenpolitische Konfrontationen sind dann als Ablenkung geeignet, so wie das beispielsweise im Falle von Epstein sein kann. Wenn es n&uuml;tzt, k&uuml;mmert ihn die Neutralit&auml;t eines Landes&nbsp;&nbsp;nichts;&nbsp;&nbsp;er w&uuml;rde sogar Hand an Verb&uuml;ndete legen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Allerdings greift hier auch das Umgekehrte: Seine instinkt- statt strategiegesteuerte Kriegsf&uuml;hrung gegen den Iran hat weltweit und innerhalb der USA derart grossen Schaden angerichtet, dass er diesen Krieg angesichts der innenpolitischen Lage, den Zwischenwahlen, so nicht weiterf&uuml;hren kann; kein Problem ist gel&ouml;st, aber neue wurden geschaffen. In der Sackgasse um sich schlagend w&auml;re die Schweiz bei Komplikationen betroffen, dann aber ungeachtet einer plakatierten Neutralit&auml;t.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Bei Wladimir Putin ist es &ndash; derzeit! - nicht so, dass er den Krieg braucht, um von innenpolitischen Schwierigkeiten abzulenken: dazu basiert das System zu sehr auf einem Totalitarismus. Bei Putin ist die&nbsp;&nbsp;Motivation eine Imperialistische. Bei totalit&auml;ren Systemen ist zwar ein Zusammenbruch m&ouml;glich, wie bei der Wende. Doch wenn Kernwaffen im Spiel sind, liegt ein Griff in die Atomkiste aus Verzweiflung im Rahmen des M&ouml;glichen. Der Glaube, Neutralit&auml;t k&ouml;nne hier einen Schutz im gesamten Gef&uuml;ge bieten, f&uuml;hrt in die Irre.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Bei den Machthabern im Iran kann der Krieg auch das Terrorregime festigen und zur Niederschlagung der Opposition n&uuml;tzlich sein. Die Machterhaltung ist hier ein zentrales Ziel einer Milit&auml;rdiktatur oder einer Theokratie. Da heiligen alle Mittel den Zweck. Da liegt auch Westeuropa und darin die Schweiz in der Reichweite der Raketen. Diesen ist die deklarierte Neutralit&auml;t egal.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>N&auml;rrisches Narrativ der fundamentalistischen Neutralit&auml;t</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Kann nun eine fundamentalistische Neutralit&auml;t eine Garantie sein, um nicht angegriffen zu werden? Das ist ein Narrativ, das eine Narretei ist. Wenn&nbsp;&nbsp;wir man sich die H&auml;nde bindet, um auch gegen Kriegsverbrecherwegen deren&nbsp;&nbsp;Vetomacht in der Uno keine Sanktionen mehr ergreifen zu k&ouml;nnen, dann ist man in Hilflosigkeit gefesselt. Wer sich zum Wurm macht, muss sich nicht wundern, zertreten zu werden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Angesichts dessen, was alles zu Kriegen motiviert, ist kein Platz daf&uuml;r, dass R&uuml;cksichtslose vor einem &laquo;Neutralitarismus&raquo; r&uuml;cksichtsvoll Halt machen. Im Gegenteil: Schw&auml;chen werden ausgenutzt, wenn es den Zielen der Machtorientierten dient.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Damit ist es sinnvoll, nicht in einer Nato integriert zu sein, aber mit dieser in einer&nbsp;&nbsp;komplexen Welt zu kooperieren: Dann ist die Schweiz immer noch neutral, aber doch nicht hilflos allein.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Bernhard im Oberdorf</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-04T08:43:05+02:00</updated>
			<published>2026-09-04T08:38:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-03:2580</id>
			
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			<title>Ja zur Schützi – Ja zum FCW</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Wer jemals im Fussballstadion auf der Schützenwiese war, stellt schnell fest, dass Sanierungsbedarf herrscht. Als FCW-Fan und seit 30 Jahren Inhaber einer Saisonkarte und regelmässiger Besucher der Fussballspiele ist mir die Notwendigkeit einer Sanierung schon lange aufgefallen. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Jetzt ist es so weit. Geplant sind zwei Stirntrib&uuml;nen und ein Garderobengeb&auml;ude f&uuml;r den Frauenfussball. Die Stadionkapazit&auml;t steigt von 8700 auf 9900 Pl&auml;tze. Das schafft wirtschaftlichen Spielraum f&uuml;r eine nachhaltige Entwicklung. &uml;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Stirntrib&uuml;nen und die Haupttrib&uuml;ne stammen aus den 50er-Jahren. Vor allem die beiden Stirntrib&uuml;nen, auf denen sich die Fangruppen besammeln, wirken bauf&auml;llig und gen&uuml;gen den Bed&uuml;rfnissen seit Jahren nicht mehr. Ein zweckm&auml;ssiger Ausbau ist notwendig und eine gute Investition in die n&auml;chste Generation, die Talentschmiede und den Frauenfussball.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Sch&uuml;tzenwiese ist eines der &auml;ltesten Schweizer Stadien und Ausdruck der Winterthurer Identit&auml;t. Sie ist seit 130 Jahren die Heimat des FC Winterthur soll auch in Zukunft ihre Funktion als Winterthurer Wahrzeichen erf&uuml;llen sowie Tradition und Moderne miteinander verbinden</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Auch die Fans des FCW und der Gastmannschaften haben ein Anrecht auf eine Trib&uuml;ne. Am 27. September Ja zum Ersatzneubau Stirntrib&uuml;nen und zum neuen Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Dieter Kl&auml;y, Kantonsrat FDP</em></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-03T08:04:10+02:00</updated>
			<published>2026-09-03T08:00:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-01:2577</id>
			
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			<title>Senkung der Stromtarife ist ein richtiger Schritt – Jetzt braucht es gute Rahmenbedingungen für Batteriespeicher</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Mitte Fraktion nimmt die Ankündigung von Stadtwerk Winterthur zur Senkung der Stromtarife mit Genugtuung zur Kenntnis. Die Reduktion der Strompreise entspricht einem Kernanliegen der Mitte, entlastet die Haushaltsbudgets spürbar und stärkt die lokale Kaufkraft.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Damit die Chancen des erfreulichen Photovoltaik-Ausbaus langfristig genutzt werden k&ouml;nnen, fordert Die Mitte von Stadt und Stadtwerk Winterthur nun griffige Rahmenbedingungen, damit private Batteriespeicher rasch und in der Fl&auml;che entstehen k&ouml;nnen.<br />
<br />
<strong>Solar-Boom erfreulich &ndash; Speicherl&ouml;sungen f&ouml;rdern</strong><br />
Immer mehr B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sowie Unternehmen produzieren eigenen Solarstrom. Doch die zeitlich schwankende Verf&uuml;gbarkeit von Sonnenstrom deckt sich nicht immer mit den Verbrauchsspitzen im Netz. Ans&auml;tze zur flexiblen Verbrauchssteuerung, etwa durch Anreize zur Verbrauchsverlagerung, sind sinnvoll, reichen aber allein nicht aus, um Netzstabilit&auml;t zu sichern und den Wert des lokalen Solarstroms voll auszusch&ouml;pfen. Erg&auml;nzend braucht es leistungsf&auml;hige kurzfristige Speicherkapazit&auml;ten.<br />
<br />
Die Mitte ist &uuml;berzeugt, dass diese Speicherl&ouml;sungen prim&auml;r von privater Seite realisiert werden sollen. Stadt und Stadtwerk Winterthur sind deshalb gefordert, attraktive Anreize, klare regulatorische Vorgaben und einfache Anschlussbedingungen zu schaffen, damit sich Investitionen in private Batteriespeicher lohnen.<br />
<br />
Die Mitte hat deshalb in einer schriftlichen Anfrage* nachgefragt, mit welchen Massnahmen der Ausbau kurzfristiger Speicher gezielt gef&ouml;rdert werden soll. Sollte sich zeigen, dass die n&ouml;tigen Kapazit&auml;ten so nicht wirksam entstehen, k&ouml;nnte Stadtwerk Winterthur erg&auml;nzend auch selbst investieren.<br />
<br />
So lassen sich Produktionsspitzen im Sommer abfedern, das Netz entlasten und &uuml;bersch&uuml;ssige Energie sinnvoll nutzen. Die Mitte Stadt Winterthur setzt sich weiterhin f&uuml;r eine pragmatische, versorgungssichere und bezahlbare Energiepolitik ein.<br />
<br />
* <a href="https://parlament.winterthur.ch/politbusiness/2963479">https://parlament.winterthur.ch/politbusiness/2963479</a></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-01T16:45:10+02:00</updated>
			<published>2026-09-01T16:43:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-31:2573</id>
			
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			<title>35 Millionen für die Schützi</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Am 27. September 2026 entscheidet die Winterthurer Stimmbevölkerung über 35,13 Millionen Franken für neue Tribünen auf der Schützenwiese. Auf den ersten Blick wirkt die Vorlage wie ein gewöhnliches Bauprojekt. Tatsächlich geht es aber bei dieser Abstimmung um weit mehr als einen Stadionausbau. Doch was steht für den FC Winterthur und die Region wirklich auf dem Spiel?</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ein Verein, der die ganze Region mitreisst</strong><br />
Wer an einem Samstagnachmittag an der Sch&uuml;tzenwiese vorbeikommt, merkt schnell, dass sich hier nicht nur Winterthur trifft. Zahlreiche Fans reisen regelm&auml;ssig aus den umliegenden Regionen und Gemeinden an, um ihren Verein auf der Sch&uuml;tzenwiese zu unterst&uuml;tzen. F&uuml;r viele von ihnen ist der FCW &uuml;ber die Stadtgrenzen hinaus zur sportlichen Heimat geworden. In den vergangenen Spielzeiten besuchten im Schnitt &uuml;ber 8000 Menschen die Heimspiele auf der Sch&uuml;tzenwiese. Das ist mehr als bei einigen anderen Vereinen mit deutlich gr&ouml;sseren Stadien und h&ouml;heren Budgets.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Was den FC Winterthur besonders macht, ist nicht nur der Fussball, sondern die Gemeinschaft rund um den Verein. Auf der Sch&uuml;tzenwiese treffen Menschen verschiedener Generationen, Berufe und Lebenswelten aufeinander. Herkunft, Alter oder sozialer Status treten dabei in den Hintergrund. Der FC Winterthur verbindet Menschen, die sich im Alltag sonst kaum begegnen w&uuml;rden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Worum es beim Ausbau geht</strong><br />
Konkret geht es um den Ersatzneubau der beiden Stirntrib&uuml;nen sowie um ein neues Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude. Die Kapazit&auml;t soll von rund 8700 auf bis zu 9900 Pl&auml;tze steigen, gleichzeitig sollen sich die Trainingsbedingungen f&uuml;r den Frauen- und Nachwuchsfussball deutlich verbessern.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">F&uuml;r die Fans w&uuml;rde sich mit dem Umbau einiges &auml;ndern. Weil k&uuml;nftig alle Trib&uuml;nen &uuml;berdacht w&auml;ren, d&uuml;rfte sich auch die Akustik im Stadion verbessern. F&uuml;r einen Verein, der stark von der Atmosph&auml;re auf der Sch&uuml;tzenwiese lebt, w&auml;re das kein Nebenaspekt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Das Stadtparlament hat der Vorlage im April 2026 mit 51 zu 1 Stimmen bei 2 Enthaltungen zugestimmt. Ein Ergebnis, das eine breite politische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Projekt zeigt. Jetzt liegt der letzte Entscheid bei der Stimmbev&ouml;lkerung.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ein Neustart mit Ambitionen</strong><br />
Der FCW ist letzte Saison aus der Super League abgestiegen und das Vereinsbudget wurde von 17 auf 10 Millionen Franken zur&uuml;ckgefahren. Vereinspr&auml;sident Mike Keller hat aber &ouml;ffentlich klargemacht, dass die Reise zur&uuml;ck in die Super League gehen soll. Diesmal aber mit einem soliden finanziellen Fundament statt einer schnellen R&uuml;ckkehr um jeden Preis. Der Verein will nicht nur wieder den Aufstieg schaffen, sondern sich in der Super League langfristig etablieren.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Eine modernisierte Sch&uuml;tzenwiese passt in dieses Bild. Der Stadtrat weist darauf hin, dass die heutige Infrastruktur nicht einmal die Anforderungen f&uuml;r die Challenge League vollst&auml;ndig erf&uuml;llt, geschweige denn jene f&uuml;r die Super League. In diesem Sinn ist der Stadionumbau kein Projekt f&uuml;r den Moment, sondern eine Investition in die Zukunft.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ohne Projekt keine Lizenz</strong><br />
Die Stadionfrage hat zudem unmittelbare Auswirkungen auf die Lizenzsituation des Vereins. Die Swiss Football League hat dem FC Winterthur die Spiellizenz f&uuml;r die laufende Saison nur unter Auflagen erteilt. Der Klub muss der Liga regelm&auml;ssig &uuml;ber den Fortschritt des Stadionausbaus Bericht erstatten. Bereits vor der vergangenen Saison war die Lizenz an die Bedingung gekn&uuml;pft, dass ein laufendes Projekt f&uuml;r den Stadionausbau besteht. Das Pro-Komitee &quot;Ja zur Sch&uuml;tzi&quot; warnt entsprechend. Scheitert die Vorlage an der Urne, drohe dem Verein im schlimmsten Fall der Verlust der Ligalizenz, unabh&auml;ngig davon, wie gut die Mannschaft sportlich dasteht.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Die berechtigten Fragen zu den Kosten</strong><br />
So klar die Sympathien f&uuml;r den Verein in der Stadt auch sind, die Kritik an der Vorlage ist es ebenfalls wert, ernst genommen zu werden. Zu den 35,13 Millionen kommen weitere 3,7 Millionen bereits bewilligte Planungskosten dazu. Der FC Winterthur selbst beteiligt sich mit 2,6 Millionen. Damit tr&auml;gt der Verein einen vergleichsweise kleinen Anteil der Gesamtkosten. Den gr&ouml;ssten Teil tr&auml;gt die &ouml;ffentliche Hand.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Der Blick auf andere Schweizer Stadien mahnt zus&auml;tzlich zur Vorsicht. Projekte wie der Hardturm in Z&uuml;rich oder das Torfeld S&uuml;d in Aarau verz&ouml;gerten sich wegen Einsprachen um Jahrzehnte, w&auml;hrend die Stadien in St. Gallen und Schaffhausen ihre Vereine in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten brachten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Rechnet sich der Fussball f&uuml;r Winterthur?</strong><br />
Bef&uuml;rworter der Vorlage verweisen auf die wirtschaftliche Bedeutung des Vereins f&uuml;r die Region. Laut einer Studie vom Beratungsunternehmen EBP und der Hochschule Luzern im Auftrag der Swiss Football League l&ouml;ste der FC Winterthur in der Saison 2024/25 einen Umsatz von rund 49 Millionen Franken aus. Daraus entstand eine Wertsch&ouml;pfung von 25 Millionen Franken. Zudem waren damit 178 Vollzeitstellen verbunden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Ein Punkt relativiert dieses Argument allerdings. Diese Zahlen stammen aus einer Saison in der Super League. Nach dem Abstieg in die Challenge League musste der Verein sein Budget k&uuml;rzen, was die wirtschaftliche Wucht des Arguments kurzfristig schw&auml;cht. Der Stadtrat h&auml;lt dagegen. Ein Stadion werde nicht f&uuml;r einzelne Saisons gebaut, sondern f&uuml;r Jahrzehnte.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Was am 27. September wirklich zur Wahl steht</strong><br />
Neben der Sch&uuml;tzenwiese entscheidet Winterthur an diesem Tag auch &uuml;ber einen 85-Millionen-Kredit f&uuml;r das Alterszentrum Adlergarten sowie &uuml;ber den Gestaltungsplan zur ARA Hard. Auf dem Papier ist die Stadionvorlage die kleinste der drei Summen. Reden wird man in der Stadt trotzdem am meisten &uuml;ber sie. Denn kaum ein anderes Projekt ist so stark mit der Identit&auml;t Winterthurs verbunden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Ob diese Investition gerechtfertigt ist, muss am 27. September jede und jeder f&uuml;r sich entscheiden. Die Abstimmung beeinflusst jedoch weit mehr als den Bau neuer Trib&uuml;nen. Sie entscheidet auch &uuml;ber die Zukunft des FC Winterthur und seine Rolle f&uuml;r Stadt und Region. Es w&auml;re dem FCW zu g&ouml;nnen, wenn das Projekt an der Urne gutgeheissen wird.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-31T11:56:29+02:00</updated>
			<published>2026-08-31T11:47:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-31:2572</id>
			
