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	<title>Aktuellste News</title>
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	<updated>2026-09-09T15:35:27+02:00</updated>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-04:2588</id>
			
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			<title>Dreimal Ja für Winterthurs Infrastruktur</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Jungfreisinnigen Winterthur fassen für die drei städtischen Vorlagen vom 27. September 2026 jeweils die Ja-Parole. Trotz der beträchtlichen Kosten beim Alterszentrum Adlergarten und beim Stadion Schützenwiese sind die drei Vorlagen wichtige Weichenstellungen für ein zukunftsfähiges
Winterthur. Die JFW unterstützen deshalb sowohl die beiden Investitionsvorhaben als auch den Gestaltungsplan zur ARA Hard.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>JA zur Vorlage &laquo;Erweiterungsneubau Alterszentrum Adlergarten, Verpflichtungskredit von 85,18 Millionen Franken&raquo;</strong><br />
Die Jungfreisinnigen Winterthur unterst&uuml;tzen den Erweiterungsneubau des Alterszentrums Adlergarten. Mit dem Neubau entstehen 120 zeitgem&auml;sse Pflegepl&auml;tze und gleichzeitig eine wichtige Rochadefl&auml;che f&uuml;r die anstehenden Sanierungen weiterer st&auml;dtischer Alterszentren. Auch wenn der Verpflichtungskredit von 85,18 Millionen Franken sehr hoch ist und ein sorgf&auml;ltiger Umgang mit den &ouml;ffentlichen Mitteln zentral bleibt, &uuml;berwiegt aus Sicht der JFW der langfristige Nutzen des Projekts. Die Jungfreisinnigen empfehlen deshalb die Annahme der Vorlage.</p>

<p><strong>JA zur Vorlage &laquo;Stadion Sch&uuml;tzenwiese: Ersatzneubau Stirntrib&uuml;nen und neues Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude, Verpflichtungskredit von 35,13 Millionen Franken&raquo;</strong><br />
Weiter stimmen die JFW dem Verpflichtungskredit von CHF 35,13 Millionen f&uuml;r den Ersatzbau der Stirntrib&uuml;nen und das neue Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude der &laquo;Sch&uuml;tzenwiese&raquo; zu. Nebst dem Kapazit&auml;tsausbau sorgt das Projekt f&uuml;r Planungssicherheit bez&uuml;glich der Erf&uuml;llung der Liga-Standards. Zudem profitieren auch die FC Winterthur-Frauen sowie die Jugendabteilung durch die erh&ouml;hte Nutzungszeit der Nebenpl&auml;tze an Spieltagen. Mit der Annahme der Vorlage werden beste Voraussetzungen f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Weiterentwicklung des FC Winterthurs geschaffen.</p>

<p><strong>JA zur Vorlage &laquo;&Ouml;ffentlicher Gestaltungsplan mitsamt Umweltvertr&auml;glichkeitsbericht (UVB) und Zonenplan&auml;nderung ARA Hard&raquo;</strong><br />
Die JFW sprechen sich f&uuml;r die Vorlage betreffend den &ouml;ffentlichen Gestaltungsplan und die Zonenplan&auml;nderung f&uuml;r die ARA Hard aus. Der Ausbau der ARA ist f&uuml;r eine zukunftsf&auml;hige Abwasserreinigung und die Sicherstellung einer leistungsf&auml;higen Infrastruktur in Winterthur notwendig. Mit den vorgesehenen Ersatzmassnahmen wird der Eingriff in Natur und Landschaft angemessen kompensiert und gleichzeitig eine &ouml;kologische Aufwertung des Gebiets erreicht. Damit schafft die Vorlage eine ausgewogene L&ouml;sung, die den Ausbau der wichtigen Infrastruktur mit dem Schutz und der Aufwertung unserer nat&uuml;rlichen Lebensr&auml;ume verbindet.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-04T08:55:14+02:00</updated>
			<published>2026-09-04T08:51:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-04:2587</id>
			
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			<title>Naivität im pazifistischen Gefieder</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Es geht bisweilen die Rede um, dass eine fundamentalistische Neutralität vor Angriffen schützt. Doch die pazifistische Taube könnte Federn lassen, denn wie eine politologische Analyse zeigt, kann das Gegenteil der Fall sein. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Fast schon klassisch ist es, wenn&nbsp;&nbsp;Spitzenpolitiker aufgrund innenpolitischer Schwierigkeiten die Konfrontation im Ausland suchen, sei das zur Ablenkung, zur Erzielung eines Solidarit&auml;tseffektes geschlossener Reihen oder um Wahlen zu verhindern. Oder es geht um Imperialismus. In allen F&auml;llen schert sich ein Aggressor,&nbsp;&nbsp;sei es aus Verzweiflung oder aus Machtstreben, um die Neutralit&auml;t eines Landes &ndash; es z&auml;hlt nur der eigene Nutzen, aber weder Werte noch Moral.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Imperialisten und Verzweifelte ignorieren Neutralit&auml;t</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">So kann es sein, dass Benjamin Netanjahu, dem in Israel ein Prozess wegen Korruption droht, an einer Kriegsf&uuml;hrung interessiert sein k&ouml;nnte: wenn Krieg herrscht, sind Wahlen schwierig bis unm&ouml;glich. Es w&auml;re sogar denkbar, dass er aus einer Untersch&auml;tzung des Hamas Angriffes durchaus Vorteile sah; das Ergebnis ist bekannt und f&uuml;hrte &uuml;ber Gaza und den Libanon bis zum Angriff auf den Iran. Hier k&ouml;nnte die Schweiz &uuml;ber iranische Rundumschl&auml;ge indirekt betroffen sein.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Bei Donald Trump liegt eine Verurteilung (wegen bezahltem Schweigegeld) vor, doch als Pr&auml;sident geniesst der Verurteilte eine Immunit&auml;t. Da hat er ein Interesse daran, lange Pr&auml;sident zu bleiben, um allenfalls von einem freundschaftlich gesinnten Nachfolger begnadigt zu werden. Aussenpolitische Konfrontationen sind dann als Ablenkung geeignet, so wie das beispielsweise im Falle von Epstein sein kann. Wenn es n&uuml;tzt, k&uuml;mmert ihn die Neutralit&auml;t eines Landes&nbsp;&nbsp;nichts;&nbsp;&nbsp;er w&uuml;rde sogar Hand an Verb&uuml;ndete legen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Allerdings greift hier auch das Umgekehrte: Seine instinkt- statt strategiegesteuerte Kriegsf&uuml;hrung gegen den Iran hat weltweit und innerhalb der USA derart grossen Schaden angerichtet, dass er diesen Krieg angesichts der innenpolitischen Lage, den Zwischenwahlen, so nicht weiterf&uuml;hren kann; kein Problem ist gel&ouml;st, aber neue wurden geschaffen. In der Sackgasse um sich schlagend w&auml;re die Schweiz bei Komplikationen betroffen, dann aber ungeachtet einer plakatierten Neutralit&auml;t.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Bei Wladimir Putin ist es &ndash; derzeit! - nicht so, dass er den Krieg braucht, um von innenpolitischen Schwierigkeiten abzulenken: dazu basiert das System zu sehr auf einem Totalitarismus. Bei Putin ist die&nbsp;&nbsp;Motivation eine Imperialistische. Bei totalit&auml;ren Systemen ist zwar ein Zusammenbruch m&ouml;glich, wie bei der Wende. Doch wenn Kernwaffen im Spiel sind, liegt ein Griff in die Atomkiste aus Verzweiflung im Rahmen des M&ouml;glichen. Der Glaube, Neutralit&auml;t k&ouml;nne hier einen Schutz im gesamten Gef&uuml;ge bieten, f&uuml;hrt in die Irre.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Bei den Machthabern im Iran kann der Krieg auch das Terrorregime festigen und zur Niederschlagung der Opposition n&uuml;tzlich sein. Die Machterhaltung ist hier ein zentrales Ziel einer Milit&auml;rdiktatur oder einer Theokratie. Da heiligen alle Mittel den Zweck. Da liegt auch Westeuropa und darin die Schweiz in der Reichweite der Raketen. Diesen ist die deklarierte Neutralit&auml;t egal.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>N&auml;rrisches Narrativ der fundamentalistischen Neutralit&auml;t</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Kann nun eine fundamentalistische Neutralit&auml;t eine Garantie sein, um nicht angegriffen zu werden? Das ist ein Narrativ, das eine Narretei ist. Wenn&nbsp;&nbsp;wir man sich die H&auml;nde bindet, um auch gegen Kriegsverbrecherwegen deren&nbsp;&nbsp;Vetomacht in der Uno keine Sanktionen mehr ergreifen zu k&ouml;nnen, dann ist man in Hilflosigkeit gefesselt. Wer sich zum Wurm macht, muss sich nicht wundern, zertreten zu werden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Angesichts dessen, was alles zu Kriegen motiviert, ist kein Platz daf&uuml;r, dass R&uuml;cksichtslose vor einem &laquo;Neutralitarismus&raquo; r&uuml;cksichtsvoll Halt machen. Im Gegenteil: Schw&auml;chen werden ausgenutzt, wenn es den Zielen der Machtorientierten dient.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Damit ist es sinnvoll, nicht in einer Nato integriert zu sein, aber mit dieser in einer&nbsp;&nbsp;komplexen Welt zu kooperieren: Dann ist die Schweiz immer noch neutral, aber doch nicht hilflos allein.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Bernhard im Oberdorf</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-04T08:43:05+02:00</updated>
			<published>2026-09-04T08:38:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-03:2580</id>
			
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			<title>Ja zur Schützi – Ja zum FCW</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Wer jemals im Fussballstadion auf der Schützenwiese war, stellt schnell fest, dass Sanierungsbedarf herrscht. Als FCW-Fan und seit 30 Jahren Inhaber einer Saisonkarte und regelmässiger Besucher der Fussballspiele ist mir die Notwendigkeit einer Sanierung schon lange aufgefallen. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Jetzt ist es so weit. Geplant sind zwei Stirntrib&uuml;nen und ein Garderobengeb&auml;ude f&uuml;r den Frauenfussball. Die Stadionkapazit&auml;t steigt von 8700 auf 9900 Pl&auml;tze. Das schafft wirtschaftlichen Spielraum f&uuml;r eine nachhaltige Entwicklung. &uml;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Stirntrib&uuml;nen und die Haupttrib&uuml;ne stammen aus den 50er-Jahren. Vor allem die beiden Stirntrib&uuml;nen, auf denen sich die Fangruppen besammeln, wirken bauf&auml;llig und gen&uuml;gen den Bed&uuml;rfnissen seit Jahren nicht mehr. Ein zweckm&auml;ssiger Ausbau ist notwendig und eine gute Investition in die n&auml;chste Generation, die Talentschmiede und den Frauenfussball.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Sch&uuml;tzenwiese ist eines der &auml;ltesten Schweizer Stadien und Ausdruck der Winterthurer Identit&auml;t. Sie ist seit 130 Jahren die Heimat des FC Winterthur soll auch in Zukunft ihre Funktion als Winterthurer Wahrzeichen erf&uuml;llen sowie Tradition und Moderne miteinander verbinden</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Auch die Fans des FCW und der Gastmannschaften haben ein Anrecht auf eine Trib&uuml;ne. Am 27. September Ja zum Ersatzneubau Stirntrib&uuml;nen und zum neuen Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Dieter Kl&auml;y, Kantonsrat FDP</em></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-03T08:04:10+02:00</updated>
			<published>2026-09-03T08:00:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-09-01:2577</id>
			
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			<title>Senkung der Stromtarife ist ein richtiger Schritt – Jetzt braucht es gute Rahmenbedingungen für Batteriespeicher</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Mitte Fraktion nimmt die Ankündigung von Stadtwerk Winterthur zur Senkung der Stromtarife mit Genugtuung zur Kenntnis. Die Reduktion der Strompreise entspricht einem Kernanliegen der Mitte, entlastet die Haushaltsbudgets spürbar und stärkt die lokale Kaufkraft.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Damit die Chancen des erfreulichen Photovoltaik-Ausbaus langfristig genutzt werden k&ouml;nnen, fordert Die Mitte von Stadt und Stadtwerk Winterthur nun griffige Rahmenbedingungen, damit private Batteriespeicher rasch und in der Fl&auml;che entstehen k&ouml;nnen.<br />
<br />
<strong>Solar-Boom erfreulich &ndash; Speicherl&ouml;sungen f&ouml;rdern</strong><br />
Immer mehr B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sowie Unternehmen produzieren eigenen Solarstrom. Doch die zeitlich schwankende Verf&uuml;gbarkeit von Sonnenstrom deckt sich nicht immer mit den Verbrauchsspitzen im Netz. Ans&auml;tze zur flexiblen Verbrauchssteuerung, etwa durch Anreize zur Verbrauchsverlagerung, sind sinnvoll, reichen aber allein nicht aus, um Netzstabilit&auml;t zu sichern und den Wert des lokalen Solarstroms voll auszusch&ouml;pfen. Erg&auml;nzend braucht es leistungsf&auml;hige kurzfristige Speicherkapazit&auml;ten.<br />
<br />
Die Mitte ist &uuml;berzeugt, dass diese Speicherl&ouml;sungen prim&auml;r von privater Seite realisiert werden sollen. Stadt und Stadtwerk Winterthur sind deshalb gefordert, attraktive Anreize, klare regulatorische Vorgaben und einfache Anschlussbedingungen zu schaffen, damit sich Investitionen in private Batteriespeicher lohnen.<br />
<br />
Die Mitte hat deshalb in einer schriftlichen Anfrage* nachgefragt, mit welchen Massnahmen der Ausbau kurzfristiger Speicher gezielt gef&ouml;rdert werden soll. Sollte sich zeigen, dass die n&ouml;tigen Kapazit&auml;ten so nicht wirksam entstehen, k&ouml;nnte Stadtwerk Winterthur erg&auml;nzend auch selbst investieren.<br />
<br />
So lassen sich Produktionsspitzen im Sommer abfedern, das Netz entlasten und &uuml;bersch&uuml;ssige Energie sinnvoll nutzen. Die Mitte Stadt Winterthur setzt sich weiterhin f&uuml;r eine pragmatische, versorgungssichere und bezahlbare Energiepolitik ein.<br />
<br />
* <a href="https://parlament.winterthur.ch/politbusiness/2963479">https://parlament.winterthur.ch/politbusiness/2963479</a></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-09-01T16:45:10+02:00</updated>
			<published>2026-09-01T16:43:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-31:2573</id>
			
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			<title>35 Millionen für die Schützi</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Am 27. September 2026 entscheidet die Winterthurer Stimmbevölkerung über 35,13 Millionen Franken für neue Tribünen auf der Schützenwiese. Auf den ersten Blick wirkt die Vorlage wie ein gewöhnliches Bauprojekt. Tatsächlich geht es aber bei dieser Abstimmung um weit mehr als einen Stadionausbau. Doch was steht für den FC Winterthur und die Region wirklich auf dem Spiel?</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ein Verein, der die ganze Region mitreisst</strong><br />
Wer an einem Samstagnachmittag an der Sch&uuml;tzenwiese vorbeikommt, merkt schnell, dass sich hier nicht nur Winterthur trifft. Zahlreiche Fans reisen regelm&auml;ssig aus den umliegenden Regionen und Gemeinden an, um ihren Verein auf der Sch&uuml;tzenwiese zu unterst&uuml;tzen. F&uuml;r viele von ihnen ist der FCW &uuml;ber die Stadtgrenzen hinaus zur sportlichen Heimat geworden. In den vergangenen Spielzeiten besuchten im Schnitt &uuml;ber 8000 Menschen die Heimspiele auf der Sch&uuml;tzenwiese. Das ist mehr als bei einigen anderen Vereinen mit deutlich gr&ouml;sseren Stadien und h&ouml;heren Budgets.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Was den FC Winterthur besonders macht, ist nicht nur der Fussball, sondern die Gemeinschaft rund um den Verein. Auf der Sch&uuml;tzenwiese treffen Menschen verschiedener Generationen, Berufe und Lebenswelten aufeinander. Herkunft, Alter oder sozialer Status treten dabei in den Hintergrund. Der FC Winterthur verbindet Menschen, die sich im Alltag sonst kaum begegnen w&uuml;rden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Worum es beim Ausbau geht</strong><br />
Konkret geht es um den Ersatzneubau der beiden Stirntrib&uuml;nen sowie um ein neues Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude. Die Kapazit&auml;t soll von rund 8700 auf bis zu 9900 Pl&auml;tze steigen, gleichzeitig sollen sich die Trainingsbedingungen f&uuml;r den Frauen- und Nachwuchsfussball deutlich verbessern.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">F&uuml;r die Fans w&uuml;rde sich mit dem Umbau einiges &auml;ndern. Weil k&uuml;nftig alle Trib&uuml;nen &uuml;berdacht w&auml;ren, d&uuml;rfte sich auch die Akustik im Stadion verbessern. F&uuml;r einen Verein, der stark von der Atmosph&auml;re auf der Sch&uuml;tzenwiese lebt, w&auml;re das kein Nebenaspekt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Das Stadtparlament hat der Vorlage im April 2026 mit 51 zu 1 Stimmen bei 2 Enthaltungen zugestimmt. Ein Ergebnis, das eine breite politische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Projekt zeigt. Jetzt liegt der letzte Entscheid bei der Stimmbev&ouml;lkerung.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ein Neustart mit Ambitionen</strong><br />
Der FCW ist letzte Saison aus der Super League abgestiegen und das Vereinsbudget wurde von 17 auf 10 Millionen Franken zur&uuml;ckgefahren. Vereinspr&auml;sident Mike Keller hat aber &ouml;ffentlich klargemacht, dass die Reise zur&uuml;ck in die Super League gehen soll. Diesmal aber mit einem soliden finanziellen Fundament statt einer schnellen R&uuml;ckkehr um jeden Preis. Der Verein will nicht nur wieder den Aufstieg schaffen, sondern sich in der Super League langfristig etablieren.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Eine modernisierte Sch&uuml;tzenwiese passt in dieses Bild. Der Stadtrat weist darauf hin, dass die heutige Infrastruktur nicht einmal die Anforderungen f&uuml;r die Challenge League vollst&auml;ndig erf&uuml;llt, geschweige denn jene f&uuml;r die Super League. In diesem Sinn ist der Stadionumbau kein Projekt f&uuml;r den Moment, sondern eine Investition in die Zukunft.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ohne Projekt keine Lizenz</strong><br />
Die Stadionfrage hat zudem unmittelbare Auswirkungen auf die Lizenzsituation des Vereins. Die Swiss Football League hat dem FC Winterthur die Spiellizenz f&uuml;r die laufende Saison nur unter Auflagen erteilt. Der Klub muss der Liga regelm&auml;ssig &uuml;ber den Fortschritt des Stadionausbaus Bericht erstatten. Bereits vor der vergangenen Saison war die Lizenz an die Bedingung gekn&uuml;pft, dass ein laufendes Projekt f&uuml;r den Stadionausbau besteht. Das Pro-Komitee &quot;Ja zur Sch&uuml;tzi&quot; warnt entsprechend. Scheitert die Vorlage an der Urne, drohe dem Verein im schlimmsten Fall der Verlust der Ligalizenz, unabh&auml;ngig davon, wie gut die Mannschaft sportlich dasteht.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Die berechtigten Fragen zu den Kosten</strong><br />
So klar die Sympathien f&uuml;r den Verein in der Stadt auch sind, die Kritik an der Vorlage ist es ebenfalls wert, ernst genommen zu werden. Zu den 35,13 Millionen kommen weitere 3,7 Millionen bereits bewilligte Planungskosten dazu. Der FC Winterthur selbst beteiligt sich mit 2,6 Millionen. Damit tr&auml;gt der Verein einen vergleichsweise kleinen Anteil der Gesamtkosten. Den gr&ouml;ssten Teil tr&auml;gt die &ouml;ffentliche Hand.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Der Blick auf andere Schweizer Stadien mahnt zus&auml;tzlich zur Vorsicht. Projekte wie der Hardturm in Z&uuml;rich oder das Torfeld S&uuml;d in Aarau verz&ouml;gerten sich wegen Einsprachen um Jahrzehnte, w&auml;hrend die Stadien in St. Gallen und Schaffhausen ihre Vereine in ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten brachten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Rechnet sich der Fussball f&uuml;r Winterthur?</strong><br />
Bef&uuml;rworter der Vorlage verweisen auf die wirtschaftliche Bedeutung des Vereins f&uuml;r die Region. Laut einer Studie vom Beratungsunternehmen EBP und der Hochschule Luzern im Auftrag der Swiss Football League l&ouml;ste der FC Winterthur in der Saison 2024/25 einen Umsatz von rund 49 Millionen Franken aus. Daraus entstand eine Wertsch&ouml;pfung von 25 Millionen Franken. Zudem waren damit 178 Vollzeitstellen verbunden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Ein Punkt relativiert dieses Argument allerdings. Diese Zahlen stammen aus einer Saison in der Super League. Nach dem Abstieg in die Challenge League musste der Verein sein Budget k&uuml;rzen, was die wirtschaftliche Wucht des Arguments kurzfristig schw&auml;cht. Der Stadtrat h&auml;lt dagegen. Ein Stadion werde nicht f&uuml;r einzelne Saisons gebaut, sondern f&uuml;r Jahrzehnte.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Was am 27. September wirklich zur Wahl steht</strong><br />
Neben der Sch&uuml;tzenwiese entscheidet Winterthur an diesem Tag auch &uuml;ber einen 85-Millionen-Kredit f&uuml;r das Alterszentrum Adlergarten sowie &uuml;ber den Gestaltungsplan zur ARA Hard. Auf dem Papier ist die Stadionvorlage die kleinste der drei Summen. Reden wird man in der Stadt trotzdem am meisten &uuml;ber sie. Denn kaum ein anderes Projekt ist so stark mit der Identit&auml;t Winterthurs verbunden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Ob diese Investition gerechtfertigt ist, muss am 27. September jede und jeder f&uuml;r sich entscheiden. Die Abstimmung beeinflusst jedoch weit mehr als den Bau neuer Trib&uuml;nen. Sie entscheidet auch &uuml;ber die Zukunft des FC Winterthur und seine Rolle f&uuml;r Stadt und Region. Es w&auml;re dem FCW zu g&ouml;nnen, wenn das Projekt an der Urne gutgeheissen wird.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-31T11:56:29+02:00</updated>
			<published>2026-08-31T11:47:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-31:2572</id>
			
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			<title>SVP Winterthur will dritten Kantonsratssitz erobern</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Generalversammlung der SVP Winterthur hat die Liste mit den Kandidatinnen und Kandidaten für den kommenden Kantonsratswahlkampf beschlossen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Die SVP will bei den Kantonsratswahlen einen dritten Sitz erobern. Die Kantonsr&auml;te Ren&eacute; Isler und Thomas Wolf kandidieren erneut. Mit den Stadtparlamentariern Christian Hartmann und Marco Graf sowie Manuel Zanoni, dem Vizepr&auml;sidenten der Stadtpartei, engagieren sich drei erfahrene Pers&ouml;nlichkeiten auf den Pl&auml;tzen 3 bis 5 f&uuml;r einen zus&auml;tzlichen Kantonsratssitz.<br />
Eine starke Vertretung der Stadt Winterthur zur Wahrung ihrer Interessen im Kantonsrat ist f&uuml;r die SVP sehr wichtig:</p>

<ul>
	<li style="text-align:justify">Offene Hauptverkehrsachsen, damit Gewerbe und Winterthurerinnen und Winterthurer in der Stadt zirkulieren k&ouml;nnen.</li>
	<li style="text-align:justify">Weniger Dichtestress: Winterthur darf nicht zum Spielball kantonaler Wachstumspolitik werden.</li>
	<li style="text-align:justify">Tragbare Energiekosten durch vern&uuml;nftige Vorschriften statt ideologischem Zwang.</li>
	<li style="text-align:justify">Erhalt von Ackerfl&auml;chen zur regionalen Lebensmittelversorgung</li>
</ul>

<ol>
	<li style="text-align:justify">Isler Ren&eacute;, bisher, 1959, Sicherheitsfachmann, Polizist</li>
	<li style="text-align:justify">Wolf Thomas, bisher, 1966, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer, Kantonsrat</li>
	<li style="text-align:justify">Hartmann Christian, neu, 1967, Betriebswirtschafter, Unternehmer, lic.oec.publ</li>
	<li style="text-align:justify">Graf Marco, neu, 1983, Mechaniker, KMU-Unternehmer</li>
	<li style="text-align:justify">Zanoni Manuel, neu, 1984, &Ouml;konom, Lehrer</li>
	<li style="text-align:justify">Ehrbar Jan,&nbsp;neu, 1993 Landwirt, G&auml;rtner, Logistiker EFZ</li>
	<li style="text-align:justify">Kuhn Claudio, neu, 1991, Unternehmer</li>
	<li style="text-align:justify">Gisler Gabriella,&nbsp;neu 1962, Juristin</li>
	<li style="text-align:justify">Angele Philipp, neu, 1982, Immobilienexperte, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer</li>
	<li style="text-align:justify">Drosg Sabrina,&nbsp;neu, 1986 Pflegehelferin SRK</li>
	<li style="text-align:justify">Kramer Tim, neu, 2001, Forstwart, Ingenieurstudent</li>
	<li style="text-align:justify">Ochsner Marcel, neu, 1966,&nbsp;Chefhauswart, Pr&auml;sident Standsch&uuml;tzen Oberi</li>
	<li style="text-align:justify">Gross Michael, neu, 1973, Bauingenieur, &Ouml;konom</li>
</ol>

<p style="text-align:justify">&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-31T11:32:01+02:00</updated>
			<published>2026-08-31T11:13:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-24:2562</id>
			
