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14.01.2018

Die CVP Winterthur zur Wohnbaupolitik des Stadtrates

Die Wohnpolitik mit ihren sechs bisherigen und zwei neuen Säulen ist umfassend und ausgewogen. Die CVP legt ihr Augenmerk prioritär auf zwei bisherige Säulen:

A) «Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Wohnbauträgern». In Winterthur gibt es einen Fonds zur Förderung von gemeinnützigem Wohn- und Gewerberaum. Es gilt mit den Wohnbaugenossenschaften zusammenzuarbeiten, damit Wohnungen zur Kostenmiete erstellt werden.

B)  «Berücksichtigung spezifischer Bedürfnisse älterer Menschen». Es soll älteren Menschen möglich sein, möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben zu können. Ausserdem braucht es kleine altersgerechte Wohnungen für ältere Menschen, die eine neue Wohnung suchen.

Was sollte geändert werden?

Menschen in Notwohnungen haben zuweilen Mühe, wieder in den regulären Wohnungsmarkt zu finden. Das Verbleiben in einer Notwohnung erschwert das berufliche Fortkommen und kann zu einer sozialen Ausgrenzung führen.

Obwohl Winterthur eine attraktive Stadt ist und das Potential hätte, Gutverdienende anzuziehen, liegen Einkommen und Steuerkraft der Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt unter dem kantonalen Durchschnitt.

Was wird die CVP unternehmen, um diese Ziele zu erreichen?

Der Stadtrat hat diese beiden Schwachstellen erkannt und seine Wohnbaupolitik mit zwei weiteren Säulen ergänzt.

In einer Säule wird angestrebt durch gezielte Massnahmen Menschen in Notwohnungen zu unterstützen, damit sie möglichst bald ihren Weg zurück in den regulären Wohnungsmarkt finden. Die CVP wird diese Bestrebungen unterstützen und begleiten.

Um gutverdienende Menschen nach Winterthur zu locken, möchte der Stadtrat den Bau von Wohnungen im oberen Preissegment unterstützen. Solange hochpreisige Wohnungen in einem guten Verhältnis zu günstigen Wohnungen und Familienwohnungen bleiben, ist die CVP willens, dieses Ziel mitzutragen. Wir werden aber genau hinsehen, wo solche Wohnungen hinkommen sollen. Prüfenswerte Standorte sind für die CVP ein Teil der freiwerdenden Polizeiliegenschaften am Obertor, sowie ein Teil der entstehenden Wohnungen in der Lokstadt und in Neuhegi.

Andreas Geering, Präsident CVP Winterthur

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