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			<title>SVP Winterthur will dritten Kantonsratssitz erobern</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Generalversammlung der SVP Winterthur hat die Liste mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den kommenden Kantonsratswahlkampf beschlossen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Die SVP will bei den Kantonsratswahlen einen dritten Sitz erobern. Die Kantonsr&auml;te Ren&eacute; Isler und Thomas Wolf kandidieren erneut. Mit den Stadtparlamentariern Christian Hartmann und Marco Graf sowie Manuel Zanoni, dem Vizepr&auml;sidenten der Stadtpartei, engagieren sich drei erfahrene Pers&ouml;nlichkeiten auf den Pl&auml;tzen 3 bis 5 f&uuml;r einen zus&auml;tzlichen Kantonsratssitz.<br />
Eine starke Vertretung der Stadt Winterthur zur Wahrung ihrer Interessen im Kantonsrat ist f&uuml;r die SVP sehr wichtig:</p>

<ul>
	<li style="text-align:justify">Offene Hauptverkehrsachsen, damit Gewerbe und Winterthurerinnen und Winterthurer in der Stadt zirkulieren k&ouml;nnen.</li>
	<li style="text-align:justify">Weniger Dichtestress: Winterthur darf nicht zum Spielball kantonaler Wachstumspolitik werden.</li>
	<li style="text-align:justify">Tragbare Energiekosten durch vern&uuml;nftige Vorschriften statt ideologischem Zwang.</li>
	<li style="text-align:justify">Erhalt von Ackerfl&auml;chen zur regionalen Lebensmittelversorgung</li>
</ul>

<ol>
	<li style="text-align:justify">Isler Ren&eacute;, bisher, 1959, Sicherheitsfachmann, Polizist</li>
	<li style="text-align:justify">Wolf Thomas, bisher, 1966, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, Kantonsrat</li>
	<li style="text-align:justify">Hartmann Christian, neu, 1967, Betriebswirtschafter, Unternehmer, lic.oec.publ</li>
	<li style="text-align:justify">Graf Marco, neu, 1983, Mechaniker, KMU-Unternehmer</li>
	<li style="text-align:justify">Zanoni Manuel, neu, 1984, &Ouml;konom, Lehrer</li>
	<li style="text-align:justify">Ehrbar Jan,&nbsp;neu, 1993 Landwirt, G&auml;rtner, Logistiker EFZ</li>
	<li style="text-align:justify">Kuhn Claudio, neu, 1991, Unternehmer</li>
	<li style="text-align:justify">Gisler Gabriella,&nbsp;neu 1962, Juristin</li>
	<li style="text-align:justify">Angele Philipp, neu, 1982, Immobilienexperte, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer</li>
	<li style="text-align:justify">Drosg Sabrina,&nbsp;neu, 1986 Pflegehelferin SRK</li>
	<li style="text-align:justify">Kramer Tim, neu, 2001, Forstwart, Ingenieurstudent</li>
	<li style="text-align:justify">Ochsner Marcel, neu, 1966,&nbsp;Chefhauswart, Pr&auml;sident Standsch&uuml;tzen Oberi</li>
	<li style="text-align:justify">Gross Michael, neu, 1973, Bauingenieur, &Ouml;konom</li>
</ol>

<p style="text-align:justify">&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-31T11:32:01+02:00</updated>
			<published>2026-08-31T11:13:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-24:2562</id>
			
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			<title>Einsatz der Schweizer Armee für den Frieden im Kosovo</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Oberst im Gst Rico Randegger kommandierte von Oktober 2025 bis April 2026 die Joint Logistic Support Group der Swiss Coy KFOR Truppe im Kosovo. Er informiert am Dienstag 8, September 2026 um 19.00 im Restaurant Rössli über seine Erkenntnisse und  Erfahrungen im Kosovo. Forum Winterthur konnte vorgängig mit Rico Randegger ein Interview zu seinem Einsatz als Mitglied der Swiss Coy KFOR führen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Sie waren Mitglied der Konzernleitung eines traditionsreichen Winterthurer Industrieunternehmens und &uuml;bernahmen anschliessend das Kommando der Joint Logistics Support Group im Kosovo. Was hat Sie pers&ouml;nlich zu diesem Schritt bewegt?</em><br />
Nach sechs Jahren in der F&uuml;hrung einer Division und angesichts bevorstehender Ver&auml;nderungen im Konzern war es an der Zeit f&uuml;r eine pers&ouml;nliche Lagebeurteilung. Mit dem Erwachsenwerden unseres j&uuml;ngsten Sohnes bot sich die M&ouml;glichkeit, auch etwas weiter unten in die &laquo;Bucket List&raquo; zu schauen. Seit vielen Jahren wollte ich mich an einem milit&auml;rischen Einsatz der Friedensf&ouml;rderung beteiligen. Nach Konsultation der Familie kam ich zum Schluss: &laquo;now or never!&raquo; Dazu kam, das mit der verf&uuml;gbaren Aufgabe eines Regimentskommandos eine aussergew&ouml;hnliche Aufgabe gegeben war.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Was waren Ihre Hauptaufgaben und Verantwortlichkeiten im Kosovo?</em><br />
Als Kommandant der Joint Logistics Support Group (JLSG) war ich als Regimentskommandant direkt dem Kommandanten der KFOR, Major General Ulutaş unterstellt.<br />
Die JLSG spielt eine zentrale Rolle in der Einsatzbereitschaft und Beweglichkeit der KFOR. Wir transportieren alle Soldatinnen und Soldaten bei Rotationen und f&uuml;hren Materialkonvois zwischen den H&auml;fen in Griechenland sowie Albanien und dem Einsatzraum durch. Weiter sind wir f&uuml;r die Versorgung mit Treib- und Schmierstoffen aller Kategorien sowie den Betrieb des milit&auml;rischen Flughafens in Slatina verantwortlich. Im Fall einer Lageversch&auml;rfung ist die JLSG vital: Nur sie verf&uuml;gt auf Stufe KFOR &uuml;ber die Mittel taktisch, im permissiven oder nicht-permissi&shy;ven Umfeld, Verkehrstr&auml;ger zu &ouml;ffnen oder zu sperren.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Was war die gr&ouml;sste Herausforderung?</em><br />
Zun&auml;chst musste ich verstehen, wie der Organismus KFOR funktioniert. Die Offiziere und die Truppe rotieren alle sechs bis zw&ouml;lf Monate. Daneben gibt es eine Ebene von zivilen, teils langj&auml;hrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zwischen diesen beiden Ebenen bestehen Zielkonflikte, die ich erst nach und nach erkennen konnte. Danach gelang es mir durch geschicktes Navigieren zwischen den unterschiedlichen Interessen und dem gezielten Aufbau tragf&auml;higer Arbeitsbeziehungen innerhalb der KFOR Dinge zu bewegen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Logistik klingt auf den ersten Blick wenig spektakul&auml;r &ndash; im internationalen Milit&auml;reinsatz ist sie jedoch entscheidend. Welche Lehren aus dem Kosovo Einsatz k&ouml;nnen f&uuml;r die Schweizer Armee generell gezogen werden.</em><br />
Als erstes kann ich festhalten, dass unsere Milizarmee mit den Berufsarmeen der an der KFOR beteiligten Staaten ohne Problem mithalten kann!<br />
Die Schweizer Logistik ist m.E. auf Perfektion ausgelegt. Am Beispiel der Einsatzarmeen kann man lernen, das Pragmatismus und Delegation im Einsatz entscheidend sind. Daher m&uuml;ssen wir unsere Art der &laquo;Neuwert Instandhaltung&raquo; &uuml;berpr&uuml;fen und der meist top qualifizierten Truppe mehr Kompetenzen geben.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Der Kosovo-Einsatz ist f&uuml;r viele Schweizer Soldaten und Soldatinnen eine pr&auml;gende Erfahrung. Gab es einen Moment, der Ihnen besonders die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit vor Augen gef&uuml;hrt hat?</em><br />
Als JLSG-Kommandant ist man nicht nur in die logistischen und operativen Fragestellungen der KFOR eingebunden, sondern arbeitet auch eng mit NATO-Partnern im multinationalen Umfeld zusammen. In diesem Kontext erh&auml;lt man Einblick in &uuml;bergeordnete Planungsprozesse und beteiligt sich an entsprechenden fachlichen Diskussionen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Im Austausch mit neu hinzukommenden truppenstellenden Nationen werden zudem geopolitische und strategische Fragestellungen thematisiert, die gemeinsam mit Kameradinnen und Kameraden aus Partnerstaaten reflektiert und eingeordnet werden. Dies tr&auml;gt wesentlich zur Weiterentwicklung der strategischen und operativen F&uuml;hrungskompetenz von Schweizer Kadern bei.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Ein solcher Einsatz hinterl&auml;sst Spuren. Welche Begegnung oder Erfahrung aus Ihrer Zeit bei der Swisscoy wirkt bei Ihnen bis heute am nachhaltigsten nach?</em><br />
Die bewegendsten Momente waren sicherlich diejenigen, an welchen wir uns an die Opfer des Einsatzes erinnert haben. Seit Beginn der KFOR-Mission 1999 sind insgesamt &uuml;ber 200 Peacekeeper aus den truppenstellenden Nationen im Einsatz gestorben. Die Mehrheit durch Unf&auml;lle oder Krankheiten. Als Schweizer sind wir es uns nicht gewohnt, den Preis f&uuml;r Freiheit in dieser Form zu erleben. Das bewegt einem.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Auf der anderen Seite stehen die vielen Begegnungen mit starken Pers&ouml;nlichkeiten, voller Energie, Tatendrang und Erfahrung. Mit einigen pflege ich heute noch Kontakt und freue mich auf jedes Wiedersehen!</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-24T16:29:36+02:00</updated>
			<published>2026-08-24T16:12:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-21:2559</id>
			
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			<title>Die Mitte: Kantonsratswahlen &amp; städtische Parolen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Mitte Bezirk Winterthur präsentiert die Liste für die Kantons- und Regierungsratswahlen und die Stadtpartei hat die Parolen für den kommenden Abstimmungssonntag gefasst.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>Kantons- und Regierungsratswahlen 2027</strong><br />
Die Mitte Bezirk Winterthur ist hocherfreut &uuml;ber die Nomination von Philipp Kutter zum Regierungsrat und unterst&uuml;tzt ihn mit voller Tatkraft.</p>

<p>F&uuml;r die Kantonsratswahlen pr&auml;sentiert Die Mitte Bezirk Winterthur zwei stark besetzte Listen mit einem Frauenanteil von &uuml;ber 30 Prozent und einer ausgewogenen Vertretung aller Generationen. Der Pr&auml;sident der Mitte Bezirk Winterthur, Andr&eacute; Zuraikat, ist &uuml;berzeugt: &laquo;Unsere Listen vereinen starke Pers&ouml;nlichkeiten aus allen Generationen und bieten eine breit abgest&uuml;tzte Auswahl an Kandidierenden. Sie alle stehen f&uuml;r eine verantwortungsvolle und solidarische Politik und wollen die Zukunft des Kantons Z&uuml;rich l&ouml;sungsorientiert mitgestalten. Mit den beiden starken Listen und einem engagierten Wahlkampf, will die Bezirkspartei der Mitte dazu beitragen, dass Die Mitte Kanton Z&uuml;rich bei den Kantonsratswahlen zu den Gewinnern geh&ouml;rt.&raquo;</p>

<p><strong>Wahlliste Winterthur Stadt</strong></p>

<p>1. Thomas Anwander, 1960, lic. iur. HSG, Rechtsanwalt, (bisher)</p>

<p>2. Simon Br&uuml;ndler, 2000, Verbandssekret&auml;r / BSc Wirtschaftsrecht</p>

<p>3. Andr&eacute; Zuraikat, 1986, MAS BA Leiter International Claims</p>

<p>4. Annina Dillier, 1988, Gerichtsschreiberin</p>

<p>5. Cyrill Kammerlander, 1995, Psychologe</p>

<p>6. Jacqueline Scheiflinger-Mannhart, 1984, Primarlehrerin</p>

<p>7. Dominik Kern, 1991, Software-Ingenieur</p>

<p>8. Lucia Fritsche, 1963, Hauswirtschaftslehrerin</p>

<p>9. Jonathan Landolt, 1998, Elektroingenieur</p>

<p>10. Christopher Bauer, 1986, Finanzverwalter</p>

<p>11. Alexandra Stadelmann, 1992, Primarlehrerin</p>

<p>12. Andy M&auml;tzler, 1961, Internationaler Verkaufsleiter</p>

<p>13. Kaspar Vogel, 1969, Sekundarlehrer</p>

<p><strong>Wahlliste Winterthur Land</strong></p>

<p>1. Nico Gebs, 1997, MLaw Jurist, Dinhard</p>

<p>2. Zuzana Wyss, 1962, lic. iur. Juristin, Wiesendangen</p>

<p>3. Daniel Schmid, 1975, Dr. sc. techn. Ingenieur / Dozent, Gemeinderat, Wiesendangen</p>

<p>4. Fabienne Magee-Sch&uuml;rmann, 1987, Leiterin Beschaffung, Hettlingen</p>

<p>5. Pius Bleisch, 1988, Abteilungsleiter Stadtpolizei, Rickenbach</p>

<p>6. Lucia Angela Cavegn, 1969, lic. phil. Kunsthistorikerin, Turbenthal</p>

<p>7. Pascal Fischer, 1984, Gesch&auml;ftsleiter, Neftenbach</p>

<p><span style="font-size:var(--step-0)">&nbsp;Die Mitte Stadt Winterthur hat an ihrer Parteiversammlung vom 19. August 2026 folgende Parolen</span>&nbsp;beschlossen:</p>

<p><strong>JA zum &laquo;Erweiterungsneubau Alterszentrum Adlergarten, Verpflichtungskredit von 85,18 Millionen Franken&raquo;</strong><br />
Die Zahl &auml;lterer Menschen in Winterthur w&auml;chst kontinuierlich, von rund 20&#39;000 im Jahr 2024 auf fast 28&#39;000 bis 2040. Schon heute zeichnet sich ab, dass die Stadt bis 2040 mindestens 134 zus&auml;tzliche Pflegebetten ben&ouml;tigt. Der Erweiterungsneubau am Adlergarten schafft dringend n&ouml;tige Kapazit&auml;t und dient gleichzeitig als Rochadefl&auml;che, damit die Sanierung der &uuml;brigen st&auml;dtischen Alterszentren etappiert erfolgen kann. Die Mitte Stadt Winterthur setzt sich f&uuml;r eine w&uuml;rdige, wohnortnahe Pflege im Alter ein und unterst&uuml;tzt diese Investition deshalb klar.</p>

<p><strong>JA zum &laquo;Stadion Sch&uuml;tzenwiese: Ersatzneubau Stirntrib&uuml;nen und neues Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude, Verpflichtungskredit von 35,13 Millionen Franken&raquo;</strong><br />
Die bestehenden Stirntrib&uuml;nen und die Infrastruktur des Stadions Sch&uuml;tzenwiese sind in die Jahre gekommen. Der Ersatzneubau schafft moderne, sichere Trib&uuml;nen mit mehr Kapazit&auml;t sowie ein neues, &ouml;kologisch gebautes Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude. Wichtig ist zudem, dass die Nutzung der Trainingspl&auml;tze k&uuml;nftig unabh&auml;ngig vom Stadionbetrieb m&ouml;glich ist. Vom Ausbau der Garderobengeb&auml;ude profitiert zudem der Breitensport enorm. Die Mitte Stadt Winterthur unterst&uuml;tzt die Vorlage als wichtige Investition in Sport- und Vereinsinfrastruktur f&uuml;r die ganze Stadt.</p>

