13.02.2026 | Monika Vogel, Kandidatin Winterthurer Schulpflege, Die Mitte
Ein Plädoyer für weniger Stress im Schulzimmer (Teil 2)
Wie wir kürzlich lesen konnten, hat eine Gruppe von 12–14-jährigen Buben an einer Deutschschweizer Sekundarschule sexualisierte Bilder mit Hilfe von KI von Mädchen aus ihrer Schule hergestellt – ohne deren Einverständnis. Danach haben sie die Bilder über Snapchat an andere verschickt. Das schockiert!
Wir wissen seit langem von den schädlichen Auswirkungen des digitalen Medienkonsums, aber sämtliche Studien wurden entweder nicht gelesen oder aber als nicht so wichtig abgetan. Jetzt aber wird uns überdeutlich vor Augen geführt, dass es unabdingbar ist, dieser Herausforderung «Umgang mit digitalen Medien» als Schule und als Gesellschaft gemeinsam zu begegnen!
Als erste Schritte sollte das Handy an allen Winterthurer Schulen während den Unterrichtszeiten weggesperrt werden. Im Weiteren bräuchte es eine konsequente Medienausbildung der Schülerinnen und Schüler und Beratungs- und Weiterbildungsangebote für die Eltern. Und drittens benötigt es dringend klare gesetzliche Schutzmassnahmen!
Monika Vogel, Kandidatin Winterthurer Schulpflege, Die Mitte
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