26.03.2026
Female Founders Initiative fördert Gründerinnen von acht Start-ups
Zürich/Winterthur - Die Female Founders Initiative startet mit acht Start-up-Gründerinnen und ihren Teams die aktuelle Ausgabe des FF+ Acceleration Program. Zehn Wochen werden Workshops, Wissen, notwendige Werkzeuge und Netzwerkmöglichkeiten geboten, die beim Aufbau investitionsreifer Unternehmen helfen sollen.
(CONNECT) Acht von Frauen gegründete Start-ups bilden die aktuelle Kohorte des sogenannten FF+ Acceleration Program. Das Förderprogramm für Gründerinnen ist mit einer ersten Veranstaltung im Westhive Zürich Mitte März in eine neue Runde gegangen. Dahinter steht die Female Founders Initiative der Gründungsplattform Startup Campus, die von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und dem Impact Hub Zürich getragen wird. Die Entrepreneurship-Fortbildung erstreckt sich über zehn Wochen. Dabei werden den von einer Jury ausgewählten Gründerinnen die nötigen Werkzeuge, das Wissen und das Netzwerk zur Verfügung gestellt, das ihnen helfen soll, ihr unternehmerisches Potenzial voll auszuschöpfen. Das Programm bereitet darauf vor, die Unternehmenspräsentation zu schärfen und Investierende zu gewinnen. Dazu kommen Informationen über finanzielle, rechtliche und strategische Aspekte. Zum Abschluss präsentieren sich die Teilnehmerinnen vor möglichen Investoren, Partnerinnen und Stakeholdern.
Zur jetzt gestarteten Kohorte zählt Amarestesia. Das Start-up aus Courroux JU widmet sich der Frauengesundheit. Es hat mit CerAMvix ein Einweginstrument zur Zervikalerweiterung entwickelt, das die schmerzfreie Passage chirurgischer Instrumente ermöglicht.
Genorare aus Zürich bietet eine datenschutzorientierte und auf Künstliche Intelligenz (KI) gestützte Software-as-a-Service-Lösung für klinische Studien. Sie soll die Wirkstoffforschung durch die regelkonforme Rekrutierung von Patientinnen und Patienten beschleunigen.
Go Healthy & Co aus Lugano ist eine digitale Plattform für psychische Gesundheit, die passive Smartphone-Daten etwa in Bezug auf die App-Nutzung, den Schlaf, die Aktivität und soziale Verhaltensmuster analysiert. Mithilfe proprietärer KI-Modelle werden dann Stress, Stimmung und psychische Risiken eingeschätzt. So will das Unternehmen Nutzenden personalisierte Unterstützung liefern.
HappyPot.ch ist ein Zürcher Fintech. Es stellt einen digitalen Topf für die Finanzierung von Gruppengeschenken und persönliche Schwarmfinanzierungen bereit. Darunter fallen beispielsweise auch Spendenaktionen.
Implaz aus Bern bietet eine Technologie zur digitalen Planung von Zahnimplantaten an. Sie wurde an der Universität Bern und ihrem ARTORG Center for Biomedical Engineering Research entwickelt.
Montigo Labs aus Luzern stellt KI-basierte Automatisierungslösungen für Vermögensverwaltungen und Private-Equity-Fonds bereit. Damit können diese ihre Abläufe über verschiedene Strategien, Anlageinstrumente und Arbeitsabläufe hinweg modernisieren.
Myne aus Zürich fertigt Büstenhalter nach Mass an. Die Modelle werden im eigenen Design-Lab entworfen, bei einem Produktionspartner in der EU auf der Grundlage eines KI-gestützten Messverfahrens hergestellt und direkt an die Bestellerin oder den Besteller geliefert.
Die Basler PIN Sport Application GmbH verbindet Athletinnen und Athleten, Vereine, Teams, Trainerinnen und Trainer sowie Talentsuchende miteinander. Das intelligente und datenbasierte Netzwerk will der fehlenden Sichtbarkeit für Talente, der zeitaufwendigen Suche von Vereinen und ineffizienten Vernetzungsprozessen beikommen. ce/mm
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