<p><strong>NEIN zum &laquo;&Ouml;ffentlicher Gestaltungsplan mitsamt Umweltvertr&auml;glichkeitsbericht (UVB) und Zonenplan&auml;nderung ARA Hard&raquo;</strong><br />
Die Diskussion an der Parteiversammlung war lebhaft: Eine Minderheit machte darauf aufmerksam, dass der Gestaltungsplan auch &ouml;kologische Vorteile bringt, etwa den L&uuml;ckenschluss des zusammenh&auml;ngenden Mittelwalds und zus&auml;tzliche Ausgleichsmassnahmen im Niederfeld und pl&auml;dierte deshalb f&uuml;r ein Ja. Die Mehrheit der Delegierten fand jedoch, dass der Verlust von rund 27&#39;000 m&sup2; wertvoller Fruchtfolgefl&auml;chen in der gr&ouml;ssten Landwirtschaftsgemeinde des Kantons sowie der Konflikt des vorgesehenen Ersatzwald-Standorts im T&ouml;ssvorland mit dem Wildtierkorridor ZH 20 und der T&ouml;ss- Revitalisierung st&auml;rker wiegen, insbesondere weil eine bessere Alternative f&uuml;r die Ersatzaufforstung best&uuml;nde. Die Mitte Stadt Winterthur lehnt den Gestaltungsplan deshalb ab.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-25T08:23:27+02:00</updated>
			<published>2026-08-21T08:01:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-20:2555</id>
			
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			<title>Regierungsrat stärkt Innovationskraft im sicherheitspolitischen Bereich</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Der Regierungsrat will die sicherheitspolitischen Anstrengungen des Bundes auf kantonaler Ebene ergänzen und verstärken. In einem ersten Schritt hat er dazu Stossrichtungen festgelegt. Ziel ist es, die Resilienz des Wirtschaftsstandorts Zürich durch die Stärkung seiner Innovationskraft im sicherheitspolitischen Bereich zu erhöhen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Die globale Sicherheitslage ist instabil. Zunehmender Grossmachtwettbewerb und umgreifender Protektionismus schlagen sich in Form von Handelskonflikten und gef&auml;hrdeten Lieferketten nieder. Zudem wachsen die technologischen Abh&auml;ngigkeiten. In Kombination mit zunehmend komplexen sicherheitspolitischen Herausforderungen hat sich die Bedrohungslage f&uuml;r Bev&ouml;lkerung, Wirtschaft und Staat versch&auml;rft.&nbsp;<br />
<br />
<strong>Kanton Z&uuml;rich setzt auf Forschung und Wirtschaft</strong><br />
Der Bund reagiert auf die ver&auml;nderte Lage mit einer neuen Sicherheitspolitischen Strategie, die noch in diesem Jahr verabschiedet wird. Der Regierungsrat will einen Beitrag leisten und seine St&auml;rken als forschungs- und wirtschaftsstarken Kanton einbringen. Denn der Kanton Z&uuml;rich verf&uuml;gt &uuml;ber eine hohe Innovationskraft, eine starke Forschungslandschaft sowie &uuml;ber eine Vielzahl von Unternehmen, die sich mit modernen Schl&uuml;sseltechnologien befassen. Mit diesen Ressourcen kann der Kanton einen Beitrag zur St&auml;rkung der technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Resilienz im Kontext der ge&auml;nderten Bedrohungslage leisten. Dies will der Regierungsrat durch die Vernetzung der relevanten Kompetenzen f&ouml;rdern und dazu die n&ouml;tigen Rahmenbedingungen schaffen.<br />
<br />
<strong>Drei Stossrichtungen&nbsp;</strong><br />
Dazu hat er einen Handlungsrahmen mit drei Stossrichtungen beschlossen. Der Regierungsrat will erstens die Bev&ouml;lkerung sensibilisieren, damit das Verst&auml;ndnis f&uuml;r Krisen-, Vorsorge- und Sicherheitsthemen gest&auml;rkt wird.&nbsp;<br />
<br />
Zweitens will der Regierungsrat die relevanten Akteure auch im sicherheitspolitischen Bereich besser vernetzen. &laquo;Wir wollen den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen f&ouml;rdern und die Industriebasis st&auml;rken, im sicherheitsrelevante Technologien zu entwickeln&raquo;, sagt Regierungspr&auml;sidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Sp&auml;h. Ziel ist es, Innovationen rascher in die Anwendung zu &uuml;berf&uuml;hren und m&ouml;glichst direkt f&uuml;r die Landesverteidigung nutzbar zu machen.&nbsp;<br />
<br />
Drittens will der Regierungsrat Bev&ouml;lkerung und kritische Infrastruktur dank technologischer Souver&auml;nit&auml;t besser sch&uuml;tzen. So sind Drohnen heute eine akute Gefahr f&uuml;r die Infrastruktur. Der Standort Z&uuml;rich hat mit seinen starken Hochschulen, innovativen Start-ups, einer leistungsf&auml;higen Hightech-Industrie und kritischen Infrastrukturen gute Voraussetzungen, um bei Drohnentechnologien noch mehr Souver&auml;nit&auml;t sicherstellen zu k&ouml;nnen. Dieses Potenzial soll gezielter genutzt werden. &laquo;Es ist wichtig, dass auch der Kanton Z&uuml;rich seinen Beitrag zur milit&auml;rischen Sicherheit der Schweiz leistet&raquo;, sagt Sicherheitsdirektor Mario Fehr.<br />
<br />
<br />
Der Regierungsratsbeschluss&nbsp;<a href="https://kommunikation.zh.ch/d/d.html?_ild=l000c67i0000qm00d00000000000000000tl7u6ppkg5irml4q3gtvqi00000k00b000000debxq64" target="_blank">Nr. 834/2026</a>&nbsp;ist unter&nbsp;<a href="https://kommunikation.zh.ch/d?_ild=l000c67q0000qm00d00000000000000000tl7u6ppkg5irml4q3gtvqi00000k00b000000b6ntpi4" target="_blank">zh.ch/rrb</a>&nbsp;verf&uuml;gbar.<br />
&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-20T13:45:03+02:00</updated>
			<published>2026-08-20T13:41:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-19:2550</id>
			
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			<title>Tag der offenen Tür in der Klostermühle Töss</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Einblicke in das regionale Kunstschaffen, Künstlergespräch und digitale Werkvermittlung
Am Samstag, 5. September, öffnet die Johann Jacob Rieter-Stiftung von 10.00 bis 17.00 Uhr die Türen der Klostermühle Töss und lädt die Öffentlichkeit zur Besichtigung ein. Das Programm umfasst eine öffentliche Führung durch Haus und Kunstsammlung, ein Künstlergespräch zu Heinz Keller (1928–2019) sowie eine Einführung in das Winterthur Glossar. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Langj&auml;hriges Engagement</strong><br />
Seit ihrer Gr&uuml;ndung im Jahr 1963 f&ouml;rdert die Johann Jacob Rieter-Stiftung Aktivit&auml;ten in den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Sport und Soziales. So unterst&uuml;tzt die Stiftung K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler durch gezielte Ank&auml;ufe. &Uuml;ber die Jahre hinweg ist so eine Kunstsammlung entstanden, die heutzutage auch als Dokumentation der regionalen Kunstgeschichte betrachtet werden kann. Das Sammlungsinventar umfasst mehrere hundert Werke &ndash; darunter Gem&auml;lde, Skulpturen, Plastiken sowie Arbeiten auf Papier (Zeichnungen, Aquarelle, Radierungen, Holzschnitte und Lithografien). Seit 2024 ist die Sammlung in der renovierten Klosterm&uuml;hle T&ouml;ss untergebracht. Sowohl die Besprechungsr&auml;ume, welche gemietet werden k&ouml;nnen, als auch die Korridore wurden als Ausstellungsr&auml;ume genutzt und sind teilweise einzelnen k&uuml;nstlerischen Positionen gewidmet. Die nicht ausgestellten Kunstwerke lagern in den eigens daf&uuml;r eingerichteten Depots.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">J&uuml;rg Bischofberger, ehemaliger Stiftungsratspr&auml;sident und Kurator der aktuellen H&auml;ngung, f&uuml;hrt am Tag der offenen T&uuml;r durch die Klosterm&uuml;hle und erl&auml;utert ihre Baugeschichte sowie das zusammen mit der Kunsthistorikerin Lucia Angela Cavegn erarbeitete Ausstellungskonzept, welches sich &uuml;ber vier Geschosse und den Garten erstreckt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Erinnerung an einen herausragenden K&uuml;nstler</strong><br />
Zu den ausgestellten Werken z&auml;hlen f&uuml;nf Farbholzschnitte von Heinz Keller. Der Winterthurer K&uuml;nstler verstarb 2019 im hohen Alter von 91 Jahren. Seine Schwarzweiss-Holzschnitte thematisieren existentielle Themen, wohingegen seine Farbholzschnitte das Leben in seiner Vielfalt, Buntheit und F&uuml;lle abbilden. Der k&uuml;nstlerische Nachlass samt Atelier wird von seinem Sohn Markus Keller betreut. Im Gespr&auml;ch mit Lucia Angela Cavegn, Kunsthistorikerin, wird er Einblicke in das Leben und Schaffen seines Vaters geben.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Synergien mit der Sammlung Winterthur</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Alle Exponate in der Klosterm&uuml;hle T&ouml;ss sind neu mit QR-Codes ausgestattet. Diese leiten zur Website des Winterthur-Glossars &uuml;ber, auf der Biografien von Winterthurer K&uuml;nstlern und K&uuml;nstlerinnen aufgeschaltet sind. Rund ein Dutzend Biografien wurden in den vergangenen Monaten von Lucia Angela Cavegn verfasst und von Nadia Pettannice redigiert. Die neuen Textbeitr&auml;ge wurden von der Johann Jacob Rieter-Stiftung finanziert und der Sammlung Winterthur (Winterthurer Bibliotheken) zur Verf&uuml;gung gestellt. Diese Kooperation st&auml;rkt die Sichtbarkeit der Winterthurer Kunstgeschichte &ndash; sowohl f&uuml;r Besuchende vor Ort als auch f&uuml;r die interessierte &Ouml;ffentlichkeit online.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Adresse:</strong><br />
Klosterstrasse 14, 8006 Winterthur</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Programm:</strong><br />
11.00 Uhr &ndash; &Ouml;ffentliche F&uuml;hrung durch Haus und Sammlung: J&uuml;rg Bischofberger<br />
13.00 Uhr &ndash; K&uuml;nstlergespr&auml;ch zu Heinz Keller (1921&ndash;2019): Markus Keller und Lucia Angela Cavegn<br />
14.00 Uhr &ndash; Pr&auml;sentation Winterthur Glossar: Nadia Pettannice, Sammlung Winterthur (Winterthurer Bibliotheken)</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Links:</strong><br />
<a href="https://klostermuehle-toess.ch/" style="color:#0563c1; text-decoration:underline">klostermuehle-toess.ch</a><br />
<a href="www.winterthur-glossar.ch" style="color:#0563c1; text-decoration:underline">www.winterthur-glossar.ch</a><br />
<a href="http://www.atelier-heinz-keller.ch/" style="color:#0563c1; text-decoration:underline">www.atelier-heinz-keller.ch</a></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-19T16:13:50+02:00</updated>
			<published>2026-08-19T16:11:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-17:2547</id>
			
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			<title>Wirtschaftsstrategie des Winterthurer Stadtrats</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Im Frühling hat der Winterthurer Stadtrat seine Wirtschaftsstrategie veröffentlicht. Grund für die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur zu prüfen, ob diese Strategie den Herausforderungen unserer Wirtschaftsregion gerecht wird.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die neue Wirtschaftsstrategie des Stadtrats mit ihren 22 Massnahmen anerkennt zwar die Bedeutung der Wirtschaft. Das ist positiv. Doch beim Lesen bleibt vor allem ein Eindruck zur&uuml;ck: Viel Analyse, viele gute Absichten &ndash; aber zu wenig konkrete L&ouml;sungen f&uuml;r die eigentlichen Probleme. Bereits die Ausgangslage sollte alarmieren. Gem&auml;ss der Unternehmensbefragung 2025 des House of Winterthur sind nur knapp 70 Prozent der Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, mit Winterthur als Wirtschaftsstandort zufrieden. Das ist kein Spitzenwert, sondern bestenfalls Mittelmass. Nach unserem Verst&auml;ndnis hat sich die Zufriedenheit in den letzten Jahren sogar verschlechtert</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Dass Handlungsbedarf besteht, zeigt auch die Entwicklung der vergangenen Jahre. Unternehmen wie Zimmer, W&auml;rtsil&auml;, Sigvaris oder Netcloud haben Winterthur verlassen oder wesentliche Aktivit&auml;ten verlagert. Gleichzeitig ist es kaum gelungen, gr&ouml;ssere Unternehmen neu anzusiedeln, die hochwertige Arbeitspl&auml;tze schaffen und das Steueraufkommen nachhaltig st&auml;rken.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Ursachen sind seit Jahren bekannt. Trotzdem werden sie politisch kaum entschlossen angegangen. An erster Stelle steht die Steuerbelastung. Der Kanton Z&uuml;rich bildet bei der Unternehmensbesteuerung mittlerweile das Schlusslicht im interkantonalen Vergleich. Winterthur geh&ouml;rt innerhalb des Kantons zudem zu den Gemeinden mit den h&ouml;chsten Steuerf&uuml;ssen. F&uuml;r Unternehmen ist das ein klarer Wettbewerbsnachteil. Trotzdem fehlt bis heute eine erkennbare politische Strategie, diesen Nachteil schrittweise abzubauen. Wer neue Unternehmen gewinnen will, muss auch bereit sein, die steuerlichen Rahmenbedingungen zu verbessern.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Mindestens ebenso problematisch sind die Baubewilligungsverfahren. Unternehmen erwarten keine Privilegien &ndash; sie erwarten Effizienz, Verl&auml;sslichkeit und Pragmatismus. Stattdessen erleben sie viele langwierige Verfahren und einen Verwaltungsapparat, der Investitionen h&auml;ufig eher kritisch als unterst&uuml;tzend begleitet. Selbst bei notwendigen Parkpl&auml;tzen m&uuml;ssen Unternehmen teilweise jahrelange Diskussionen f&uuml;hren. Wer Arbeitspl&auml;tze schaffen will, sollte nicht gegen Widerst&auml;nde k&auml;mpfen m&uuml;ssen, sondern auf eine Verwaltung treffen, die L&ouml;sungen sucht. Eine echte Willkommenskultur f&uuml;r Unternehmen sieht anders aus.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die aktuelle Verkehrspolitik , welche durch die anstehende Richtplan Revision noch versch&auml;rft wird, vermindert die Attraktivit&auml;t von Winterthur. Industrie und Gewerbe sind auf funktionierende Verkehrswege angewiesen &ndash; f&uuml;r Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten. Wer den Wirtschaftsstandort st&auml;rken will, muss sowohl den &ouml;ffentlichen Verkehr als auch den motorisierten Individualverkehr leistungsf&auml;hig halten und gezielt weiterentwickeln. Diesbez&uuml;glich fehlen realistische und umsetzbare Konzepte. Die berechtigten Anliegen von Industrie und Gewerbe finden in der politischen Diskussion oft zu wenig Geh&ouml;r.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Vor diesem Hintergrund &uuml;berzeugt die neue Wirtschaftsstrategie nur bedingt. Die 22 Massnahmen bleiben gr&ouml;sstenteils unverbindliche Absichtserkl&auml;rungen. Konkrete Projekte, messbare Ziele oder verbindliche Zeitpl&auml;ne sucht man weitgehend vergeblich.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Angesichts der grossen technologischen&nbsp; und geostrategischen Ver&auml;nderungen&nbsp; w&auml;re gerade jetzt entschlossenes Handeln gefragt. Die Einflussm&ouml;glichkeiten der &nbsp;Stadt sind zwar begrenzt. Umso wichtiger w&auml;re es, sich auf jene Bereiche zu konzentrieren, die sie tats&auml;chlich selbst gestalten kann: Steuern, Baubewilligungsverfahren und Verkehrsinfrastruktur. Genau dort bleibt das Papier jedoch auffallend unkonkret.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur begr&uuml;sst, dass die Stadt Winterthur eine Wirtschaftsstrategie ausgearbeitet hat. Unsere Erwartungen wurden aber nur teilwiese erf&uuml;llt. Der Stadtrat in seiner neuen Zusammensetzung sollte die Chance packen und Wirtschaftsstrategie nochmals kritisch hinterfragen und sich auf weniger daf&uuml;r konkrete und messbare Massnahmen fokussieren.&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-17T10:35:57+02:00</updated>
			<published>2026-08-17T10:30:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-10:2538</id>
			
