10.02.2026 | Monika Vogel, Kandidatin Schulpflege Winterthur, Die Mitte
Ein Plädoyer für weniger Stress im Schulzimmer (Teil 1)
Die Schule Winterthur soll eine integrative Schule ermöglichen, mit dem Ziel, die Sonderschulquote nicht nur zu stabilisieren, sondern längerfristig auch zu senken.
Damit ein gutes Lernklima für alle gewährleistet ist, braucht es in den Schulhäusern Unterstützungsangebote. Viele Schulen in Winterthur bieten in dieser Hinsicht bereits massgeschneiderte Lösungen an. In den so genannten «erweiterten Lernräumen» oder «Lerninseln» können die Klassen rasch von störenden Schülerinnen und Schülern entlastet werden. Auch bieten diese Lernräume ein professionelles Lernumfeld für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Bedürfnissen. Dort können diese gezielt gefördert und begleitet werden.
So weit so gut. Aber wie viele Fälle aus der Praxis zeigen, gibt es vermehrt Schülerinnen und Schüler, die schlicht nicht in der Regelschule beschult werden können. Da bräuchte es rasche Lösungen und schnelles Handeln, damit betroffene Lehrpersonen und Klassen entlastet werden und Ruhe im Schulzimmer einkehren kann. Aber eine funktionierende Zusammenarbeit mit den übergeordneten Abteilungen ist meines Erachtens momentan noch nicht erreicht.
Da gilt es jetzt rasch möglichst herauszufinden, wie die Kooperation der Gesamtorganisation Schule besser gelingen kann. Ich möchte mich bei einer Wahl dafür einsetzen, dass die Schulpflege wieder näher ans Geschehen «vor Ort» rückt, den Dialog mit den Lehrpersonen sucht und diese künftig die nötige Unterstützung zeitnah erhalten.
Monika Vogel, Kandidatin Schulpflege Winterthur, Die Mitte
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Kommentar schreiben10.02.2026 | Markus Läderach
Sehr guter Artikel. Mich freut, dass du nicht auf biegen und brechen an der IF festhalten willst. Diverses Lösungen müssen auch in der Schule Platz haben.