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			<title>Einsatz der Schweizer Armee für den Frieden im Kosovo</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Oberst im Gst Rico Randegger kommandierte von Oktober 2025 bis April 2026 die Joint Logistic Support Group der Swiss Coy KFOR Truppe im Kosovo. Er informiert am Dienstag 8, September 2026 um 19.00 im Restaurant Rössli über seine Erkenntnisse und  Erfahrungen im Kosovo. Forum Winterthur konnte vorgängig mit Rico Randegger ein Interview zu seinem Einsatz als Mitglied der Swiss Coy KFOR führen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Sie waren Mitglied der Konzernleitung eines traditionsreichen Winterthurer Industrieunternehmens und &uuml;bernahmen anschliessend das Kommando der Joint Logistics Support Group im Kosovo. Was hat Sie pers&ouml;nlich zu diesem Schritt bewegt?</em><br />
Nach sechs Jahren in der F&uuml;hrung einer Division und angesichts bevorstehender Ver&auml;nderungen im Konzern war es an der Zeit f&uuml;r eine pers&ouml;nliche Lagebeurteilung. Mit dem Erwachsenwerden unseres j&uuml;ngsten Sohnes bot sich die M&ouml;glichkeit, auch etwas weiter unten in die &laquo;Bucket List&raquo; zu schauen. Seit vielen Jahren wollte ich mich an einem milit&auml;rischen Einsatz der Friedensf&ouml;rderung beteiligen. Nach Konsultation der Familie kam ich zum Schluss: &laquo;now or never!&raquo; Dazu kam, das mit der verf&uuml;gbaren Aufgabe eines Regimentskommandos eine aussergew&ouml;hnliche Aufgabe gegeben war.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Was waren Ihre Hauptaufgaben und Verantwortlichkeiten im Kosovo?</em><br />
Als Kommandant der Joint Logistics Support Group (JLSG) war ich als Regimentskommandant direkt dem Kommandanten der KFOR, Major General Ulutaş unterstellt.<br />
Die JLSG spielt eine zentrale Rolle in der Einsatzbereitschaft und Beweglichkeit der KFOR. Wir transportieren alle Soldatinnen und Soldaten bei Rotationen und f&uuml;hren Materialkonvois zwischen den H&auml;fen in Griechenland sowie Albanien und dem Einsatzraum durch. Weiter sind wir f&uuml;r die Versorgung mit Treib- und Schmierstoffen aller Kategorien sowie den Betrieb des milit&auml;rischen Flughafens in Slatina verantwortlich. Im Fall einer Lageversch&auml;rfung ist die JLSG vital: Nur sie verf&uuml;gt auf Stufe KFOR &uuml;ber die Mittel taktisch, im permissiven oder nicht-permissi&shy;ven Umfeld, Verkehrstr&auml;ger zu &ouml;ffnen oder zu sperren.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Was war die gr&ouml;sste Herausforderung?</em><br />
Zun&auml;chst musste ich verstehen, wie der Organismus KFOR funktioniert. Die Offiziere und die Truppe rotieren alle sechs bis zw&ouml;lf Monate. Daneben gibt es eine Ebene von zivilen, teils langj&auml;hrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zwischen diesen beiden Ebenen bestehen Zielkonflikte, die ich erst nach und nach erkennen konnte. Danach gelang es mir durch geschicktes Navigieren zwischen den unterschiedlichen Interessen und dem gezielten Aufbau tragf&auml;higer Arbeitsbeziehungen innerhalb der KFOR Dinge zu bewegen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Logistik klingt auf den ersten Blick wenig spektakul&auml;r &ndash; im internationalen Milit&auml;reinsatz ist sie jedoch entscheidend. Welche Lehren aus dem Kosovo Einsatz k&ouml;nnen f&uuml;r die Schweizer Armee generell gezogen werden.</em><br />
Als erstes kann ich festhalten, dass unsere Milizarmee mit den Berufsarmeen der an der KFOR beteiligten Staaten ohne Problem mithalten kann!<br />
Die Schweizer Logistik ist m.E. auf Perfektion ausgelegt. Am Beispiel der Einsatzarmeen kann man lernen, das Pragmatismus und Delegation im Einsatz entscheidend sind. Daher m&uuml;ssen wir unsere Art der &laquo;Neuwert Instandhaltung&raquo; &uuml;berpr&uuml;fen und der meist top qualifizierten Truppe mehr Kompetenzen geben.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Der Kosovo-Einsatz ist f&uuml;r viele Schweizer Soldaten und Soldatinnen eine pr&auml;gende Erfahrung. Gab es einen Moment, der Ihnen besonders die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit vor Augen gef&uuml;hrt hat?</em><br />
Als JLSG-Kommandant ist man nicht nur in die logistischen und operativen Fragestellungen der KFOR eingebunden, sondern arbeitet auch eng mit NATO-Partnern im multinationalen Umfeld zusammen. In diesem Kontext erh&auml;lt man Einblick in &uuml;bergeordnete Planungsprozesse und beteiligt sich an entsprechenden fachlichen Diskussionen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Im Austausch mit neu hinzukommenden truppenstellenden Nationen werden zudem geopolitische und strategische Fragestellungen thematisiert, die gemeinsam mit Kameradinnen und Kameraden aus Partnerstaaten reflektiert und eingeordnet werden. Dies tr&auml;gt wesentlich zur Weiterentwicklung der strategischen und operativen F&uuml;hrungskompetenz von Schweizer Kadern bei.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Ein solcher Einsatz hinterl&auml;sst Spuren. Welche Begegnung oder Erfahrung aus Ihrer Zeit bei der Swisscoy wirkt bei Ihnen bis heute am nachhaltigsten nach?</em><br />
Die bewegendsten Momente waren sicherlich diejenigen, an welchen wir uns an die Opfer des Einsatzes erinnert haben. Seit Beginn der KFOR-Mission 1999 sind insgesamt &uuml;ber 200 Peacekeeper aus den truppenstellenden Nationen im Einsatz gestorben. Die Mehrheit durch Unf&auml;lle oder Krankheiten. Als Schweizer sind wir es uns nicht gewohnt, den Preis f&uuml;r Freiheit in dieser Form zu erleben. Das bewegt einem.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Auf der anderen Seite stehen die vielen Begegnungen mit starken Pers&ouml;nlichkeiten, voller Energie, Tatendrang und Erfahrung. Mit einigen pflege ich heute noch Kontakt und freue mich auf jedes Wiedersehen!</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-24T16:29:36+02:00</updated>
			<published>2026-08-24T16:12:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-21:2559</id>
			
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			<title>Die Mitte: Kantonsratswahlen &amp; städtische Parolen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Mitte Bezirk Winterthur präsentiert die Liste für die Kantons- und Regierungsratswahlen und die Stadtpartei hat die Parolen für den kommenden Abstimmungssonntag gefasst.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>Kantons- und Regierungsratswahlen 2027</strong><br />
Die Mitte Bezirk Winterthur ist hocherfreut &uuml;ber die Nomination von Philipp Kutter zum Regierungsrat und unterst&uuml;tzt ihn mit voller Tatkraft.</p>

<p>F&uuml;r die Kantonsratswahlen pr&auml;sentiert Die Mitte Bezirk Winterthur zwei stark besetzte Listen mit einem Frauenanteil von &uuml;ber 30 Prozent und einer ausgewogenen Vertretung aller Generationen. Der Pr&auml;sident der Mitte Bezirk Winterthur, Andr&eacute; Zuraikat, ist &uuml;berzeugt: &laquo;Unsere Listen vereinen starke Pers&ouml;nlichkeiten aus allen Generationen und bieten eine breit abgest&uuml;tzte Auswahl an Kandidierenden. Sie alle stehen f&uuml;r eine verantwortungsvolle und solidarische Politik und wollen die Zukunft des Kantons Z&uuml;rich l&ouml;sungsorientiert mitgestalten. Mit den beiden starken Listen und einem engagierten Wahlkampf, will die Bezirkspartei der Mitte dazu beitragen, dass Die Mitte Kanton Z&uuml;rich bei den Kantonsratswahlen zu den Gewinnern geh&ouml;rt.&raquo;</p>

<p><strong>Wahlliste Winterthur Stadt</strong></p>

<p>1. Thomas Anwander, 1960, lic. iur. HSG, Rechtsanwalt, (bisher)</p>

<p>2. Simon Br&uuml;ndler, 2000, Verbandssekret&auml;r / BSc Wirtschaftsrecht</p>

<p>3. Andr&eacute; Zuraikat, 1986, MAS BA Leiter International Claims</p>

<p>4. Annina Dillier, 1988, Gerichtsschreiberin</p>

<p>5. Cyrill Kammerlander, 1995, Psychologe</p>

<p>6. Jacqueline Scheiflinger-Mannhart, 1984, Primarlehrerin</p>

<p>7. Dominik Kern, 1991, Software-Ingenieur</p>

<p>8. Lucia Fritsche, 1963, Hauswirtschaftslehrerin</p>

<p>9. Jonathan Landolt, 1998, Elektroingenieur</p>

<p>10. Christopher Bauer, 1986, Finanzverwalter</p>

<p>11. Alexandra Stadelmann, 1992, Primarlehrerin</p>

<p>12. Andy M&auml;tzler, 1961, Internationaler Verkaufsleiter</p>

<p>13. Kaspar Vogel, 1969, Sekundarlehrer</p>

<p><strong>Wahlliste Winterthur Land</strong></p>

<p>1. Nico Gebs, 1997, MLaw Jurist, Dinhard</p>

<p>2. Zuzana Wyss, 1962, lic. iur. Juristin, Wiesendangen</p>

<p>3. Daniel Schmid, 1975, Dr. sc. techn. Ingenieur / Dozent, Gemeinderat, Wiesendangen</p>

<p>4. Fabienne Magee-Sch&uuml;rmann, 1987, Leiterin Beschaffung, Hettlingen</p>

<p>5. Pius Bleisch, 1988, Abteilungsleiter Stadtpolizei, Rickenbach</p>

<p>6. Lucia Angela Cavegn, 1969, lic. phil. Kunsthistorikerin, Turbenthal</p>

<p>7. Pascal Fischer, 1984, Gesch&auml;ftsleiter, Neftenbach</p>

<p><span style="font-size:var(--step-0)">&nbsp;Die Mitte Stadt Winterthur hat an ihrer Parteiversammlung vom 19. August 2026 folgende Parolen</span>&nbsp;beschlossen:</p>

<p><strong>JA zum &laquo;Erweiterungsneubau Alterszentrum Adlergarten, Verpflichtungskredit von 85,18 Millionen Franken&raquo;</strong><br />
Die Zahl &auml;lterer Menschen in Winterthur w&auml;chst kontinuierlich, von rund 20&#39;000 im Jahr 2024 auf fast 28&#39;000 bis 2040. Schon heute zeichnet sich ab, dass die Stadt bis 2040 mindestens 134 zus&auml;tzliche Pflegebetten ben&ouml;tigt. Der Erweiterungsneubau am Adlergarten schafft dringend n&ouml;tige Kapazit&auml;t und dient gleichzeitig als Rochadefl&auml;che, damit die Sanierung der &uuml;brigen st&auml;dtischen Alterszentren etappiert erfolgen kann. Die Mitte Stadt Winterthur setzt sich f&uuml;r eine w&uuml;rdige, wohnortnahe Pflege im Alter ein und unterst&uuml;tzt diese Investition deshalb klar.</p>

<p><strong>JA zum &laquo;Stadion Sch&uuml;tzenwiese: Ersatzneubau Stirntrib&uuml;nen und neues Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude, Verpflichtungskredit von 35,13 Millionen Franken&raquo;</strong><br />
Die bestehenden Stirntrib&uuml;nen und die Infrastruktur des Stadions Sch&uuml;tzenwiese sind in die Jahre gekommen. Der Ersatzneubau schafft moderne, sichere Trib&uuml;nen mit mehr Kapazit&auml;t sowie ein neues, &ouml;kologisch gebautes Betriebs- und Garderobengeb&auml;ude. Wichtig ist zudem, dass die Nutzung der Trainingspl&auml;tze k&uuml;nftig unabh&auml;ngig vom Stadionbetrieb m&ouml;glich ist. Vom Ausbau der Garderobengeb&auml;ude profitiert zudem der Breitensport enorm. Die Mitte Stadt Winterthur unterst&uuml;tzt die Vorlage als wichtige Investition in Sport- und Vereinsinfrastruktur f&uuml;r die ganze Stadt.</p>

<p><strong>NEIN zum &laquo;&Ouml;ffentlicher Gestaltungsplan mitsamt Umweltvertr&auml;glichkeitsbericht (UVB) und Zonenplan&auml;nderung ARA Hard&raquo;</strong><br />
Die Diskussion an der Parteiversammlung war lebhaft: Eine Minderheit machte darauf aufmerksam, dass der Gestaltungsplan auch &ouml;kologische Vorteile bringt, etwa den L&uuml;ckenschluss des zusammenh&auml;ngenden Mittelwalds und zus&auml;tzliche Ausgleichsmassnahmen im Niederfeld und pl&auml;dierte deshalb f&uuml;r ein Ja. Die Mehrheit der Delegierten fand jedoch, dass der Verlust von rund 27&#39;000 m&sup2; wertvoller Fruchtfolgefl&auml;chen in der gr&ouml;ssten Landwirtschaftsgemeinde des Kantons sowie der Konflikt des vorgesehenen Ersatzwald-Standorts im T&ouml;ssvorland mit dem Wildtierkorridor ZH 20 und der T&ouml;ss- Revitalisierung st&auml;rker wiegen, insbesondere weil eine bessere Alternative f&uuml;r die Ersatzaufforstung best&uuml;nde. Die Mitte Stadt Winterthur lehnt den Gestaltungsplan deshalb ab.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-25T08:23:27+02:00</updated>
			<published>2026-08-21T08:01:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-20:2555</id>
			
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			<title>Regierungsrat stärkt Innovationskraft im sicherheitspolitischen Bereich</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Der Regierungsrat will die sicherheitspolitischen Anstrengungen des Bundes auf kantonaler Ebene ergänzen und verstärken. In einem ersten Schritt hat er dazu Stossrichtungen festgelegt. Ziel ist es, die Resilienz des Wirtschaftsstandorts Zürich durch die Stärkung seiner Innovationskraft im sicherheitspolitischen Bereich zu erhöhen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Die globale Sicherheitslage ist instabil. Zunehmender Grossmachtwettbewerb und umgreifender Protektionismus schlagen sich in Form von Handelskonflikten und gef&auml;hrdeten Lieferketten nieder. Zudem wachsen die technologischen Abh&auml;ngigkeiten. In Kombination mit zunehmend komplexen sicherheitspolitischen Herausforderungen hat sich die Bedrohungslage f&uuml;r Bev&ouml;lkerung, Wirtschaft und Staat versch&auml;rft.&nbsp;<br />
<br />
<strong>Kanton Z&uuml;rich setzt auf Forschung und Wirtschaft</strong><br />
Der Bund reagiert auf die ver&auml;nderte Lage mit einer neuen Sicherheitspolitischen Strategie, die noch in diesem Jahr verabschiedet wird. Der Regierungsrat will einen Beitrag leisten und seine St&auml;rken als forschungs- und wirtschaftsstarken Kanton einbringen. Denn der Kanton Z&uuml;rich verf&uuml;gt &uuml;ber eine hohe Innovationskraft, eine starke Forschungslandschaft sowie &uuml;ber eine Vielzahl von Unternehmen, die sich mit modernen Schl&uuml;sseltechnologien befassen. Mit diesen Ressourcen kann der Kanton einen Beitrag zur St&auml;rkung der technologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Resilienz im Kontext der ge&auml;nderten Bedrohungslage leisten. Dies will der Regierungsrat durch die Vernetzung der relevanten Kompetenzen f&ouml;rdern und dazu die n&ouml;tigen Rahmenbedingungen schaffen.<br />
<br />
<strong>Drei Stossrichtungen&nbsp;</strong><br />
Dazu hat er einen Handlungsrahmen mit drei Stossrichtungen beschlossen. Der Regierungsrat will erstens die Bev&ouml;lkerung sensibilisieren, damit das Verst&auml;ndnis f&uuml;r Krisen-, Vorsorge- und Sicherheitsthemen gest&auml;rkt wird.&nbsp;<br />
<br />
Zweitens will der Regierungsrat die relevanten Akteure auch im sicherheitspolitischen Bereich besser vernetzen. &laquo;Wir wollen den Wissenstransfer zwischen Hochschulen und Unternehmen f&ouml;rdern und die Industriebasis st&auml;rken, im sicherheitsrelevante Technologien zu entwickeln&raquo;, sagt Regierungspr&auml;sidentin und Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Sp&auml;h. Ziel ist es, Innovationen rascher in die Anwendung zu &uuml;berf&uuml;hren und m&ouml;glichst direkt f&uuml;r die Landesverteidigung nutzbar zu machen.&nbsp;<br />
<br />
Drittens will der Regierungsrat Bev&ouml;lkerung und kritische Infrastruktur dank technologischer Souver&auml;nit&auml;t besser sch&uuml;tzen. So sind Drohnen heute eine akute Gefahr f&uuml;r die Infrastruktur. Der Standort Z&uuml;rich hat mit seinen starken Hochschulen, innovativen Start-ups, einer leistungsf&auml;higen Hightech-Industrie und kritischen Infrastrukturen gute Voraussetzungen, um bei Drohnentechnologien noch mehr Souver&auml;nit&auml;t sicherstellen zu k&ouml;nnen. Dieses Potenzial soll gezielter genutzt werden. &laquo;Es ist wichtig, dass auch der Kanton Z&uuml;rich seinen Beitrag zur milit&auml;rischen Sicherheit der Schweiz leistet&raquo;, sagt Sicherheitsdirektor Mario Fehr.<br />
<br />
<br />
Der Regierungsratsbeschluss&nbsp;<a href="https://kommunikation.zh.ch/d/d.html?_ild=l000c67i0000qm00d00000000000000000tl7u6ppkg5irml4q3gtvqi00000k00b000000debxq64" target="_blank">Nr. 834/2026</a>&nbsp;ist unter&nbsp;<a href="https://kommunikation.zh.ch/d?_ild=l000c67q0000qm00d00000000000000000tl7u6ppkg5irml4q3gtvqi00000k00b000000b6ntpi4" target="_blank">zh.ch/rrb</a>&nbsp;verf&uuml;gbar.<br />
&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-20T13:45:03+02:00</updated>
			<published>2026-08-20T13:41:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-19:2550</id>
			
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			<title>Tag der offenen Tür in der Klostermühle Töss</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Einblicke in das regionale Kunstschaffen, Künstlergespräch und digitale Werkvermittlung
Am Samstag, 5. September, öffnet die Johann Jacob Rieter-Stiftung von 10.00 bis 17.00 Uhr die Türen der Klostermühle Töss und lädt die Öffentlichkeit zur Besichtigung ein. Das Programm umfasst eine öffentliche Führung durch Haus und Kunstsammlung, ein Künstlergespräch zu Heinz Keller (1928–2019) sowie eine Einführung in das Winterthur Glossar. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Langj&auml;hriges Engagement</strong><br />
Seit ihrer Gr&uuml;ndung im Jahr 1963 f&ouml;rdert die Johann Jacob Rieter-Stiftung Aktivit&auml;ten in den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Sport und Soziales. So unterst&uuml;tzt die Stiftung K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler durch gezielte Ank&auml;ufe. &Uuml;ber die Jahre hinweg ist so eine Kunstsammlung entstanden, die heutzutage auch als Dokumentation der regionalen Kunstgeschichte betrachtet werden kann. Das Sammlungsinventar umfasst mehrere hundert Werke &ndash; darunter Gem&auml;lde, Skulpturen, Plastiken sowie Arbeiten auf Papier (Zeichnungen, Aquarelle, Radierungen, Holzschnitte und Lithografien). Seit 2024 ist die Sammlung in der renovierten Klosterm&uuml;hle T&ouml;ss untergebracht. Sowohl die Besprechungsr&auml;ume, welche gemietet werden k&ouml;nnen, als auch die Korridore wurden als Ausstellungsr&auml;ume genutzt und sind teilweise einzelnen k&uuml;nstlerischen Positionen gewidmet. Die nicht ausgestellten Kunstwerke lagern in den eigens daf&uuml;r eingerichteten Depots.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">J&uuml;rg Bischofberger, ehemaliger Stiftungsratspr&auml;sident und Kurator der aktuellen H&auml;ngung, f&uuml;hrt am Tag der offenen T&uuml;r durch die Klosterm&uuml;hle und erl&auml;utert ihre Baugeschichte sowie das zusammen mit der Kunsthistorikerin Lucia Angela Cavegn erarbeitete Ausstellungskonzept, welches sich &uuml;ber vier Geschosse und den Garten erstreckt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Erinnerung an einen herausragenden K&uuml;nstler</strong><br />
Zu den ausgestellten Werken z&auml;hlen f&uuml;nf Farbholzschnitte von Heinz Keller. Der Winterthurer K&uuml;nstler verstarb 2019 im hohen Alter von 91 Jahren. Seine Schwarzweiss-Holzschnitte thematisieren existentielle Themen, wohingegen seine Farbholzschnitte das Leben in seiner Vielfalt, Buntheit und F&uuml;lle abbilden. Der k&uuml;nstlerische Nachlass samt Atelier wird von seinem Sohn Markus Keller betreut. Im Gespr&auml;ch mit Lucia Angela Cavegn, Kunsthistorikerin, wird er Einblicke in das Leben und Schaffen seines Vaters geben.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Synergien mit der Sammlung Winterthur</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Alle Exponate in der Klosterm&uuml;hle T&ouml;ss sind neu mit QR-Codes ausgestattet. Diese leiten zur Website des Winterthur-Glossars &uuml;ber, auf der Biografien von Winterthurer K&uuml;nstlern und K&uuml;nstlerinnen aufgeschaltet sind. Rund ein Dutzend Biografien wurden in den vergangenen Monaten von Lucia Angela Cavegn verfasst und von Nadia Pettannice redigiert. Die neuen Textbeitr&auml;ge wurden von der Johann Jacob Rieter-Stiftung finanziert und der Sammlung Winterthur (Winterthurer Bibliotheken) zur Verf&uuml;gung gestellt. Diese Kooperation st&auml;rkt die Sichtbarkeit der Winterthurer Kunstgeschichte &ndash; sowohl f&uuml;r Besuchende vor Ort als auch f&uuml;r die interessierte &Ouml;ffentlichkeit online.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Adresse:</strong><br />
Klosterstrasse 14, 8006 Winterthur</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Programm:</strong><br />
11.00 Uhr &ndash; &Ouml;ffentliche F&uuml;hrung durch Haus und Sammlung: J&uuml;rg Bischofberger<br />
13.00 Uhr &ndash; K&uuml;nstlergespr&auml;ch zu Heinz Keller (1921&ndash;2019): Markus Keller und Lucia Angela Cavegn<br />
14.00 Uhr &ndash; Pr&auml;sentation Winterthur Glossar: Nadia Pettannice, Sammlung Winterthur (Winterthurer Bibliotheken)</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Links:</strong><br />
<a href="https://klostermuehle-toess.ch/" style="color:#0563c1; text-decoration:underline">klostermuehle-toess.ch</a><br />
<a href="www.winterthur-glossar.ch" style="color:#0563c1; text-decoration:underline">www.winterthur-glossar.ch</a><br />
<a href="http://www.atelier-heinz-keller.ch/" style="color:#0563c1; text-decoration:underline">www.atelier-heinz-keller.ch</a></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-19T16:13:50+02:00</updated>
			<published>2026-08-19T16:11:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-17:2547</id>
			
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			<title>Wirtschaftsstrategie des Winterthurer Stadtrats</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Im Frühling hat der Winterthurer Stadtrat seine Wirtschaftsstrategie veröffentlicht. Grund für die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur zu prüfen, ob diese Strategie den Herausforderungen unserer Wirtschaftsregion gerecht wird.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die neue Wirtschaftsstrategie des Stadtrats mit ihren 22 Massnahmen anerkennt zwar die Bedeutung der Wirtschaft. Das ist positiv. Doch beim Lesen bleibt vor allem ein Eindruck zur&uuml;ck: Viel Analyse, viele gute Absichten &ndash; aber zu wenig konkrete L&ouml;sungen f&uuml;r die eigentlichen Probleme. Bereits die Ausgangslage sollte alarmieren. Gem&auml;ss der Unternehmensbefragung 2025 des House of Winterthur sind nur knapp 70 Prozent der Unternehmen, die an der Umfrage teilgenommen haben, mit Winterthur als Wirtschaftsstandort zufrieden. Das ist kein Spitzenwert, sondern bestenfalls Mittelmass. Nach unserem Verst&auml;ndnis hat sich die Zufriedenheit in den letzten Jahren sogar verschlechtert</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Dass Handlungsbedarf besteht, zeigt auch die Entwicklung der vergangenen Jahre. Unternehmen wie Zimmer, W&auml;rtsil&auml;, Sigvaris oder Netcloud haben Winterthur verlassen oder wesentliche Aktivit&auml;ten verlagert. Gleichzeitig ist es kaum gelungen, gr&ouml;ssere Unternehmen neu anzusiedeln, die hochwertige Arbeitspl&auml;tze schaffen und das Steueraufkommen nachhaltig st&auml;rken.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Ursachen sind seit Jahren bekannt. Trotzdem werden sie politisch kaum entschlossen angegangen. An erster Stelle steht die Steuerbelastung. Der Kanton Z&uuml;rich bildet bei der Unternehmensbesteuerung mittlerweile das Schlusslicht im interkantonalen Vergleich. Winterthur geh&ouml;rt innerhalb des Kantons zudem zu den Gemeinden mit den h&ouml;chsten Steuerf&uuml;ssen. F&uuml;r Unternehmen ist das ein klarer Wettbewerbsnachteil. Trotzdem fehlt bis heute eine erkennbare politische Strategie, diesen Nachteil schrittweise abzubauen. Wer neue Unternehmen gewinnen will, muss auch bereit sein, die steuerlichen Rahmenbedingungen zu verbessern.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Mindestens ebenso problematisch sind die Baubewilligungsverfahren. Unternehmen erwarten keine Privilegien &ndash; sie erwarten Effizienz, Verl&auml;sslichkeit und Pragmatismus. Stattdessen erleben sie viele langwierige Verfahren und einen Verwaltungsapparat, der Investitionen h&auml;ufig eher kritisch als unterst&uuml;tzend begleitet. Selbst bei notwendigen Parkpl&auml;tzen m&uuml;ssen Unternehmen teilweise jahrelange Diskussionen f&uuml;hren. Wer Arbeitspl&auml;tze schaffen will, sollte nicht gegen Widerst&auml;nde k&auml;mpfen m&uuml;ssen, sondern auf eine Verwaltung treffen, die L&ouml;sungen sucht. Eine echte Willkommenskultur f&uuml;r Unternehmen sieht anders aus.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die aktuelle Verkehrspolitik , welche durch die anstehende Richtplan Revision noch versch&auml;rft wird, vermindert die Attraktivit&auml;t von Winterthur. Industrie und Gewerbe sind auf funktionierende Verkehrswege angewiesen &ndash; f&uuml;r Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten. Wer den Wirtschaftsstandort st&auml;rken will, muss sowohl den &ouml;ffentlichen Verkehr als auch den motorisierten Individualverkehr leistungsf&auml;hig halten und gezielt weiterentwickeln. Diesbez&uuml;glich fehlen realistische und umsetzbare Konzepte. Die berechtigten Anliegen von Industrie und Gewerbe finden in der politischen Diskussion oft zu wenig Geh&ouml;r.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Vor diesem Hintergrund &uuml;berzeugt die neue Wirtschaftsstrategie nur bedingt. Die 22 Massnahmen bleiben gr&ouml;sstenteils unverbindliche Absichtserkl&auml;rungen. Konkrete Projekte, messbare Ziele oder verbindliche Zeitpl&auml;ne sucht man weitgehend vergeblich.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Angesichts der grossen technologischen&nbsp; und geostrategischen Ver&auml;nderungen&nbsp; w&auml;re gerade jetzt entschlossenes Handeln gefragt. Die Einflussm&ouml;glichkeiten der &nbsp;Stadt sind zwar begrenzt. Umso wichtiger w&auml;re es, sich auf jene Bereiche zu konzentrieren, die sie tats&auml;chlich selbst gestalten kann: Steuern, Baubewilligungsverfahren und Verkehrsinfrastruktur. Genau dort bleibt das Papier jedoch auffallend unkonkret.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur begr&uuml;sst, dass die Stadt Winterthur eine Wirtschaftsstrategie ausgearbeitet hat. Unsere Erwartungen wurden aber nur teilwiese erf&uuml;llt. Der Stadtrat in seiner neuen Zusammensetzung sollte die Chance packen und Wirtschaftsstrategie nochmals kritisch hinterfragen und sich auf weniger daf&uuml;r konkrete und messbare Massnahmen fokussieren.&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-17T10:35:57+02:00</updated>
			<published>2026-08-17T10:30:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-10:2538</id>
			