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			<title>Das Essen nicht vorschreiben</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser» (Ernährungsinitiative) will die Ernährungssicherheit stärker über inländische, nachhaltige Produktion sichern. Im September stimmen wir darüber ab. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Kernpunkt ist ein Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 %. Heute liegt dieser bei rund 46 %. Die Idee einer h&ouml;heren Versorgungsautonomie ist gar nicht so schlecht, der Weg dahin aber fraglich.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Erreichen will die Initiative das Ziel unter anderem &uuml;ber mehr pflanzliche Lebensmittel und eine entsprechend ausgerichtete Land- und Ern&auml;hrungswirtschaft. 70 % Selbstversorgung sind nur mit massiven Produktions- und Konsumumstellungen erreichbar. Die Wahlfreiheit bei Lebensmitteln wird eingeschr&auml;nkt. Der Staat gibt faktisch vor, was produziert und konsumiert wird. Durch zus&auml;tzliche Regulierungen steigen die Lebensmittelpreise. Bei einer sinkenden Inlandproduktion von tierischen Produkten wird mehr zulasten der Schweizer Produktion importiert. Betroffen vom Arbeitsplatzverlust werden vor allem KMU und Betriebe in der Land- und Ern&auml;hrungswirtschaft sein. Die Initiative ist nicht realistisch, weshalb sie abzulehnen ist.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-10T14:31:43+02:00</updated>
			<published>2026-08-10T14:29:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-10:2537</id>
			
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			<title>Bedrohte Ackerflächen – auch in Winterthur</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Der Selbstversorgungsgrad der Schweiz beträgt gemäss dem aktuellen Agrarbericht mittlerweile erschreckende 42 % - rund 14 Prozentpunkte weniger als noch vor 15 Jahren! Während der Selbstversorgungsgrad bei tierischen Produkten aufgrund des vielen Weidelandes traditionell hoch ist, liegt er bei pflanzlichen Produkten deutlich tiefer. Verantwortlich für den starken Rückgang sind hauptsächlich das starke Bevölkerungswachstum infolge Zuwanderung sowie der Kulturlandverlust durch Bauprojekte oder Renaturierungen. Diese Faktoren bedrohen vor allem unsere im Mittelland liegenden Ackerflächen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ern&auml;hrungsinitiative und Aufforstung auf Ackerland in Winterthur</strong><br />
Die im September zur Abstimmung kommende Ern&auml;hrungsinitiative will den Selbstversorgungsgrad auf unrealistische 70 Prozent erh&ouml;hen und daf&uuml;r den Anbau von Futtermitteln faktisch verbieten. Es sei effizienter, wenn wir die pflanzliche Nahrung selbst essen, anstatt sie an Tiere zu verf&uuml;ttern. Bei uns in Winterthur stimmen wir gleichzeitig dar&uuml;ber ab, ob bestes Ackerland in Wald umgewandelt werden soll, anstatt weniger wichtige Landwirtschaftsfl&auml;chen aufzuforsten. Auch hier h&ouml;rt man oft das Argument, dass dies unproblematisch sei, da auf diesen Fl&auml;chen sowieso nur Futtermittel produziert w&uuml;rden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Dabei geht h&uuml;ben wie dr&uuml;ben vergessen, dass das Anpflanzen von Futtermitteln &ouml;kologisch sinnvoll ist. Die &laquo;Dreifelderwirtschaft&raquo; ist den meisten aus dem Schulunterricht noch gel&auml;ufig. Der wertvollste Wechsel ist das Anpflanzen von &laquo;Kunstwiesen&raquo;. Gerade Klee entlastet die B&ouml;den und bindet wichtigen Stickstoff im Boden. Gras und Klee m&uuml;ssen hingegen zwingend von Nutztieren verwertet werden. Kulturen wie Kartoffeln oder Getreide fordern die B&ouml;den stark, weshalb das zwischenzeitliche Anpflanzen anspruchsloser, vor allem als Futtermittel genutzter Kulturen sinnvoll ist. Nachhaltiger Ackerbau braucht die Tierhaltung auch wegen des D&uuml;ngers. Die einseitige Ausrichtung auf pflanzliche Nahrung st&ouml;rt dieses &ouml;kologische Gleichgewicht also empfindlich! Sie kann sogar schwere Ernteeinbussen zur Folge haben.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ackerfl&auml;che gef&auml;hrdet am Mattenbach, im Gr&uuml;zefeld und durch den Richtplan</strong><br />
Es ist erschreckend, wie leichtfertig in der Schweiz und besonders bei uns in Winterthur mit Ackerfl&auml;chen umgegangen wird. Neben der bereits erw&auml;hnten Aufforstung betrifft dies hier in Winterthur auch Renaturierungen wie am Mattenbach oder ein von der EVP geforderter Stadtpark auf wertvollen Ackerfl&auml;chen im Gr&uuml;zefeld. Auch der im November in der Stadt Winterthur zur Abstimmung kommende Richtplan ist eine Bedrohung f&uuml;r die st&auml;dtischen Ackerfl&auml;chen. Unter dem vielversprechend klingenden Namen &laquo;Stadtrandpark&raquo; droht wertvolles Ackerland geopfert zu werden. Als h&auml;tte es nicht schon genug W&auml;lder um Winterthur, soll das knappe Landwirtschaftsland zum Naherholungsgebiet &laquo;aufgewertet&raquo; werden, wodurch produktive Fl&auml;chen durch Erlebniswege oder Freizeit-Infrastruktur unwiderruflich zerst&uuml;ckelt oder gleich ganz zerst&ouml;rt werden. Anstatt sich um die Nahrungsmittelproduktion zu k&uuml;mmern, soll der Landwirt dann &laquo;Biodiversit&auml;tsfl&auml;chen&raquo; pflegen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Immer sind es die Ackerfl&auml;chen, die als Ausgleich herhalten m&uuml;ssen! Denn was wir in der Schweiz an Ackerfl&auml;che abbauen, muss schlimmstenfalls durch intensiven Anbau in Spanien oder Marokko kompensiert werden. Diese Lebensmittel werden dann in die Schweiz gekarrt, was auch nicht besonders &ouml;kologisch ist. Zudem reduzieren wir unseren Selbstversorgungsgrad weiter. Tragen wir unseren Ackerfl&auml;chen mehr Sorge!</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-10T14:24:17+02:00</updated>
			<published>2026-08-10T14:20:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-10:2536</id>
			
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			<title>Heidi Bucher – Liesl Raff: Closer</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">In diesem Jahr hätte die Winterthurer Künstlerin Heidi Bucher ihren 100. Geburtstag feiern können. Ihr Leben endete jedoch früh: Am 11. Dezember 1993 erlag sie mit 67 Jahren ihrem Krebsleiden in Ingenbohl bei Brunnen SZ. Wenige Tage zuvor wurde ihr der Kulturpreis der Stadt Winterthur zugesprochen. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Heidi Bucher erlebte in ihrem Todesjahr noch die W&uuml;rdigung ihres Schaffens: Die Kartause Ittingen (heute Kunstmuseum Thurgau) widmete ihr von Mitte August 1993 bis Mitte Januar 1994 eine Ausstellung. In den darauffolgenden Jahren interessierte sich die Kunstwelt kaum mehr f&uuml;r das eigenwillige &OElig;uvre von Heidi Bucher. Die biografischen Bez&uuml;ge ihrer Arbeiten, insbesondere bei den &laquo;H&auml;utungen&raquo; des Herrenzimmers ihres Vaters und des &laquo;Ahnenhauses&raquo; (der &nbsp;ehemaligen Oberm&uuml;hle gegen&uuml;ber der Villa Flora) verleiteten dazu, Heidi Bucher als lokal bedeutsame K&uuml;nstlerin einzustufen, obschon sie bereits in jungen Jahren international vernetzt war.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Das Kunst Museum Winterthur zeigt zum 100. Geburtstag von Heidi Bucher eine Ausstellung mit ausgew&auml;hlten Werken &ndash; keine &laquo;H&auml;utungen&raquo;, sondern zahlreiche sorgf&auml;ltig ausgef&uuml;hrte Arbeiten auf Papier. Diese wenig bekannten Werke stehen im Dialog mit zeitgen&ouml;ssischen Installationen der Wiener K&uuml;nstlerin Liesl Raff, die ebenfalls Latex als k&uuml;nstlerisches Material verwendet. Die von Lynn Kost kuratierte Ausstellung tr&auml;gt den Untertitel &laquo;Closer&raquo;, der auf die gemeinsame k&uuml;nstlerische Auseinandersetzung beider K&uuml;nstlerinnen mit Materialit&auml;t, K&ouml;rper und Raum verweist. Die Ausstellung vermittelt zudem die sinnlichen Qualit&auml;ten k&uuml;nstlerischer Medien und macht die Haut&auml;hnlichkeit von Latex unmittelbar erfahrbar.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Heidi Bucher wurde am 23. Februar 1926 als Adelheid M&uuml;ller in eine grossb&uuml;rgerliche Familie geboren und wuchs an der Lettenstrasse in Winterthur-W&uuml;lflingen auf. Ihr Vater Carl M&uuml;ller, von Beruf Ingenieur, richtete sich in der elterlichen Villa aus dem Jahr 1895 ein sogenanntes Herrenzimmer ein, in dem seine Waffensammlung und seine Jagdtroph&auml;en ausgestellt waren. Jahre sp&auml;ter, nach dem Tod ihrer Mutter, vollzog die K&uuml;nstlerin hier 1978 eine ihrer ersten &laquo;H&auml;utungen&raquo;. Der Weg zu ihrem k&uuml;nstlerischen Selbstverst&auml;ndnis war von mehreren Wendepunkten gepr&auml;gt. Nach einer Lehre als Damenschneiderin besuchte Heidi M&uuml;ller von 1944 bis 1947 die Modefachklasse der Kunstgewerbeschule Z&uuml;rich und nahm Unterricht u.a. bei Elsi Giauque, Max Bill und Johannes Itten. Danach reiste sie viel &ndash; nach London, Paris, S&uuml;dfrankreich, Sizilien und schliesslich nach New York, wo sie Mitarbeiterin der World House Galleries wurde und 1958 ihre farblich und formal raffiniert gestalteten Seidencollagen pr&auml;sentieren konnte. Solche Seidencollagen sind in der aktuellen Ausstellung zu sehen, ebenso wie Modeentw&uuml;rfe, abstrakte Aquarelle, Eindr&uuml;cke der Negev-W&uuml;ste und Pflanzenstudien aus ihrem Fr&uuml;hwerk.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">1961 heiratete die K&uuml;nstlerin den neun Jahre j&uuml;ngeren Kollegen Carl Bucher in Z&uuml;rich; aus der Ehe gingen die beiden S&ouml;hne Indigo und Mayo hervor. Ab 1967 arbeitete das K&uuml;nstlerpaar zusammen. 1970 erm&ouml;glichte dann ein Kunststipendium die &Uuml;bersiedlung nach Kanada; 1972 zog die vierk&ouml;pfige Familie nach Kalifornien. Das Paar erlebte eine produktive und k&uuml;nstlerisch erfolgreiche Zeit mit gemeinsamen Ausstellungen in wichtigen Institutionen. Mit den &laquo;Bodyshells&raquo;, einer Gruppe von tragbaren, ausserirdisch wirkenden Schaumstoffskulpturen, sorgte das Paar 1972 f&uuml;r Furore, als es diese am Strand von Venice Beach w&auml;hrend einer Performance inszenierte und filmisch dokumentierte.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">1973 erfolgte eine Z&auml;sur mit der R&uuml;ckkehr in die Schweiz und der anschliessenden Scheidung. Heidi Bucher nahm in einer ehemaligen Metzgerei Domizil und richtete ihr Atelier in den ehemaligen K&uuml;hlr&auml;umen ein. Hier begann sie, alte Wohn- und Kleidungstextilien mit einer dicken Latexschicht zu konservieren. Sp&auml;ter ging sie dazu &uuml;ber, die W&auml;nde ihres Ateliers mit Latex zu bestreichen, um die getrocknete Schicht anschliessend als Haut abzuziehen. Es war dies die erste &laquo;H&auml;utung&raquo;, ein performativer Akt mit kathartischer Wirkung und zugleich die Aneignung eines (eigenen) Raumes. Neben den &laquo;H&auml;utungen&raquo; entstanden in dieser Zeit weitere bedeutende Werkgruppen. Im Kunst Museum Winterthur beeindrucken besonders die in Saint-Paul-de-Vence entstandenen Frottagen aus den sp&auml;ten 1970er-Jahren. Zeitlich fallen sie mit den ersten &laquo;H&auml;utungen&raquo; zusammen und markieren den &Uuml;bergang zu jener Werkphase, die f&uuml;r ihre sp&auml;tere internationale Anerkennung entscheidend werden sollte.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">In den folgenden Jahren h&auml;utete Heidi Bucher nicht nur das Herrenzimmer ihres Vaters und das Haus ihrer Grossmutter m&uuml;tterlicherseits (die ehemalige Oberm&uuml;hle), sondern realisierte weitere H&auml;utungsaktionen an geschichtstr&auml;chtigen Orten, darunter die ehemalige Augenklinik in Z&uuml;rich (heute Kunsthistorisches Seminar der Universit&auml;t Z&uuml;rich), das stillgelegte Gef&auml;ngnis in Le Landeron, das verlassene Hotel Grand Albergo in Brissago, die Villa Lindengut in Winterthur und das Audienzzimmer von Dr. Ludwig Binswanger im Sanatorium Bellevue in Kreuzlingen. Die abgezogenen Latexh&auml;ute bestrich Heidi Bucher mit Perlmutterpigment, was ihnen eine irisierend-schimmernde Oberfl&auml;che verlieh. Ihre &laquo;H&auml;utungen&raquo; liess sie fotografisch und filmisch dokumentieren. Gekonnt setzte sie sich selbst und ihre Arbeiten in Szene, indem sie ihren K&ouml;rper mit den &laquo;H&auml;utungen&raquo; umh&uuml;llte oder diese &laquo;Haut-R&auml;ume&raquo; &ouml;ffentlich zur Schau stellte. Einige Filmdokumente sind im Oktagon zu sehen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Wahrnehmung, Gestaltung und Aneignung von R&auml;umen spielen auch im Schaffen von Liesl Raff (*1979 in Stuttgart) eine zentrale Rolle. F&uuml;r die Ausstellung im Kunst Museum Winterthur hat sie in den beiden, mit ausrangierten Tanzbodenfl&auml;chen ausgelegten Ausstellungsr&auml;umen subtile Interventionen vorgenommen, um Heidi Buchers fragile Arbeiten auf Papier ihrer Materialit&auml;t und Textur entsprechend zu pr&auml;sentieren. So hat Liesl Raff den Kabinettraum mit zwei vorhang&auml;hnlichen Raumtrennern, den &laquo;Curves&raquo;, unterteilt. Diese H&auml;ngeobjekte bestehen haupts&auml;chlich aus halbtransparenter Schleiernessel (feines Baumwollgewebe) sowie aus pigmentgef&auml;rbten, eigenh&auml;ndig ausgegossenen Latexfl&auml;chen, die sich &uuml;ber dem Boden w&ouml;lben. Die Engf&uuml;hrung des Blicks setzt sich im Foyer des Obergeschosses fort, wo Liesl Raff entlang der Wand einen schmalen &laquo;Corridor&raquo; aus aufgespannten Latexfl&auml;chen aufgebaut hat. Die in Metallrahmen befestigten Latexfl&auml;chen erinnern an Trommelh&auml;ute oder aufgrund ihrer Farbgebung ganz allgemein an menschliche Haut. Aristide Maillols steinerne Skulptur &laquo;Nacht&raquo; ist f&uuml;r die Dauer der Ausstellung in einem Farbraum eingebettet, der abends beim einfallenden Westlicht zu leuchten beginnt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Heute z&auml;hlt Heidi Bucher zu den international anerkannten K&uuml;nstlerinnen mit einem gesicherten Platz in der Kunstgeschichte. R&uuml;ckblickend zeigt sich, dass ihr Werk in der Schweiz lange untersch&auml;tzt wurde &ndash; wohl auch, weil es seiner Zeit voraus war.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Adresse:</strong><br />
Kunst Museum Winterthur Beim Stadthaus<br />
Museumstrasse 32<br />
8400 Winterthur</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><a href="https://www.kmw.ch/ausstellung/heidi-bucher-liesl-raff/" style="color:#0563c1; text-decoration:underline">https://www.kmw.ch/ausstellung/heidi-bucher-liesl-raff/</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>&Ouml;ffentliche F&uuml;hrungen am Abend:</strong><br />
1.9. / 15.9. / 27.10., jeweils 18.30 bis 19.30 Uhr</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>&Ouml;ffentliche F&uuml;hrungen am Sonntag:</strong><br />
6.9. / 13.9. / 27.9. / 4.10. / 1.11., jeweils 11.30 bis 12.30 Uhr</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Dienstag, 18. August 2026, 18.30 bis 19.30 Uhr</strong><br />
&Ouml;ffentliche F&uuml;hrung mit Kurator Lynn Kost</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Dienstag, 20. Oktober 2026, 18.30 bis 19.30 Uhr</strong><br />
Gespr&auml;ch mit K&uuml;nstler Mayo Bucher, Sohn und Nachlassverwalter von Heidi Bucher, und Kurator Lynn Kost.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-10T10:39:06+02:00</updated>
			<published>2026-08-10T09:19:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-20:2521</id>
			
