18.03.2026 | Simon Bründler
Die Mitte Winterthur startet eigenständig in die neue Legislatur
Nach dem erfolgreichen Wahlsonntag vom 8. März 2026 wird Die Mitte im Winterthurer Stadtparlament künftig als eigenständige Fraktion politisieren. Die bisherige Fraktionsgemeinschaft mit der EDU wird für die kommende Legislatur 2026–2030 im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst.
Die Mitte-Partei blickt auf einen äusserst erfolgreichen Wahlsonntag zurück und sieht sich als eine der grossen Gewinnerinnen. Neben der Verteidigung des Stadtratssitzes durch Andreas Geering (Nachfolge Mike Künzle) und dem Neueinzug von Monika Vogel in die Schulpflege konnte die Fraktion im Stadtparlament – nach dem Sitzgewinn 2022 – erneut einen weiteren Sitz dazugewinnen.
Strategische Neuausrichtung durch Eigenständigkeit
Aufgrund dieser gestärkten Basis hat sich Die Mitte entschieden, die kommende Legislatur ohne Partner zu bestreiten. Parallel dazu hat sich Simon Gonçalves (EDU) entschieden, eine neue Fraktionsgemeinschaft mit der EVP einzugehen. Die Mitte-Fraktion bietet Hand zu diesem Wechsel, der es beiden Seiten ermöglicht, ihr Profil im Parlament schärfer zu konturieren.
Raum für neue Kräfte in den Kommissionen
Die Eigenständigkeit bietet der Mitte-Fraktion die notwendige Flexibilität bei der Besetzung der parlamentarischen Gremien. Ein zentrales Anliegen der Partei ist es, die Fachkompetenz ihrer Mitglieder optimal zu nutzen. Dank der neuen Ausgangslage ist das Ziel gesetzt, dass auch die neu gewählten Parlamentsmitglieder, Simon Bründler und Dominik Kern, Einsitz in eine Kommission nehmen können.
Zwar ist die finale Zuteilung der Kommissionssitze zum jetzigen Zeitpunkt noch Gegenstand der parlamentarischen Abstimmung, doch die Fraktion ist überzeugt, mit dieser personellen Breite die Interessen der Winterthurer Bevölkerung künftig noch effektiver vertreten zu können.
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