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			<title>Das Essen nicht vorschreiben</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung einer nachhaltigen inländischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser» (Ernährungsinitiative) will die Ernährungssicherheit stärker über inländische, nachhaltige Produktion sichern. Im September stimmen wir darüber ab. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Kernpunkt ist ein Netto-Selbstversorgungsgrad von mindestens 70 %. Heute liegt dieser bei rund 46 %. Die Idee einer h&ouml;heren Versorgungsautonomie ist gar nicht so schlecht, der Weg dahin aber fraglich.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Erreichen will die Initiative das Ziel unter anderem &uuml;ber mehr pflanzliche Lebensmittel und eine entsprechend ausgerichtete Land- und Ern&auml;hrungswirtschaft. 70 % Selbstversorgung sind nur mit massiven Produktions- und Konsumumstellungen erreichbar. Die Wahlfreiheit bei Lebensmitteln wird eingeschr&auml;nkt. Der Staat gibt faktisch vor, was produziert und konsumiert wird. Durch zus&auml;tzliche Regulierungen steigen die Lebensmittelpreise. Bei einer sinkenden Inlandproduktion von tierischen Produkten wird mehr zulasten der Schweizer Produktion importiert. Betroffen vom Arbeitsplatzverlust werden vor allem KMU und Betriebe in der Land- und Ern&auml;hrungswirtschaft sein. Die Initiative ist nicht realistisch, weshalb sie abzulehnen ist.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-10T14:31:43+02:00</updated>
			<published>2026-08-10T14:29:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-10:2537</id>
			
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			<title>Bedrohte Ackerflächen – auch in Winterthur</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Der Selbstversorgungsgrad der Schweiz beträgt gemäss dem aktuellen Agrarbericht mittlerweile erschreckende 42 % - rund 14 Prozentpunkte weniger als noch vor 15 Jahren! Während der Selbstversorgungsgrad bei tierischen Produkten aufgrund des vielen Weidelandes traditionell hoch ist, liegt er bei pflanzlichen Produkten deutlich tiefer. Verantwortlich für den starken Rückgang sind hauptsächlich das starke Bevölkerungswachstum infolge Zuwanderung sowie der Kulturlandverlust durch Bauprojekte oder Renaturierungen. Diese Faktoren bedrohen vor allem unsere im Mittelland liegenden Ackerflächen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ern&auml;hrungsinitiative und Aufforstung auf Ackerland in Winterthur</strong><br />
Die im September zur Abstimmung kommende Ern&auml;hrungsinitiative will den Selbstversorgungsgrad auf unrealistische 70 Prozent erh&ouml;hen und daf&uuml;r den Anbau von Futtermitteln faktisch verbieten. Es sei effizienter, wenn wir die pflanzliche Nahrung selbst essen, anstatt sie an Tiere zu verf&uuml;ttern. Bei uns in Winterthur stimmen wir gleichzeitig dar&uuml;ber ab, ob bestes Ackerland in Wald umgewandelt werden soll, anstatt weniger wichtige Landwirtschaftsfl&auml;chen aufzuforsten. Auch hier h&ouml;rt man oft das Argument, dass dies unproblematisch sei, da auf diesen Fl&auml;chen sowieso nur Futtermittel produziert w&uuml;rden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Dabei geht h&uuml;ben wie dr&uuml;ben vergessen, dass das Anpflanzen von Futtermitteln &ouml;kologisch sinnvoll ist. Die &laquo;Dreifelderwirtschaft&raquo; ist den meisten aus dem Schulunterricht noch gel&auml;ufig. Der wertvollste Wechsel ist das Anpflanzen von &laquo;Kunstwiesen&raquo;. Gerade Klee entlastet die B&ouml;den und bindet wichtigen Stickstoff im Boden. Gras und Klee m&uuml;ssen hingegen zwingend von Nutztieren verwertet werden. Kulturen wie Kartoffeln oder Getreide fordern die B&ouml;den stark, weshalb das zwischenzeitliche Anpflanzen anspruchsloser, vor allem als Futtermittel genutzter Kulturen sinnvoll ist. Nachhaltiger Ackerbau braucht die Tierhaltung auch wegen des D&uuml;ngers. Die einseitige Ausrichtung auf pflanzliche Nahrung st&ouml;rt dieses &ouml;kologische Gleichgewicht also empfindlich! Sie kann sogar schwere Ernteeinbussen zur Folge haben.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ackerfl&auml;che gef&auml;hrdet am Mattenbach, im Gr&uuml;zefeld und durch den Richtplan</strong><br />
Es ist erschreckend, wie leichtfertig in der Schweiz und besonders bei uns in Winterthur mit Ackerfl&auml;chen umgegangen wird. Neben der bereits erw&auml;hnten Aufforstung betrifft dies hier in Winterthur auch Renaturierungen wie am Mattenbach oder ein von der EVP geforderter Stadtpark auf wertvollen Ackerfl&auml;chen im Gr&uuml;zefeld. Auch der im November in der Stadt Winterthur zur Abstimmung kommende Richtplan ist eine Bedrohung f&uuml;r die st&auml;dtischen Ackerfl&auml;chen. Unter dem vielversprechend klingenden Namen &laquo;Stadtrandpark&raquo; droht wertvolles Ackerland geopfert zu werden. Als h&auml;tte es nicht schon genug W&auml;lder um Winterthur, soll das knappe Landwirtschaftsland zum Naherholungsgebiet &laquo;aufgewertet&raquo; werden, wodurch produktive Fl&auml;chen durch Erlebniswege oder Freizeit-Infrastruktur unwiderruflich zerst&uuml;ckelt oder gleich ganz zerst&ouml;rt werden. Anstatt sich um die Nahrungsmittelproduktion zu k&uuml;mmern, soll der Landwirt dann &laquo;Biodiversit&auml;tsfl&auml;chen&raquo; pflegen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Immer sind es die Ackerfl&auml;chen, die als Ausgleich herhalten m&uuml;ssen! Denn was wir in der Schweiz an Ackerfl&auml;che abbauen, muss schlimmstenfalls durch intensiven Anbau in Spanien oder Marokko kompensiert werden. Diese Lebensmittel werden dann in die Schweiz gekarrt, was auch nicht besonders &ouml;kologisch ist. Zudem reduzieren wir unseren Selbstversorgungsgrad weiter. Tragen wir unseren Ackerfl&auml;chen mehr Sorge!</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-10T14:24:17+02:00</updated>
			<published>2026-08-10T14:20:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-08-10:2536</id>
			
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			<title>Heidi Bucher – Liesl Raff: Closer</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">In diesem Jahr hätte die Winterthurer Künstlerin Heidi Bucher ihren 100. Geburtstag feiern können. Ihr Leben endete jedoch früh: Am 11. Dezember 1993 erlag sie mit 67 Jahren ihrem Krebsleiden in Ingenbohl bei Brunnen SZ. Wenige Tage zuvor wurde ihr der Kulturpreis der Stadt Winterthur zugesprochen. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Heidi Bucher erlebte in ihrem Todesjahr noch die W&uuml;rdigung ihres Schaffens: Die Kartause Ittingen (heute Kunstmuseum Thurgau) widmete ihr von Mitte August 1993 bis Mitte Januar 1994 eine Ausstellung. In den darauffolgenden Jahren interessierte sich die Kunstwelt kaum mehr f&uuml;r das eigenwillige &OElig;uvre von Heidi Bucher. Die biografischen Bez&uuml;ge ihrer Arbeiten, insbesondere bei den &laquo;H&auml;utungen&raquo; des Herrenzimmers ihres Vaters und des &laquo;Ahnenhauses&raquo; (der &nbsp;ehemaligen Oberm&uuml;hle gegen&uuml;ber der Villa Flora) verleiteten dazu, Heidi Bucher als lokal bedeutsame K&uuml;nstlerin einzustufen, obschon sie bereits in jungen Jahren international vernetzt war.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Das Kunst Museum Winterthur zeigt zum 100. Geburtstag von Heidi Bucher eine Ausstellung mit ausgew&auml;hlten Werken &ndash; keine &laquo;H&auml;utungen&raquo;, sondern zahlreiche sorgf&auml;ltig ausgef&uuml;hrte Arbeiten auf Papier. Diese wenig bekannten Werke stehen im Dialog mit zeitgen&ouml;ssischen Installationen der Wiener K&uuml;nstlerin Liesl Raff, die ebenfalls Latex als k&uuml;nstlerisches Material verwendet. Die von Lynn Kost kuratierte Ausstellung tr&auml;gt den Untertitel &laquo;Closer&raquo;, der auf die gemeinsame k&uuml;nstlerische Auseinandersetzung beider K&uuml;nstlerinnen mit Materialit&auml;t, K&ouml;rper und Raum verweist. Die Ausstellung vermittelt zudem die sinnlichen Qualit&auml;ten k&uuml;nstlerischer Medien und macht die Haut&auml;hnlichkeit von Latex unmittelbar erfahrbar.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Heidi Bucher wurde am 23. Februar 1926 als Adelheid M&uuml;ller in eine grossb&uuml;rgerliche Familie geboren und wuchs an der Lettenstrasse in Winterthur-W&uuml;lflingen auf. Ihr Vater Carl M&uuml;ller, von Beruf Ingenieur, richtete sich in der elterlichen Villa aus dem Jahr 1895 ein sogenanntes Herrenzimmer ein, in dem seine Waffensammlung und seine Jagdtroph&auml;en ausgestellt waren. Jahre sp&auml;ter, nach dem Tod ihrer Mutter, vollzog die K&uuml;nstlerin hier 1978 eine ihrer ersten &laquo;H&auml;utungen&raquo;. Der Weg zu ihrem k&uuml;nstlerischen Selbstverst&auml;ndnis war von mehreren Wendepunkten gepr&auml;gt. Nach einer Lehre als Damenschneiderin besuchte Heidi M&uuml;ller von 1944 bis 1947 die Modefachklasse der Kunstgewerbeschule Z&uuml;rich und nahm Unterricht u.a. bei Elsi Giauque, Max Bill und Johannes Itten. Danach reiste sie viel &ndash; nach London, Paris, S&uuml;dfrankreich, Sizilien und schliesslich nach New York, wo sie Mitarbeiterin der World House Galleries wurde und 1958 ihre farblich und formal raffiniert gestalteten Seidencollagen pr&auml;sentieren konnte. Solche Seidencollagen sind in der aktuellen Ausstellung zu sehen, ebenso wie Modeentw&uuml;rfe, abstrakte Aquarelle, Eindr&uuml;cke der Negev-W&uuml;ste und Pflanzenstudien aus ihrem Fr&uuml;hwerk.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">1961 heiratete die K&uuml;nstlerin den neun Jahre j&uuml;ngeren Kollegen Carl Bucher in Z&uuml;rich; aus der Ehe gingen die beiden S&ouml;hne Indigo und Mayo hervor. Ab 1967 arbeitete das K&uuml;nstlerpaar zusammen. 1970 erm&ouml;glichte dann ein Kunststipendium die &Uuml;bersiedlung nach Kanada; 1972 zog die vierk&ouml;pfige Familie nach Kalifornien. Das Paar erlebte eine produktive und k&uuml;nstlerisch erfolgreiche Zeit mit gemeinsamen Ausstellungen in wichtigen Institutionen. Mit den &laquo;Bodyshells&raquo;, einer Gruppe von tragbaren, ausserirdisch wirkenden Schaumstoffskulpturen, sorgte das Paar 1972 f&uuml;r Furore, als es diese am Strand von Venice Beach w&auml;hrend einer Performance inszenierte und filmisch dokumentierte.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">1973 erfolgte eine Z&auml;sur mit der R&uuml;ckkehr in die Schweiz und der anschliessenden Scheidung. Heidi Bucher nahm in einer ehemaligen Metzgerei Domizil und richtete ihr Atelier in den ehemaligen K&uuml;hlr&auml;umen ein. Hier begann sie, alte Wohn- und Kleidungstextilien mit einer dicken Latexschicht zu konservieren. Sp&auml;ter ging sie dazu &uuml;ber, die W&auml;nde ihres Ateliers mit Latex zu bestreichen, um die getrocknete Schicht anschliessend als Haut abzuziehen. Es war dies die erste &laquo;H&auml;utung&raquo;, ein performativer Akt mit kathartischer Wirkung und zugleich die Aneignung eines (eigenen) Raumes. Neben den &laquo;H&auml;utungen&raquo; entstanden in dieser Zeit weitere bedeutende Werkgruppen. Im Kunst Museum Winterthur beeindrucken besonders die in Saint-Paul-de-Vence entstandenen Frottagen aus den sp&auml;ten 1970er-Jahren. Zeitlich fallen sie mit den ersten &laquo;H&auml;utungen&raquo; zusammen und markieren den &Uuml;bergang zu jener Werkphase, die f&uuml;r ihre sp&auml;tere internationale Anerkennung entscheidend werden sollte.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">In den folgenden Jahren h&auml;utete Heidi Bucher nicht nur das Herrenzimmer ihres Vaters und das Haus ihrer Grossmutter m&uuml;tterlicherseits (die ehemalige Oberm&uuml;hle), sondern realisierte weitere H&auml;utungsaktionen an geschichtstr&auml;chtigen Orten, darunter die ehemalige Augenklinik in Z&uuml;rich (heute Kunsthistorisches Seminar der Universit&auml;t Z&uuml;rich), das stillgelegte Gef&auml;ngnis in Le Landeron, das verlassene Hotel Grand Albergo in Brissago, die Villa Lindengut in Winterthur und das Audienzzimmer von Dr. Ludwig Binswanger im Sanatorium Bellevue in Kreuzlingen. Die abgezogenen Latexh&auml;ute bestrich Heidi Bucher mit Perlmutterpigment, was ihnen eine irisierend-schimmernde Oberfl&auml;che verlieh. Ihre &laquo;H&auml;utungen&raquo; liess sie fotografisch und filmisch dokumentieren. Gekonnt setzte sie sich selbst und ihre Arbeiten in Szene, indem sie ihren K&ouml;rper mit den &laquo;H&auml;utungen&raquo; umh&uuml;llte oder diese &laquo;Haut-R&auml;ume&raquo; &ouml;ffentlich zur Schau stellte. Einige Filmdokumente sind im Oktagon zu sehen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Wahrnehmung, Gestaltung und Aneignung von R&auml;umen spielen auch im Schaffen von Liesl Raff (*1979 in Stuttgart) eine zentrale Rolle. F&uuml;r die Ausstellung im Kunst Museum Winterthur hat sie in den beiden, mit ausrangierten Tanzbodenfl&auml;chen ausgelegten Ausstellungsr&auml;umen subtile Interventionen vorgenommen, um Heidi Buchers fragile Arbeiten auf Papier ihrer Materialit&auml;t und Textur entsprechend zu pr&auml;sentieren. So hat Liesl Raff den Kabinettraum mit zwei vorhang&auml;hnlichen Raumtrennern, den &laquo;Curves&raquo;, unterteilt. Diese H&auml;ngeobjekte bestehen haupts&auml;chlich aus halbtransparenter Schleiernessel (feines Baumwollgewebe) sowie aus pigmentgef&auml;rbten, eigenh&auml;ndig ausgegossenen Latexfl&auml;chen, die sich &uuml;ber dem Boden w&ouml;lben. Die Engf&uuml;hrung des Blicks setzt sich im Foyer des Obergeschosses fort, wo Liesl Raff entlang der Wand einen schmalen &laquo;Corridor&raquo; aus aufgespannten Latexfl&auml;chen aufgebaut hat. Die in Metallrahmen befestigten Latexfl&auml;chen erinnern an Trommelh&auml;ute oder aufgrund ihrer Farbgebung ganz allgemein an menschliche Haut. Aristide Maillols steinerne Skulptur &laquo;Nacht&raquo; ist f&uuml;r die Dauer der Ausstellung in einem Farbraum eingebettet, der abends beim einfallenden Westlicht zu leuchten beginnt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Heute z&auml;hlt Heidi Bucher zu den international anerkannten K&uuml;nstlerinnen mit einem gesicherten Platz in der Kunstgeschichte. R&uuml;ckblickend zeigt sich, dass ihr Werk in der Schweiz lange untersch&auml;tzt wurde &ndash; wohl auch, weil es seiner Zeit voraus war.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Adresse:</strong><br />
Kunst Museum Winterthur Beim Stadthaus<br />
Museumstrasse 32<br />
8400 Winterthur</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><a href="https://www.kmw.ch/ausstellung/heidi-bucher-liesl-raff/" style="color:#0563c1; text-decoration:underline">https://www.kmw.ch/ausstellung/heidi-bucher-liesl-raff/</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>&Ouml;ffentliche F&uuml;hrungen am Abend:</strong><br />
1.9. / 15.9. / 27.10., jeweils 18.30 bis 19.30 Uhr</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>&Ouml;ffentliche F&uuml;hrungen am Sonntag:</strong><br />
6.9. / 13.9. / 27.9. / 4.10. / 1.11., jeweils 11.30 bis 12.30 Uhr</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Dienstag, 18. August 2026, 18.30 bis 19.30 Uhr</strong><br />
&Ouml;ffentliche F&uuml;hrung mit Kurator Lynn Kost</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Dienstag, 20. Oktober 2026, 18.30 bis 19.30 Uhr</strong><br />
Gespr&auml;ch mit K&uuml;nstler Mayo Bucher, Sohn und Nachlassverwalter von Heidi Bucher, und Kurator Lynn Kost.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-08-10T10:39:06+02:00</updated>
			<published>2026-08-10T09:19:00+02:00</published>
		</entry>
			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-20:2521</id>
			
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			<title>Studie zeigt: Fehlender Wohnungsbau bremst den Wohnungsmarkt</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Der Wohnungsmarkt leidet nicht primär unter steigenden Angebotsmieten, sondern unter einem zu kleinen Angebot. Eine neue Studie von Wüest Partner zeigt, welche Faktoren die Dynamik auf dem Wohnungsmarkt tatsächlich bremsen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Warum ziehen viele Menschen kaum mehr um? Oft wird behauptet, die steigende Differenz zwischen Angebots- und Bestandsmieten f&uuml;hre zu einem sogenannten Lock-in-Effekt: Wer eine g&uuml;nstige Wohnung hat, bleibt aus finanziellen Gr&uuml;nden darin. Eine&nbsp;<a href="https://wirtschaft.fuerschi-zueri.ch/r/4d474d196cde496cbdaa7586e?ct=YTo1OntzOjY6InNvdXJjZSI7YToyOntpOjA7czo1OiJlbWFpbCI7aToxO2k6NDU4O31zOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODtzOjQ6InN0YXQiO3M6MjI6IjZhNGY4ZDY0NzMzZDk3MTY3MTQ4ODkiO3M6NDoibGVhZCI7czo2OiIzNzEyODAiO3M6NzoiY2hhbm5lbCI7YToxOntzOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODt9fQ%3D%3D&amp;">Untersuchung von W&uuml;est Partner</a>&nbsp;zeigt nun ein differenzierteres Bild.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Tats&auml;chlich sind die Unterschiede zwischen Angebots- und Bestandsmieten in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Schweizweit lagen die Angebotsmieten 2025 durchschnittlich 10,5 Prozent &uuml;ber den Bestandsmieten. F&uuml;r eine 100-Quadratmeter-Wohnung entspricht das monatlichen Mehrkosten von rund 190 Franken. Besonders ausgepr&auml;gt ist die Differenz in den Kantonen Zug und Genf, w&auml;hrend sie in Z&uuml;rich knapp 20 Prozent betr&auml;gt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Doch erkl&auml;rt dieser Unterschied wirklich, weshalb Menschen so lange in derselben Wohnung bleiben? Nur teilweise.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Gem&auml;ss der Studie macht die Differenz zwischen Angebots- und Bestandsmieten lediglich rund 22 Prozent der langen Wohndauer aus.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Noch entscheidender ist der Zustand des Wohnungsmarktes selbst. In Regionen mit einem hohen Anteil an Mietwohnungen bleiben Menschen h&auml;ufiger in ihrer Wohnung, weil die Suche nach einer neuen Wohnung schwieriger ist. Gleichzeitig zeigt die Untersuchung: Wo mehr gebaut wird, steigt die Liquidit&auml;t des Wohnungsmarktes. Umz&uuml;ge werden einfacher und der Lock-in-Effekt nimmt ab.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Die Schlussfolgerung ist eindeutig:</strong><strong>&nbsp;</strong><br />
Wer einen dynamischeren Wohnungsmarkt will, muss das Angebot ausweiten. Dazu geh&ouml;ren einfachere und schnellere Bewilligungsverfahren, verl&auml;ssliche Rahmenbedingungen f&uuml;r Investitionen sowie moderne Bau- und Zonenordnungen, die zus&auml;tzlichen Wohnraum erm&ouml;glichen.</p>

<p style="text-align:justify"><a href="https://wirtschaft.fuerschi-zueri.ch/r/c3157447de6fab118b1eba24b?ct=YTo1OntzOjY6InNvdXJjZSI7YToyOntpOjA7czo1OiJlbWFpbCI7aToxO2k6NDU4O31zOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODtzOjQ6InN0YXQiO3M6MjI6IjZhNGY4ZDY0NzMzZDk3MTY3MTQ4ODkiO3M6NDoibGVhZCI7czo2OiIzNzEyODAiO3M6NzoiY2hhbm5lbCI7YToxOntzOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODt9fQ%3D%3D&amp;"><strong>Mehr dazu im Beitrag &laquo;&Uuml;berraschende Daten zum Wohnungsmarkt&raquo;</strong></a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm"><strong>Zug wagt ein Wohnbau-Experiment</strong><br />
Um die Situation auf dem Wohnungsmarkt zu entsch&auml;rfen, beschreitet der Kanton Zug neue Wege. In &laquo;weissen Zonen&raquo; soll eine massiv h&ouml;here Ausn&uuml;tzung erlaubt werden als normalerweise in der Bauordnung vorgesehen ist. F&uuml;rschi Z&uuml;ri hat den Zuger Ansatz genauer angeschaut.<br />
<a href="https://wirtschaft.fuerschi-zueri.ch/r/87a9c740c9b77dbed61243bda?ct=YTo1OntzOjY6InNvdXJjZSI7YToyOntpOjA7czo1OiJlbWFpbCI7aToxO2k6NDU4O31zOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODtzOjQ6InN0YXQiO3M6MjI6IjZhNGY4ZDY0NzMzZDk3MTY3MTQ4ODkiO3M6NDoibGVhZCI7czo2OiIzNzEyODAiO3M6NzoiY2hhbm5lbCI7YToxOntzOjU6ImVtYWlsIjtpOjQ1ODt9fQ%3D%3D&amp;" target="_blank">Zum Beitrag</a><br />
&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-20T11:53:33+02:00</updated>
			<published>2026-07-20T11:43:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-13:2513</id>
			
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			<title>Winterthur entscheidet über Richtplan – Referendumskomitee warnt vor politischem Korsett</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Winterthur stimmt am 29. November 2026 über den kommunalen Richtplan 2040 ab. Das Referendum ist zustande gekommen – nun erhält die Bevölkerung das letzte Wort über ein Planungsinstrument, das die Entwicklung der Stadt weit über die nächsten 15 Jahre hinaus prägen wird.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>&laquo;Dieser radikale Richtplan bindet die Politik weit &uuml;ber das notwendige Mass hinaus. Er entmachtet Parlament und Bev&ouml;lkerung. Gerade deshalb ist es wichtig, dass die Bev&ouml;lkerung den Richtplan ablehnt&raquo;, sagt Christian Hartmann, Mitglied des Referendumskomitees.</p>

<p><strong>Richtplan &uuml;berschreitet seinen Auftrag</strong><br />
Der Richtplan ist beh&ouml;rdenverbindlich und hat damit direkte Auswirkungen auf k&uuml;nftige Entscheide von Verwaltung und Politik. Ein kommunaler Richtplan soll die r&auml;umliche Entwicklung koordinieren. Der vorliegende Richtplan geht jedoch weit dar&uuml;ber hinaus. Statt Leitplanken festzulegen, formuliert er &uuml;ber 100 politische Zielsetzungen und konkrete Handlungsauftr&auml;ge an Verwaltung und Beh&ouml;rden.</p>

<p>Damit wird aus Sicht des Referendumskomitees die Entscheidungsfreiheit von Parlament und Bev&ouml;lkerung beschnitten, da Verwaltung und Stadtrat k&uuml;nftig nur noch Vorlagen bringen k&ouml;nnen, die dem im Richtplan festgelegten Kurs folgen &ndash; unabh&auml;ngig von der politischen Zusammensetzung von Parlament und Stadtrat.</p>

<p>Dies zeigt sich exemplarisch: Der Richtplan schreibt vor, dass Erdgeschosse k&uuml;nftig &laquo;nicht-kommerzielle Treffpunkte&raquo; beherbergen m&uuml;ssen &ndash; eine kleinteilige Vorgabe, die weit &uuml;ber die Koordination der r&auml;umlichen Entwicklung hinausgeht. Dies sowie obligatorische b&uuml;rokratische H&uuml;rden vor Baubeginn wie &laquo;qualit&auml;tssichernde Verfahren&raquo; mit Testplanungen und Gutachtend verl&auml;ngern Verfahren, erh&ouml;hen Planungskosten und verteuern damit den Wohnungsbau.</p>

<p>&laquo;Ein Richtplan soll Leitplanken setzen &ndash; nicht politische Detailprogramme f&uuml;r die n&auml;chsten 15 Jahre zementieren. Genau das tut dieser Richtplan an mehreren Stellen&raquo;, sagt Dani Romay, Mitglied des Referendumskomitees.</p>

<p><strong>Entwicklung ja &ndash; politisches Korsett nein</strong><br />
Das Komitee stellt klar: Es ist nicht gegen die Weiterentwicklung Winterthurs. Im Gegenteil &ndash; Winterthur braucht mehr Wohnraum, gute &ouml;ffentliche und individuelle Verkehrsverbindungen, attraktive Quartiere, starke Unternehmen und eine hohe Lebensqualit&auml;t.Genau deshalb braucht es einen Richtplan, der Freir&auml;ume und M&ouml;glichkeiten offenl&auml;sst, statt k&uuml;nftige politische Entscheide bereits heute festzuschreiben.</p>