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			<title>Studie zeigt: Fehlender Wohnungsbau bremst den Wohnungsmarkt</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Der Wohnungsmarkt leidet nicht primär unter steigenden Angebotsmieten, sondern unter einem zu kleinen Angebot. Eine neue Studie von Wüest Partner zeigt, welche Faktoren die Dynamik auf dem Wohnungsmarkt tatsächlich bremsen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Warum ziehen viele Menschen kaum mehr um? Oft wird behauptet, die steigende Differenz zwischen Angebots- und Bestandsmieten f&uuml;hre zu einem sogenannten Lock-in-Effekt: Wer eine g&uuml;nstige Wohnung hat, bleibt aus finanziellen Gr&uuml;nden darin. Eine&nbsp;<a href="https://wirtschaft.fuerschi-zueri.ch/r/4d474d196cde496cbdaa7586e?ct=YTo1OntzOjY6InNvdXJjZSI7YToyOntpOjA7czo1OiJlbWFpbCI7aToxO2k6NDU4O31zOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODtzOjQ6InN0YXQiO3M6MjI6IjZhNGY4ZDY0NzMzZDk3MTY3MTQ4ODkiO3M6NDoibGVhZCI7czo2OiIzNzEyODAiO3M6NzoiY2hhbm5lbCI7YToxOntzOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODt9fQ%3D%3D&amp;">Untersuchung von W&uuml;est Partner</a>&nbsp;zeigt nun ein differenzierteres Bild.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Tats&auml;chlich sind die Unterschiede zwischen Angebots- und Bestandsmieten in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Schweizweit lagen die Angebotsmieten 2025 durchschnittlich 10,5 Prozent &uuml;ber den Bestandsmieten. F&uuml;r eine 100-Quadratmeter-Wohnung entspricht das monatlichen Mehrkosten von rund 190 Franken. Besonders ausgepr&auml;gt ist die Differenz in den Kantonen Zug und Genf, w&auml;hrend sie in Z&uuml;rich knapp 20 Prozent betr&auml;gt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Doch erkl&auml;rt dieser Unterschied wirklich, weshalb Menschen so lange in derselben Wohnung bleiben? Nur teilweise.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Gem&auml;ss der Studie macht die Differenz zwischen Angebots- und Bestandsmieten lediglich rund 22 Prozent der langen Wohndauer aus.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Noch entscheidender ist der Zustand des Wohnungsmarktes selbst. In Regionen mit einem hohen Anteil an Mietwohnungen bleiben Menschen h&auml;ufiger in ihrer Wohnung, weil die Suche nach einer neuen Wohnung schwieriger ist. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung: Wo mehr gebaut wird, steigt die Liquidit&auml;t des Wohnungsmarktes. Umz&uuml;ge werden einfacher und der Lock-in-Effekt nimmt ab.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Die Schlussfolgerung ist eindeutig:</strong><strong>&nbsp;</strong><br />
Wer einen dynamischeren Wohnungsmarkt will, muss das Angebot ausweiten. Dazu geh&ouml;ren einfachere und schnellere Bewilligungsverfahren, verl&auml;ssliche Rahmenbedingungen f&uuml;r Investitionen sowie moderne Bau- und Zonenordnungen, die zus&auml;tzlichen Wohnraum erm&ouml;glichen.</p>

<p style="text-align:justify"><a href="https://wirtschaft.fuerschi-zueri.ch/r/c3157447de6fab118b1eba24b?ct=YTo1OntzOjY6InNvdXJjZSI7YToyOntpOjA7czo1OiJlbWFpbCI7aToxO2k6NDU4O31zOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODtzOjQ6InN0YXQiO3M6MjI6IjZhNGY4ZDY0NzMzZDk3MTY3MTQ4ODkiO3M6NDoibGVhZCI7czo2OiIzNzEyODAiO3M6NzoiY2hhbm5lbCI7YToxOntzOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODt9fQ%3D%3D&amp;"><strong>Mehr dazu im Beitrag &laquo;&Uuml;berraschende Daten zum Wohnungsmarkt&raquo;</strong></a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm"><strong>Zug wagt ein Wohnbau-Experiment</strong><br />
Um die Situation auf dem Wohnungsmarkt zu entsch&auml;rfen, beschreitet der Kanton Zug neue Wege. In &laquo;weissen Zonen&raquo; soll eine massiv h&ouml;here Ausn&uuml;tzung erlaubt werden als normalerweise in der Bauordnung vorgesehen ist. F&uuml;rschi Z&uuml;ri hat den Zuger Ansatz genauer angeschaut.<br />
<a href="https://wirtschaft.fuerschi-zueri.ch/r/87a9c740c9b77dbed61243bda?ct=YTo1OntzOjY6InNvdXJjZSI7YToyOntpOjA7czo1OiJlbWFpbCI7aToxO2k6NDU4O31zOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODtzOjQ6InN0YXQiO3M6MjI6IjZhNGY4ZDY0NzMzZDk3MTY3MTQ4ODkiO3M6NDoibGVhZCI7czo2OiIzNzEyODAiO3M6NzoiY2hhbm5lbCI7YToxOntzOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODt9fQ%3D%3D&amp;" target="_blank">Zum Beitrag</a><br />
&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-20T11:53:33+02:00</updated>
			<published>2026-07-20T11:43:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-13:2513</id>
			
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			<title>Winterthur entscheidet über Richtplan – Referendumskomitee warnt vor politischem Korsett</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Winterthur stimmt am 29. November 2026 über den kommunalen Richtplan 2040 ab. Das Referendum ist zustande gekommen – nun erhält die Bevölkerung das letzte Wort über ein Planungsinstrument, das die Entwicklung der Stadt weit über die nächsten 15 Jahre hinaus prägen wird.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>&laquo;Dieser radikale Richtplan bindet die Politik weit &uuml;ber das notwendige Mass hinaus. Er entmachtet Parlament und Bev&ouml;lkerung. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Bev&ouml;lkerung den Richtplan ablehnt&raquo;, sagt Christian Hartmann, Mitglied des Referendumskomitees.</p>

<p><strong>Richtplan &uuml;berschreitet seinen Auftrag</strong><br />
Der Richtplan ist beh&ouml;rdenverbindlich und hat damit direkte Auswirkungen auf k&uuml;nftige Entscheide von Verwaltung und Politik. Ein kommunaler Richtplan soll die r&auml;umliche Entwicklung koordinieren. Der vorliegende Richtplan geht jedoch weit dar&uuml;ber hinaus. Statt Leitplanken festzulegen, formuliert er &uuml;ber 100 politische Zielsetzungen und konkrete Handlungsauftr&auml;ge an Verwaltung und Beh&ouml;rden.</p>

<p>Damit wird aus Sicht des Referendumskomitees die Entscheidungsfreiheit von Parlament und Bev&ouml;lkerung beschnitten, da Verwaltung und Stadtrat k&uuml;nftig nur noch Vorlagen bringen k&ouml;nnen, die dem im Richtplan festgelegten Kurs folgen &ndash; unabh&auml;ngig von der politischen Zusammensetzung von Parlament und Stadtrat.</p>

<p>Dies zeigt sich exemplarisch: Der Richtplan schreibt vor, dass Erdgeschosse k&uuml;nftig &laquo;nicht-kommerzielle Treffpunkte&raquo; beherbergen m&uuml;ssen &ndash; eine kleinteilige Vorgabe, die weit &uuml;ber die Koordination der r&auml;umlichen Entwicklung hinausgeht. Dies sowie obligatorische b&uuml;rokratische H&uuml;rden vor Baubeginn wie &laquo;qualit&auml;tssichernde Verfahren&raquo; mit Testplanungen und Gutachtend verl&auml;ngern Verfahren, erh&ouml;hen Planungskosten und verteuern damit den Wohnungsbau.</p>

<p>&laquo;Ein Richtplan soll Leitplanken setzen &ndash; nicht politische Detailprogramme f&uuml;r die n&auml;chsten 15 Jahre zementieren. Genau das tut dieser Richtplan an mehreren Stellen&raquo;, sagt Dani Romay, Mitglied des Referendumskomitees.</p>

<p><strong>Entwicklung ja &ndash; politisches Korsett nein</strong><br />
Das Komitee stellt klar: Es ist nicht gegen die Weiterentwicklung Winterthurs. Im Gegenteil &ndash; Winterthur braucht mehr Wohnraum, gute &ouml;ffentliche und individuelle Verkehrsverbindungen, attraktive Quartiere, starke Unternehmen und eine hohe Lebensqualit&auml;t.Genau deshalb braucht es einen Richtplan, der Freir&auml;ume und M&ouml;glichkeiten offenl&auml;sst, statt k&uuml;nftige politische Entscheide bereits heute festzuschreiben.</p>

<p>Der vorliegende Richtplan ist detailversessen. Er setzt zudem einseitige Schwerpunkte in der Mobilit&auml;tspolitik. Er strebt eine Halbierung des Anteils des motorisierten Strassenverkehrs von heute 42 auf 20 Prozent an, ohne notwendige Entlastungsprojekte wie den Heiligbergtunnel zu ber&uuml;cksichtigen.</p>

<p>Auch beim geplanten Stadtrandpark werden konkrete Nutzungsentscheide langfristig festgeschrieben. Wertvolle Fruchtfolgefl&auml;chen sollen einer neuen Nutzung zugef&uuml;hrt werden, obwohl diese B&ouml;den f&uuml;r die Landwirtschaft und die regionale Versorgungssicherheit von grosser Bedeutung sind.</p>

<p>Die Folgen tragen Bev&ouml;lkerung und Wirtschaft. Fehlende Kapazit&auml;ten f&uuml;hren zu mehr Verkehr in den Quartieren, erschweren die Erreichbarkeit von Unternehmen und Gewerbebetrieben und beeintr&auml;chtigen deren Entwicklungsm&ouml;glichkeiten.</p>

<p><strong>Vertrauen in die Bev&ouml;lkerung</strong><br />
Winterthur braucht einen Richtplan, der Entwicklung erm&ouml;glicht und nicht politische Entscheide f&uuml;r Jahrzehnte vorwegnimmt. Deshalb empfiehlt das Referendumskomitee am 29. November 2026 ein klares NEIN. Das Referendumskomitee wird in den kommenden Monaten den Dialog mit der Bev&ouml;lkerung suchen und sich f&uuml;r einen Richtplan einsetzen, der seine eigentliche Aufgabe erf&uuml;llt: Winterthurs r&auml;umliche Entwicklung sinnvoll zu koordinieren, statt sie politisch vorzuschreiben.</p>

<p><strong>Das Referendum wird getragen von:</strong></p>

<p>&bull;&nbsp;Agil-mobil Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;Die Mitte Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;EDU Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;FDP Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;Hauseigent&uuml;merverband Region Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;Interessengemeinschaft zum Schutz der Fruchtfolgefl&auml;chen der Stadt Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;KMU-Verband Winterthur und Umgebung</p>

<p>&bull;&nbsp;SVP Winterthur</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-13T08:02:52+02:00</updated>
			<published>2026-07-13T07:51:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-08:2502</id>
			
