Forum Winterthur

15.06.2026 | Dani Romay
Winterthur folgt FDP-Kurs: Ja zum Schützenweiher, Nein zum Luxuscampingplatz

Die FDP Winterthur nimmt die Abstimmungsergebnisse rund um das Erholungsgebiet Schützenweiher mit Genugtuung zur Kenntnis. Die Winterthurer Stimmbevölkerung hat die Parolen der FDP auf ganzer Linie bestätigt: Ja zur Aufwertung des Schützenweihers und zur Verbesserung des Naherholungsgebiets, aber Nein zum überdimensionierten Neubau eines Viersternecampingplatzes.

Die Abstimmung zeigt, dass die Bevölkerung sehr wohl bereit ist, in die Lebensqualität und die Naherholung in Winterthur zu investieren. Gleichzeitig verlangt sie einen sorgfältigen Umgang mit Steuergeldern und lehnt Projekte ab, die über das notwendige Mass hinausgehen.

Der Campingplatz Schützenweiher ist sanierungsbedürftig. Das wurde nie bestritten. Mit dem deutlichen Nein hat die Bevölkerung jedoch klar zum Ausdruck gebracht, dass sie keine Luxuslösung mit Kosten von knapp sieben Millionen Franken will. Der Stadtrat ist nun gefordert, eine neue Vorlage auszuarbeiten, welche den tatsächlichen Bedürfnissen entspricht und finanziell verhältnismässig ist.

Das Ja zur Aufwertung des Schützenweihers und das Nein zum Campingplatzneubau senden eine klare Botschaft: Winterthur will attraktive Naherholungsräume, aber keine

überrissenen Prestigeprojekte. «Die Bevölkerung hat heute genau jene Haltung bestätigt, welche die FDP vertreten hat: Investitionen mit Augenmass ja, Luxusprojekte auf Kosten der Steuerzahlenden nein. Der Stadtrat muss dieses Signal ernst nehmen und eine vernünftige Lösung für den Campingplatz ausarbeiten», sagt Dani Romay, Co-Fraktionspräsident der FDP Winterthur.

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