<p>Der vorliegende Richtplan ist detailversessen. Er setzt zudem einseitige Schwerpunkte in der Mobilit&auml;tspolitik. Er strebt eine Halbierung des Anteils des motorisierten Strassenverkehrs von heute 42 auf 20 Prozent an, ohne notwendige Entlastungsprojekte wie den Heiligbergtunnel zu ber&uuml;cksichtigen.</p>

<p>Auch beim geplanten Stadtrandpark werden konkrete Nutzungsentscheide langfristig festgeschrieben. Wertvolle Fruchtfolgefl&auml;chen sollen einer neuen Nutzung zugef&uuml;hrt werden, obwohl diese B&ouml;den f&uuml;r die Landwirtschaft und die regionale Versorgungssicherheit von grosser Bedeutung sind.</p>

<p>Die Folgen tragen Bev&ouml;lkerung und Wirtschaft. Fehlende Kapazit&auml;ten f&uuml;hren zu mehr Verkehr in den Quartieren, erschweren die Erreichbarkeit von Unternehmen und Gewerbebetrieben und beeintr&auml;chtigen deren Entwicklungsm&ouml;glichkeiten.</p>

<p><strong>Vertrauen in die Bev&ouml;lkerung</strong><br />
Winterthur braucht einen Richtplan, der Entwicklung erm&ouml;glicht und nicht politische Entscheide f&uuml;r Jahrzehnte vorwegnimmt. Deshalb empfiehlt das Referendumskomitee am 29. November 2026 ein klares NEIN. Das Referendumskomitee wird in den kommenden Monaten den Dialog mit der Bev&ouml;lkerung suchen und sich f&uuml;r einen Richtplan einsetzen, der seine eigentliche Aufgabe erf&uuml;llt: Winterthurs r&auml;umliche Entwicklung sinnvoll zu koordinieren, statt sie politisch vorzuschreiben.</p>

<p><strong>Das Referendum wird getragen von:</strong></p>

<p>&bull;&nbsp;Agil-mobil Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;Die Mitte Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;EDU Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;FDP Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;Hauseigent&uuml;merverband Region Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;Interessengemeinschaft zum Schutz der Fruchtfolgefl&auml;chen der Stadt Winterthur</p>

<p>&bull;&nbsp;KMU-Verband Winterthur und Umgebung</p>

<p>&bull;&nbsp;SVP Winterthur</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-13T08:02:52+02:00</updated>
			<published>2026-07-13T07:51:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-08:2502</id>
			
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			<title>Sommerausstellung «Linda Graedel – Petra Sulzer-von der Assen – Oskar Gyllenhammar», Kulturraum IMTENN Elsau Bis 12. Juli 2026 </title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die aktuelle Kunstausstellung im Kulturraum Elsau umfasst drei künstlerische Positionen, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten. Wer jedoch die drei Werkgruppen eingehend betrachtet, findet heraus, dass der gemeinsame Nenner in der genauen Beobachtung von Bewegung und innerer Energie bzw. Stimmung liegt.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Ausstellung ist international besetzt: Linda Graedel wurde 1941 in Kalifornien (San Francisco) geboren und lebt heute in Schaffhausen. Petra Sulzer-von der Assen wurde 1956 in Norddeutschland (Steinfeld) geboren und lebt heute in Winterthur. Oskar Gyllenhammar wurde 1991 in Hudiksvall (Schweden) geboren und lebt heute in Stockholm.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Linda Graedel: Natur, Struktur und Reduktion</strong><br />
Linda Graedel erhielt ihre erste k&uuml;nstlerische Ausbildung an der Art Center School in Los Angeles (heute ArtCenter College of Design in Pasadena). Ihr Studium setzte sie anschliessend in Wien, Paris und Z&uuml;rich fort. In Paris lernte sie ihren zuk&uuml;nftigen Ehemann und sp&auml;teren Arzt Andr&eacute; Graedel kennen. 1962 folgte sie ihm in die Schweiz. Nach der Heirat kamen ihre beiden T&ouml;chter zur Welt. In den 1970er-Jahren zog die Familie von Z&uuml;rich nach Schaffhausen. Nach der Babypause nahm Linda Graedel ihre k&uuml;nstlerische T&auml;tigkeit wieder auf. Operationen, die ihr Ehemann durchf&uuml;hrte, wohnte sie bei und hielt diese in Zeichnungen fest. Dieses vor Ort in Echtzeit erfolgende, unmittelbare Beobachten und zeichnerische Festhalten wurde zu Linda Graedels Markenzeichen. Sie besuchte in Z&uuml;rich die Premieren des Schauspielhauses und des Opernhauses sowie unz&auml;hlige Jazz-Konzerte, vor allem an den Festivals von Montreux und Willisau, um die Pr&auml;senz und das Charisma der Pers&ouml;nlichkeiten auf der B&uuml;hne in ihre Zeichnungen einfliessen zu lassen. Mitte der 1980er-Jahre nahm sie ihre T&auml;tigkeit als Gerichtszeichnerin auf und dokumentierte in den folgenden Jahrzehnten f&uuml;r SRF sowie bekannte Tageszeitungen aufsehenerregende Gerichtsprozesse wie beispielsweise den Fall des &laquo;Fraum&uuml;nster-Postraubs&raquo;. Nachdem sie &uuml;ber 30 Jahre lang an Gerichtsprozessen und Jazz-Konzerten vor allem Menschen gezeichnet hatte, setzt sie sich seit den 2010er-Jahren vermehrt und seit der COVID-Pandemie intensiv mit organischen Formen wie &laquo;Nestern&raquo; und &laquo;Kokons&raquo; auseinander. Diese kompakten runden Formen verweisen auf den Aspekt der energetischen Sammlung und Konzentration und versinnbildlichen Geborgenheit und Schutz. Ihre zeichnerischen Werke zeichnen sich durch eine aussergew&ouml;hnlich sichere, lebendige Linienf&uuml;hrung aus. Sie oszillieren zwischen Gegenst&auml;ndlichkeit und Abstraktion; sie beschreiben nicht nur Figuren und Formen, sondern ebenso deren Charakteristik und deren Ausstrahlung. In ihrer ausgestellten Malerei untersucht sie die Wirkung von Farben in verschiedenen Kombinationen, um Stimmungen zu vermitteln.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Seit den 1970er-Jahren hat Linda Graedel ein vielseitiges &OElig;uvre geschaffen, das dokumentarische Genauigkeit mit k&uuml;nstlerischer Ausdruckskraft verbindet. Die neueste Werkgruppe tr&auml;gt den Titel &laquo;Hommage an John Cage&raquo;. John Cage war nicht nur ein pr&auml;gender Komponist des 20. Jahrhunderts, der den Zufall (unter anderem mithilfe des I-Ging) in seine Kompositionen einbezog, sondern auch bildender K&uuml;nstler. Die ihm gewidmeten Zeichnungen erinnern in ihrer Struktur an Elementarteilchen, die sich in einem fluiden Zustand zwischen &laquo;Werdung&raquo; und &laquo;Aufl&ouml;sung&raquo; befinden. Es sind Zeichnungen, die ohne klar umrissene Form auskommen und sich im seismografischen Registrieren von Stimmung und Energie manifestieren. Bei Linda Graedel tr&auml;gt die zeichnerische Linie selbst Energie, sie folgt dem Impuls der Handbewegung. Selbst mit 85 Jahren ist Linda Graedel stets in Bewegung, &laquo;on the move&raquo;. Die Lebensenergie, die sie verspr&uuml;ht, findet sich in ihrem Schaffen, in ihrem Strich und in ihrer Farbgebung. Im Jahr 2022 ist Linda Graedels Monografie &laquo;The Lines of My Life&raquo; erschienen, die einen umfassenden &Uuml;berblick &uuml;ber ihr k&uuml;nstlerisches Schaffen gibt, und im Jahr 2023 hat sie f&uuml;r ihr Lebenswerk die Ehrendoktorw&uuml;rde der Universit&auml;t Z&uuml;rich erhalten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Petra Sulzer-von der Assen: Mensch, Form und Bewegung</strong><br />
Wie bei Linda Graedel zeigte sich auch bei Petra Sulzer-von der Assen bereits in jungen Jahren eine k&uuml;nstlerische Begabung. Aus wirtschaftlichen &Uuml;berlegungen entschied sie sich jedoch zun&auml;chst f&uuml;r einen Beruf im medizinischen Bereich. Es folgten Heirat und Familiengr&uuml;ndung. Erst als das j&uuml;ngste ihrer drei Kinder in den Kindergarten eintrat, waren die Voraussetzungen gegeben, ihrem Wunsch nach einer k&uuml;nstlerischen T&auml;tigkeit nachzukommen. Damals war sie 43 Jahre alt. An der Z&uuml;rcher Hochschule der K&uuml;nste (ZHdK) belegte sie diverse Kurse wie fig&uuml;rliches Modellieren, Gusstechniken sowie Zeichnen und Malen. Zudem absolvierte sie regelm&auml;ssig Studienaufenthalte im In- und Ausland, um ihre k&uuml;nstlerische Ausbildung zu vertiefen. Ihr besonderes Interesse galt von Beginn an der &laquo;Formung&raquo; der menschlichen Figur beziehungsweise der Gestaltung des K&ouml;rpers &ndash; sei es auf Papier oder freistehend im Raum. Ihre ersten dreidimensionalen Arbeiten entstanden vor allem in Ton und Wachs und dienten h&auml;ufig als Vorlagen f&uuml;r Bronzeg&uuml;sse. Inzwischen umfasst ihr plastisches &OElig;uvre mehr als 420 Bronzefiguren. Dar&uuml;ber hinaus sind in den vergangenen Jahren Werke aus Marmorgips und Beton entstanden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Petra Sulzer-von der Assen ist eine K&uuml;nstlerin, die sich stark f&uuml;r Materialien und ihre Wirkung interessiert. Ihre Offenheit und Experimentierfreude zeigen sich auch darin, dass sie mit verschiedenen Werkst&auml;tten zusammenarbeitet und neue Verfahren in den k&uuml;nstlerischen Gestaltungsprozess einbezieht. Neuerdings verwendet sie Styropor, um grossformatige Modelle zu schaffen. Das Material wird von ihr zugeschnitten und dann mit Bandagen &laquo;verbunden&raquo;. Diese &laquo;Rohfassungen&raquo; werden digital gescannt und danach im 3D-Druckverfahren aufgebaut. Das dabei verwendete Material besteht aus biobasierten Polymeren. Die beim Druck entstehenden Schichtlinien werden anschliessend abgeschliffen, bevor die Figur farbig lackiert wird. Der Vorteil dieses Verfahrens liegt auf der Hand: Die Skulpturen k&ouml;nnen in unterschiedlichen Gr&ouml;ssen und Farben hergestellt werden. Zudem sind sie im Vergleich zu den traditionell hergestellten Figuren ausgesprochen leicht.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">In nahezu allen ihre Arbeiten steht der Mensch im Allgemeinen im Zentrum. Dadurch entsteht eine Spannung zwischen Gegenst&auml;ndlichkeit und Abstraktion, die durch die Spiegelungen auf den lackierten Oberfl&auml;chen &ndash; je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel &ndash; noch verst&auml;rkt wird. In den aktuellen Arbeiten wird der K&ouml;rper zu einem blockhaften Volumen. Es ist nicht mehr der K&ouml;rper selbst, der uns anspricht, sondern seine Haltung und Bewegung als Ausdruck seines Innenlebens. Die K&uuml;nstlerin formuliert ihre Intention wie folgt: &laquo;In meiner Arbeit bin ich immer auf der Suche nach der richtigen Form.&raquo; In ihren Zeichnungen erfasst sie den menschlichen K&ouml;rper mit wenigen energischen Linien. Obschon ihre Arbeiten auf Papier stark die Volumina betonen und malerisch ausgef&uuml;hrt sind, verf&uuml;gen sie &uuml;ber Ber&uuml;hrungspunkte zu den schnellen Figurenzeichnungen von Linda Graedel, etwa im Formenrhythmus, in der Figur in Bewegung sowie in der Sp&uuml;rbarkeit des K&ouml;rpertonus.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Oskar Gyllenhammar: Poesie des Alltags</strong><br />
Oskar Gyllenhammar ist ein schwedischer Singer-Songwriter und autodidaktischer Maler. Er wuchs in der schwedischen Kleinstadt Hudiksvall auf. Nach einem Musikstudium und ersten Erfolgen mit der Band Klubb Hj&auml;rtat erhielt er einen Plattenvertrag bei EMI. 2011 erschien dort sein Deb&uuml;talbum &laquo;T&aring;gen slutar aldrig g&aring; h&auml;rifr&aring;n&raquo; (&laquo;Von hier fahren die Z&uuml;ge nie mehr weg&raquo;). Schon in jungen Jahren hatte Oskar Gyllenhammar die Malerei als pers&ouml;nliches Ausdrucksmittel f&uuml;r sich entdeckt. Doch lange Zeit stand die Musik im Vordergrund. W&auml;hrend der Pandemie fand er zur Malerei zur&uuml;ck und seither widmet er sich ihr intensiv. Als bildender K&uuml;nstler arbeitet er vorwiegend in &Ouml;l und &Ouml;lpastell. Zudem ist er in den Sparten Film und Fotografie k&uuml;nstlerisch t&auml;tig. Im vergangenen Jahr hat er erstmals in seiner Heimatstadt Hudiksvall Werke ausgestellt. Dort wurde der Ausstellungsmacher Res Hugi auf ihn aufmerksam und lud ihn zur aktuellen Ausstellung nach Elsau ein.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Oskar Gyllenhammars Bildwelt ist gegenst&auml;ndlich, gepr&auml;gt von pers&ouml;nlichen Erinnerungen und Stimmungen. Als Maler interessiert er sich f&uuml;r den poetischen Gehalt des Allt&auml;glichen. Die eigene Umgebung und selbst erlebte Alltagssituationen sind oft der Ausgangspunkt seiner Bilder. Im Vordergrund steht jedoch weniger eine Geschichte als vielmehr eine Stimmung, eine Atmosph&auml;re im Raum. Es sind Augenblicke, die vielen von uns bekannt vorkommen, die aber durch eine ausdrucksstarke Farbigkeit, die k&uuml;nstlerische Lichtf&uuml;hrung und die Komposition des Bildraumes eine zus&auml;tzliche emotionale Tiefe erhalten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">In seiner Kunst geht es um die Resonanz von Stimmungen, die zu Erinnerungen werden. Seine Bilder wirken wie eingefangene Momente, die emotional nachhallen. Sie halten den &Uuml;bergang zwischen Erleben und Erinnern fest &ndash; jenen Augenblick, in dem eine allt&auml;gliche Situation sich pl&ouml;tzlich als Erinnerung im Ged&auml;chtnis festsetzt. Seine Musik und seine Malerei scheinen weniger Ereignisse erz&auml;hlen zu wollen als den Moment nach dem Erlebnis: den Nachklang, den Eindruck, das Gef&uuml;hl, das bleibt. Seine Malerei l&auml;sst sich als Fortsetzung seiner Songtexte mit anderen Mitteln interpretieren: pers&ouml;nlich, stimmungsvoll, nachdenklich und poetisch. Manchmal schwingen Melancholie, Einsamkeit, Stille und unbeantwortete Fragen mit.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Adresse:</strong><br />
Kulturraum IMTENN<br />
Hohlgasse 6<br />
8352 Elsau</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><a href="http://www.imtenn.com">www.imtenn.com</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>&Ouml;ffnungszeiten:&nbsp;</strong><br />
T&auml;glich: 14 bis 18 Uhr</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Veranstaltungen:</strong><br />
Freitag, 10. Juli 2026, ab 20 Uhr<br />
Theaterauff&uuml;hrung mit Irina Sch&ouml;nen und Gian Rupf: Erich und Gerda</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Samstag, 11. Juli 2026, ab 14 Uhr<br />
Workshop mit Svan Brugger und Petra Sulzer-von der Assen: Pr&auml;sentation der Herstellung von 3D-Skulpturen</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Sonntag, 12. Juli 2026, ab 14 Uhr<br />
Finissage mit Oskar Gyllenhammar und Schwedenbuffet</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-08T11:04:03+02:00</updated>
			<published>2026-07-08T10:58:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-08:2501</id>
			
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			<title>Wenn der Bus nicht mehr kommt: Wie das Dättnau von der Stadt im Stich gelassen wird</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Es ist ein seltenes Bild im Winterthurer Stadtparlament: SVP und SP, FDP und GLP, Die Mitte – Schulter an Schulter, vereint in einer gemeinsamen Sache. Keine taktischen Spielchen, kein Parteiengezänk. Nur eine klare Botschaft: So geht es nicht.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Was die Fraktionen zusammengebracht hat, ist kein abstraktes Politikum, sondern der Alltag von &uuml;ber tausend Menschen im oberen D&auml;ttnau und knapp viertausend Menschen im gesamten Quartier D&auml;ttnau-Steig. Menschen, die ab dem Fahrplanwechsel 2027/28 pl&ouml;tzlich schlechter an ihr Ziel kommen sollen &ndash; w&auml;hrend &uuml;berall sonst in der Stadt der &Ouml;V ausgebaut wird. Ein Quartier wird abgeh&auml;ngt, buchst&auml;blich.</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Ein Quartier wehrt sich &ndash; und wird nicht geh&ouml;rt</strong><br />
Der Quartierverein D&auml;ttnau-Steig hat getan, was man von engagierten B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern erwartet: Er hat Alternativen erarbeitet, &uuml;ber 35 Begehren fristgerecht eingereicht, den Dialog gesucht. Die Antwort? Achselzucken aus dem Stadtrat.&nbsp;Beteiligung sieht anders aus.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Dabei ist der Kern des Problems rasch erkl&auml;rt: Die geplante Linienf&uuml;hrung verwandelt drei Haltestellen in Einbahnsysteme &ndash; je nach Tageszeit wechselnd, verwirrend, unpraktisch. Die Fahrt zum Hauptbahnhof dauert neu &uuml;ber 30 Minuten statt 24. Und als besondere Absurdit&auml;t macht der Bus seine Pause k&uuml;nftig mitten im Quartier, statt wie bisher am Hauptbahnhof.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Der Widerspruch zur eigenen Strategie</strong><br />
Winterthur hat sich der &laquo;5-Minuten-Stadt&raquo; verschrieben: Kurze Wege, starker &Ouml;V, weniger Autoverkehr. Der neue Richtplan atmet diesen Geist. Doch was im oberen D&auml;ttnau passiert, ist das&nbsp;<strong>exakte Gegenteil</strong>. Eine Umfrage des Quartiervereins zeigt die vorhersehbare Reaktion: &laquo;Ich steige aufs Auto um.&raquo; So schafft man keine Verkehrswende &ndash; so verhindert man sie.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Wer den Preis zahlt</strong><br />
Seniorinnen und Senioren, die steile Treppen meiden m&uuml;ssen. Familien mit Kinderwagen. Menschen mit eingeschr&auml;nkter Mobilit&auml;t. Arbeitskr&auml;fte, welche in die Stadt arbeiten gehen m&uuml;ssen oder einen Anschluss nach Z&uuml;rich erwischen sollen. Sie alle sind auf einen verl&auml;sslichen Bus angewiesen &ndash; und genau ihnen wird der Teppich unter den F&uuml;ssen weggezogen. Ausgerechnet zu den Stosszeiten, ausgerechnet im einzigen Quartier der Stadt, das eine Verschlechterung erf&auml;hrt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong>Es g&auml;be L&ouml;sungen</strong><br />
Das Bittere daran: Der Quartierverein D&auml;ttnau-Steig hat praktikable Alternativen auf den Tisch gelegt. Die naheliegendste w&auml;re simpel &ndash; die Chauffeurpause <strong>wie bis anhin</strong> am Hauptbahnhof <strong>zu belassen</strong>, und das Problem l&ouml;st sich fast von selbst. Warum diese Variante verworfen wurde, leuchtet uns bis heute nicht ein. Wir bleiben am Thema dran.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-08T09:51:56+02:00</updated>
			<published>2026-07-08T09:19:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-03:2494</id>
			
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			<title>Für eine gut vernetzte Flughafenregion</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Sommerferien stehen vor der Tür und damit für viele von uns Flüge in alle Ecken der Welt. Der Flughafen Zürich verbindet die Schweiz mit der Welt und sichert Wohlstand, Arbeitsplätze und internationale Vernetzung weit über die Flughafenregion hinaus. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Mitte Juni debattierte der Kantonsrat die Nachtruhe-Initiative, die die FDP zusammen mit einer Mehrheit des Kantonsrats abgelehnt hat. Die Ablehnung der Initiative ist ein wichtiges Signal f&uuml;r den Standort Z&uuml;rich. Die Initiative gef&auml;hrdet den Betrieb des internationalen Drehkreuzes und verspricht mehr, als sie halten kann. Die Betriebszeiten des Flughafens werden auf Bundesebene geregelt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Neben einem starken Flughafen braucht die Region eine leistungsf&auml;hige Verkehrsinfrastruktur. Die FDP begr&uuml;sst den Beschluss des Kantonsrats zur Verl&auml;ngerung der Glattalbahn bis Kloten Industrie, zur Erstellung einer Velohauptverbindung nach Bassersdorf sowie zur Umsetzung der notwendigen Hochwasserschutzmassnahmen. Das Gesamtprojekt erm&ouml;glicht eine nachhaltige Mobilit&auml;t, sch&uuml;tzt wichtige Infrastruktur und verbessert langfristig die Lebensqualit&auml;t in der Flughafenregion, zu der auch Winterthur geh&ouml;rt.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-03T16:50:20+02:00</updated>
			<published>2026-07-03T16:40:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-07-01:2487</id>
			
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			<title>Für eine starke Verkehrsinfrastruktur in der Grossregion Winterthur</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Grossregion Winterthur entwickelt sich dynamisch. Die Stadt wächst, neue Wohn- und Arbeitsgebiete entstehen, Unternehmen siedeln sich an, und die Mobilität nimmt weiter zu. Damit diese Entwicklung gelingt, braucht es eine Verkehrsinfrastruktur, die mit dem Wachstum Schritt hält.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong><a href="https://civic.ch/unterschreiben/fuer-eine-starke-verkehrsinfrastruktur-in-der-grossregion-winterthur" rel="noreferrer" target="_blank"><strong>Anliegen jetzt unterst&uuml;tzen und Petition unterzeichnen!</strong></a></strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Mit dem Programm Verkehr &rsquo;45 legt der Bund fest, welche Verkehrsprojekte in den kommenden Jahren priorisiert werden sollen. F&uuml;r die Region Winterthur ist entscheidend, dass zentrale Projekte nicht zur&uuml;ckgestellt oder gestrichen werden. Dazu geh&ouml;ren insbesondere die Haltestelle Gr&uuml;ze Nord, der Ausbau Bahnhof Oberwinterthur, die A1-Spurerweiterung mit der Option eines Tunnels von T&ouml;ss nach W&uuml;lflingen sowie die Glattalautobahn.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Diese Projekte sind keine isolierten Einzelmassnahmen. Sie sind Teil eines funktionierenden Gesamtsystems. Winterthur verbindet Z&uuml;rich, das Glattal, das Z&uuml;rcher Oberland, das Weinland, das T&ouml;sstal und die Ostschweiz. Eine gute Erreichbarkeit ist deshalb zentral f&uuml;r Pendlerinnen und Pendler, f&uuml;r das Gewerbe, f&uuml;r Unternehmen, f&uuml;r Studierende und f&uuml;r die Lebensqualit&auml;t in der ganzen Region.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Besonders deutlich zeigt sich dies beim Gebiet Gr&uuml;ze. Winterthur investiert mit der Leonie-Moser-Br&uuml;cke bereits in eine bessere Erschliessung dieses Entwicklungsgebiets. Die Br&uuml;cke soll Bus, Velo, Fussverkehr und Bahn besser miteinander verbinden. Damit diese Investition ihre volle Wirkung entfalten kann, braucht es auch den passenden S-Bahn-Anschluss Gr&uuml;ze Nord. Infrastruktur muss fertig gedacht werden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Auch der Ausbau Bahnhof Oberwinterthur ist f&uuml;r die Entwicklung der Stadt wichtig. Die Gebiete Neuhegi, Gr&uuml;ze und Oberwinterthur gewinnen weiter an Bedeutung. Wenn dort neue Wohnungen, Arbeitspl&auml;tze und Unternehmen entstehen, braucht es eine leistungsf&auml;hige Anbindung an den &ouml;ffentlichen Verkehr.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Gleichzeitig bleiben auch gute Strassenverbindungen zentral. Die A1-Umfahrung rund um Winterthur ist eine der wichtigsten Verkehrsachsen der Region. Sie ist relevant f&uuml;r Pendlerinnen und Pendler, f&uuml;r das Gewerbe, f&uuml;r Unternehmen und f&uuml;r den Wirtschaftsraum Winterthur insgesamt. Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur umfasst Schiene und Strasse.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die FDP Winterthur setzt sich deshalb f&uuml;r eine sachliche und wirkungsorientierte Verkehrspolitik ein. Priorisierung ist richtig. Nicht jedes Projekt ist automatisch sinnvoll. Aber zentrale Verbindungen f&uuml;r eine wachsende Region m&uuml;ssen gesichert werden, wenn sie f&uuml;r Standortqualit&auml;t, Arbeitspl&auml;tze und Lebensqualit&auml;t entscheidend sind.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify">Die Grossregion Winterthur braucht starke Verbindungen. Auf der Schiene. Auf der Strasse. F&uuml;r Wohnen, Arbeiten, Gewerbe und Mobilit&auml;t. Unterst&uuml;tzen auch Sie unser Anliegen: F&uuml;r eine starke Verkehrsinfrastruktur in der Grossregion Winterthur.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:justify"><strong><a href="https://civic.ch/unterschreiben/fuer-eine-starke-verkehrsinfrastruktur-in-der-grossregion-winterthur" rel="noreferrer" target="_blank"><strong>Anliegen jetzt unterst&uuml;tzen und Petition unterzeichnen!</strong></a></strong></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-01T10:55:45+02:00</updated>
			<published>2026-07-01T10:51:00+02:00</published>
		</entry>
			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-30:2484</id>
			
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			<title>Wir sagen danke für 25 Jahre Vom internen Dienstleister zum erfolgreichen KMU</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Optimo Group feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum und blickt auf eine bemerkenswerte Entwicklung zurück. Die Herkunft aus einem der bedeutendsten Industrieunternehmen der Schweiz prägt die Optimo Group bis heute. Die industrielle DNA zeigt sich in einem tiefen Verständnis für technische Prozesse, einem hohen Qualitätsanspruch und einer ausgeprägten Kundenorientierung. Viele der Werte, die das Unternehmen seit seiner Gründung begleiten, bilden noch heute die Grundlage für den Erfolg. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify">Aus dem einstigen internen Dienstleister ist in den vergangenen 25 Jahren eine breit aufgestellte<strong>&nbsp;</strong>Unternehmensgruppe entstanden. Heute vereint die Optimo Group unterschiedlichste Kompetenzen unter einem Dach und unterst&uuml;tzt Unternehmen aus Industrie, Gewerbe und Dienstleistung mit einem vielf&auml;ltigen Angebot.</p>

