30.03.2026 | FDP Winterthur
Der Brückenbauer mit dem weiten Horizont
Seit über 30 Jahren prägt Stefan Fritschi die Politik in Winterthur mit geschickter Hand und klarem Verstand. Doch wer ist dieser Mensch, der nun das Stadtpräsidium anstrebt, wenn er nicht gerade komplexe Dossiers wälzt? Ein Blick auf einen Politiker, der Bodenständigkeit mit Weitblick vereint.
Wer Stefan Fritschi in seinem Alltag begegnet, trifft selten auf die steife Attitüde, die mancher einem langjährigen Exekutivpolitiker zuschreiben würde. Ob beim Gang in die Altstadt oder mit dem Velo durch die Quartiere – Fritschi wirkt präsent, nahbar und stets mit einer Prise jenes trockenen Humors ausgestattet, der ihn auch in hitzigen Debatten im Stadtparlament auszeichnet.
Stefan Fritschi ist ein Winterthurer durch und durch. In Veltheim aufgewachsen, kennt er die DNA dieser Stadt. Seit 2010 gehört er dem Stadtrat an, erst als Bildungs- und Sportvorsteher, heute als Vorsteher der technischen Betriebe. Seine politische Laufbahn ist geprägt von einer liberalen Grundhaltung, gepaart mit einem tiefen Verständnis für den sozialen Zusammenhalt. „Politik ist für mich kein Sprint, sondern ein Marathon, bei dem man die Menschen mitnehmen muss, damit sie nicht aus der Puste geraten.“
Hinter dem versierten Taktiker Fritschi steckt ein leidenschaftlicher Familienmensch. Das Privatleben ist für ihn der Anker, der ihn erdet. Wenn die Agenda es zulässt, zieht es den naturverbundenen Familienvater hinaus ins Grüne. Als begeisterter OL-Läufer trifft man ihn nicht nur beim Joggen durch die Winterthurer Wälder – die Bewegung an der frischen Luft ist sein Ventil, um den Kopf für neue Ideen freizubekommen.
Dass Winterthur als Kulturstadt weit über die Kantonsgrenzen hinaus strahlt, ist für Stefan Fritschi kein Zufall, sondern ein wertvolles Erbe, das er aktiv mitgestaltet. Man trifft ihn regelmässig bei Konzerten des Musikkollegiums, in den Zuschauerreihen des Casinotheaters oder zum Beispiel im Kunstmuseum. Sein Engagement für die Kultur ist dabei weniger von repräsentativer Pflicht geprägt, sondern von echtem Interesse am kreativen Schaffen. „Kultur fordert uns heraus, lässt uns staunen und bringt Menschen zusammen, die sich im Alltag vielleicht nie begegnet wären. “ Für ihn ist eine lebendige Kulturszene kein Luxusgut, sondern ein entscheidender Standortfaktor.
Freunde beschreiben ihn als grosszügigen Gastgeber, der gerne kocht und dabei genauso präzise vorgeht wie bei einer Budgetvorlage. „In der Küche wie in der Politik gilt: Die Mischung macht’s. Man braucht Geduld und die richtigen Zutaten, damit am Ende ein Resultat herauskommt, das allen schmeckt. ” Besonders gerne kocht der 53-Jährige japanische Gerichte, die er während seinem Aufenthalt als Werkstudent in Tokio kennenlernte.
“Winterthur ist voller Energie, Kreativität und Vielfalt. Unsere Quartiere leben von Menschen, die Ideen einbringen und das Miteinander stärken”, schwärmt Fritschi. Sein Ziel für das Stadtpräsidium ist klar: Er will Winterthur als dynamischen Wirtschaftsstandort stärken, ohne den familiären Charme der sechstgrössten Stadt der Schweiz zu opfern.
Stefan Fritschi kandidiert für das Präsidium nicht aus Machtkalkül, sondern aus einer tiefen Verbundenheit zu seiner Heimatstadt. Er ist ein Brückenbauer, der über die Parteigrenzen hinweg nach Lösungen sucht. Er ist der Mann der leisen, aber bestimmten Töne – einer, der zuhört, bevor er entscheidet. Wenn er am Abend nach einem langen Arbeitstag durch die lebendige Stadt nach Hause radelt, spürt man seinen Stolz auf diese Stadt. Stefan Fritschi ist bereit, die Verantwortung an der Spitze zu übernehmen – mit Herz, Verstand und einer grossen Portion Winterthurer Bodenhaftung.
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