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			<title>Sommerausstellung «Linda Graedel – Petra Sulzer-von der Assen – Oskar Gyllenhammar», Kulturraum IMTENN Elsau Bis 12. Juli 2026 </title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die aktuelle Kunstausstellung im Kulturraum Elsau umfasst drei künstlerische Positionen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten. Wer jedoch die drei Werkgruppen eingehend betrachtet, findet heraus, dass der gemeinsame Nenner in der genauen Beobachtung von Bewegung und innerer Energie bzw. Stimmung liegt.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Ausstellung ist international besetzt: Linda Graedel wurde 1941 in Kalifornien (San Francisco) geboren und lebt heute in Schaffhausen. Petra Sulzer-von der Assen wurde 1956 in Norddeutschland (Steinfeld) geboren und lebt heute in Winterthur. Oskar Gyllenhammar wurde 1991 in Hudiksvall (Schweden) geboren und lebt heute in Stockholm.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Linda Graedel: Natur, Struktur und Reduktion</strong><br />
Linda Graedel erhielt ihre erste k&uuml;nstlerische Ausbildung an der Art Center School in Los Angeles (heute ArtCenter College of Design in Pasadena). Ihr Studium setzte sie anschliessend in Wien, Paris und Z&uuml;rich fort. In Paris lernte sie ihren zuk&uuml;nftigen Ehemann und sp&auml;teren Arzt Andr&eacute; Graedel kennen. 1962 folgte sie ihm in die Schweiz. Nach der Heirat kamen ihre beiden T&ouml;chter zur Welt. In den 1970er-Jahren zog die Familie von Z&uuml;rich nach Schaffhausen. Nach der Babypause nahm Linda Graedel ihre k&uuml;nstlerische T&auml;tigkeit wieder auf. Operationen, die ihr Ehemann durchf&uuml;hrte, wohnte sie bei und hielt diese in Zeichnungen fest. Dieses vor Ort in Echtzeit erfolgende, unmittelbare Beobachten und zeichnerische Festhalten wurde zu Linda Graedels Markenzeichen. Sie besuchte in Z&uuml;rich die Premieren des Schauspielhauses und des Opernhauses sowie unz&auml;hlige Jazz-Konzerte, vor allem an den Festivals von Montreux und Willisau, um die Pr&auml;senz und das Charisma der Pers&ouml;nlichkeiten auf der B&uuml;hne in ihre Zeichnungen einfliessen zu lassen. Mitte der 1980er-Jahre nahm sie ihre T&auml;tigkeit als Gerichtszeichnerin auf und dokumentierte in den folgenden Jahrzehnten f&uuml;r SRF sowie bekannte Tageszeitungen aufsehenerregende Gerichtsprozesse wie beispielsweise den Fall des &laquo;Fraum&uuml;nster-Postraubs&raquo;. Nachdem sie &uuml;ber 30 Jahre lang an Gerichtsprozessen und Jazz-Konzerten vor allem Menschen gezeichnet hatte, setzt sie sich seit den 2010er-Jahren vermehrt und seit der COVID-Pandemie intensiv mit organischen Formen wie &laquo;Nestern&raquo; und &laquo;Kokons&raquo; auseinander. Diese kompakten runden Formen verweisen auf den Aspekt der energetischen Sammlung und Konzentration und versinnbildlichen Geborgenheit und Schutz. Ihre zeichnerischen Werke zeichnen sich durch eine aussergew&ouml;hnlich sichere, lebendige Linienf&uuml;hrung aus. Sie oszillieren zwischen Gegenst&auml;ndlichkeit und Abstraktion; sie beschreiben nicht nur Figuren und Formen, sondern ebenso deren Charakteristik und deren Ausstrahlung. In ihrer ausgestellten Malerei untersucht sie die Wirkung von Farben in verschiedenen Kombinationen, um Stimmungen zu vermitteln.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Seit den 1970er-Jahren hat Linda Graedel ein vielseitiges &OElig;uvre geschaffen, das dokumentarische Genauigkeit mit k&uuml;nstlerischer Ausdruckskraft verbindet. Die neueste Werkgruppe tr&auml;gt den Titel &laquo;Hommage an John Cage&raquo;. John Cage war nicht nur ein pr&auml;gender Komponist des 20. Jahrhunderts, der den Zufall (unter anderem mithilfe des I-Ging) in seine Kompositionen einbezog, sondern auch bildender K&uuml;nstler. Die ihm gewidmeten Zeichnungen erinnern in ihrer Struktur an Elementarteilchen, die sich in einem fluiden Zustand zwischen &laquo;Werdung&raquo; und &laquo;Aufl&ouml;sung&raquo; befinden. Es sind Zeichnungen, die ohne klar umrissene Form auskommen und sich im seismografischen Registrieren von Stimmung und Energie manifestieren. Bei Linda Graedel tr&auml;gt die zeichnerische Linie selbst Energie, sie folgt dem Impuls der Handbewegung. Selbst mit 85 Jahren ist Linda Graedel stets in Bewegung, &laquo;on the move&raquo;. Die Lebensenergie, die sie verspr&uuml;ht, findet sich in ihrem Schaffen, in ihrem Strich und in ihrer Farbgebung. Im Jahr 2022 ist Linda Graedels Monografie &laquo;The Lines of My Life&raquo; erschienen, die einen umfassenden &Uuml;berblick &uuml;ber ihr k&uuml;nstlerisches Schaffen gibt, und im Jahr 2023 hat sie f&uuml;r ihr Lebenswerk die Ehrendoktorw&uuml;rde der Universit&auml;t Z&uuml;rich erhalten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Petra Sulzer-von der Assen: Mensch, Form und Bewegung</strong><br />
Wie bei Linda Graedel zeigte sich auch bei Petra Sulzer-von der Assen bereits in jungen Jahren eine k&uuml;nstlerische Begabung. Aus wirtschaftlichen &Uuml;berlegungen entschied sie sich jedoch zun&auml;chst f&uuml;r einen Beruf im medizinischen Bereich. Es folgten Heirat und Familiengr&uuml;ndung. Erst als das j&uuml;ngste ihrer drei Kinder in den Kindergarten eintrat, waren die Voraussetzungen gegeben, ihrem Wunsch nach einer k&uuml;nstlerischen T&auml;tigkeit nachzukommen. Damals war sie 43 Jahre alt. An der Z&uuml;rcher Hochschule der K&uuml;nste (ZHdK) belegte sie diverse Kurse wie fig&uuml;rliches Modellieren, Gusstechniken sowie Zeichnen und Malen. Zudem absolvierte sie regelm&auml;ssig Studienaufenthalte im In- und Ausland, um ihre k&uuml;nstlerische Ausbildung zu vertiefen. Ihr besonderes Interesse galt von Beginn an der &laquo;Formung&raquo; der menschlichen Figur beziehungsweise der Gestaltung des K&ouml;rpers &ndash; sei es auf Papier oder freistehend im Raum. Ihre ersten dreidimensionalen Arbeiten entstanden vor allem in Ton und Wachs und dienten h&auml;ufig als Vorlagen f&uuml;r Bronzeg&uuml;sse. Inzwischen umfasst ihr plastisches &OElig;uvre mehr als 420 Bronzefiguren. Dar&uuml;ber hinaus sind in den vergangenen Jahren Werke aus Marmorgips und Beton entstanden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Petra Sulzer-von der Assen ist eine K&uuml;nstlerin, die sich stark f&uuml;r Materialien und ihre Wirkung interessiert. Ihre Offenheit und Experimentierfreude zeigen sich auch darin, dass sie mit verschiedenen Werkst&auml;tten zusammenarbeitet und neue Verfahren in den k&uuml;nstlerischen Gestaltungsprozess einbezieht. Neuerdings verwendet sie Styropor, um grossformatige Modelle zu schaffen. Das Material wird von ihr zugeschnitten und dann mit Bandagen &laquo;verbunden&raquo;. Diese &laquo;Rohfassungen&raquo; werden digital gescannt und danach im 3D-Druckverfahren aufgebaut. Das dabei verwendete Material besteht aus biobasierten Polymeren. Die beim Druck entstehenden Schichtlinien werden anschliessend abgeschliffen, bevor die Figur farbig lackiert wird. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt auf der Hand: Die Skulpturen k&ouml;nnen in unterschiedlichen Gr&ouml;ssen und Farben hergestellt werden. Zudem sind sie im Vergleich zu den traditionell hergestellten Figuren ausgesprochen leicht.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">In nahezu allen ihre Arbeiten steht der Mensch im Allgemeinen im Zentrum. Dadurch entsteht eine Spannung zwischen Gegenst&auml;ndlichkeit und Abstraktion, die durch die Spiegelungen auf den lackierten Oberfl&auml;chen &ndash; je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel &ndash; noch verst&auml;rkt wird. In den aktuellen Arbeiten wird der K&ouml;rper zu einem blockhaften Volumen. Es ist nicht mehr der K&ouml;rper selbst, der uns anspricht, sondern seine Haltung und Bewegung als Ausdruck seines Innenlebens. Die K&uuml;nstlerin formuliert ihre Intention wie folgt: &laquo;In meiner Arbeit bin ich immer auf der Suche nach der richtigen Form.&raquo; In ihren Zeichnungen erfasst sie den menschlichen K&ouml;rper mit wenigen energischen Linien. Obschon ihre Arbeiten auf Papier stark die Volumina betonen und malerisch ausgef&uuml;hrt sind, verf&uuml;gen sie &uuml;ber Ber&uuml;hrungspunkte zu den schnellen Figurenzeichnungen von Linda Graedel, etwa im Formenrhythmus, in der Figur in Bewegung sowie in der Sp&uuml;rbarkeit des K&ouml;rpertonus.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Oskar Gyllenhammar: Poesie des Alltags</strong><br />
Oskar Gyllenhammar ist ein schwedischer Singer-Songwriter und autodidaktischer Maler. Er wuchs in der schwedischen Kleinstadt Hudiksvall auf. Nach einem Musikstudium und ersten Erfolgen mit der Band Klubb Hj&auml;rtat erhielt er einen Plattenvertrag bei EMI. 2011 erschien dort sein Deb&uuml;talbum &laquo;T&aring;gen slutar aldrig g&aring; h&auml;rifr&aring;n&raquo; (&laquo;Von hier fahren die Z&uuml;ge nie mehr weg&raquo;). Schon in jungen Jahren hatte Oskar Gyllenhammar die Malerei als pers&ouml;nliches Ausdrucksmittel f&uuml;r sich entdeckt. Doch lange Zeit stand die Musik im Vordergrund. W&auml;hrend der Pandemie fand er zur Malerei zur&uuml;ck und seither widmet er sich ihr intensiv. Als bildender K&uuml;nstler arbeitet er vorwiegend in &Ouml;l und &Ouml;lpastell. Zudem ist er in den Sparten Film und Fotografie k&uuml;nstlerisch t&auml;tig. Im vergangenen Jahr hat er erstmals in seiner Heimatstadt Hudiksvall Werke ausgestellt. Dort wurde der Ausstellungsmacher Res Hugi auf ihn aufmerksam und lud ihn zur aktuellen Ausstellung nach Elsau ein.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Oskar Gyllenhammars Bildwelt ist gegenst&auml;ndlich, gepr&auml;gt von pers&ouml;nlichen Erinnerungen und Stimmungen. Als Maler interessiert er sich f&uuml;r den poetischen Gehalt des Allt&auml;glichen. Die eigene Umgebung und selbst erlebte Alltagssituationen sind oft der Ausgangspunkt seiner Bilder. Im Vordergrund steht jedoch weniger eine Geschichte als vielmehr eine Stimmung, eine Atmosph&auml;re im Raum. Es sind Augenblicke, die vielen von uns bekannt vorkommen, die aber durch eine ausdrucksstarke Farbigkeit, die k&uuml;nstlerische Lichtf&uuml;hrung und die Komposition des Bildraumes eine zus&auml;tzliche emotionale Tiefe erhalten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">In seiner Kunst geht es um die Resonanz von Stimmungen, die zu Erinnerungen werden. Seine Bilder wirken wie eingefangene Momente, die emotional nachhallen. Sie halten den &Uuml;bergang zwischen Erleben und Erinnern fest &ndash; jenen Augenblick, in dem eine allt&auml;gliche Situation sich pl&ouml;tzlich als Erinnerung im Ged&auml;chtnis festsetzt. Seine Musik und seine Malerei scheinen weniger Ereignisse erz&auml;hlen zu wollen als den Moment nach dem Erlebnis: den Nachklang, den Eindruck, das Gef&uuml;hl, das bleibt. Seine Malerei l&auml;sst sich als Fortsetzung seiner Songtexte mit anderen Mitteln interpretieren: pers&ouml;nlich, stimmungsvoll, nachdenklich und poetisch. Manchmal schwingen Melancholie, Einsamkeit, Stille und unbeantwortete Fragen mit.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Adresse:</strong><br />
Kulturraum IMTENN<br />
Hohlgasse 6<br />
8352 Elsau</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><a href="http://www.imtenn.com">www.imtenn.com</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>&Ouml;ffnungszeiten:&nbsp;</strong><br />
T&auml;glich: 14 bis 18 Uhr</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Veranstaltungen:</strong><br />
Freitag, 10. Juli 2026, ab 20 Uhr<br />
Theaterauff&uuml;hrung mit Irina Sch&ouml;nen und Gian Rupf: Erich und Gerda</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Samstag, 11. Juli 2026, ab 14 Uhr<br />
Workshop mit Svan Brugger und Petra Sulzer-von der Assen: Pr&auml;sentation der Herstellung von 3D-Skulpturen</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Sonntag, 12. Juli 2026, ab 14 Uhr<br />
Finissage mit Oskar Gyllenhammar und Schwedenbuffet</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-08T11:04:03+02:00</updated>
			<published>2026-07-08T10:58:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-08:2501</id>
			
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			<title>Wenn der Bus nicht mehr kommt: Wie das Dättnau von der Stadt im Stich gelassen wird</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Es ist ein seltenes Bild im Winterthurer Stadtparlament: SVP und SP, FDP und GLP, Die Mitte – Schulter an Schulter, vereint in einer gemeinsamen Sache. Keine taktischen Spielchen, kein Parteiengezänk. Nur eine klare Botschaft: So geht es nicht.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Was die Fraktionen zusammengebracht hat, ist kein abstraktes Politikum, sondern der Alltag von &uuml;ber tausend Menschen im oberen D&auml;ttnau und knapp viertausend Menschen im gesamten Quartier D&auml;ttnau-Steig. Menschen, die ab dem Fahrplanwechsel 2027/28 pl&ouml;tzlich schlechter an ihr Ziel kommen sollen &ndash; w&auml;hrend &uuml;berall sonst in der Stadt der &Ouml;V ausgebaut wird. Ein Quartier wird abgeh&auml;ngt, buchst&auml;blich.</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ein Quartier wehrt sich &ndash; und wird nicht geh&ouml;rt</strong><br />
Der Quartierverein D&auml;ttnau-Steig hat getan, was man von engagierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern erwartet: Er hat Alternativen erarbeitet, &uuml;ber 35 Begehren fristgerecht eingereicht, den Dialog gesucht. Die Antwort? Achselzucken aus dem Stadtrat.&nbsp;Beteiligung sieht anders aus.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Dabei ist der Kern des Problems rasch erkl&auml;rt: Die geplante Linienf&uuml;hrung verwandelt drei Haltestellen in Einbahnsysteme &ndash; je nach Tageszeit wechselnd, verwirrend, unpraktisch. Die Fahrt zum Hauptbahnhof dauert neu &uuml;ber 30 Minuten statt 24. Und als besondere Absurdit&auml;t macht der Bus seine Pause k&uuml;nftig mitten im Quartier, statt wie bisher am Hauptbahnhof.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Der Widerspruch zur eigenen Strategie</strong><br />
Winterthur hat sich der &laquo;5-Minuten-Stadt&raquo; verschrieben: Kurze Wege, starker &Ouml;V, weniger Autoverkehr. Der neue Richtplan atmet diesen Geist. Doch was im oberen D&auml;ttnau passiert, ist das&nbsp;<strong>exakte Gegenteil</strong>. Eine Umfrage des Quartiervereins zeigt die vorhersehbare Reaktion: &laquo;Ich steige aufs Auto um.&raquo; So schafft man keine Verkehrswende &ndash; so verhindert man sie.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Wer den Preis zahlt</strong><br />
Seniorinnen und Senioren, die steile Treppen meiden m&uuml;ssen. Familien mit Kinderwagen. Menschen mit eingeschr&auml;nkter Mobilit&auml;t. Arbeitskr&auml;fte, welche in die Stadt arbeiten gehen m&uuml;ssen oder einen Anschluss nach Z&uuml;rich erwischen sollen. Sie alle sind auf einen verl&auml;sslichen Bus angewiesen &ndash; und genau ihnen wird der Teppich unter den F&uuml;ssen weggezogen. Ausgerechnet zu den Stosszeiten, ausgerechnet im einzigen Quartier der Stadt, das eine Verschlechterung erf&auml;hrt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Es g&auml;be L&ouml;sungen</strong><br />
Das Bittere daran: Der Quartierverein D&auml;ttnau-Steig hat praktikable Alternativen auf den Tisch gelegt. Die naheliegendste w&auml;re simpel &ndash; die Chauffeurpause <strong>wie bis anhin</strong> am Hauptbahnhof <strong>zu belassen</strong>, und das Problem l&ouml;st sich fast von selbst. Warum diese Variante verworfen wurde, leuchtet uns bis heute nicht ein. Wir bleiben am Thema dran.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-08T09:51:56+02:00</updated>
			<published>2026-07-08T09:19:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-03:2494</id>
			