<p style="text-align:justify"><strong>Optimo Technics</strong>&nbsp;bietet Leistungen in den Bereichen Stangenlager, Instandhaltung, Sch&auml;rftechnik sowie einen Stahlhandel mit Interfer.&nbsp;<strong>Optimo Jobcorner&nbsp;</strong>unterst&uuml;tzt Unternehmen mit dem Verleih qualifizierter technischer Fachkr&auml;fte. f&uuml;r die Industrie. Mit&nbsp;<strong>Optimo Logistics</strong>&nbsp;werden Verpackungen, nationale und internationale Transporte, Lagerlogistik sowie Umzugsdienstleistungen durch Peterli Umz&uuml;ge abgedeckt.&nbsp;<strong>Duwerag</strong>&nbsp;steht f&uuml;r Arbeitsschutz, pers&ouml;nliche Schutzausr&uuml;stung sowie Mietmaschinen und Werkzeuge.&nbsp;<strong>Printimo</strong>&nbsp;vereint Druckerei, Versandlogistik, Lettershop und ein modernes Fotostudio.&nbsp;<strong>Datimo</strong>&nbsp;erg&auml;nzt als spezialisierter IT Dienstleister das Angebot mit L&ouml;sungen f&uuml;r IT Infrastruktur, Cloud Services, Telefonie, VOIP und Private Cloud L&ouml;sungen.</p>

<p style="text-align:justify">Diese Vielfalt macht die Optimo Group zu einem starken Partner f&uuml;r Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Trotz der verschiedenen T&auml;tigkeitsfelder verbindet alle Bereiche derselbe Anspruch: praxisnahe L&ouml;sungen, hohe Fachkompetenz und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Ein Jubil&auml;um bietet auch Gelegenheit, Danke zu sagen. Denn hinter jeder Dienstleistung stehen Menschen, die mit ihrem Engagement zum Erfolg beitragen. Heute besch&auml;ftigt die Optimo Group 250 Mitarbeitende und bildet aktuell 20 Lernende in 8 verschiedenen Bereichen aus. Sie alle leisten t&auml;glich ihren Beitrag dazu, Kunden zuverl&auml;ssig zu begleiten und die Unternehmensgruppe weiterzuentwickeln.</p>

<p style="text-align:justify">Ebenso richtet sich der Dank an die vielen Kundinnen und Kunden, die der Optimo Group teilweise seit Jahrzehnten ihr Vertrauen schenken. Einige dieser Partnerschaften bestehen seit den Anf&auml;ngen. Offene Kommunikation, Vertrauen und eine enge Zusammenarbeit bilden bis heute das Fundament des gemeinsamen Erfolgs. Dieses Vertrauen ist Ansporn und Verpflichtung zugleich.</p>

<p style="text-align:justify">Nach 25 Jahren blickt die Optimo Group mit Stolz auf das Erreichte und mit Zuversicht in die Zukunft. Mit ihrer breiten Kompetenz ist sie bestens aufgestellt, um auch zuk&uuml;nftig verl&auml;ssliche L&ouml;sungen zu bieten.</p>

<p style="text-align:justify"><strong>Optimo Group</strong><br />
<strong>Franz-Burckhardt-Str. 11,<br />
8404 Winterthur,<br />
www.optimo-group.ch</strong></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-07-01T09:18:54+02:00</updated>
			<published>2026-06-30T08:56:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-23:2472</id>
			
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			<title>Reaktion der Mitte-Fraktion auf die Medienmitteilung der Schulpflege: Erweiterte Handyregelung für digitale Geräte an Winterthurer Schulen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Schulpflege hat erkannt, wie wichtig es ist, den Umgang mit digitalen Geräten an den Schulen klar zu regeln. Die beschlossene Regelung auf das kommende Schuljahr trägt der zunehmenden Verbreitung von Smart-Uhren Rechnung und zielt in die richtige Richtung. Sie ist für einen geschützten und ungestörten Schulalltag wichtig.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Allerdings geht f&uuml;r Die Mitte-Fraktion die Regelung zu wenig weit und es bleiben Fragen offen. Wie soll &uuml;berpr&uuml;ft werden, ob tats&auml;chlich alle Ger&auml;te ausgeschaltet sind? Sind Handys in der Hosentasche sichtbar oder nicht? Zudem wird der Umgang mit der Handynutzung an den Schulen sehr unterschiedlich gehandhabt.</p>

<p>Um f&uuml;r alle Beteiligten eine einheitliche und transparente Regelung zu bekommen, w&auml;re es einfacher, alle Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler m&uuml;ssten ihre pers&ouml;nlichen digitalen Ger&auml;te z.B. in einem Schliessfach deponieren.</p>

<p>Damit soll vermieden werden, dass die digitalen Ger&auml;te versteckt auf dem Pausenplatz benutzt werden oder dass auf den Toiletten oder in der Turngarderobe gefilmt wird.</p>

<p>&nbsp;</p>

<p><em><a href="https://stadt.winterthur.ch/gemeinde/verwaltung/stadtkanzlei/kommunikation-stadt-winterthur/medienmitteilungen-stadt-winterthur/schulpflege-winterthur-erweitert-handyregelung-an-schulen-auf-digitale-geraete">Medienmitteilung der Stadt Winterthur vom 22.6.26</a></em></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-23T07:20:36+02:00</updated>
			<published>2026-06-23T07:15:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-22:2469</id>
			
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			<title>Arbeitsmarktkontrollen fördern faire Lohn- und Arbeitsbedingungen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Im Kanton Zürich wurden im Jahr 2025 über 1&apos;900 Arbeitgebende und mehr als 3&apos;600 Arbeitnehmende auf Lohnunterbietung kontrolliert. Auch betreffend Entsendegesetz und Schwarzarbeit wurden tausende Betriebe und Personen überprüft.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Das vom Staatssekretariat f&uuml;r Wirtschaft SECO vorgegebene schweizweite Kontrollziel von 35&#39;000 Kontrollen im Rahmen der flankierenden Massnahmen zur Personenfreiz&uuml;gigkeit wurde mit 38&#39;558 Kontrollen &uuml;bertroffen. Die regionale Verteilung der Kontrollen auf die verschiedenen Kantone wie auch jene nach Branchen zeigen auf, dass fl&auml;chendeckend kontrolliert wurde. Die flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr sowie der Vollzug des Bundesgesetzes gegen Schwarzarbeit sch&uuml;tzen vor missbr&auml;uchlichen Lohn- und Arbeitsbedingungen in der Schweiz.</p>

<h2>&Uuml;ber 1&rsquo;900 Arbeitgebende und mehr als 3&rsquo;600 Arbeitnehmende kontrolliert</h2>

<p>Die kantonale Tripartiten Kommissionen (TPK) sind in ihren Kantonen zust&auml;ndig f&uuml;r die Arbeitsmarktkontrollen im Bereich Lohnunterbietungen in Branchen ohne allgemeinverbindlich erkl&auml;rten Gesamtarbeitsvertrag. F&uuml;r die &Uuml;berwachung der Branchen mit allgemein verbindlich erkl&auml;rtem Gesamtarbeitsvertrag sind die Parit&auml;tischen Berufskommissionen (PK) zust&auml;ndig.</p>

<p>Im vergangenen Jahr wurden im Kanton Z&uuml;rich 1&rsquo;927 in- und ausl&auml;ndische Arbeitgebende sowie 3&rsquo;694 Arbeitnehmende durch die TPK kontrolliert. Bei den insgesamt 1&rsquo;556 kontrollierten Schweizer Arbeitgebenden haben 249 gegen die orts-, berufs- und branchen&uuml;blichen L&ouml;hne verstossen. Bei den 371 kontrollierten ausl&auml;ndischen Arbeitgebenden konnten in 147 Betrieben Verst&ouml;sse gegen den &uuml;blichen Lohn festgestellt werden.</p>

<p>Die TPK hat mit den betroffenen Arbeitgebenden das gesetzlich vorgesehene Verst&auml;ndigungsverfahren durchgef&uuml;hrt. Im Rahmen der Verst&auml;ndigungsverfahren werden die Arbeitgebenden aufgefordert, die vorenthaltene Lohndifferenz den Arbeitnehmenden nachzuzahlen sowie den Arbeitsvertrag anzupassen. Im Jahr 2025 konnte die TPK insgesamt 218 Verfahren abschliessen. In 91 F&auml;llen konnte eine Lohnnachzahlung oder die Anpassung des Arbeitsvertrages erwirkt werden. Bei den ausl&auml;ndischen Arbeitgebenden wurden 115 Verfahren abgeschlossen. In 101 F&auml;llen konnte wiederum eine Anpassung erreicht werden.</p>

<p>Die von der TPK verfolgte Kontrollstrategie ist risikobasiert. Dies bedeutet, dass in denjenigen Branchen verst&auml;rkt Kontrollen durchgef&uuml;hrt werden, in welchen am ehesten Verst&ouml;sse vermutet werden. Im Jahr 2025 waren dies folgende Branchen: Autogewerbe, Boden- und Parkettgewerbe, Baunebengewerbe, Detailhandel, Kosmetikinstitute, Maschinenbau, Veranstaltungsorganisationen. Die Kontrollen werden zuf&auml;llig oder auf Verdacht durchgef&uuml;hrt. Aufgrund der risikobasierten Kontrollstrategie lassen die Resultate keine direkten R&uuml;ckschl&uuml;sse auf die Gesamtsituation auf dem Z&uuml;rcher Arbeitsmarkt zu.</p>

<p>Die Kontrollt&auml;tigkeit verfolgt das Ziel, den einheimischen wie auch den ausl&auml;ndischen Arbeitskr&auml;ften die besten Rahmenbedingungen zu geben. Die Kontrollen sind das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen den Sozialpartnern und dem Kanton. Sie leisten einen wirkungsvollen Beitrag, um die Lohn- und Arbeitsbedingungen zu sch&uuml;tzen. Das Vollzugssystem wird auf Bundes- wie auch auf kantonaler Ebene seit der Umsetzung der flankierenden Massnahmen zum freien Personenverkehr laufend optimiert.</p>

<p><a href="https://www.zh.ch/de/news-uebersicht/medienmitteilungen/2026/06/arbeitsmarktkontrollen-foerdern-faire-lohn-und-arbeitsbedingungen.html?utm_campaign=newsaboktzh&amp;utm_medium=Wirtschaft-Arbeit&amp;utm_source=weekly&amp;utm_content=Arbeitsmarktkontrollen-fördern-faire-Lohn--und-Arbeitsbedingungen">Weitere Infos.</a></p>

<p>&nbsp;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-22T07:40:46+02:00</updated>
			<published>2026-06-22T07:37:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-16:2453</id>
			
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			<title>Ausstellung «Melancholie zwischen Traum und Wirklichkeit»</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Bis zum 23. August zeigt das Museum kunst + wissen in Diessenhofen in einer Gegenüberstellung Werke von Michael Albisser und Marianne Chiu. Beide Kunstschaffenden leben und arbeiten in Winterthur. Die gemeinsame inhaltliche Klammer ist die Melancholie als Triebfeder der Kunst.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Melancholie</strong>&nbsp;ist ein Gem&uuml;tszustand von tiefer, oft langanhaltender Traurigkeit oder Nachdenklichkeit. In der antiken S&auml;ftelehre gilt sie als eines der vier Temperamente. Der Begriff &laquo;Melancholie&raquo; leitet sich vom griechischen Begriff f&uuml;r &laquo;schwarze Galle&raquo; ab. Kaum ein Werk der bildenden Kunst hat diesen Seinszustand eindr&uuml;cklicher zum Ausdruck gebracht als Albrecht D&uuml;rers ber&uuml;hmter Kupferstich&nbsp;<em>Melencolia I</em>&nbsp;von 1514. Die gefl&uuml;gelte Gestalt sitzt zwischen mathematischen Instrumenten und unfertigen Formen, den Blick in eine unbestimmte Ferne gerichtet. Sie scheint zugleich zu wissen und nicht handeln zu k&ouml;nnen &mdash; ein Sinnbild f&uuml;r den sch&ouml;pferischen Geist, der mehr ahnt, als er in Worte fassen kann. Bis heute ist die Melancholie eine wichtige Triebfeder f&uuml;r das k&uuml;nstlerische Schaffen. Sie treibt K&uuml;nstlerinnen und K&uuml;nstler dazu, hinter die Oberfl&auml;che der Dinge zu schauen, Br&uuml;che sichtbar zu machen und die Fragilit&auml;t des Daseins ernst zu nehmen. In der Melancholie liegt eine besondere Form der Wachheit: ein sensibles Registrieren dessen, was fehlt, was verloren ist oder was noch werden kann. Zwischen Traum und Wirklichkeit er&ouml;ffnet die Melancholie einen Raum, in dem wir uns selbst anders begegnen k&ouml;nnen &mdash; als verletzliche, nach innen gewandte Wesen. Melancholie ist ein Zustand, der von Resignation &uuml;ber gr&uuml;blerisches Nachdenken bis hin zum sehns&uuml;chtigen W&uuml;nschen reicht.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Ausstellung befasst sich nicht nur philosophisch mit dem Ph&auml;nomen Melancholie, sondern verweist mit den Gem&auml;lden von Michael Albisser auch auf eine gesellschaftlich verdr&auml;ngte Realit&auml;t.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Das k&uuml;nstlerische Schaffen von&nbsp;<a href="https://www.albisser-art.com/" style="color:#954f72; text-decoration:underline"><strong>Michael Albisser</strong></a>&nbsp;ist von einer tiefgr&uuml;ndigen Auseinandersetzung mit der Geschichte und einer kritischen Betrachtung der Gegenwart gepr&auml;gt. Zwischen 2017 und 2020 lebte er in Diessenhofen, bevor er nach Winterthur zog. Seine Werke thematisieren existenzielle Fragen und gesellschaftliche Spannungsfelder: Suizid, Trauma, Einsamkeit, Depression, sozialer Druck und die Heuchelei westlicher Wohlstandsgesellschaften. Viele seiner Bilder tragen eine bewusst d&uuml;stere, melancholische Handschrift, inspiriert von den Schattenseiten des Lebens, die sonst oft verborgen bleiben. F&uuml;r Albisser ist Kunst ein Dialog, der ber&uuml;hren, aufr&uuml;tteln und zum Nachdenken anregen soll. Stilistisch verbindet er klassische Maltechniken mit modernen Ausdrucksformen: Acrylfarben, Lasuren und Airbrush treffen auf digitale Studien mit 3D-Programmen wie Blender. Inspiriert von Renaissance, Romantik und Realismus schafft er Werke, die zwischen Tradition und Zeitkritik oszillieren und die Dunkelheit des Inneren in zeitlose Bildwelten &uuml;berf&uuml;hren.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Seine Bilder r&uuml;cken die junge Generation ins Blickfeld, die mit Leistungsanforderungen und Gef&uuml;hlen von Verlassenheit und Hilflosigkeit zu k&auml;mpfen hat, insbesondere dann, wenn die Mutter von Gewalt betroffen ist. Den Erl&ouml;s aus dem Verkauf seiner Bilder spendet der K&uuml;nstler deshalb der Fachstelle Opferhilfe Thurgau.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><a href="https://www.malikunst.ch/" style="color:#954f72; text-decoration:underline"><strong>Marianne Chiu</strong></a>&nbsp;alias Mali ist eine sp&auml;tberufene, weitgereiste K&uuml;nstlerin. Ihre Heirat mit einem Chinesen erm&ouml;glichte ihr einen tiefen Einblick in die chinesische Kultur. Um die chinesische Sprache zu lernen, reiste sie 2009 nach Nordwestchina. Zur&uuml;ck in der Schweiz entdeckte sie durch eine Freundin ihre Leidenschaft f&uuml;r die Malerei. Ihre k&uuml;nstlerische Entwicklung verlief vorwiegend autodidaktisch und wurde durch eine einj&auml;hrige Ausbildung an einem Kunstinstitut in den USA erg&auml;nzt. Mali arbeitet vor allem in den Techniken &Ouml;lmalerei, Mixed Media und Collage. Die farbenreichen Bilder von Mali sprechen eine kraftvolle und zugleich sanfte Sprache. Sie sind Resultat einer seelenvollen Innenschau, welche das Tor zu einem zauberhaften Kosmos voller Tiere, Blumen und Fabelwesen aufst&ouml;sst. Ihre Werke bringen eine mystische Verbindung aller Lebewesen zum Ausdruck. Es sind Bilder einer zarten Hoffnung, einen Ort zu finden, an dem das Subtile, das Fragile und das Sensible einen Platz haben.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Ausstellung ist so aufgebaut, dass auf der einen Seite die nachdenklichen, gesellschaftskritischen Werke von Michael Albisser h&auml;ngen; auf der gegen&uuml;berliegenden Seite die traumhaft-bunten, fern&ouml;stlich inspirierten Gem&auml;lde von Marianne Chiu. So bewegen sich die Besucher:innen zwischen zwei kontr&auml;ren Bildwelten, die sich gegenseitig die Waage halten.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Adresse:</strong><br />
Museum kunst + wissen<br />
Museumsgasse 11<br />
8253 Diessenhofen</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><a href="https://www.diessenhofen.ch/staedtlileben/kultur-gesellschaft/museum-kunst-wissen.html/136/l/de">www.diessenhofen.ch/museum</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>&Ouml;ffnungszeiten:</strong><br />
Fr/Sa/So 14 bis 17 Uhr&nbsp;<br />
Eintritt kostenlos (Kollekte)</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Veranstaltungen:</strong><br />
Sonntag, 21. Juni 2026, 15 Uhr: Artist Talk mit Michael Albisser&nbsp;<br />
Sonntag, 16. August 2026, 15 Uhr: Artist Talk mit Marianne Chiu&nbsp;<br />
Sonntag, 23. August 2026, 15 Uhr: Finissage mit &ouml;ffentlicher F&uuml;hrung und anschliessendem Ap&eacute;ro</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-26T08:52:54+02:00</updated>
			<published>2026-06-16T07:24:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-15:2450</id>
			
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			<title>Über 850 Unterschriften gegen den Richtplan 2040: Referendum erfolgreich eingereicht</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Das Referendumskomitee «Radikaler Richtplan NEIN» hat heute das Volksreferendum gegen den kommunalen Richtplan 2040 erfolgreich eingereicht. Innerhalb weniger Wochen sammelte das Komitee über 850 Unterschriften – rund 70 Prozent mehr als die erforderlichen 500. Das zeigt, dass die Kritik am Richtplan weit über einzelne Parteien und Interessengruppen hinausgeht. Kritisiert werden vor allem die massive Ausweitung der
Behördenverbindlichkeit, die Auswirkungen auf den Wohnungsbau, die einseitige Mobilitätspolitik, der Umgang mit dem Kulturland sowie die Aufhebung der Schiessanlage Ohrbühl</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>Richtplan greift tief in die Zukunft Winterthurs ein</strong><br />
Der kommunale Richtplan legt die r&auml;umliche Entwicklung Winterthurs bis ins Jahr 2040 fest und ist f&uuml;r Verwaltung und Politik verbindlich: S&auml;mtliche k&uuml;nftigen Entscheide m&uuml;ssen sich daran ausrichten. Er beeinflusst zentrale Bereiche wie Wohnen, Mobilit&auml;t, Gewerbe, Landwirtschaft, Freir&auml;ume und Quartierentwicklung. Damit kommt ihm ausserordentliches Gewicht f&uuml;r die langfristige Zukunft der Stadt zu.</p>

<p><strong>Kritik am Richtplan 2040</strong><br />
Das Referendumskomitee kritisiert den Richtplan 2040 nicht nur aus demokratiepolitischen Gr&uuml;nden, sondern vor allem wegen seiner inhaltlichen Ausrichtung. Der Richtplan &uuml;berschreitet seine eigentliche Funktion als strategisches Planungsinstrument und enth&auml;lt zahlreiche Vorgaben, die nicht in ein beh&ouml;rdenverbindliches Instrument geh&ouml;ren.</p>

<p>Ein zentraler Kritikpunkt ist die massive Ausweitung der Beh&ouml;rdenverbindlichkeit. &Uuml;ber 100 Aussagen werden als verbindlich erkl&auml;rt &ndash; darunter politische Absichtserkl&auml;rungen, Vorgaben zu Tempolimiten und die Schaffung neuer Fachstellen. Damit werden zuk&uuml;nftige politische Handlungsspielr&auml;ume unn&ouml;tig eingeschr&auml;nkt, die Verwaltung wird weiter aufgebl&auml;ht und demokratische Entscheidungsprozesse vorweggenommen.</p>

<p>Besonders stossend ist die Wirkung auf den dringend ben&ouml;tigten Wohnungsbau. Der Richtplan verlangt bei Verdichtungen obligatorische &ldquo;qualit&auml;tssichernde Verfahren&rdquo; &ndash; also Testplanungen, Gutachten und Koordinationsprozesse, bevor &uuml;berhaupt gebaut werden darf. Bei Auf- und Umzonungen m&uuml;ssen neu verbindlich bis zu 50 Prozent der Fl&auml;che als preisg&uuml;nstiger Wohn-oder Gewerberaum bereitgestellt werden. Zus&auml;tzlich sind auf zahlreichen Arealen stadtweite Nutzungspr&uuml;fungen vorgeschrieben, bevor Bauprojekte starten k&ouml;nnen.</p>

<p>Gerade in einer Zeit, in der bezahlbarer Wohnraum knapp ist, schafft der Richtplan neue Verfahren, zus&auml;tzliche Auflagen und weitere H&uuml;rden f&uuml;r Bauprojekte. Das erschwert und verhindert den Wohnungsbau genau dort, wo Winterthur mehr Wohnungen ben&ouml;tigt &ndash; das Gegenteil von dem, was die Stadt braucht.</p>

<p>Beim Thema Mobilit&auml;t fehlen konkrete Perspektiven f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Verkehr, w&auml;hrend der motorisierte Individualverkehr mit zahlreichen Restriktionen belegt wird. Erst Ende 2025 hat die Z&uuml;rcher Stimmbev&ouml;lkerung mit der Annahme der Mobilit&auml;tsinitiative deutlich gemacht, dass Temporeduktionen auf Hauptverkehrsachsen nicht fl&auml;chendeckend von St&auml;dten vorgegeben werden sollen. Der Richtplan ignoriert dieses Signal und verankert trotzdem entsprechende Ziele.</p>

<p>Der Richtplan geht zudem verantwortungslos mit dem Kulturland um: Die Interessen der einheimischen Landwirtschaft und der regionalen Nahrungsmittelproduktion werden gegen&uuml;ber anderen Anliegen zur&uuml;ckgestellt. Dies gef&auml;hrdet langfristig wertvolle landwirtschaftliche Fl&auml;chen und schw&auml;cht die Versorgungssicherheit.</p>

<p>Abgelehnt wird auch die vorgesehene Aufhebung der Schiessanlage Ohrb&uuml;hl ohne ad&auml;quaten Ersatz. Die Anlage erf&uuml;llt wichtige Funktionen f&uuml;r Schiesswesen, Vereine und Sicherheitsorganisationen.</p>

<p>Schliesslich bleibt der Richtplan bei zentralen Fragen der tats&auml;chlichen r&auml;umlichen Entwicklung Winterthurs vage. Statt Klarheit zu schaffen, werden grundlegende Zielkonflikte &ndash; etwa zwischen Wohnungsbau und Freiraumschutz, Wirtschaftswachstum und Verkehrsreduktion sowie Verdichtung und Erhalt des Quartiercharakters &ndash; weitgehend offen gelassen. F&uuml;r ein beh&ouml;rdenverbindliches Planungsinstrument dieser Tragweite ist das ungen&uuml;gend.</p>

<p>&laquo;Winterthur braucht einen Richtplan, der Entwicklung erm&ouml;glicht. Dieser Richtplan schafft jedoch mehr Vorschriften, mehr Verfahren und mehr Einschr&auml;nkungen. Dar&uuml;ber soll die Bev&ouml;lkerung entscheiden k&ouml;nnen.&raquo; &ndash; Dani Romay, Referendumskomitee</p>

<p><strong>Breit abgest&uuml;tztes Referendum</strong><br />
Das Referendum wird von B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern, Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Parteien sowie Organisationen und Verb&auml;nden unterst&uuml;tzt. Die breite Abst&uuml;tzung zeigt, dass es sich nicht um parteipolitischen Widerstand handelt, sondern um eine sachliche Kritik an einer Vorlage, die in ihrer jetzigen Form zu weit geht.</p>

<p><strong>Nun soll das Volk entscheiden</strong><br />
Mit der Einreichung des Referendums erh&auml;lt die Bev&ouml;lkerung die M&ouml;glichkeit, selbst &uuml;ber die langfristigen Weichenstellungen f&uuml;r Winterthur zu entscheiden. Gerade bei einem Richtplan mit so weitreichenden Folgen f&uuml;r Siedlungsentwicklung, Klima, Arbeitspl&auml;tze, Verkehr, Eigentum, Gewerbe und Lebensqualit&auml;t ist eine Volksabstimmung aus Sicht des Komitees zwingend.</p>

<p>&laquo;&Uuml;ber 850 Unterschriften in k&uuml;rzester Zeit zeigen: Viele Winterthurerinnen und Winterthurer wollen bei diesen Weichenstellungen mitreden. Die Zukunft unserer Stadt darf nicht an der Bev&ouml;lkerung vorbei geplant werden.&raquo; &ndash; Christian Hartmann, Referendumskomitee</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-15T10:23:07+02:00</updated>
			<published>2026-06-15T08:20:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-15:2449</id>
			
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			<title>Winterthur folgt FDP-Kurs: Ja zum Schützenweiher, Nein zum Luxuscampingplatz</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die FDP Winterthur nimmt die Abstimmungsergebnisse rund um das Erholungsgebiet Schützenweiher mit Genugtuung zur Kenntnis. Die Winterthurer Stimmbevölkerung hat die Parolen der FDP auf ganzer Linie bestätigt: Ja zur Aufwertung des Schützenweihers und zur Verbesserung des Naherholungsgebiets, aber Nein zum überdimensionierten Neubau eines Viersternecampingplatzes.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Die Abstimmung zeigt, dass die Bev&ouml;lkerung sehr wohl bereit ist, in die Lebensqualit&auml;t und die Naherholung in Winterthur zu investieren. Gleichzeitig verlangt sie einen sorgf&auml;ltigen Umgang mit Steuergeldern und lehnt Projekte ab, die &uuml;ber das notwendige Mass hinausgehen.</p>

