Der Gegenwind hält an

An den Finanzmärkten herrscht ein Auf und Ab. Leider etwas mehr Ab als Auf! Langsam beginnen die Finanzmarktteilnehmer die Wahrscheinlichkeit einer Rezession ernst zu nehmen. Aktuellste Zahlen belegen eine technische Rezession in den USA. In den letzten 20 Jahren hat sich der Schweizer Franken gegenüber dem Euro und dem US-Dollar um rund 40 Prozent aufgewertet. Einer der Hauptgründe dafür ist die tiefere Inflation in der Schweiz. Anhaltend hohe Inflationsraten und ein sich gleichzeitig eintrübendes Konjunkturbild bestimmen den Kurs an den Finanzmärkten. Der Gegenwind dürfte anhalten.

Abstimmung Medientechnik Stadtparlamentssaal - gemeinsame Medienmitteilung von Mitte, FDP und SVP

In seiner Medienmitteilung zur Abstimmung über die Renovation des Winterthurer Stadtparlamentssaals opperiert der Stadtrat mit irreführenden Jahreszahlen, suggeriert, dass es um die Renovation des Ratssaals gehe und lässt gebundene Kosten sowie die Gesamtinvestitionssumme unerwähnt. Mitte, FDP und SVP erachten die MM als irreführend und präsizieren die Aussagen.

Gaspreis – SP auf Zickzackkurs

Ein SP-Stadtparlamenterier spielt Zauberlehrling. Einerseits fordert seine Partei die Erhöhung der Gaspreise aus ökologischen Gründen und andererseits bekämpft er diese mit einem Rekurs. Das kostet die Stadt Millionen. Gleichzeitig fordert er, dass der sogenannte Grosskundentarif für Gas abgeschafft wird. Der Zickzackkurs der SP ist nicht nachvollziehbar.

Sanierung Theater Winterthur: fragwürdige Kostenverdoppelung

Über die nötige Sanierung des Theaters Winterthur wird seit 2011 diskutiert. Bis 2015 war dabei die Rede von über CHF 40 Mio. Kosten dieses Projektes, worauf die HAW zusammen mit anderen Verbänden den Neubau des Theaters ins Spiel brachte. Ende 2018 zeigte eine Studie, dass CHF 19.4 Mio. ausreichen sollten, um das Gebäude instand zu setzen. Vor wenigen Wochen wurden nun die definitiven Kosten veröffentlicht. Sie belaufen sich nun aber auf über CHF 38 Mio., davon sind gut CHF 30 Mio. als gebunden erklärt und sind somit nicht mehr anfechtbar. Wie kann das sein?

Tempo 30: Ein gutes Ansinnen – aber nicht auf den Hauptverkehrsachsen

Auf vielen Strassen in der Stadt Winterthur soll ab Herbst 2022 Tempo 30 eingeführt werden. Auch auf den Hauptverkehrsachsen rund um die Altstadt ist die Temporeduktion vorgesehen. Der KMU-Verband Winterthur und Umgebung unterstützt Tempo-30 in Quartieren, nicht jedoch auf den Hauptverkehrsachsen.

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Gretchenfrage: Inflation vs. Rezession

In den vergangenen sechs Monaten sind die Rezessionsrisiken stetig gewachsen. Der Anstieg der Kapitalmarktzinsen scheint kein Ende zu nehmen. Dabei haben die Zentralbanken gerade erst mit dem Zinsanheben begonnen. Gestiegene Kapitalmarktzinsen führen zu massiven Abschreibern auf Finanzaktiva. Real haben die weltweiten Obligationen- und Aktienmärkte seit Anfang Jahr gut 20% verloren. Die Zukunftsaussichten bleiben herausfordernd, da hohe Inflation und Rezessionsrisiken weiterhin auf den Finanzmärkten lasten.

Energieplan Winterthur - Marchbarkeit von Netto Null 2040 trifft auf harten Boden der Realität

Die vom Stadtrat und Stadtparlament versprochene Machbarkeit von netto null 2040 trifft auf den harten Boden der Realität. Die FDP.Die Liberalen sehen den Stadtrat in der Pflicht, die Klimaziele der Stadt ernst zu nehmen und entsprechend wichtige Themenbereiche wie Wohnungssanierungen, Netzstabilität, Geothermie und Negativemissionen nicht unbeantwortet zu lassen.

Haltung Junge Altstadt zur Einführung Tempo 30 rund um die Altstadt

Die Medienmitteilung des Stadtrats vom 27. Juni 2022 zur Einführung von Tempo 30 rund um die Altstadt sowie den Zeitpunkt hat die Junge Altstadt erstaunt und mit Befremden zur Kenntnis genommen. Wir hätten uns einen offenen Dialog im Vorfeld mit Stadträtin Christa Meier gewünscht.

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Initiative «Kein flächendeckendes Tempo 30» - Stadtrat will gegenteilige Fakten schaffen

Am 8. Juni 2022 wurde von der Die Mitte und der EDU die Initiative «Freie Fahrt für den Bus – Kein flächendeckendes Tempo 30» mit über 1’700 Unterschriften eingereicht. Der Stadtrat aber legt keine Denkpause ein, sondern lanciert mit Vollgas Tempo 30 auf Busrouten. Dies führt zu substanziellen Nachteilen für den Bus und zu deutlichen Mehrkosten.

