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08.01.2018

Winterthur für Junge - aus Sicht der Jungfreisinnigen ein Winti für jeden!

Im Hinblick auf den Politapéro vom Mittwoch, 10. Januar 2018, unter dem Titel "Winterthur für Junge" haben wir die Vertreter der Jungparteien gefragt, wie denn eine attraktive Stadt Winterthur aus Sicht der Jugend aussehen müsste. Hier die Antwort von Jan Fehr, Präsident Jungfreisinnige Winterthur.

Die Attraktivität einer Stadt liegt in der Diversität ihres Angebotes. Es gibt nicht «das» attraktive Angebot. Sondern Individualität bringt Attraktivität. Und jede Sparte von Tanz bis Kultur kennt ihre Kundschaft selbst am besten. Deshalb soll die Stadt die Rahmenbedingungen so gestalten, dass ein breitgefächertes Angebot von alleine aus Eigeninitiative von Betreibern entstehen kann. Für ein Winti, das jedem Freude macht!

 

Wie sieht eine attraktive Stadt Winterthur aus Sicht der Jugend aus (oder: Was macht eine Stadt attraktiv für Junge)?

Mit seinen zahlreichen Festivals (allen voran die Musikfestwochen und das Albanifest) ist «Winti» bereits eine attraktive Adresse bei Jungen. Das Problem: Wir sind vor allem für diese Ausnahmeevents bekannt, nicht aber für eine pulsierende Stadt. Es bleibt deshalb viel Potenzial: Es sollen genügend Freiräume für Ausgang, Kultur und Freizeit geschaffen werden um ein breitgefächertes Angebot bieten zu können. Dieses Angebot fehlt in Winterthur. Es gibt bekannte Adressen und alteingesessene Bars, die jeder kennt und schätzt. Die man aber irgendwann auch gesehen hat. Für uns ist klar: nur mit Diversität kann für jeden etwas dabeisein, vom Tänzer bis zum Barliebhaber, vom Kulturinteressierten bis zum Whisky-Fan.

 

Was kann die Politik (Stadtrat/Gemeinderat) unternehmen um Winterthur für Junge attraktiver zu machen? Muss die Stadt überhaupt etwas unternehmen?

Ein breit gefächertes Angebot kann nur dann entstehen, wenn die Rahmenbedingungen für den Betrieb eines eigenen Lokals betreiberfreundlich gestaltet werden. Dafür sehen wir einerseits die Notwendigkeit für die Bewilligung längerer Öffnungszeiten. Andererseits sollen Zonen ohne Wohnnutzung für das Nachtleben definiert werden. Damit können Lärmklagen verhindert werden und die längeren Öffnungszeiten stören nicht. Der Gemeinderat soll sich zusätzlich dafür einsetzen, dass für Engagierte, die aus Eigeninitiative ein Festival oder beispielsweise eine Dorfet organisieren, weniger Gebühren anfallen. Je weniger bürokratische und finanzielle Hürden ein Event nehmen muss, desto mehr Eigeninitiative wird ergriffen und desto attraktiver wird unsere Stadt!

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