<p>Der Campingplatz Sch&uuml;tzenweiher ist sanierungsbed&uuml;rftig. Das wurde nie bestritten. Mit dem deutlichen Nein hat die Bev&ouml;lkerung jedoch klar zum Ausdruck gebracht, dass sie keine Luxusl&ouml;sung mit Kosten von knapp sieben Millionen Franken will. Der Stadtrat ist nun gefordert, eine neue Vorlage auszuarbeiten, welche den tats&auml;chlichen Bed&uuml;rfnissen entspricht und finanziell verh&auml;ltnism&auml;ssig ist.</p>

<p>Das Ja zur Aufwertung des Sch&uuml;tzenweihers und das Nein zum Campingplatzneubau senden eine klare Botschaft: Winterthur will attraktive Naherholungsr&auml;ume, aber keine</p>

<p>&uuml;berrissenen Prestigeprojekte. &laquo;Die Bev&ouml;lkerung hat heute genau jene Haltung best&auml;tigt, welche die FDP vertreten hat: Investitionen mit Augenmass ja, Luxusprojekte auf Kosten der Steuerzahlenden nein. Der Stadtrat muss dieses Signal ernst nehmen und eine vern&uuml;nftige L&ouml;sung f&uuml;r den Campingplatz ausarbeiten&raquo;, sagt Dani Romay, Co-Fraktionspr&auml;sident der FDP Winterthur.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-15T07:49:36+02:00</updated>
			<published>2026-06-15T07:46:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-15:2448</id>
			
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			<title>Klares Nein zu den linken Wohn-Initiativen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Zürcher Stimmbevölkerung hat die beiden linken Wohn-Initiativen deutlich verworfen. Das ist ein klares Zeichen gegen zusätzliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt. Gleichzeitig fordert sie mit dem doppelten Ja zu den Gegenvorschlägen einen pragmatischen Mieterschutz beziehungsweise bessere Rahmenbedingungen und schnellere Bewilligungsverfahren.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Mit 57 Prozent Nein zur Wohnschutz- und gut 60 Prozent Nein zur Wohnungsinitiative erteilt die Z&uuml;rcher Stimmbev&ouml;lkerung dem zus&auml;tzlichen Staats-Interventionismus auf dem Wohnungsmarkt eine deutliche Absage. Zu diesem klaren Abstimmungsausgang sagt das Co-Pr&auml;sidium der Allianz gegen die linken Wohn-Initiativen:</p>

<p>&bull;&nbsp;&laquo;Dieses klare Verdikt unterstreicht, dass sich die Z&uuml;rcher Bev&ouml;lkerung nicht auf wohnpolitische Experimente einlassen will, die schon in Basel-Stadt und in Genf kl&auml;glich gescheitert sind. Wer mehr preiswerten Wohnraum will, muss das Bauen vereinfachen und beschleunigen.&raquo; (Filippo Leutenegger, Pr&auml;sident FDP Kanton Z&uuml;rich)</p>

<p>&bull;&nbsp;&laquo;Die Bev&ouml;lkerung hat die linken Wohnrezepte durchschaut: Sie h&auml;tten die Wohnungsknappheit versch&auml;rft, statt sie zu lindern. Wer den Druck auf den Wohnungsmarkt senken will, muss bei der zu hohen Nachfrage ansetzen.&raquo; (Domenik Ledergerber, Pr&auml;sident SVP Kanton Z&uuml;rich)</p>

<p>&bull;&nbsp;&laquo;Das zweifache Nein ist ein wichtiges Zeichen f&uuml;r das Klima. Um Netto-Null zu erreichen, m&uuml;ssen Investitionen in energetische Sanierungen attraktiv bleiben. Ein Mietzinsdeckel h&auml;tte genau diese Investitionen ausgebremst und damit den Klimaschutz erschwert.&raquo; (Nora Ernst, Co-Pr&auml;sidentin GLP Kanton Z&uuml;rich)</p>

<p>&bull;&nbsp;&laquo;Das Abstimmungsergebnis ist erfreulich f&uuml;r Familien und alle, die eine passende Wohnung suchen. Die Stimmb&uuml;rgerinnen und Stimmb&uuml;rger haben sich gegen neue H&uuml;rden beim Bauen und somit f&uuml;r mehr Wohnraum im Kanton Z&uuml;rich entschieden.&raquo; (Tina Deplazes, Pr&auml;sidentin Die Mitte Kanton Z&uuml;rich)</p>

<p><strong>Pragmatischer Gegenvorschlag sch&uuml;tzt Mieterinnen und Mieter</strong><br />
Das Ja zum Gegenvorschlag zur Wohnschutz-Initiative schafft f&uuml;r unvermeidliche Wohnungsk&uuml;ndigungen klare Regeln, sorgt f&uuml;r Transparenz und st&auml;rkt die Unterst&uuml;tzung der Mieterinnen und Mieter. Sie werden wirksam gesch&uuml;tzt. N&ouml;tige Anreize f&uuml;r Investitionen, Ersatzneubauten und die Schaffung von neuem Wohnraum bleiben intakt.</p>

<p><strong>Der Regierungsrat ist gefordert: Wohnungsbau endlich beschleunigen</strong><br />
Der neue Verfassungsartikel verpflichtet Kanton und Gemeinden, g&uuml;nstige Rahmenbedingungen f&uuml;r ein ausreichendes und bedarfsgerechtes Wohnraumangebot zu schaffen. Die Allianz gegen die linken Wohn-Initiativen betont: Nun ist der Regierungsrat gefordert, dem Kantonsrat konkrete Vorschl&auml;ge vorzulegen, welche den Wohnungsbau im Kanton Z&uuml;rich beschleunigen.</p>

<p>Planungs- und Bewilligungsverfahren m&uuml;ssen vereinfacht, digitalisiert und beschleunigt werden. Nur wenn unn&ouml;tige H&uuml;rden abgebaut und Verfahren effizienter gestaltet werden, kann der dringend ben&ouml;tigte Wohnraum rasch geschaffen werden.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-15T07:31:11+02:00</updated>
			<published>2026-06-15T07:11:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-11:2442</id>
			
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			<title>Remo Noser neu im Vorstand von Swico</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Digitalpolitik ist Standortpolitik – sie lebt vom aktiven Engagement der Branche. Wir gratulieren Remo Noser, CEO der Noser Engineering AG, herzlich zur Wahl in den Vorstand von Swico an der Generalversammlung 2026</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>F&uuml;r Noser Engineering ist das Engagement in der Digitalisierungsbranche mehr als ein Bekenntnis &ndash; es ist Teil unserer Verantwortung als Engineering-Partner. Eine starke, innovative ICT‑Branche entsteht nicht von selbst. Sie braucht klare Rahmenbedingungen, praxisnahe Impulse und Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu &uuml;bernehmen und aktiv mitzugestalten.</p>

<p>Die Generalversammlung von Swico hat eindr&uuml;cklich gezeigt, wie pr&auml;gend Themen wie&nbsp;<strong><a href="https://www.noser.com/methoden/ai/" title="Artificial Intelligence (AI)">k&uuml;nstliche Intelligenz</a>, Cybersicherheit, Cloud-Technologien und Datenpolitik</strong>&nbsp;f&uuml;r den Wirtschaftsstandort Schweiz sind. Umso mehr freut es uns, dass Remo Noser seine langj&auml;hrige Erfahrung aus der Praxis k&uuml;nftig im Vorstand von Swico einbringen kann &ndash; mit dem Ziel, die Interessen der Branche konstruktiv weiterzuentwickeln und den Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zu st&auml;rken.</p>

<p>Ein besonderes Anliegen von Noser Engineering ist zudem die&nbsp;<strong>F&ouml;rderung des ICT‑Nachwuchses</strong>. Deshalb bilden wir innerhalb der Noser Group kontinuierlich Lernende aus &ndash; unter anderem in der eigens daf&uuml;r gegr&uuml;ndeten&nbsp;<strong>Noser Young</strong>. Denn nachhaltige digitale Innovation beginnt bei gut ausgebildeten Talenten und einer starken n&auml;chsten Generation von Engineers.</p>

<p><em>Swico ist der Wirtschaftsverband der ICT- und Online-Branche und vertritt die Interessen etablierter Unternehmen und Start-ups in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.</em></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-11T10:27:19+02:00</updated>
			<published>2026-06-11T10:19:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-10:2440</id>
			
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			<title>Das Bundesgericht hebt die Entscheide des Verwaltungsgerichtes zum Mindestlohn auf</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW), der KMU-Verband Winterthur und Umgebung sowie der Gewerbeverband der Stadt Zürich haben bekanntlich rechtliche Schritte zur Klärung der kommunalen Kompetenz zum Erlassen von Mindestlöhnen angestossen. Das Bundesgericht hat nun die Beschwerden der Städte Zürich und Winterthur gutgeheissen und die Entscheide des Verwaltungsgerichtes des Kanton Zürich aufgehoben.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die betroffenen Verb&auml;nde haben das Urteil des Bundesgerichts zum kommunalen Mindestlohn zur Kenntnis genommen. Entgegen unserer Einsch&auml;tzung und derjenigen des Verwaltungsgerichts des Kantons Z&uuml;rich kommt das Bundesgericht zum Schluss, dass gem&auml;ss Z&uuml;rcherischer Kantonsverfassung die Gemeindeautonomie bei der Erf&uuml;llung &ouml;ffentlicher Aufgaben sehr weitgehend ist. Diese Auslegung der Gemeindeautonomie gem&auml;ss Bundesgericht erlaubt auch die Einf&uuml;hrung kommunaler Mindestl&ouml;hne. Die abschliessende Kl&auml;rung dieser wichtigen rechtlichen Frage war f&uuml;r alle der entscheidende Punkt bei diesem Rechtsverfahren.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Auch wenn wir aus &ouml;konomischen &Uuml;berlegungen und den Erfahrungen in anderen St&auml;dten weiterhin Zweifel haben, ob kommunale Mindestl&ouml;hne der richtige Weg zur Bek&auml;mpfung von sozialer Armut sind, werden die involvierten Verb&auml;nde mit der Stadt konstruktiv bei der Umsetzung des kommunalen Mindestlohns zusammenarbeiten. F&uuml;r alle Verb&auml;nde ist es dabei ein wichtiges Anliegen, dass die Kontrollen vor allem bei den Branchen stattfinden, die keinen Gesamtarbeitsvertrag kennen. Zudem muss verhindert werden, dass lokale Unternehmen nicht durch Konkurrenten aus Gebieten, die keinen Mindestlohn kennen, benachteiligt werden.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-10T12:39:10+02:00</updated>
			<published>2026-06-10T12:00:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-04:2433</id>
			
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			<title>Worum geht es bei den 3 kantonalen Wohnvorlagen?</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Am 14. Juni stimmt der Kanton Zürich über gleich drei Vorlagen zum Thema Wohnen ab: die Wohneigentums-Initiative, die Wohnungsinitiative und die Wohnschutz-Initiative. Dass Wohnen derzeit viele Menschen beschäftigt, ist wenig überraschend. Die Mieten sind hoch, Wohnraum ist knapp und Wohneigentum rückt für viele immer weiter in die Ferne. Die drei Vorlagen greifen diese Probleme auf, schlagen aber sehr unterschiedliche Wege vor. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>Wohneigentums-Initiative</strong><br />
Die Wohneigentums-Initiative verlangt, dass &ouml;ffentliche Gelder f&uuml;r die Wohnbauf&ouml;rderung k&uuml;nftig nicht mehr nur vor allem in Mietwohnungen fliessen. Stattdessen sollen gef&ouml;rderte Projekte je zur H&auml;lfte aus selbst genutztem Wohneigentum und Mietwohnungen bestehen. Die Idee dahinter ist einfach: Wenn der Staat Wohnraum unterst&uuml;tzt, soll auch Wohneigentum st&auml;rker ber&uuml;cksichtigt werden.</p>

<p>Gerade im Kanton Z&uuml;rich ist der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses f&uuml;r viele Familien, junge Paare oder Mittelstandshaushalte kaum mehr realistisch. Die Initiative will hier Gegensteuer geben und daf&uuml;r sorgen, dass Wohneigentum nicht nur f&uuml;r sehr hohe Einkommen erreichbar bleibt. Wer selbst genutztes Wohneigentum st&auml;rkt, st&auml;rkt auch Eigenverantwortung, Verm&ouml;gensbildung und eine breitere Verankerung von Eigentum in der Bev&ouml;lkerung.</p>

<p><strong>Wohnungsinitiative und Gegenvorschlag</strong><br />
Die Wohnungsinitiative geht in eine andere Richtung. Sie verlangt die Schaffung einer kantonalen Wohnanstalt. Diese &ouml;ffentlich-rechtliche Anstalt k&ouml;nnte g&uuml;nstigen Wohnraum bauen, kaufen, verwalten oder vermieten. Der Kanton w&uuml;rde damit selbst deutlich st&auml;rker als Akteur auf dem Wohnungsmarkt auftreten.</p>

<p>Das Ziel, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, ist nachvollziehbar. Aus Sicht der HAW ist der vorgeschlagene Weg aber problematisch. Eine neue kantonale Wohnanstalt w&uuml;rde zus&auml;tzliche staatliche Strukturen schaffen und viel Geld ben&ouml;tigen. Zudem stellt sich die Frage, ob der Staat selbst als grosser Anbieter auftreten soll &ndash; oder ob es nicht sinnvoller w&auml;re, bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, damit private und gemeinn&uuml;tzige Bautr&auml;ger mehr Wohnraum realisieren k&ouml;nnen.</p>

<p>Genau hier setzt der Gegenvorschlag an. Er geht weniger weit als die Initiative. In der Kantonsverfassung soll festgehalten werden, dass der Kanton g&uuml;nstige Rahmenbedingungen f&uuml;r ein ausreichendes und bedarfsgerechtes Wohnraumangebot schaffen soll. Das Wohnproblem wird damit anerkannt, ohne gleich eine neue staatliche Institution aufzubauen. Die HAW lehnt die Wohnungsinitiative deshalb ab und unterst&uuml;tzt den Gegenvorschlag. Er ist aus ihrer Sicht flexibler, verh&auml;ltnism&auml;ssiger und setzt st&auml;rker darauf, Wohnraum zu erm&ouml;glichen, statt ihn staatlich zu organisieren.</p>

<p><strong>Wohnschutz-Initiative und Gegenvorschlag</strong><br />
Die Wohnschutz-Initiative will den Gemeinden mehr M&ouml;glichkeiten geben, in den Wohnungsmarkt einzugreifen. Gemeinden k&ouml;nnten k&uuml;nftig zum Beispiel Mietpreise nach Renovationen, Umbauten oder Ersatzneubauten befristet begrenzen. Auch die Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen k&ouml;nnte eingeschr&auml;nkt werden. Damit sollen Leerk&uuml;ndigungen verhindert und g&uuml;nstige Wohnungen gesch&uuml;tzt werden.</p>

<p>Auch hier ist das Anliegen verst&auml;ndlich. Niemand will, dass Menschen leichtfertig aus ihren Wohnungen verdr&auml;ngt werden. Aus Sicht der HAW f&uuml;hrt die Initiative aber in die falsche Richtung. Direkte Eingriffe in Mietpreise k&ouml;nnen den Wohnungsmarkt verzerren und Investitionen unattraktiver machen. Betroffen w&auml;ren dabei nicht nur private Eigent&uuml;mer, sondern auch Pensionskassen, Gewerbe und institutionelle Anleger, die Wohnraum bereitstellen oder in Immobilien investieren. Wenn Sanierungen und Ersatzneubauten erschwert werden, kann das am Ende sogar dazu f&uuml;hren, dass weniger moderner und zus&auml;tzlicher Wohnraum entsteht.</p>

<p>Auch zu dieser Vorlage gibt es einen Gegenvorschlag. Er nimmt das Problem der Leerk&uuml;ndigungen auf, greift aber weniger stark in die Mietzinsgestaltung ein. Stattdessen setzt er eher auf Regeln f&uuml;r gr&ouml;ssere Bauvorhaben und eine sozialvertr&auml;glichere Ausgestaltung. Die HAW lehnt deshalb die Wohnschutz-Initiative ab und unterst&uuml;tzt den Gegenvorschlag.</p>

<p><strong>Fazit</strong><br />
Die drei Vorlagen zeigen gut, wie unterschiedlich die Antworten auf die Wohnungsfrage im Kanton Z&uuml;rich ausfallen k&ouml;nnen. Aus Sicht der HAW braucht es mehr Wohnraum, bessere Rahmenbedingungen und eine st&auml;rkere Ber&uuml;cksichtigung von Wohneigentum sowie k&uuml;rzere Bewiliigungsverfahren. Neue staatliche Grossstrukturen und direkte Eingriffe in Mietpreise sind hingegen nicht der richtige Weg.</p>

<p><strong>Fazit</strong></p>

<p>Die drei Vorlagen zeigen gut, wie unterschiedlich die Antworten auf die Wohnungsfrage im Kanton Z&uuml;rich ausfallen k&ouml;nnen. Aus Sicht der HAW braucht es mehr Wohnraum, bessere Rahmenbedingungen und eine st&auml;rkere Ber&uuml;cksichtigung von Wohneigentum sowie k&uuml;rzere Bewiliigungsverfahren. Neue staatliche Grossstrukturen und direkte Eingriffe in Mietpreise sind hingegen nicht der richtige Weg.</p>

<p><strong>&nbsp;</strong></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-04T15:09:44+02:00</updated>
			<published>2026-06-04T15:02:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-04:2432</id>
			
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			<title>Ja zum neuen Campingplatz</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Der Kultur- und Tourismusstadt Winterthur würde die Erneuerung des Campingplatzes am Schützenweiher gut anstehen. Nach 70 Jahren hat der jetzige Platz eine Totalsanierung nötig. In den letzten Jahrzehnten wurden keine Investitionen getätigt. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Ohne Sanierung werden die Unterhaltskosten immer mehr ansteigen, w&auml;hrend die Nachfrage &ndash; und damit auch der Umsatz &ndash; zur&uuml;ckgehen wird. Dies ist f&uuml;r die Stadt Winterthur als Grundeigent&uuml;merin und f&uuml;r die Stimmb&uuml;rgerinnen und Stimmb&uuml;rger wirtschaftlich nicht vertretbar.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">F&uuml;r eine Stadt von der Gr&ouml;sse und der Bedeutung von Winterthur ist ein moderner Campingplatz, der zonenkonform ist und den neusten energetischen und hygienischen Standards entspricht, kein Luxus, zumal der k&uuml;nftige P&auml;chter TCS Camping &uuml;ber eine langj&auml;hrige Erfahrung in diesem Gesch&auml;ft verf&uuml;gt, bereits 25 Campingpl&auml;tze in der Schweiz betreibt, sich finanziell am Projekt beteiligt und f&uuml;r eine umsichtige und sorgf&auml;ltige Betriebsf&uuml;hrung Gew&auml;hr bieten wird.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Deshalb am 14. Juni ein Ja zum Verpflichtungskredit f&uuml;r den Campingplatz am Sch&uuml;tzenweiher und f&uuml;r einen l&auml;ngst f&auml;lligen Neustart.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><em>Dieter Kl&auml;y, Pr&auml;sident TCS Gruppe Winterthur</em></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-04T10:27:42+02:00</updated>
			<published>2026-06-04T10:22:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-06-01:2424</id>
			
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			<title>Stadt soll sich auf Kernaufgaben fokussieren - Nein zum Ausbau Campingplatz Schützenweiher</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Stadt Winterthur will rund 7.7 Millionen für den Bau eines (Luxus)Campingplatzes investieren. Dass ein Campingplatz das touristische Angebot von Winterthur bereichern kann, vor allem während Afro-Pfingsten und den Musikfestwochen, stellen wir nicht in Frage. Die Mitte Winterthur ist aber klar der Auffassung der Bau und die Finanzierung eines Campingplatzes ist keine städtische Aufgabe. Aus diesem Grund besitzt die Stadt Winterthur auch kein Hotel. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Stadt soll sich auf ihre Kernaufgaben fokussieren und die beschr&auml;nkten finanziellen Mitteln f&uuml;r Projekte einsetzen, von denen die einheimische Bev&ouml;lkerung profitieren kann.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Stadt h&auml;tte einen Campingplatz erm&ouml;glichen k&ouml;nnen, indem sie das Land einfach im Baurecht abgegeben h&auml;tte. So wie sie das alte Busdepot auch im Baurecht abgetreten hat und wo jetzt Wohnungen entstehen. Die Option Baurecht lehnte der Stadtrat mit Argumenten wie dem Risiko mangelnder Einflussnahme oder eines Heimfalls ab. Die Mitte Fraktion ist der Auffassung mit etwas gutem Willen alles Themen, die sich l&ouml;sen lassen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Ein Campingplatz mag w&uuml;nschbar sein. Millioneninvestitionen der Stadt in einen Campingplatz sind es nicht.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Deshalb empfehlen wir ein klares&nbsp;<strong>Nein</strong>&nbsp;zum Ausbau des Campingplatzes Sch&uuml;tzenweiher.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Iris Kuster<br />
Fraktionspr&auml;sidentin Die Mitte Winterthur</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-06-01T18:14:24+02:00</updated>
			<published>2026-06-01T18:06:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-29:2419</id>
			
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			<title>Mehr Wohnraum statt mehr Verbote</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Breiter politischer Widerstand gegen mehr Regulierung am Wohnungsmarkt: Vertreter von SVP, FDP, GLP, Die Mitte und dem HEV warnten in Winterthur vor den Folgen der schädlichen Wohn-Initiativen. Statt mehr Vorschriften brauche Zürich mehr Wohnraum, schnellere Verfahren und bessere Rahmenbedingungen für Investitionen und Wohneigentum.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Wohnungsnot besch&auml;ftigt die Menschen im Kanton Z&uuml;rich zunehmend. An einer Informationsveranstaltung in Winterthur wurde deutlich: Breite politische Kreise sehen die Ursache der Probleme nicht in zu wenig Regulierung, sondern in zu wenig Wohnraum und immer h&ouml;heren H&uuml;rden f&uuml;r Neubauten und Sanierungen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Teilnehmer warnten eindringlich vor den Folgen der beiden sch&auml;dlichen Wohn-Initiativen. Besonders kritisch beurteilt wurden die Erfahrungen aus Basel und Genf. Dort h&auml;tten strengere Eingriffe in den Wohnungsmarkt dazu gef&uuml;hrt, dass weniger gebaut, weniger saniert und weniger investiert werde. Gleichzeitig werde es f&uuml;r junge Familien und Wohnungssuchende immer schwieriger, &uuml;berhaupt eine passende Wohnung zu finden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Martin H&uuml;bscher</strong>&nbsp;(Nationalrat SVP) sagte: &laquo;Das Grundproblem ist nicht zu wenig Regulierung, sondern zu wenig Wohnraum.&raquo;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Auch&nbsp;<strong>Claudio Zihlmann</strong>&nbsp;(Kantonsrat und Fraktionspr&auml;sident FDP) kritisierte die zunehmenden Eingriffe in den Wohnungsmarkt: &laquo;Wenn sich Investitionen nicht mehr lohnen, baut am Ende schlicht niemand mehr Wohnungen.&raquo;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Nora Ernst</strong>&nbsp;(Co-Pr&auml;sidentin GLP) warnte vor den Nebenwirkungen gut gemeinter Regulierungen: &laquo;Wer energetisch sanieren will, braucht Investitionssicherheit &mdash; sonst bleiben am Ende genau jene Erneuerungen aus, die wir eigentlich dringend brauchen.&raquo;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Thomas Anwander&nbsp;</strong>(Kantonsrat Die Mitte) verwies auf die langfristigen Folgen f&uuml;r den Mittelstand: &laquo;Wenn weniger saniert und weniger gebaut wird, trifft das irgendwann die ganze Bev&ouml;lkerung.&raquo;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Ein weiterer Schwerpunkt war die&nbsp;<strong>Wohneigentums-Initiative des HEV</strong>.&nbsp;<strong>Matthias Baumberger</strong>, Pr&auml;sident des HEV Region Winterthur, machte deutlich, dass Wohneigentum f&uuml;r viele Menschen zunehmend unerreichbar werde: &laquo;Wohneigentum darf nicht zum Privileg weniger Wohlhabender werden.&raquo;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Einigkeit herrschte dar&uuml;ber, dass Z&uuml;rich mehr Wohnraum, schnellere Verfahren und bessere Rahmenbedingungen brauche &ndash; statt zus&auml;tzlicher Vorschriften und staatlicher Eingriffe.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Teilnehmer empfehlen deshalb:<br />
2x NEIN zu den linken Wohn-Initiativen<br />
2x JA zu den Gegenvorschl&auml;gen<br />
JA zur Wohneigentums-Initiative &laquo;Chance Wohneigentum&raquo;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-29T10:26:02+02:00</updated>
			<published>2026-05-29T10:20:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-29:2418</id>
			
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			<title>Stadt und Maag spannen zusammen für neuen Recycling-Hof</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Wertstoff-Mengen in Winterthur nehmen zu, der Platz im privaten Maag-Areal ist knapp. Um Entlastung zu schaffen und weiterhin ein umfassendes Recycling-Angebot in Winterthur zu sichern, soll ein neuer städtischer «Recy-Hof» in der nahen Kronaustrasse erstellt werden. Die Verwertung erfolgt weiterhin durch die Firma Maag Recycling.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Das Recycling von Wertstoffen wie Altmetallen, Glas, Papier und vielem mehr ist eine Aufgabe, die in der Stadt Winterthur durch die private Firma Maag Recycling AG &uuml;bernommen wird. Viele Winterthurer:innen kennen das Maag-Areal in der Gr&uuml;ze durch den &laquo;Recy-Hof&raquo;, wo Wertstoffe an sechs Tagen in der Woche abgegeben werden k&ouml;nnen. Auf dem gleichen Gel&auml;nde erfolgen auch der Umschlag, die Sortierung und die Aufbereitung der Wertstoffe, wobei diese nach M&ouml;glichkeit durch Bahnverlad weitertransportiert werden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die steigenden Wertstoffmengen und zus&auml;tzliche Herausforderungen durch neue Materialien und Gefahrenstoffe wie Lithium-Polymer-Akkus erschweren zunehmend die Nutzung des Areals. Zudem ist die Verkehrssituation im Quartier angespannt.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Der Plan: ein neuer &laquo;Recy-Hof&raquo; nahe der KVA</strong><br />
Abhilfe schaffen soll ein neuer Recycling-Hof auf einem st&auml;dtischen Grundst&uuml;ck an der Kronaustrasse. Hier, knapp 500 Meter entfernt vom Maag-Areal und in direkter Nachbarschaft zur Kehrichtverwertungsanlage (KVA), soll ab 2028 die Anlieferung und Vorsortierung von Recycling-Gut f&uuml;r Privathaushalte stattfinden. Ab diesem Zeitpunkt werden nur noch gewerbliche Kund:innen auf dem Maag-Areal empfangen. Der heutige &laquo;Recy-Hof&raquo; wird geschlossen. Die Idee hinter der Entflechtung: Durch die Zwei-Standorte-L&ouml;sung kann der Verkehr besser verteilt und die Fl&auml;chen k&ouml;nnen intelligenter genutzt werden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Bauherrin und k&uuml;nftige Betreiberin des neuen Recycling-Hofs soll die Stadt Winterthur sein. Der Stadtrat hat am 13. Mai einen Projektierungskredit &uuml;ber 500&#39;000 Franken bewilligt. Gestaltung, Kosten, Betriebskonzept, und Verkehrsf&uuml;hrung sollen in diesem Schritt konkretisiert werden. Klar ist: Die Verwertung erfolgt weiterhin durch Maag Recycling. Die bestehenden Arbeitspl&auml;tze in der Anlieferung sollen erhalten bleiben.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">&laquo;Wir freuen uns, dass wir die gute Zusammenarbeit mit Maag Recycling weiterf&uuml;hren k&ouml;nnen&raquo;, sagt Martin Joos, Leiter Tiefbauamt Winterthur. &laquo;Mit dieser Kooperation k&ouml;nnen wir f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung auch weiterhin ein umfassendes Recyclingangebot auf Stadtgebiet sicherstellen.&raquo; Erfreut ist auch Judith Maag: &laquo;Diese L&ouml;sung erm&ouml;glicht uns, unser Firmenareal neu zu organisieren und fit f&uuml;r die Zukunft zu machen. Wir f&uuml;hlen uns wohl in Winterthur und wollen auch langfristig hier einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten.&raquo; Bis der neue Recycling-Hof an der Kronaustrasse &ouml;ffnet, bleibt der tradionelle &laquo;Recy-Hof&raquo; im Maag-Areal regul&auml;r ge&ouml;ffnet. &laquo;Bis dahin empfangen wir wie gehabt alle Winterthurerinnen und Winterthurer, die nach dem Fr&uuml;hlingsputz, dem Umzug in die erste eigene Wohnung oder der R&auml;umung eines Hauses Liebgewonnenes und &Uuml;berz&auml;hliges zur&uuml;ck in den Kreislauf geben m&ouml;chten.&raquo;</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-29T08:01:16+02:00</updated>
			<published>2026-05-29T07:54:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-28:2413</id>
			
