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11.01.2018

CVP/EDU-Fraktion fordert innerstädtische S-Bahn

Vor allem in den Stosszeiten staut sich der Verkehr auf den Winterthurer Strassen immer wieder. Privatautos und Stadtbus bleiben gleichermassen stecken. Oft geht gar nichts mehr.

Während der Strassenraum an den meisten Stellen in Winterthur gegeben ist, stehen bei der Schieneninfrastruktur grosse Veränderungen bevor. Auf dem Korridor vom Lindspitz bis nach Töss wird es grosse bauliche Veränderungen geben. Dies liegt  daran, dass grosse Teile des Gleisfeldes beim Vogelsang nicht mehr benötigt werden. Ausserdem werden die Bauwerke für den Brüttenertunnel auch auf Stadtgebiet grosse Veränderungen mit sich bringen. Dies bietet die einmalige Chance, über die Nutzung der Gleisinfrastruktur grundlegend nachzudenken. Unsere Strassen können wesentlich entlastet werden, wenn die Quartierbahnhöfe ohne Umsteigen miteinander verbunden werden.

Eine S-Bahn-Durchmesserlinie zum Beispiel von Seen nach Töss oder von «Oberi» nach Wülflingen wird das Pendeln innerhalb von Winterthur vereinfachen und die Reisezeiten zwischen den Quartieren verkürzen. Die CVP/EDU-Fraktion hat mit der Unterstützung von verschiedenen Partnern das Postulat «S-Bahn-Durchmesserlinien Winterthur» eingereicht.

Wir hoffen, dass der Gemeinderat das Postulat bald an den Stadtrat überweisen wird. Der Stadtrat soll aufgefordert werden, den Wunsch nach S-Bahn-Verbindungen innerhalb von Winterthur in die laufenden Planungen bei SBB, ZVV und Bund einzubringen. Mit der Verwirklichung dieser Verbindungen kann die Qualität des öffentlichen Verkehrs in Winterthur massgeblich gesteigert werden.

Andreas Geering, Präsident CVP Winterthur

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