11.03.2021

Zuschlag an PKSW bestätigt die Haltung der CVP - eine eigenständige Pensionskasse macht Sinn

Das Submissionsverfahren Trägerschaft PKSW ist endlich einen Schritt weiter. Der Zuschlag an die PKSW zeigt für uns klar, die Selbstständigkeit der PKSW macht Sinn und ist offensichtlich die beste Lösung sowohl für die Mitarbeitenden als auch für die Steuerzahler.

Die CVP/EDU hat sich stets für die Selbstständigkeit der PKSW eingesetzt, aber gleichzeitig Verbesserungen bei der Führung und den Rahmenbedingungen gefordert. Aufgrund ihrer Grösse ist die Beibehaltung der Eigenständigkeit sinnvoll und ergibt auch mehr Flexibilität für Lösungen, die für Winterthur passen. Nachdem nun der Stiftungsrat und die Anlagekommission professioneller und engagierter unterwegs sind und die notwendigen Schritte zu einer langfristigen Stabilität unternommen haben, verdienen sie auch in Zukunft unser Vertrauen. Damit aber nicht bei der nächsten – leider nicht auszuschliessenden Börsenkrise – die PKSW wieder in eine Unterdeckung gerät, sind ergänzende Massnahmen zu überlegen.

Die CVP/EDU Fraktion kann sich vorstellen, dass zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Dies unter folgenden Bedingungen: Betrag ist tiefer als der ursprünglich beantragte Sanierungsbeitrag und er wird in der Form von Arbeitgeberbeitragsreserven mit Verwendungsverzicht gewährt. Zudem müssen die Spargutschriften und Beiträge überarbeitet werden mit der Zielsetzung, dass sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber die Kosten im Verhältnis 40 - 60 Prozent teilen. Wir erwarten, dass der Stadtrat rasch eine Weisung mit entsprechenden Anträgen ausarbeitet.

Wir von der CVP/EDU Fraktion haben uns im Gemeinderat im März 2019 für die Selbständigkeit der PKSW engagiert eingesetzt und das innovative Modell der Arbeitgeberbeitragsreserven mit Verwendungsverzicht vorgeschlagen.

Iris Kuster, Präsidentin CVP/EDU-Fraktion

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