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			<title>Der neue Richtplan gefährdet Arbeitsplätze und Wohlstand</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Stadt Winterthur will den Autoverkehr mit dem neuen Richtplan massiv reduzieren. Doch wer den Verkehr systematisch erschwert, trifft nicht nur Autofahrerinnen und Autofahrer – sondern auch das Gewerbe, Arbeitsplätze und letztlich die ganze Bevölkerung. Der KMU-Verband Winterthur und Umgebung warnt vor den Folgen einer Verkehrspolitik, die Winterthur als Wirtschaftsstandort schwächt.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><h2>Modalsplit: Weniger Gewerbeverkehr?</h2>

<p>Der neue Richtplan verfolgt das Ziel, den Anteil der Autofahrten von heute 42 Prozent auf 20 Prozent zu senken. F&uuml;r den KMU-Verband Winterthur und Umgebung ist klar: Eine Einschr&auml;nkung des Gewerbeverkehrs h&auml;tte f&uuml;r die Stadt und ihre Bev&ouml;lkerung erhebliche negative Folgen.</p>

<p>Soll der wirtschaftlich notwendige Verkehr nicht eingeschr&auml;nkt werden, m&uuml;sste der private Autoverkehr massiv reduziert werden &ndash; beinahe um den Faktor f&uuml;nf. Ob dies realistisch und f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung tragbar ist, bleibt fraglich.</p>
</div>	
<div class="video-container" data-youtube-id="_RdeRwMODeI" 
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</div>	<div class="fw-wysiwyg"><h2>Kammernprinzip</h2>

<p>Die Stadtregierung will den Autoverkehr mit dem im Richtplan vorgesehenen Kammernprinzip unattraktiver machen. Dieses Prinzip funktioniert jedoch nur mit einer vollst&auml;ndigen Ringverbindung rund um die Stadt. Eine solche verf&uuml;gt Winterthur heute nicht.</p>

<p>F&uuml;r viele Fahrten innerhalb der Stadt w&uuml;rden dadurch deutlich l&auml;ngere Wege entstehen. Besonders Verbindungen zwischen Seen und T&ouml;ss k&ouml;nnten sich um ein Mehrfaches verl&auml;ngern. Das kostet Zeit, belastet Anwohnende zus&auml;tzlich und erschwert den Alltag von Gewerbe und Bev&ouml;lkerung gleichermassen.</p>
</div>	
<div class="video-container" data-youtube-id="EG0TBVPa-hY" 
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</div>	<div class="fw-wysiwyg"><h2>Verkehrsstrategie der Stadt</h2>

<p>Entscheidend ist die Frage, wie die Stadt ihr Reduktionsziel erreichen will. Bereits heute zeigt sich eine klare Richtung: W&auml;hrend Trottoirs und Velowege ausgebaut werden, werden die Kapazit&auml;ten f&uuml;r den Strassenverkehr systematisch reduziert.</p>

<p>Tempo-30-Zonen, Spurabbau, der Abbau von Parkpl&auml;tzen, Fahrbahnhaltestellen und weitere Massnahmen verfolgen ein gemeinsames Ziel: Der Autoverkehr soll unattraktiver werden. Dahinter steht die Annahme, dass dadurch &laquo;unn&ouml;tiger&raquo; Verkehr verschwindet und der verbleibende Verkehr besser fliesst.</p>

<p>Diese Strategie greift jedoch zu kurz. Denn sobald das Vorw&auml;rtskommen auf den Strassen wieder einfacher wird, nimmt auch der Verkehr wieder zu. Die Folge ist ein st&auml;ndiger Kreislauf aus neuen Einschr&auml;nkungen &ndash; ohne nachhaltige L&ouml;sung. Leidtragende sind Bev&ouml;lkerung und Gewerbe.</p>
</div>	
<div class="video-container" data-youtube-id="JzuA8vj0bkw" 
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</div>	<div class="fw-wysiwyg"><h2>Standortattraktivit&auml;t</h2>

<p>Die geplante Verkehrspolitik birgt zudem die Gefahr, dass Unternehmen ihre Standorte vermehrt in autobahnnahe Gemeinden der Agglomeration verlagern. Dort sind sie f&uuml;r Kunden, Lieferanten und Mitarbeitende einfacher erreichbar.</p>

<p>Eine solche Entwicklung h&auml;tte direkte Folgen f&uuml;r Winterthur: Arbeitspl&auml;tze w&uuml;rden verloren gehen, die Steuerkraft w&uuml;rde sinken und gleichzeitig m&uuml;ssten mehr Winterthurerinnen und Winterthurer f&uuml;r ihre Arbeit aus der Stadt pendeln. Da viele dieser Standorte schlechter an den &ouml;ffentlichen Verkehr angebunden sind, w&uuml;rde dies paradoxerweise wiederum zu mehr Autoverkehr f&uuml;hren.</p>
</div>	
<div class="video-container" data-youtube-id="oqmjCksvrS0" 
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</div>	<div class="fw-wysiwyg"><h2>Fazit</h2>

<p>Der KMU-Verband Winterthur und Umgebung sieht im neuen Richtplan eine deutliche Verschlechterung der Verkehrsbedingungen. Verkehr ist eine zentrale Grundlage f&uuml;r eine funktionierende Wirtschaft. Menschen, Dienstleistungen und G&uuml;ter m&uuml;ssen zuverl&auml;ssig an die richtigen Orte gelangen.</p>

<p>Wer Verkehr pauschal bek&auml;mpft, riskiert Wohlstand, Arbeitspl&auml;tze und Lebensqualit&auml;t. Verkehr ist nicht immer angenehm, aber eine unvermeidbare Begleiterscheinung einer lebendigen und erfolgreichen Stadt. Deshalb muss Verkehr intelligent gelenkt statt systematisch erschwert werden.</p>

<p>Der neue Richtplan geht aus Sicht des KMU-Verbands leider in die falsche Richtung.</p>

<p>PS: aktuell werden f&uuml;r das Referendum gegen den neuen Richtplan Unterschriften gesammelt. Hier geht es zur <a href="https://www.radikaler-richtplan-nein.ch/" target="_blank">Kampagnen-Seite</a>.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-28T07:46:00+02:00</updated>
			<published>2026-05-28T07:30:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-27:2412</id>
			
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			<title>Planwirtschaft in der Bevölkerungspolitik ist der falsche Ansatz: Nein zur Nachhaltigkeitsinitiative</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Bevölkerung der Schweiz ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Dafür gibt es verschiedene Gründe: ein robustes Wirtschaftswachstum, die Auswirkungen des Ukraine-Krieges sowie die steigende Lebenserwartung. Diese Entwicklung bringt Herausforderungen mit sich – aber auch Chancen. Entscheidend ist, wie wir darauf reagieren.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Wir sind &uuml;berzeugt, eine planwirtschaftliche Bewirtschaftung der Zuwanderung des Bev&ouml;lkerungswachstums und eine Einschr&auml;nkung der Personenfreiz&uuml;gigkeit mit Europa w&uuml;rden der Schweizer Wirtschaft und letztlich unserem ganzen Land erheblichen Schaden zuf&uuml;gen. Im Vergleich zu anderen europ&auml;ischen L&auml;ndern ist die Schweizer Wirtschaft gewachsen und der Wohlstand hat zugenommen. Zu dieser Entwicklung haben erfolgreiche global t&auml;tige Unternehmen wesentlich beigetragen. Gerade diese sind darauf angewiesen, Spezialistinnen und Spezialisten aus dem Ausland rasch und unb&uuml;rokratisch rekrutieren zu k&ouml;nnen &ndash; insbesondere dann, wenn diese Kompetenzen in der Schweiz nicht ausreichend verf&uuml;gbar sind. F&auml;llt diese M&ouml;glichkeit weg, besteht das Risiko, dass zuk&uuml;nftig Arbeitspl&auml;tze zum Beispiel in der Forschung und Entwicklung oder auch in anderen Konzernfunktionen vermehrt im Ausland aufgebaut oder im worst case ins Ausland verlagert w&uuml;rden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Doch die Bedeutung ausl&auml;ndischer Arbeitskr&auml;fte beschr&auml;nkt sich keineswegs auf internationale Grossunternehmen. Unser Gesundheitswesen w&auml;re ohne Mitarbeitende aus dem Ausland kaum funktionsf&auml;hig. Pflegefachkr&auml;fte, &Auml;rztinnen und &Auml;rzte sowie weiteres medizinisches Personal leisten einen unverzichtbaren Beitrag. Gleiches gilt f&uuml;r den Tourismus und die Landwirtschaft, die in hohem Masse auf ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte angewiesen sind.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Wer die Idee einer &laquo;10-Millionen-Schweiz&raquo; bef&uuml;rwortet und gleichzeitig eine starke Einschr&auml;nkung der Zuwanderung fordert, muss bereit sein, die Konsequenzen zu tragen. Sollte die 10 Mio. Initiative angenommen werden, m&uuml;sste wieder ein Kontingentsystem f&uuml;r ausl&auml;ndische Arbeitskr&auml;fte eingef&uuml;hrt werden. Es wird zu einem politischen Kampf kommen, welche Branche, wie viele Kontingente bekommen wird. Aus gesamtwirtschaftlichen &Uuml;berlegungen m&uuml;ssten Kontingente priorit&auml;r jenen Branchen zugutekommen, die eine hohe Wertsch&ouml;pfung erzielen. Das w&uuml;rde zwangsl&auml;ufig bedeuten, dass Branchen wie Tourismus oder Landwirtschaft deutlich zur&uuml;ckgefahren werden m&uuml;ssten &ndash; Bereiche also, die im Vergleich zu anderen Branchen eine tiefere Wertsch&ouml;pfung generieren und/oder stark auf staatliche Unterst&uuml;tzung angewiesen sind.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Nat&uuml;rlich bringt das Bev&ouml;lkerungswachstum auch Herausforderungen mit sich. Die Infrastruktur muss Schritt halten, Integration braucht Zeit und Geduld. Auf dem Wohnungsmarkt dauert es, bis ausreichend neuer Wohnraum geschaffen wird. Diese Probleme sind real und verdienen politische Antworten. Die M&uuml;hlen der Politik insbesondere diejenigen der Bundespolitik arbeiten zu langsam. Gewisse Probleme, zum Beispiel in der Asylpolitik, m&uuml;ssen schneller und konsequenter gel&ouml;st werden.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Gleichzeitig zeigt die Geschichte der Schweiz, dass unser Land wiederholt Phasen starken Bev&ouml;lkerungswachstums erlebt hat &ndash; und stets gut damit gefahren ist, nicht mit radikalen Eingriffen zu reagieren. Gerade beim Thema Bev&ouml;lkerung ist Planwirtschaft der falsche Ansatz.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Mit Blick auf die demografische Entwicklung in der Schweiz und in Europa spricht vieles daf&uuml;r, dass sich das Bev&ouml;lkerungswachstum k&uuml;nftig eher abschw&auml;chen wird. Die eigentliche Herausforderung d&uuml;rfte deshalb nicht ein &Uuml;berangebot an Menschen sein, sondern die Frage, ob wir langfristig gen&uuml;gend Arbeitskr&auml;fte haben werden, um unseren Wohlstand, unsere Gesundheitsversorgung und unsere Wirtschaftskraft zu sichern.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW) lehnt deshalb die <a href="https://www.nein-chaos.ch">Nachhaltigkeitsinitiative (10 Mio. Schweiz)</a> ab.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Thomas Anwander<br />
Pr&auml;sident Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur<br />
Kantonsrat Die Mitte</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-27T11:31:05+02:00</updated>
			<published>2026-05-27T11:26:00+02:00</published>
		</entry>
			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-27:2411</id>
			
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			<title>oxyd Ausstellung «NOT NOT UTOPIA»</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die von Katharina Henking und Bruno Streich kuratierte Ausstellung «Not Not Utopia» ist ein gemeinsames Projekt der Künstler:innengruppe Winterthur und der oxyd – Kunsträume. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die <a href="https://kuenstlerinnengruppe.ch">K&uuml;nstler:innengruppe Winterthur</a> besteht seit 1916. Aktuell z&auml;hlt sie rund 90 professionell t&auml;tige Kunstschaffende und zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vitalit&auml;t aus, was nicht zuletzt dem engagierten Vorstand und der Gesch&auml;ftsleitung zu verdanken ist. So gibt es aktuell zwei laufende Gruppenausstellungen der K&uuml;nstler:innengruppe Winterthur: Die eine findet in den oxyd &ndash; Kunstr&auml;umen Downtown Winterthur statt, die andere im Westfl&uuml;gel des altehrw&uuml;rdigen Gasthofs Gyrenbad oberhalb von Turbenthal.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Die Ausstellung in den oxyd &ndash; Kunstr&auml;umen befindet sich im ehemaligen Kornhauskeller, direkt neben dem Salzhaus. Der Abstieg ins UG beinhaltet bereits das Abtauchen in eine andere, tageslichtarme Dimension. Es g&auml;be wohl kaum einen geeigneteren Ort als diesen, um sich mit imagin&auml;ren Welten zwischen Utopie und Dystopie auseinanderzusetzen. Die ausgestellten Werkgruppen von Anita B&uuml;rgi (*1974), Dave Bopp (*1988), Nicola Jaeggli (*1955), Reto M&auml;chler (*1962), Olga Titus (*1977) und Marco Wyss (*1976) sind vor dem Hintergrund einer instabilen Weltordnung entstanden, die es zunehmend schwieriger macht, sich zu positionieren. Zudem l&ouml;st sich die Grenze zwischen Schein und Sein aufgrund digitaler M&ouml;glichkeiten auf, es findet eine Hybridisierung der Gegenwart statt.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Anita B&uuml;rgi nutzt eigene Fotografien sowie Bildmaterial aus dem Web als Ausgangspunkt f&uuml;r ihre &Ouml;lgem&auml;lde, die eine traumhaft-surreale Natur zeigen, in die einzelne reale Versatzst&uuml;cke wie eine Minigolfbahn eingebettet sind und die so eine Verbindung zum realen Leben schafft. Ihre schichtweise aufgebauten Bilder wirken aufgrund der eigenartigen, kraftvollen Farbigkeit und der fliessenden &Uuml;berg&auml;nge zwischen Figuration und Abstraktion halluzinatorisch.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Noch weiter entfernt von der Gegenst&auml;ndlichkeit bewegen sich Dave Bopps Kompositionen. Seine monumentale Bildtafel &laquo;Never Despair, Never Surrender&raquo; er&ouml;ffnet vielerlei Assoziationen &ndash; von psychedelischen Landschaftsbildern bis hin zu kosmischen Sternenkonstellationen &ndash; und dient in der Ausstellung als Raumteiler und Z&auml;sur. Dahinter steht auf einem breiten Podest Reto M&auml;chlers Multimedia-Installation &laquo;New Julier City (NJC)&raquo;, die wie ein dystopisches Stadtmodell aus Elektro-Schrott anmutet, aus dem der Mensch verschwunden ist bzw. nur noch &uuml;ber die Mattscheibe eines Bildschirms flimmert. Kernst&uuml;ck der Arbeit ist M&auml;chlers Experimentalfilm &laquo;wie es mir gef&auml;llt&raquo; mit seinem Alter Ego, dem Musiker &laquo;Julier&raquo;, in der Hauptrolle. Ebenso menschenleer gestalten sich die 27 computergenerierten, mit einem 3D-Programm entwickelten Architekturvisionen von Nicola Jaeggli. Die unterschiedlichsten Geb&auml;udetypen sind eingebettet in eine Landschaft und stehen am Wasser, so dass sich ihre Form auf der stillen Wasseroberfl&auml;che spiegelt. Die Verdoppelung der Wirklichkeit l&auml;sst diese imagin&auml;ren Architekturen zu vexierbild&auml;hnlichen Darstellungen mutieren.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Eine faszinierende, mikroskopische Welt er&ouml;ffnen die zart ver&auml;stelten F&uuml;llfederzeichnungen von Marco Wyss. Die f&uuml;nfteilige Serie thematisiert das Kippen von Utopie in Dystopie bzw. den Zerfall von F&uuml;lle in Form eines barock anmutenden Blumenbouquets in Erstarrung und Farblosigkeit. Ein Kippmoment weisen auch die farbintensiven Kompositionen von Olga Titus aus, welche im Lentikulardruck-Verfahren entstanden sind und durch die Integration eines Videos eine zus&auml;tzliche Tiefe erhalten. Weiter entwickelte die K&uuml;nstlerin f&uuml;r die Ausstellung eine Textarbeit, die dazu einl&auml;dt, &uuml;ber eine grundlegende Verbundenheit des Daseins nachzudenken. Eine Utopie?</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Ausstellungsdauer bis 5. Juli 2026.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">oxyd &ndash; Kunstr&auml;ume<br />
<a href="https://www.google.com/maps/place/oxyd+%E2%80%93+Kunstr%C3%A4ume/@47.4978514,8.7226802,15z/data=!4m6!3m5!1s0x479a99f9de5ccdbf:0xc9a6423b2531edfb!8m2!3d47.4978514!4d8.7226802!16s%2Fg%2F11j6d11x5x?entry=ttu" style="color:#954f72; text-decoration:underline" target="_blank">Untere Vogelsangstr. 4&nbsp;<br />
8400 Winterthur</a></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Weitere Informationen unter diesem&nbsp;<a href="https://www.oxydart.ch/de/ausstellungen/1172/NOT-NOT-UTOPIA.html" style="color:#954f72; text-decoration:underline">Link</a>.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-27T11:00:07+02:00</updated>
			<published>2026-05-27T10:55:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-22:2407</id>
			
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			<title>Neuer Verein [fairmieten] lanciert Standards für Fairness im Mietmarkt</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Aus persönlicher Überzeugung und dem gemeinsamen Wunsch nach einem verantwortungsvollen Umgang im Wohnungsmarkt haben Donato Scognamiglio, Thomas Anwander und Susanne Lieb den Verein [fairmieten] gegründet. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:start">Scognamiglio ist Verwaltungsratspr&auml;sident von IAZI. Anwander ist Pr&auml;sident des Stiftungsrats einer Sammelstiftung sowie Verwaltungsrat einer traditionsreichen Immobiliengesellschaft. Lieb ist Finanz- und Immobilienexpertin.&nbsp;</p>

<p style="text-align:start">Der Verein [fairmieten] setzt sich f&uuml;r verbindliche Standards und mehr Fairness im Schweizer Mietmarkt ein. Er vereint Eigent&uuml;mer, Investoren und Organisationen, die sich freiwillig zu klaren Grunds&auml;tzen f&uuml;r einen fairen Umgang mit Mietenden verpflichten. Ziel ist es,&nbsp;<strong>Vertrauen zu st&auml;rken, Konflikte zu reduzieren und zu einer fairen und langfristig tragf&auml;higen Entwicklung des Wohnungsmarkts beizutragen</strong>.</p>

<p style="text-align:start">Laut Vereinspr&auml;sident Donato Scognamiglio st&ouml;sst die Initiative bereits bei institutionellen Eigent&uuml;mern auf Interesse. Der Verein f&uuml;hrt derzeit Gespr&auml;che mit rund 25 gr&ouml;sseren institutionellen Immobilieneigent&uuml;mern. Zu den ersten Institutionen, die ihre Teilnahme zugesagt haben, z&auml;hlen unter anderem die Raiffeisen Pensionskasse Genossenschaft sowie die Rivora Sammelstiftung.</p>

<p style="text-align:start">Mit dem nun vorliegenden Verhaltenskodex schafft der Verein erstmals einen konkreten Standard f&uuml;r verantwortungsvolle Vermietung. Der Kodex soll in Zukunft gemeinsam mit verschiedenen Akteuren weiterentwickelt und um zus&auml;tzliche Standards erg&auml;nzt werden.</p>

<p style="text-align:start">Der Kodex verpflichtet die Mitglieder unter anderem zu:</p>

<ul>
	<li><strong>transparenter Kommunikation,</strong></li>
	<li><strong>nachvollziehbaren Mietzins- und Nebenkostenanpassungen,</strong></li>
	<li><strong>sorgf&auml;ltigem Geb&auml;udeunterhalt,</strong></li>
	<li><strong>diskriminierungsfreier Vermietung</strong></li>
	<li><strong>sowie zu einem verantwortungsvollen Vorgehen bei Sanierungen und K&uuml;ndigungen.</strong></li>
</ul>

<p style="text-align:start">Thomas Anwander betont insbesondere die langfristige Verantwortung institutioneller Eigent&uuml;mer: &laquo;Viele institutionelle Investoren wie Pensionskassen investieren langfristig und nachhaltig. Faire und planbare Prozesse sind zentral f&uuml;r vertrauensvolle und funktionierende Mietverh&auml;ltnisse.&raquo;</p>

<p style="text-align:start">Susanne Lieb hebt hervor, dass Vertrauen und Professionalit&auml;t entscheidend seien: &laquo;Viele Konflikte entstehen durch mangelnde Kommunikation oder fehlende Transparenz. Mit klaren Standards und nachvollziehbaren Prozessen wollen wir zu einer konstruktiven Vermietungskultur beitragen.&raquo;</p>

<p style="text-align:start">[fairmieten] versteht sich ausdr&uuml;cklich&nbsp;<strong>nicht als politische Organisation oder Interessenverband</strong>. Der Verein will vielmehr eine Plattform schaffen, die unterschiedliche Akteure zusammenbringt und konkrete L&ouml;sungen f&uuml;r die Herausforderungen im Wohnungsmarkt entwickelt.</p>

<p style="text-align:start">Die Initiative entstand unabh&auml;ngig aus privatem Engagement der Gr&uuml;nder.</p>

<p style="text-align:start">Weitere Eigent&uuml;mer und Organisationen, die die Grunds&auml;tze des Vereins unterst&uuml;tzen und sich zu fairen Standards verpflichten wollen, sind eingeladen, sich der Initiative anzuschliessen.</p>

<p style="text-align:start">Weitere Informationen:&nbsp;<a href="https://www.fairmieten.ch/?utm_source=chatgpt.com" style="color:#96607d; text-decoration:underline" title="https://www.fairmieten.ch?utm_source=chatgpt.com"><strong>fairmieten.ch</strong></a></p>
</div>	<div class="ci-item ci-attachment">
	<a  href="/files/ciattachment/2605_Kodex.pdf" target="_blank" class="file ci-attachment__title" rel="noopener"><i class="fa fa-download ci-attachment__icon"></i>Verhaltenskodex</a>			<p class="ci-attachment__description">Verhaltenskodex</p>
	</div>

]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-22T10:07:37+02:00</updated>
			<published>2026-05-22T09:45:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-20:2400</id>
			
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			<title>Wohnungsmärkte im Vergleich: Zürich funktioniert besser als streng regulierte Regionen</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die gestern vorgestellte Studie «Wohnraumdynamik in Zürich und der Schweiz», erarbeitet vom Forschungsinstitut Sotomo im Auftrag von Fürschi Züri, einer Initiative der Zürcher Handelskammer, liefert erstmals eine umfassende, faktenbasierte Analyse, wie sich die Bevölkerung innerhalb von vier grossen Ballungsräumen und ihren Agglomerationen, Gemeinden und Quartieren entwickelt, wie passend der Wohnraum verteilt ist, welche Auswirkungen Neubauten auf bestehende Quartiere haben und wo von Leerkündigungen Betroffene eine neue Wohnung finden.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Die zentralen Ergebnisse der Studie <strong><a href="https://fuerschi-zueri.ch/wp-content/uploads/2026/05/Sotomo-Studie-Wohnraumdynamik-in-Zuerich-und-der-Schweiz.pdf" rel="noopener" target="_blank">&laquo;Wohnraumdynamik in Z&uuml;rich und der Schweiz&raquo;</a>&nbsp;</strong>lauten:</p>

<ul>
	<li>
	<p><strong>Hohe Sesshaftigkeit in der Agglomeration Z&uuml;rich.</strong>&nbsp;Die Bev&ouml;lkerung ver&auml;ndert sich deutlich weniger stark als oft angenommen. 83 Prozent der Personen, die 2016 in der Agglomeration Z&uuml;rich lebten, wohnten auch 2024 noch in derselben Gemeinde. Der Wohnort ist damit f&uuml;r die grosse Mehrheit ein langfristiger Lebensmittelpunkt.</p>
	</li>
	<li>
	<p><strong>Keine zunehmende Verdr&auml;ngung aus der Agglomeration Z&uuml;rich.</strong>&nbsp;Die Umzugsquoten blieben im Betrachtungszeitraum mit j&auml;hrlich acht bis zw&ouml;lf Prozent bemerkenswert stabil. Weder aus der Stadt noch aus der Agglomeration Z&uuml;rich l&auml;sst sich eine steigende Verdr&auml;ngung beobachten. Wegz&uuml;ge machen nur einen kleinen Anteil aller Umz&uuml;ge aus und haben nicht zugenommen; in der Stadt Z&uuml;rich ist ihr Anteil zuletzt sogar gesunken.</p>
	</li>
	<li>
	<p><strong>Die Stadt Z&uuml;rich h&auml;lt ihre Bev&ouml;lkerung besser als das stark regulierte Genf.</strong>Zwischen 2016 und 2024 sind 31 Prozent der Bev&ouml;lkerung aus der Stadt Genf weggezogen, in der Stadt Z&uuml;rich hingegen nur 22 Prozent. Damit gelingt es Z&uuml;rich ohne strengen Wohnschutz besser, ihre ans&auml;ssige Bev&ouml;lkerung zu halten.</p>
	</li>
	<li>
	<p><strong>Zu strenge Regulierungen blockieren den Wohnungsmarkt.</strong>&nbsp;In der Agglomeration Genf akzentuiert der umfassende Wohnschutz den Lock-in-Effekt. Viele Haushalte bleiben mangels Alternativen in unpassenden Wohnungen. So leben in der Agglomeration Genf fast die H&auml;lfte der Familien mit Kleinkindern und noch &uuml;ber ein F&uuml;nftel der 40- bis 64-J&auml;hrigen in &uuml;berbelegten Wohnungen. Das f&uuml;hrt zu einer strukturellen Fehlverteilung.</p>