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			<title>Für eine gut vernetzte Flughafenregion</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Sommerferien stehen vor der Tür und damit für viele von uns Flüge in alle Ecken der Welt. Der Flughafen Zürich verbindet die Schweiz mit der Welt und sichert Wohlstand, Arbeitsplätze und internationale Vernetzung weit über die Flughafenregion hinaus. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Mitte Juni debattierte der Kantonsrat die Nachtruhe-Initiative, die die FDP zusammen mit einer Mehrheit des Kantonsrats abgelehnt hat. Die Ablehnung der Initiative ist ein wichtiges Signal f&uuml;r den Standort Z&uuml;rich. Die Initiative gef&auml;hrdet den Betrieb des internationalen Drehkreuzes und verspricht mehr, als sie halten kann. Die Betriebszeiten des Flughafens werden auf Bundesebene geregelt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Neben einem starken Flughafen braucht die Region eine leistungsf&auml;hige Verkehrsinfrastruktur. Die FDP begr&uuml;sst den Beschluss des Kantonsrats zur Verl&auml;ngerung der Glattalbahn bis Kloten Industrie, zur Erstellung einer Velohauptverbindung nach Bassersdorf sowie zur Umsetzung der notwendigen Hochwasserschutzmassnahmen. Das Gesamtprojekt erm&ouml;glicht eine nachhaltige Mobilit&auml;t, sch&uuml;tzt wichtige Infrastruktur und verbessert langfristig die Lebensqualit&auml;t in der Flughafenregion, zu der auch Winterthur geh&ouml;rt.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-03T16:50:20+02:00</updated>
			<published>2026-07-03T16:40:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-01:2487</id>
			
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			<title>Für eine starke Verkehrsinfrastruktur in der Grossregion Winterthur</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Grossregion Winterthur entwickelt sich dynamisch. Die Stadt wächst, neue Wohn- und Arbeitsgebiete entstehen, Unternehmen siedeln sich an, und die Mobilität nimmt weiter zu. Damit diese Entwicklung gelingt, braucht es eine Verkehrsinfrastruktur, die mit dem Wachstum Schritt hält.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong><a href="https://civic.ch/unterschreiben/fuer-eine-starke-verkehrsinfrastruktur-in-der-grossregion-winterthur" rel="noreferrer" target="_blank"><strong>Anliegen jetzt unterst&uuml;tzen und Petition unterzeichnen!</strong></a></strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Mit dem Programm Verkehr &rsquo;45 legt der Bund fest, welche Verkehrsprojekte in den kommenden Jahren priorisiert werden sollen. F&uuml;r die Region Winterthur ist entscheidend, dass zentrale Projekte nicht zur&uuml;ckgestellt oder gestrichen werden. Dazu geh&ouml;ren insbesondere die Haltestelle Gr&uuml;ze Nord, der Ausbau Bahnhof Oberwinterthur, die A1-Spurerweiterung mit der Option eines Tunnels von T&ouml;ss nach W&uuml;lflingen sowie die Glattalautobahn.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Diese Projekte sind keine isolierten Einzelmassnahmen. Sie sind Teil eines funktionierenden Gesamtsystems. Winterthur verbindet Z&uuml;rich, das Glattal, das Z&uuml;rcher Oberland, das Weinland, das T&ouml;sstal und die Ostschweiz. Eine gute Erreichbarkeit ist deshalb zentral f&uuml;r Pendlerinnen und Pendler, f&uuml;r das Gewerbe, f&uuml;r Unternehmen, f&uuml;r Studierende und f&uuml;r die Lebensqualit&auml;t in der ganzen Region.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Besonders deutlich zeigt sich dies beim Gebiet Gr&uuml;ze. Winterthur investiert mit der Leonie-Moser-Br&uuml;cke bereits in eine bessere Erschliessung dieses Entwicklungsgebiets. Die Br&uuml;cke soll Bus, Velo, Fussverkehr und Bahn besser miteinander verbinden. Damit diese Investition ihre volle Wirkung entfalten kann, braucht es auch den passenden S-Bahn-Anschluss Gr&uuml;ze Nord. Infrastruktur muss fertig gedacht werden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Auch der Ausbau Bahnhof Oberwinterthur ist f&uuml;r die Entwicklung der Stadt wichtig. Die Gebiete Neuhegi, Gr&uuml;ze und Oberwinterthur gewinnen weiter an Bedeutung. Wenn dort neue Wohnungen, Arbeitspl&auml;tze und Unternehmen entstehen, braucht es eine leistungsf&auml;hige Anbindung an den &ouml;ffentlichen Verkehr.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Gleichzeitig bleiben auch gute Strassenverbindungen zentral. Die A1-Umfahrung rund um Winterthur ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Region. Sie ist relevant f&uuml;r Pendlerinnen und Pendler, f&uuml;r das Gewerbe, f&uuml;r Unternehmen und f&uuml;r den Wirtschaftsraum Winterthur insgesamt. Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur umfasst Schiene und Strasse.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die FDP Winterthur setzt sich deshalb f&uuml;r eine sachliche und wirkungsorientierte Verkehrspolitik ein. Priorisierung ist richtig. Nicht jedes Projekt ist automatisch sinnvoll. Aber zentrale Verbindungen f&uuml;r eine wachsende Region m&uuml;ssen gesichert werden, wenn sie f&uuml;r Standortqualit&auml;t, Arbeitspl&auml;tze und Lebensqualit&auml;t entscheidend sind.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Grossregion Winterthur braucht starke Verbindungen. Auf der Schiene. Auf der Strasse. F&uuml;r Wohnen, Arbeiten, Gewerbe und Mobilit&auml;t. Unterst&uuml;tzen auch Sie unser Anliegen: F&uuml;r eine starke Verkehrsinfrastruktur in der Grossregion Winterthur.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong><a href="https://civic.ch/unterschreiben/fuer-eine-starke-verkehrsinfrastruktur-in-der-grossregion-winterthur" rel="noreferrer" target="_blank"><strong>Anliegen jetzt unterst&uuml;tzen und Petition unterzeichnen!</strong></a></strong></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-01T10:55:45+02:00</updated>
			<published>2026-07-01T10:51:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-30:2484</id>
			
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			<title>Wir sagen danke für 25 Jahre Vom internen Dienstleister zum erfolgreichen KMU</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Optimo Group feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum und blickt auf eine bemerkenswerte Entwicklung zurück. Die Herkunft aus einem der bedeutendsten Industrieunternehmen der Schweiz prägt die Optimo Group bis heute. Die industrielle DNA zeigt sich in einem tiefen Verständnis für technische Prozesse, einem hohen Qualitätsanspruch und einer ausgeprägten Kundenorientierung. Viele der Werte, die das Unternehmen seit seiner Gründung begleiten, bilden noch heute die Grundlage für den Erfolg. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Aus dem einstigen internen Dienstleister ist in den vergangenen 25 Jahren eine breit aufgestellte<strong>&nbsp;</strong>Unternehmensgruppe entstanden. Heute vereint die Optimo Group unterschiedlichste Kompetenzen unter einem Dach und unterst&uuml;tzt Unternehmen aus Industrie, Gewerbe und Dienstleistung mit einem vielf&auml;ltigen Angebot.</p>

<p style="text-align:justify"><strong>Optimo Technics</strong>&nbsp;bietet Leistungen in den Bereichen Stangenlager, Instandhaltung, Sch&auml;rftechnik sowie einen Stahlhandel mit Interfer.&nbsp;<strong>Optimo Jobcorner&nbsp;</strong>unterst&uuml;tzt Unternehmen mit dem Verleih qualifizierter technischer Fachkr&auml;fte. f&uuml;r die Industrie. Mit&nbsp;<strong>Optimo Logistics</strong>&nbsp;werden Verpackungen, nationale und internationale Transporte, Lagerlogistik sowie Umzugsdienstleistungen durch Peterli Umz&uuml;ge abgedeckt.&nbsp;<strong>Duwerag</strong>&nbsp;steht f&uuml;r Arbeitsschutz, pers&ouml;nliche Schutzausr&uuml;stung sowie Mietmaschinen und Werkzeuge.&nbsp;<strong>Printimo</strong>&nbsp;vereint Druckerei, Versandlogistik, Lettershop und ein modernes Fotostudio.&nbsp;<strong>Datimo</strong>&nbsp;erg&auml;nzt als spezialisierter IT Dienstleister das Angebot mit L&ouml;sungen f&uuml;r IT Infrastruktur, Cloud Services, Telefonie, VOIP und Private Cloud L&ouml;sungen.</p>

<p style="text-align:justify">Diese Vielfalt macht die Optimo Group zu einem starken Partner f&uuml;r Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Trotz der verschiedenen T&auml;tigkeitsfelder verbindet alle Bereiche derselbe Anspruch: praxisnahe L&ouml;sungen, hohe Fachkompetenz und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Ein Jubil&auml;um bietet auch Gelegenheit, Danke zu sagen. Denn hinter jeder Dienstleistung stehen Menschen, die mit ihrem Engagement zum Erfolg beitragen. Heute besch&auml;ftigt die Optimo Group 250 Mitarbeitende und bildet aktuell 20 Lernende in 8 verschiedenen Bereichen aus. Sie alle leisten t&auml;glich ihren Beitrag dazu, Kunden zuverl&auml;ssig zu begleiten und die Unternehmensgruppe weiterzuentwickeln.</p>

<p style="text-align:justify">Ebenso richtet sich der Dank an die vielen Kundinnen und Kunden, die der Optimo Group teilweise seit Jahrzehnten ihr Vertrauen schenken. Einige dieser Partnerschaften bestehen seit den Anf&auml;ngen. Offene Kommunikation, Vertrauen und eine enge Zusammenarbeit bilden bis heute das Fundament des gemeinsamen Erfolgs. Dieses Vertrauen ist Ansporn und Verpflichtung zugleich.</p>

<p style="text-align:justify">Nach 25 Jahren blickt die Optimo Group mit Stolz auf das Erreichte und mit Zuversicht in die Zukunft. Mit ihrer breiten Kompetenz ist sie bestens aufgestellt, um auch zuk&uuml;nftig verl&auml;ssliche L&ouml;sungen zu bieten.</p>

<p style="text-align:justify"><strong>Optimo Group</strong><br />
<strong>Franz-Burckhardt-Str. 11,<br />
8404 Winterthur,<br />
www.optimo-group.ch</strong></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-01T09:18:54+02:00</updated>
			<published>2026-06-30T08:56:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-23:2472</id>
			
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			<title>Reaktion der Mitte-Fraktion auf die Medienmitteilung der Schulpflege: Erweiterte Handyregelung für digitale Geräte an Winterthurer Schulen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Schulpflege hat erkannt, wie wichtig es ist, den Umgang mit digitalen Geräten an den Schulen klar zu regeln. Die beschlossene Regelung auf das kommende Schuljahr trägt der zunehmenden Verbreitung von Smart-Uhren Rechnung und zielt in die richtige Richtung. Sie ist für einen geschützten und ungestörten Schulalltag wichtig.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Allerdings geht f&uuml;r Die Mitte-Fraktion die Regelung zu wenig weit und es bleiben Fragen offen. Wie soll &uuml;berpr&uuml;ft werden, ob tats&auml;chlich alle Ger&auml;te ausgeschaltet sind? Sind Handys in der Hosentasche sichtbar oder nicht? Zudem wird der Umgang mit der Handynutzung an den Schulen sehr unterschiedlich gehandhabt.</p>

<p>Um f&uuml;r alle Beteiligten eine einheitliche und transparente Regelung zu bekommen, w&auml;re es einfacher, alle Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler m&uuml;ssten ihre pers&ouml;nlichen digitalen Ger&auml;te z.B. in einem Schliessfach deponieren.</p>

<p>Damit soll vermieden werden, dass die digitalen Ger&auml;te versteckt auf dem Pausenplatz benutzt werden oder dass auf den Toiletten oder in der Turngarderobe gefilmt wird.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><em><a href="https://stadt.winterthur.ch/gemeinde/verwaltung/stadtkanzlei/kommunikation-stadt-winterthur/medienmitteilungen-stadt-winterthur/schulpflege-winterthur-erweitert-handyregelung-an-schulen-auf-digitale-geraete">Medienmitteilung der Stadt Winterthur vom 22.6.26</a></em></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-23T07:20:36+02:00</updated>
			<published>2026-06-23T07:15:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-22:2469</id>
			
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			<title>Arbeitsmarktkontrollen fördern faire Lohn- und Arbeitsbedingungen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Im Kanton Zürich wurden im Jahr 2025 über 1&apos;900 Arbeitgebende und mehr als 3&apos;600 Arbeitnehmende auf Lohnunterbietung kontrolliert. Auch betreffend Entsendegesetz und Schwarzarbeit wurden tausende Betriebe und Personen überprüft.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Das vom Staatssekretariat f&uuml;r Wirtschaft SECO vorgegebene schweizweite Kontrollziel von 35&#39;000 Kontrollen im Rahmen der flankierenden Massnahmen zur Personenfreiz&uuml;gigkeit wurde mit 38&#39;558 Kontrollen &uuml;bertroffen. Die regionale Verteilung der Kontrollen auf die verschiedenen Kantone wie auch jene nach Branchen zeigen auf, dass fl&auml;chendeckend kontrolliert wurde. Die flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr sowie der Vollzug des Bundesgesetzes gegen Schwarzarbeit sch&uuml;tzen vor missbr&auml;uchlichen Lohn- und Arbeitsbedingungen in der Schweiz.</p>

<h2>&Uuml;ber 1&rsquo;900 Arbeitgebende und mehr als 3&rsquo;600 Arbeitnehmende kontrolliert</h2>

<p>Die kantonale Tripartiten Kommissionen (TPK) sind in ihren Kantonen zust&auml;ndig f&uuml;r die Arbeitsmarktkontrollen im Bereich Lohnunterbietungen in Branchen ohne allgemeinverbindlich erkl&auml;rten Gesamtarbeitsvertrag. F&uuml;r die &Uuml;berwachung der Branchen mit allgemein verbindlich erkl&auml;rtem Gesamtarbeitsvertrag sind die Parit&auml;tischen Berufskommissionen (PK) zust&auml;ndig.</p>

<p>Im vergangenen Jahr wurden im Kanton Z&uuml;rich 1&rsquo;927 in- und ausl&auml;ndische Arbeitgebende sowie 3&rsquo;694 Arbeitnehmende durch die TPK kontrolliert. Bei den insgesamt 1&rsquo;556 kontrollierten Schweizer Arbeitgebenden haben 249 gegen die orts-, berufs- und branchen&uuml;blichen L&ouml;hne verstossen. Bei den 371 kontrollierten ausl&auml;ndischen Arbeitgebenden konnten in 147 Betrieben Verst&ouml;sse gegen den &uuml;blichen Lohn festgestellt werden.</p>

<p>Die TPK hat mit den betroffenen Arbeitgebenden das gesetzlich vorgesehene Verst&auml;ndigungsverfahren durchgef&uuml;hrt. Im Rahmen der Verst&auml;ndigungsverfahren werden die Arbeitgebenden aufgefordert, die vorenthaltene Lohndifferenz den Arbeitnehmenden nachzuzahlen sowie den Arbeitsvertrag anzupassen. Im Jahr 2025 konnte die TPK insgesamt 218 Verfahren abschliessen. In 91 F&auml;llen konnte eine Lohnnachzahlung oder die Anpassung des Arbeitsvertrages erwirkt werden. Bei den ausl&auml;ndischen Arbeitgebenden wurden 115 Verfahren abgeschlossen. In 101 F&auml;llen konnte wiederum eine Anpassung erreicht werden.</p>

<p>Die von der TPK verfolgte Kontrollstrategie ist risikobasiert. Dies bedeutet, dass in denjenigen Branchen verst&auml;rkt Kontrollen durchgef&uuml;hrt werden, in welchen am ehesten Verst&ouml;sse vermutet werden. Im Jahr 2025 waren dies folgende Branchen: Autogewerbe, Boden- und Parkettgewerbe, Baunebengewerbe, Detailhandel, Kosmetikinstitute, Maschinenbau, Veranstaltungsorganisationen. Die Kontrollen werden zuf&auml;llig oder auf Verdacht durchgef&uuml;hrt. Aufgrund der risikobasierten Kontrollstrategie lassen die Resultate keine direkten R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Gesamtsituation auf dem Z&uuml;rcher Arbeitsmarkt zu.</p>