Einführung vom Tempo 30 rund um die Altstadt ein Affront gegen Volksrechte

Der Stadtrat führt Tempo 30 rund um die erweiterte Altstadt klammheimlich ein – ohne eine Me-dienmitteilung, mit Rekursfrist in den Sommerferien und kaum zwei Wochen nach der Einrei-chung der Initiative der Mitte gegen Tempo 30 auf Hauptverkehrsachsen mit Busbetrieb. Ein Af-front gegen die Volksrechte.

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Wie erreicht Winterthur Netto Null 2040?

Im November 2021 stimmte die Winterthurer Bevölkerung dem Ziel «Netto-Null Tonnen CO2 bis 2040» an der Urne deutlich zu. Damit die Stadt in 18 Jahren klimaneutral ist, muss aber noch viel passieren. Um das Klimaziel zu erreichen, stützt sich die Stadt auf einen Massnahmenplan, der zahlreiche Massnahmen im Bereich Energieversorgung, Gebäude, Mobilität und Konsum beinhaltet.

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Mitte/EDU reichen mit über 1'700 Unterschriften Initiative gegen flächendeckendes Tempo 30 ein

Am 8. Juni 2022 wurde die Initiative «Freie Fahrt für den Bus – Kein flächendeckendes Tempo 30» mit über 1’700 Unterschriften eingereicht. Die Initiative schafft die Grundlage, damit der Busbetrieb leistungsfähig bleibt und verhindert erhebliche Mehrkosten.

Die Mitte/EDU-Fraktion zur neuen Verordnung zur Parkplatzbewirtschaftung: Noch nicht zufrieden

Zur ersten Version, der damaligen Verordnung gebühren Parkieren hatten wir erfolgreich das Referendum ergriffen. Bei der nun vorliegenden Verordnung stellt die Fraktion der Mitte fest, dass unsere Kritik in den Ansätzen aufgenommen wurde. Die Anpassungen gehen in die richtige Richtung, erfüllen aber unsere Forderungen noch lange nicht.

SVP Winterthur will dritten Kantonsratssitz zurückgewinnen

Die Generalversammlung der SVP Winterthur hat die Liste mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den kommenden Kantonsratswahlkampf einstimmig angenommen.

Willkommen in der Zins- und Zeitenwende!

Die Weltlage hat sich in den vergangenen Wochen nicht nur politisch verändert. Wirtschaftlich werden die durch steigende Kapitalmarktzinsen ausgelösten Probleme immer offensichtlicher: Obligationenmarktcrash, schwache Börsen und stagnierende Immobilienpreise sind wohl erst die Vorboten einer schwierigen Phase der wirtschaftlichen Entwicklung. Willkommen in der Zins- und Zeitenwende!

SVP Winterthur fordert Sicherheit im und ums Schützi

Die SVP Winterthur freut sich mit den sportbegeisterten Winterthurerinnen und Winterthurern über den Aufstieg des FC Winterthur in die Super League. Die Anstrengungen des FCW sind belohnt worden und den Fans stehen hoffentlich spannende Spiele bevor.

Exit für House of Winterthur

Es ist noch nicht 30 Jahre her, da ging es Winterthur dreckig. Sehr dreckig, wirtschaftlich gesehen jedenfalls. Sulzer musste Arbeitsplätze aufgeben. 15'000 Mitarbeitende standen auf der Strasse. Eine Arbeitslosenquote von 6%, Tendenz nach oben, prägte den befürchteten Niedergang der Stadt. Die Politik war ideenlos und drängte die Unternehmen, Arbeitsplätze nicht zu opfern.

Grundsätze der Energiepolitik

Wirtschaft, Gesellschaft und die Politik beschäftigen sich mit dem Thema Energie. Durch den Ukraine-Krieg und dessen Konsequenzen hat neben dem Aspekt Klimawandel auch die Versorgungssicherheit an Bedeutung gewonnen. Die Stromversorgungssicherheit ist in der Schweiz auch ohne Krieg mittelfristig gefährdet. Vor diesem Hintergrund hat die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) Grundsätze der Energiepolitik formuliert.

Wollen wir Normalität bei den Zinsen?

Wer hat noch Lust auf Krise? Wohl niemand. Wir wünschen uns eine Rückkehr zur Normalität. Normal wäre, wenn die Inflation bei zwei Prozent und die Kapitalmarktzinsen ein Prozent darüber liegen würden, dann gäbe es die 10-jährige Hypothek für vier Prozent! Wollen wir dann bei den Zinsen immer noch Normalität? Allein diese Frage wirft eine grosse Unsicherheit auf, und deshalb ist ein gutes Risikomanagement auch ohne Krieg in Europa weiterhin zentral. Mit unserem regelbasierten Konzept versuchen wir die Risiken zu identifizieren und zu steuern.

Heiligbergtunnel für den Stadtrat kein Thema

Der Stadtrat von Winterthur will den Heiligbergtunnel durch Verzögerung verhindern. Die Autofahrten von Seen nach Töss sollen nach dem Willen des Stadtrates künftig über die Autobahnzufahrt Oberwinterthur geführt werden.

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Leserbriefe

Inakzeptable Angriffe in unserer Stadt

13.03.2022 - Romana Heuberger, Stadtparlamentarierin FDP

Die Schulpflege muss die Weichen selbst stellen!

01.02.2022 - Kaspar Vogel, Stadtparlamentskandidat der Mitte Stadt Winterthur

Antwort zum Leserbrief von Peter Müller vom 22.01.22– Der erfahrene und verantwortungsvolle Schiffskapitän

30.01.2022 - André Zuraikat, Mitglied Stadtparlament/Präsident Die Mitte Stadt Winterthur
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