<p>Die Kontrollt&auml;tigkeit verfolgt das Ziel, den einheimischen wie auch den ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;ften die besten Rahmenbedingungen zu geben. Die Kontrollen sind das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den Sozialpartnern und dem Kanton. Sie leisten einen wirkungsvollen Beitrag, um die Lohn- und Arbeitsbedingungen zu sch&uuml;tzen. Das Vollzugssystem wird auf Bundes- wie auch auf kantonaler Ebene seit der Umsetzung der flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr laufend optimiert.</p>

<p><a href="https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2026/06/arbeitsmarktkontrollen-foerdern-faire-lohn-und-arbeitsbedingungen.html?utm_campaign=newsaboktzh&amp;utm_medium=Wirtschaft-Arbeit&amp;utm_source=weekly&amp;utm_content=Arbeitsmarktkontrollen-fördern-faire-Lohn--und-Arbeitsbedingungen">Weitere Infos.</a></p>

<p>&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-22T07:40:46+02:00</updated>
			<published>2026-06-22T07:37:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-16:2453</id>
			
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			<title>Ausstellung «Melancholie zwischen Traum und Wirklichkeit»</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Bis zum 23. August zeigt das Museum kunst + wissen in Diessenhofen in einer Gegenüberstellung Werke von Michael Albisser und Marianne Chiu. Beide Kunstschaffenden leben und arbeiten in Winterthur. Die gemeinsame inhaltliche Klammer ist die Melancholie als Triebfeder der Kunst.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Melancholie</strong>&nbsp;ist ein Gem&uuml;tszustand von tiefer, oft langanhaltender Traurigkeit oder Nachdenklichkeit. In der antiken S&auml;ftelehre gilt sie als eines der vier Temperamente. Der Begriff &laquo;Melancholie&raquo; leitet sich vom griechischen Begriff f&uuml;r &laquo;schwarze Galle&raquo; ab. Kaum ein Werk der bildenden Kunst hat diesen Seinszustand eindr&uuml;cklicher zum Ausdruck gebracht als Albrecht D&uuml;rers ber&uuml;hmter Kupferstich&nbsp;<em>Melencolia I</em>&nbsp;von 1514. Die gefl&uuml;gelte Gestalt sitzt zwischen mathematischen Instrumenten und unfertigen Formen, den Blick in eine unbestimmte Ferne gerichtet. Sie scheint zugleich zu wissen und nicht handeln zu k&ouml;nnen &mdash; ein Sinnbild f&uuml;r den sch&ouml;pferischen Geist, der mehr ahnt, als er in Worte fassen kann. Bis heute ist die Melancholie eine wichtige Triebfeder f&uuml;r das k&uuml;nstlerische Schaffen. Sie treibt K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler dazu, hinter die Oberfl&auml;che der Dinge zu schauen, Br&uuml;che sichtbar zu machen und die Fragilit&auml;t des Daseins ernst zu nehmen. In der Melancholie liegt eine besondere Form der Wachheit: ein sensibles Registrieren dessen, was fehlt, was verloren ist oder was noch werden kann. Zwischen Traum und Wirklichkeit er&ouml;ffnet die Melancholie einen Raum, in dem wir uns selbst anders begegnen k&ouml;nnen &mdash; als verletzliche, nach innen gewandte Wesen. Melancholie ist ein Zustand, der von Resignation &uuml;ber gr&uuml;blerisches Nachdenken bis hin zum sehns&uuml;chtigen W&uuml;nschen reicht.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Ausstellung befasst sich nicht nur philosophisch mit dem Ph&auml;nomen Melancholie, sondern verweist mit den Gem&auml;lden von Michael Albisser auch auf eine gesellschaftlich verdr&auml;ngte Realit&auml;t.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Das k&uuml;nstlerische Schaffen von&nbsp;<a href="https://www.albisser-art.com/" style="color:#954f72; text-decoration:underline"><strong>Michael Albisser</strong></a>&nbsp;ist von einer tiefgr&uuml;ndigen Auseinandersetzung mit der Geschichte und einer kritischen Betrachtung der Gegenwart gepr&auml;gt. Zwischen 2017 und 2020 lebte er in Diessenhofen, bevor er nach Winterthur zog. Seine Werke thematisieren existenzielle Fragen und gesellschaftliche Spannungsfelder: Suizid, Trauma, Einsamkeit, Depression, sozialer Druck und die Heuchelei westlicher Wohlstandsgesellschaften. Viele seiner Bilder tragen eine bewusst d&uuml;stere, melancholische Handschrift, inspiriert von den Schattenseiten des Lebens, die sonst oft verborgen bleiben. F&uuml;r Albisser ist Kunst ein Dialog, der ber&uuml;hren, aufr&uuml;tteln und zum Nachdenken anregen soll. Stilistisch verbindet er klassische Maltechniken mit modernen Ausdrucksformen: Acrylfarben, Lasuren und Airbrush treffen auf digitale Studien mit 3D-Programmen wie Blender. Inspiriert von Renaissance, Romantik und Realismus schafft er Werke, die zwischen Tradition und Zeitkritik oszillieren und die Dunkelheit des Inneren in zeitlose Bildwelten &uuml;berf&uuml;hren.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Seine Bilder r&uuml;cken die junge Generation ins Blickfeld, die mit Leistungsanforderungen und Gef&uuml;hlen von Verlassenheit und Hilflosigkeit zu k&auml;mpfen hat, insbesondere dann, wenn die Mutter von Gewalt betroffen ist. Den Erl&ouml;s aus dem Verkauf seiner Bilder spendet der K&uuml;nstler deshalb der Fachstelle Opferhilfe Thurgau.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><a href="https://www.malikunst.ch/" style="color:#954f72; text-decoration:underline"><strong>Marianne Chiu</strong></a>&nbsp;alias Mali ist eine sp&auml;tberufene, weitgereiste K&uuml;nstlerin. Ihre Heirat mit einem Chinesen erm&ouml;glichte ihr einen tiefen Einblick in die chinesische Kultur. Um die chinesische Sprache zu lernen, reiste sie 2009 nach Nordwestchina. Zur&uuml;ck in der Schweiz entdeckte sie durch eine Freundin ihre Leidenschaft f&uuml;r die Malerei. Ihre k&uuml;nstlerische Entwicklung verlief vorwiegend autodidaktisch und wurde durch eine einj&auml;hrige Ausbildung an einem Kunstinstitut in den USA erg&auml;nzt. Mali arbeitet vor allem in den Techniken &Ouml;lmalerei, Mixed Media und Collage. Die farbenreichen Bilder von Mali sprechen eine kraftvolle und zugleich sanfte Sprache. Sie sind Resultat einer seelenvollen Innenschau, welche das Tor zu einem zauberhaften Kosmos voller Tiere, Blumen und Fabelwesen aufst&ouml;sst. Ihre Werke bringen eine mystische Verbindung aller Lebewesen zum Ausdruck. Es sind Bilder einer zarten Hoffnung, einen Ort zu finden, an dem das Subtile, das Fragile und das Sensible einen Platz haben.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Ausstellung ist so aufgebaut, dass auf der einen Seite die nachdenklichen, gesellschaftskritischen Werke von Michael Albisser h&auml;ngen; auf der gegen&uuml;berliegenden Seite die traumhaft-bunten, fern&ouml;stlich inspirierten Gem&auml;lde von Marianne Chiu. So bewegen sich die Besucher:innen zwischen zwei kontr&auml;ren Bildwelten, die sich gegenseitig die Waage halten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Adresse:</strong><br />
Museum kunst + wissen<br />
Museumsgasse 11<br />
8253 Diessenhofen</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><a href="https://www.diessenhofen.ch/staedtlileben/kultur-gesellschaft/museum-kunst-wissen.html/136/l/de">www.diessenhofen.ch/museum</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>&Ouml;ffnungszeiten:</strong><br />
Fr/Sa/So 14 bis 17 Uhr&nbsp;<br />
Eintritt kostenlos (Kollekte)</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Veranstaltungen:</strong><br />
Sonntag, 21. Juni 2026, 15 Uhr: Artist Talk mit Michael Albisser&nbsp;<br />
Sonntag, 16. August 2026, 15 Uhr: Artist Talk mit Marianne Chiu&nbsp;<br />
Sonntag, 23. August 2026, 15 Uhr: Finissage mit &ouml;ffentlicher F&uuml;hrung und anschliessendem Ap&eacute;ro</p>
</div>
]]>
				</div>
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			<updated>2026-06-26T08:52:54+02:00</updated>
			<published>2026-06-16T07:24:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-15:2450</id>
			
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			<title>Über 850 Unterschriften gegen den Richtplan 2040: Referendum erfolgreich eingereicht</title>
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					<div class="lead">Das Referendumskomitee «Radikaler Richtplan NEIN» hat heute das Volksreferendum gegen den kommunalen Richtplan 2040 erfolgreich eingereicht. Innerhalb weniger Wochen sammelte das Komitee über 850 Unterschriften – rund 70 Prozent mehr als die erforderlichen 500. Das zeigt, dass die Kritik am Richtplan weit über einzelne Parteien und Interessengruppen hinausgeht. Kritisiert werden vor allem die massive Ausweitung der
Behördenverbindlichkeit, die Auswirkungen auf den Wohnungsbau, die einseitige Mobilitätspolitik, der Umgang mit dem Kulturland sowie die Aufhebung der Schiessanlage Ohrbühl</div>
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					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>Richtplan greift tief in die Zukunft Winterthurs ein</strong><br />
Der kommunale Richtplan legt die r&auml;umliche Entwicklung Winterthurs bis ins Jahr 2040 fest und ist f&uuml;r Verwaltung und Politik verbindlich: S&auml;mtliche k&uuml;nftigen Entscheide m&uuml;ssen sich daran ausrichten. Er beeinflusst zentrale Bereiche wie Wohnen, Mobilit&auml;t, Gewerbe, Landwirtschaft, Freir&auml;ume und Quartierentwicklung. Damit kommt ihm ausserordentliches Gewicht f&uuml;r die langfristige Zukunft der Stadt zu.</p>

<p><strong>Kritik am Richtplan 2040</strong><br />
Das Referendumskomitee kritisiert den Richtplan 2040 nicht nur aus demokratiepolitischen Gr&uuml;nden, sondern vor allem wegen seiner inhaltlichen Ausrichtung. Der Richtplan &uuml;berschreitet seine eigentliche Funktion als strategisches Planungsinstrument und enth&auml;lt zahlreiche Vorgaben, die nicht in ein beh&ouml;rdenverbindliches Instrument geh&ouml;ren.</p>

<p>Ein zentraler Kritikpunkt ist die massive Ausweitung der Beh&ouml;rdenverbindlichkeit. &Uuml;ber 100 Aussagen werden als verbindlich erkl&auml;rt &ndash; darunter politische Absichtserkl&auml;rungen, Vorgaben zu Tempolimiten und die Schaffung neuer Fachstellen. Damit werden zuk&uuml;nftige politische Handlungsspielr&auml;ume unn&ouml;tig eingeschr&auml;nkt, die Verwaltung wird weiter aufgebl&auml;ht und demokratische Entscheidungsprozesse vorweggenommen.</p>

<p>Besonders stossend ist die Wirkung auf den dringend ben&ouml;tigten Wohnungsbau. Der Richtplan verlangt bei Verdichtungen obligatorische &ldquo;qualit&auml;tssichernde Verfahren&rdquo; &ndash; also Testplanungen, Gutachten und Koordinationsprozesse, bevor &uuml;berhaupt gebaut werden darf. Bei Auf- und Umzonungen m&uuml;ssen neu verbindlich bis zu 50 Prozent der Fl&auml;che als preisg&uuml;nstiger Wohn-oder Gewerberaum bereitgestellt werden. Zus&auml;tzlich sind auf zahlreichen Arealen stadtweite Nutzungspr&uuml;fungen vorgeschrieben, bevor Bauprojekte starten k&ouml;nnen.</p>

<p>Gerade in einer Zeit, in der bezahlbarer Wohnraum knapp ist, schafft der Richtplan neue Verfahren, zus&auml;tzliche Auflagen und weitere H&uuml;rden f&uuml;r Bauprojekte. Das erschwert und verhindert den Wohnungsbau genau dort, wo Winterthur mehr Wohnungen ben&ouml;tigt &ndash; das Gegenteil von dem, was die Stadt braucht.</p>

<p>Beim Thema Mobilit&auml;t fehlen konkrete Perspektiven f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Verkehr, w&auml;hrend der motorisierte Individualverkehr mit zahlreichen Restriktionen belegt wird. Erst Ende 2025 hat die Z&uuml;rcher Stimmbev&ouml;lkerung mit der Annahme der Mobilit&auml;tsinitiative deutlich gemacht, dass Temporeduktionen auf Hauptverkehrsachsen nicht fl&auml;chendeckend von St&auml;dten vorgegeben werden sollen. Der Richtplan ignoriert dieses Signal und verankert trotzdem entsprechende Ziele.</p>

<p>Der Richtplan geht zudem verantwortungslos mit dem Kulturland um: Die Interessen der einheimischen Landwirtschaft und der regionalen Nahrungsmittelproduktion werden gegen&uuml;ber anderen Anliegen zur&uuml;ckgestellt. Dies gef&auml;hrdet langfristig wertvolle landwirtschaftliche Fl&auml;chen und schw&auml;cht die Versorgungssicherheit.</p>

<p>Abgelehnt wird auch die vorgesehene Aufhebung der Schiessanlage Ohrb&uuml;hl ohne ad&auml;quaten Ersatz. Die Anlage erf&uuml;llt wichtige Funktionen f&uuml;r Schiesswesen, Vereine und Sicherheitsorganisationen.</p>

<p>Schliesslich bleibt der Richtplan bei zentralen Fragen der tats&auml;chlichen r&auml;umlichen Entwicklung Winterthurs vage. Statt Klarheit zu schaffen, werden grundlegende Zielkonflikte &ndash; etwa zwischen Wohnungsbau und Freiraumschutz, Wirtschaftswachstum und Verkehrsreduktion sowie Verdichtung und Erhalt des Quartiercharakters &ndash; weitgehend offen gelassen. F&uuml;r ein beh&ouml;rdenverbindliches Planungsinstrument dieser Tragweite ist das ungen&uuml;gend.</p>

<p>&laquo;Winterthur braucht einen Richtplan, der Entwicklung erm&ouml;glicht. Dieser Richtplan schafft jedoch mehr Vorschriften, mehr Verfahren und mehr Einschr&auml;nkungen. Dar&uuml;ber soll die Bev&ouml;lkerung entscheiden k&ouml;nnen.&raquo; &ndash; Dani Romay, Referendumskomitee</p>

<p><strong>Breit abgest&uuml;tztes Referendum</strong><br />
Das Referendum wird von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern, Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Parteien sowie Organisationen und Verb&auml;nden unterst&uuml;tzt. Die breite Abst&uuml;tzung zeigt, dass es sich nicht um parteipolitischen Widerstand handelt, sondern um eine sachliche Kritik an einer Vorlage, die in ihrer jetzigen Form zu weit geht.</p>

<p><strong>Nun soll das Volk entscheiden</strong><br />
Mit der Einreichung des Referendums erh&auml;lt die Bev&ouml;lkerung die M&ouml;glichkeit, selbst &uuml;ber die langfristigen Weichenstellungen f&uuml;r Winterthur zu entscheiden. Gerade bei einem Richtplan mit so weitreichenden Folgen f&uuml;r Siedlungsentwicklung, Klima, Arbeitspl&auml;tze, Verkehr, Eigentum, Gewerbe und Lebensqualit&auml;t ist eine Volksabstimmung aus Sicht des Komitees zwingend.</p>

<p>&laquo;&Uuml;ber 850 Unterschriften in k&uuml;rzester Zeit zeigen: Viele Winterthurerinnen und Winterthurer wollen bei diesen Weichenstellungen mitreden. Die Zukunft unserer Stadt darf nicht an der Bev&ouml;lkerung vorbei geplant werden.&raquo; &ndash; Christian Hartmann, Referendumskomitee</p>
</div>
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				</div>
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			<updated>2026-06-15T10:23:07+02:00</updated>
			<published>2026-06-15T08:20:00+02:00</published>
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