	<p><em>Zum Vergleich:&nbsp;In Z&uuml;rich lebt lediglich ein Drittel der Familien mit Kleinkindern und nur ein Zehntel der 40- bis 64-J&auml;hrigen in &uuml;berbelegten Wohnungen.</em></p>

	<p>Diese Fehlverteilung zeigt sich nicht nur bei bestehenden Haushalten, sondern auch bei jenen, die ihren eigenen Haushalt erst gr&uuml;nden. Deshalb ziehen junge Erwachsene in der Agglomeration Genf (27.5 Jahre) sp&auml;ter aus als in der Agglomeration Z&uuml;rich (26 Jahre). Das ist Ausdruck eines Wohnungsmarktes, in dem freie Wohnungen knapp sind und sich der Auszug f&uuml;r viele junge Erwachsene nicht realisieren l&auml;sst.</p>
	</li>
	<li>
	<p><strong>Keine Zunahme von Leerk&uuml;ndigungen in Z&uuml;rich.</strong>&nbsp;Im Wissen darum, dass eine Wohnungsk&uuml;ndigung immer ein tiefer Einschnitt ist, l&auml;sst sich allerdings die Wahrnehmung, dass Leerk&uuml;ndigungen im Zeitverlauf zugenommen haben, in den Daten nicht best&auml;tigen.</p>

	<p>In der Stadt Z&uuml;rich bewegt sich der j&auml;hrliche Anteil der Betroffenen zwischen 0.3 und 0.7 Prozent, in der Agglomeration Z&uuml;rich zwischen 0.2 und 0.3 Prozent. Nach einem Ausreisser im Corona-Jahr 2020 ist der Anteil in der Stadt Z&uuml;rich wieder kontinuierlich zur&uuml;ckgegangen und erreichte 2024 mit 0.3 Prozent das Niveau von 2018.</p>
	</li>
	<li>
	<p><strong>Leergek&uuml;ndigte verbleiben h&auml;ufiger im Quartier als andere Wegziehende.</strong>&nbsp;Auch bei unfreiwilligen Umz&uuml;gen bleiben viele Betroffene in ihrem bisherigen Umfeld wohnhaft. In der Stadt Z&uuml;rich ziehen Leergek&uuml;ndigte &uuml;berdurchschnittlich h&auml;ufig innerhalb ihres Quartiers um (30 vs. 15 Prozent bei den restlichen Umziehenden) oder bleiben zumindest innerhalb der Stadt (42 vs. 38 Prozent).</p>

	<p>Ein &auml;hnliches Bild zeigt sich auch in der Agglomeration Z&uuml;rich: 66 Prozent der Leergek&uuml;ndigten (vs. 39 Prozent bei den restlichen Umziehenden) bleiben in der gleichen Gemeinde wohnhaft.</p>
	</li>
	<li>
	<p><strong>Kein Hinweis auf Gentrifizierung durch Neubauten.</strong>&nbsp;Entgegen verbreiteten Bef&uuml;rchtungen f&uuml;hren Neubauten nicht zu &uuml;berdurchschnittlichen Mietsteigerungen im Bestand. Die Preisdynamik verl&auml;uft unabh&auml;ngig von der Baut&auml;tigkeit. Das widerlegt die These einer durch Neubau ausgel&ouml;sten Verdr&auml;ngung.</p>
	</li>
	<li>
	<p><strong>Aktive Baut&auml;tigkeit wirkt sich f&uuml;r Quartiere und Familien positiv aus.&nbsp;</strong>Je h&ouml;her der Anteil neu erstellter Wohnungen am Gesamtbestand eines Quartiers ist, desto tiefer liegt die Wegzugsquote aus diesem Quartier. Zudem beherbergen diese Quartiere tendenziell mehr Familienhaushalte. Familien machen einen substanziellen Teil der Neubaubewohnerschaft aus.</p>

	<p><em>Bereits die Studie&nbsp;<a href="https://fuerschi-zueri.ch/wp-content/uploads/2025/09/Sotomo-Wohnraumstudie-%E2%80%93-ZHK-komprimiert.pdf">&laquo;Wohnraum f&uuml;r Z&uuml;rich und die Schweiz&raquo;</a>&nbsp;hat f&uuml;r die Agglomeration Z&uuml;rich gezeigt, dass Neubauwohnungen zu fast zwei Dritteln von jungen Erwachsenen und Familien bezogen werden, w&auml;hrend diese Gruppe in Bestandswohnungen nur ein Drittel ausmacht.</em></p>

	<p><em>Zudem zeigte die Studie, dass Neubau Wohnraum f&uuml;r Ans&auml;ssige und Personen mit Schweizer Pass schafft. So ziehen in Neubauwohnungen gr&ouml;sstenteils Personen aus derselben Gemeinde oder der Agglomeration. Lediglich 8 Prozent der Personen, die in eine neu gebaute Wohnung ziehen, kommen direkt aus dem Ausland.</em></p>
	</li>
</ul>

<p>Studienautor Michael Hermann unterstreicht:</p>

<p><strong>Die Daten zeigen: In Genf ist nicht nur die Verteilung des Wohnraums ein Problem, sondern vor allem der Mangel an passenden Wohnungen. Die hausgemachte Knappheit f&uuml;hrt dazu, dass Familien in zu kleinen Wohnungen verharren.</strong></p>

<p>Rapha&euml;l Tschanz, Direktor der Z&uuml;rcher Handelskammer, zieht folgenden Schluss:</p>

<p><strong>Mehr Regulierung l&ouml;st das Wohnproblem nicht &ndash; sie versch&auml;rft es. Die Datenanalyse zeigt: Wo der Wohnschutz am st&auml;rksten ist, wird die Suche nach einer passenden Wohnung viel schwieriger.</strong></p>

<p>F&uuml;rschi Z&uuml;ri und auch die HAW setzten sich daf&uuml;r ein, dass Z&uuml;rich auch in Zukunft ein starker Wirtschafts- und Lebensraum bleibt. Damit Wohnen in Z&uuml;rich preiswert und qualitativ hochwertig bleibt, braucht es eine bedarfsgerechte Entwicklung von Siedlungsgebieten und deutlich h&ouml;here Baut&auml;tigkeit. Dieses Ziel erfordert schlanke Planungsverfahren und kurze Bewilligungsfristen.</p>

<p><a href="https://fuerschi-zueri.ch/wohnungsmaerkte-im-vergleich-zuerich-funktioniert-besser-als-streng-regulierte-regionen/">Medienmitteilung F&uuml;rschi Z&uuml;ri vom 19. Mai 2026</a></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-20T09:36:44+02:00</updated>
			<published>2026-05-20T09:22:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-20:2399</id>
			
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			<title>JA zum Uferpark Schützenweiher und darum JA zum Campingplatz und JA zur Neuerschliessung Pfadiheimweg</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die SVP Winterthur will den Uferpark Schützenweiher als Naherholungsgebiet für Familien mit Kindern. Die Verlegung und Sanierung des baufälligen Campingplatzes und die neue Strassenerschliessung sind die Voraussetzung für die Vergrösserung des Uferparks.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>Die SVP sagt daher 2 x JA zu den Vorlagen &laquo;Neubau des Campingplatzes am Sch&uuml;tzenweiher&raquo; und &laquo;Neuerschliessung und Strassenverlegung Pfadiheimweg (Erholungsgebiet Rosenberg)&raquo;. Zum Ausbau der ARA hat die SVP ebenfalls die Ja-Parole beschlossen.</strong></p>

<p>Der Sch&uuml;tzenweiher ist heute stark verlandet und zugewachsen. Der schmale Platz zwischen dem sanierungsbed&uuml;rftigen Campingplatz und dem Weiher wird durch eine Strasse beeintr&auml;chtigt. Der Weiher soll ausgebaggert und wieder zug&auml;nglich werden. F&uuml;r die Bev&ouml;lkerung wird ein grosser Uferpark mit Sitztreppen und Wasserzugang angelegt. Der Campingplatz wird vom Wasser wegverlegt, damit Platz f&uuml;r den Uferpark entsteht. Die Kosten daf&uuml;r werden durch die Vermietung zu einem Festpreis an den TCS gedeckt.</p>

<p>Das Erholungsgebiet um den Sch&uuml;tzenweiher kann der Winterthurer Bev&ouml;lkerung und insbesondere den Familien viel mehr als heute bieten. Die urspr&uuml;ngliche Wassertiefe des Weihers von 1.50 Metern (heute 60 cm) soll wieder ausgebaggert und mit Sitztreppen soll eine Badem&ouml;glichkeit geschaffen werden. Es ist keine Badi mit Personal vorgesehen, aber es soll m&ouml;glich werden, auf eigene Verantwortung ins Wasser zu gehen. Zudem sollen rund um den Weiher ein Uferpark sowie ein Spielplatz entstehen. Die grosse Gartenbeiz des Restaurants Sch&uuml;tzenhauses, die Minigolfanlage und die Parkpl&auml;tze bleiben erhalten. Ein Steg in einigem Abstand zur Gartenbeiz erm&ouml;glicht einen Rund-Spaziergang ohne sich durch die belebte Terrasse des Restaurants dr&auml;ngen zu m&uuml;ssen. Wegen des Hochwasserschutzes muss der Veltheimer Dorfbach offengelegt werden, was die Attraktivit&auml;t zus&auml;tzlich steigert.</p>

<p>Dazu&nbsp;<strong>Fraktionspr&auml;sident Christian Hartmann</strong>: &laquo;Der Hauptnutzen der Vorlagen ist ein grosser Uferpark, der wirklich der Winterthurer Bev&ouml;lkerung zugutekommt. Man muss auch einmal etwas f&uuml;r unsere Leute machen. Gerade Familien mit Kindern in engen Wohnverh&auml;ltnissen sollen nach draussen gehen und am Sch&uuml;tzenweiher und rundherum etwas erleben k&ouml;nnen.&raquo;</p>

<p>Die SVP ist &uuml;berzeugt, dass mit dem Uferpark Sch&uuml;tzenweiher ein grosser Wert f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung des Rosenbergs, aus Veltheim und der ganzen Stadt geschaffen wird.&nbsp;<strong>Stadtparlamentarier und SVP-Stadtparteipr&auml;sident Marco Graf</strong>&nbsp;verbinden mit dem Sch&uuml;tzenweiher Kindheitserinnerungen: &laquo;Dieser Ort verdient eine liebevolle Sanierung, um auchk&uuml;nftigen Generationen sch&ouml;ne Momente und Erinnerungen zu schenken &ndash; so wie ich es in meiner eigenen Kindheit kannte und auch heute noch erleben darf.&raquo; Auch&nbsp;<strong>Stadtparlamentarier Philipp Angele</strong>&nbsp;nutzt das Erholungsgebiet f&uuml;r seine Familie: &laquo;Ich gehe jedes Jahr mit meinen kleinen Kindern f&uuml;r ein Wochenende auf den Campingplatz. Die Kinder haben genauso viel davon, wie wenn wir in S&uuml;dfrankreich campieren w&uuml;rden.&raquo;</p>

<p><strong>Ebenfalls Ja sagt die SVP zum &laquo;Ausbau und Erneuerung der Abwasserreinigungsanlage (ARA)&raquo;.</strong>&nbsp;Die ARA muss sowohl dem gr&ouml;sseren Abwasservolumen als auch den aktuellen gesetzlichen Vorschriften angepasst werden. Angesichts der zu erwartenden hohen Geb&uuml;hrensteigerungen erwartet die SVP vom Stadtrat jedoch ein striktes Kostenmanagement.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-20T07:45:46+02:00</updated>
			<published>2026-05-20T07:39:00+02:00</published>
		</entry>
			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-19:2395</id>
			
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			<title>Parolenfassungen zu der städtischen Abstimmungsvorlage vom 14. Juni 2026</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Mitte Stadt Winterthur hat an ihrer Parteiversammlung am 05. Mai 2026 folgende Parolen beschlossen:</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p><strong>JA zum &laquo;Ausbau und Erneuerung der Abwasserreinigungsanlage (ARA), Verpflichtungskredit von 276 Millionen Franken&raquo;</strong><br />
Die Vorlage wurde einstimmig angenommen. Die Mitte Stadt Winterthur anerkennt den dringenden Handlungsbedarf bei der bestehenden Anlage. Die heutige ARA st&ouml;sst sowohl kapazit&auml;tsm&auml;ssig als auch technisch an ihre Grenzen. Zudem erfordern neue gesetzliche Vorgaben zur Elimination von Mikroverunreinigungen und Stickstoff substanzielle Investitionen. Die Vorlage gew&auml;hrleistet langfristig eine sichere und moderne Abwasserreinigung f&uuml;r Winterthur und die angeschlossenen Gemeinden und ber&uuml;cksichtigt gleichzeitig &ouml;kologische Aspekte wie Energieeffizienz und Biodiversit&auml;t.</p>

<p><strong>NEIN zum &laquo;Neubau des Campingplatzes am Sch&uuml;tzenweiher, Verpflichtungskredit von 6,9 Millionen Franken&raquo;</strong><br />
Die Vorlage f&uuml;hrte an der Parteiversammlung zu Diskussionen. Es bestand grosse Einigkeit dar&uuml;ber, dass ein Campingplatz in Winterthur eine beachtliche Bedeutung f&uuml;r Freizeit, Tourismus und Naherholung hat und deshalb auch k&uuml;nftig betrieben werden soll. Eine Mehrheit der Versammlung erachtet die geplante Investition f&uuml;r den Campingplatz angesichts der angespannten finanziellen Situation der Stadt aber als zu hoch. Sie w&uuml;nscht sich die Erarbeitung von Alternativen, bei denen ein k&uuml;nftiger Betreiber die notwendigen Investitionen &uuml;bernimmt, wobei die Abgabe des Landes im Baurecht zu pr&uuml;fen ist.</p>

<p><strong>NEIN zur &laquo;Neuerschliessung und Strassenverlegung Pfadiheimweg (Erholungsgebiet Rosenberg), Verpflichtungskredit von 3,16 Millionen Franken&raquo;</strong><br />
Auch diese Vorlage wurde kontrovers diskutiert. Eine verbesserte Erschliessung der Freizeitangebote in diesem Gebiet war unbestritten, weil sie diese aufwerten und die schwierige Verkehrssituation entsch&auml;rfen w&uuml;rde. Die Vorlage wurde aber trotzdem abgelehnt, weil die Mehrheit der Meinung war, dass zwischen der Neuerschliessung Pfadiheimweg und dem Neubau des Campingplatzes gegenseitige Abh&auml;ngigkeiten bestehen, welche eine koordinierte Planung der beiden Projekte erfordern.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-19T09:45:30+02:00</updated>
			<published>2026-05-19T09:41:00+02:00</published>
		</entry>
			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-18:2391</id>
			
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			<title>Interview zur Wohnungsinitiative</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Wohnungsinitiative verspricht Entlastung für den Wohnungsbau, schafft aber neue Probleme. Aus linken Kreisen lanciert, bringt sie  mehr staatliche Eingriffe, mehr Auflagen und mehr Unsicherheit. Dany Romay nimmt Stellung.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>&laquo;Eine staatliche Wohnbaugesellschaft schafft keine einzige zus&auml;tzliche Wohnung&raquo;</strong><br />
Am 14. Juni stimmt der Kanton Z&uuml;rich &uuml;ber die Wohnungsinitiative ab. Die Gr&uuml;nen wollen eine kantonale Wohnbaugesellschaft mit einem Startkapital von 500 Millionen Franken. Dani Romay, FDP-Stadtparlamentarier,&nbsp;&nbsp;Bau- und Immobilienunternehmer in Winterthur, erkl&auml;rt, warum das der falsche Weg ist.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Der Wohnungsmarkt in Z&uuml;rich ist angespannt. Haben die Bef&uuml;rworter der Wohnungsinitiative nicht zumindest recht mit der Diagnose?</strong><br />
Die Diagnose ist korrekt: Z&uuml;rich hat zu wenig Wohnraum, und die Nachfrage steigt weiter. Wer das anzweifelt, lebt nicht in der Realit&auml;t. Aber eine richtige Diagnose bedeutet nicht, dass auch das Rezept stimmt. Und beim Rezept liegen die Initianten komplett falsch.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Was st&ouml;rt Sie an der Idee einer kantonalen Wohnbaugesellschaft konkret?</strong><br />
Die Initiative verlangt, dass der Kanton eine staatliche Wohnbaugesellschaft mit 500 Millionen Franken Startkapital gr&uuml;ndet. Das klingt nach entschlossenem Handeln, ist es aber nicht. Denn das Grundproblem ist nicht, dass es zu wenige Akteure auf dem Wohnungsmarkt gibt. Das Problem ist, dass zu wenig gebaut werden kann. Einsprachen, &uuml;berlange Bewilligungsverfahren und &uuml;bertriebene Regulierungen sind die eigentlichen Bremsen. Eine staatliche Wohnbaugesellschaft &auml;ndert daran gar nichts. Sie tritt aber in Konkurrenz zu bestehenden Wohnbaugenossenschaften und Investoren, treibt die Preise f&uuml;r Grundst&uuml;cke in die H&ouml;he und gebaut wird trotzdem nicht schneller.&nbsp;</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Aber Genossenschaften und gemeinn&uuml;tzige Tr&auml;ger zeigen doch, dass nicht gewinnorientiertes Bauen funktioniert?</strong><br />
Genossenschaften leisten wertvolle Arbeit, keine Frage. Aber sie sind privat organisiert und kennen den Markt. Eine staatliche Gesellschaft hingegen bringt B&uuml;rokratie, politische Einflussnahme und mangelnde Flexibilit&auml;t mit. Entscheidend ist auch: Der Kanton kann auf diesem Weg nicht in einem Tempo bauen, das den Bedarf auch nur ansatzweise deckt. Das Geld fehlt dann an anderer Stelle, etwa f&uuml;r Schulen, Verkehr oder Gesundheit.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Die Bef&uuml;rworter sagen, die staatliche Gesellschaft k&ouml;nne gezielt dort bauen, wo der Markt versagt, also g&uuml;nstige Wohnungen f&uuml;r Menschen mit tiefem Einkommen.</strong><br />
Das klingt sozial, ist es aber nur f&uuml;r die Wenigen, die das Gl&uuml;ck haben, in eine dieser Wohnungen einzuziehen. Was ist mit allen anderen? Mit den jungen Berufseinsteigern, den Familien, den Zugezogenen, die eine Wohnung auf dem freien Markt suchen? F&uuml;r sie &auml;ndert sich nichts, ausser vielleicht, dass die Konkurrenz auf dem privaten Markt noch gr&ouml;sser wird, weil Grundst&uuml;cke durch den staatlichen Akteur teurer geworden sind. Wir brauchen mehr Wohnungen f&uuml;r alle, nicht eine staatliche Gesellschaft, die f&uuml;r wenige baut.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Was w&auml;re denn aus Ihrer Sicht die richtige Antwort auf die Wohnungsnot?</strong><br />
Bauen, bauen, bauen und die Hindernisse daf&uuml;r aus dem Weg r&auml;umen. Jede neue Wohnung entlastet den Markt. Studien zeigen, dass pro neu bezogene Wohnung indirekt mehrere weitere Wohnungen frei werden, weil eine ganze Umzugskette in Gang kommt. Diese Dynamik brauchen wir. Konkret heisst das: Baubewilligungsverfahren beschleunigen, verdichtetes Bauen und Aufstockungen erleichtern und verl&auml;ssliche Rahmenbedingungen f&uuml;r private Investoren schaffen.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Der Gegenvorschlag des Kantonsrats geht genau in diese Richtung?</strong><br />
Genau. Der Gegenvorschlag verankert in der Verfassung, dass Kanton und Gemeinden sich f&uuml;r gute Rahmenbedingungen f&uuml;r den Wohnungsbau einsetzen m&uuml;ssen. Er f&ouml;rdert gezielt gemeinn&uuml;tzigen Wohnungsbau und selbstgenutztes Wohneigentum, ohne eine teure staatliche Gesellschaft zu schaffen, die auf dem Markt mitmischt und ihn verteuert. Und der Regierungsrat verpflichtet sich, innert drei Jahren konkrete Gesetzesvorlagen zu pr&auml;sentieren. Das ist pragmatisch und wirksam.</p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start"><strong>Am 14. Juni empfehlen Sie also ein Nein zur Initiative und ein Ja zum Gegenvorschlag?</strong></p>

<p style="margin-left:0cm; margin-right:0cm; text-align:start">Klar. Wer den Wohnungsmarkt in Z&uuml;rich wirklich entspannen will, muss auf mehr Angebot setzen, nicht auf mehr Staat. Die Wohnungsinitiative sch&uuml;rt Hoffnungen, die sie nicht einhalten kann und kostet dabei 500 Millionen Franken Steuergelder. Mit dem Gegenvorschlag k&ouml;nnen wir das Ziel, mehr g&uuml;nstige Wohnungen zu schaffen, auf einem sinnvollen Weg erreichen: durch bessere Bedingungen f&uuml;r alle, die bauen wollen.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-18T07:51:44+02:00</updated>
			<published>2026-05-18T07:46:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-13:2387</id>
			
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			<title>Referendum gegen den Richtplan</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Mitte Stadt Winterthur unterstützt das Referendum gegen den Richtplan. Dieser stellt eine überdimensionierte und widersprüchliche Planung mit ungeahnter Kostenfolge, Verzögerungen und absehbar erfolglosen Folgeplanungen dar. </div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Er gaukelt dem Volk im Bereich Umwelt und Verkehr unrealistische Ziele und Versprechungen vor, die ohne gezielte Investitionen nie erreicht werden k&ouml;nnen. So sollen in den n&auml;chsten 15 Jahren 35&#39;000 neue Arbeitspl&auml;tze geschaffen werden, gleichzeitig soll der MIV (motorisierter Individualverkehr, Autoverkehr) halbiert werden. Schon bei einem Wachstum von 10&#39;000 Arbeitspl&auml;tzen ist ein sp&uuml;rbarer Ausbau des wettersicheren &ouml;ffentlichen Verkehrs Voraussetzung, damit der MIV nicht wieder anw&auml;chst. Eine weitere Verringerung des MIVs ist daher nur mit einem massiv ausgebauten &ouml;V-Angebot m&ouml;glich.</p>

<p>Das Departement Bau und Mobilit&auml;t vermied Berechnungen, wie und wo Arbeitspl&auml;tze welche Verkehrsbewegungen ausl&ouml;sen. Arbeitspl&auml;tze an der Peripherie (Stadtrand) generieren &uuml;berall einen h&ouml;heren MIV-Anteil am Gesamtverkehr. Eine Strategie der Verkehrsvermeidung durch eine massive Verdichtung in Fussdistanz zu den &ouml;V-Knoten zugunsten von neuen Arbeitspl&auml;tzen findet sich im Richtplan nur in bescheidenem Masse.</p>

<p>Der Richtplan zeigt nicht einmal ansatzweise auf, wie der &ouml;V massiv ausgebaut werden m&uuml;sste, damit eine Verlagerung vom MIV zum &ouml;V stattfinden k&ouml;nnte. Es m&uuml;sste beispielsweise jetzt schon klar sein, wo mehr Bushaltekanten und Linienerg&auml;nzungen geschaffen werden k&ouml;nnten. Erhebliche Verbesserungen im Raum HB Winterthur sollen aber erst in 20 Jahren erfolgen. Dabei sind die Zust&auml;nde im und um den HB bereits heute unzumutbar.</p>

<p>Der Richtplan setzt bei der Vermeidung von Verkehr auf die Stadt der kurzen Wege, als ob die Stadt bestimmen k&ouml;nnte, wo wer wohnt und arbeitet und welches KMU sich wo niederl&auml;sst. Eine Stadt der Durchmischung von Funktionen ist zwar erstrebenswert. Sie ist aber nur in gr&ouml;sseren Neubaugebieten m&ouml;glich und l&ouml;st den Widerspruch zwischen mehr Arbeitspl&auml;tzen und der Vermeidung von MIV nicht.</p>

<p>Die Mitte erwartet von einem Richtplan deshalb folgende Massnahmen:</p>

<p>&bull;&nbsp;realistische Wachstumsprognosen beim &ouml;V</p>

<p>&bull;&nbsp;Angebotsplanung mit mind. 40% mehr Kapazit&auml;t f&uuml;r den &ouml;V vor jeder Testplanung</p>

<p>&bull;&nbsp;unverz&uuml;gliche Planung von mind. 30% mehr Bushaltekanten auch auf dem Arch-/Vogelsangareal</p>

<p>&bull;&nbsp;Realisierung Kopfbahnhof Vogelsang gleichzeitig mit Br&uuml;ttenertunnel</p>

<p>&bull;&nbsp;umsteigefreie Busverbindungen zwischen Stadtquartieren (z. B. Seen-T&ouml;ss)</p>

<p>&bull;&nbsp;Abfangen des motorisierten Zupendlerverkehrs an der Stadtgrenze u.a. durch P+R</p>

<p>&bull;&nbsp;Bevorzugung des Wirtschaftsverkehrs</p>

<p>&bull;&nbsp;unverz&uuml;glich mehr Fahrplansicherheit beim Bus u.a. durch bessere Busbevorzugung</p>

<p>&bull;&nbsp;keine Fussg&auml;ngerteppiche auf Buslinien</p>

<p>&bull;&nbsp;nahe regionale Versorgungswege durch Wahrung der Produktivit&auml;t der Landwirtschaft auf Gemeindegebiet</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-13T16:08:38+02:00</updated>
			<published>2026-05-13T16:02:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-13:2386</id>
			
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			<title>HAW Generalversammlung 2026</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">HAW-Präsident Thomas Anwander begrüsste am 12. Mai 2026 fast 90 Mitglieder und Gäste zur ordentlichen Generalversammlung in den Räumlichkeiten der AXA. In seiner Rede zog er eine kämpferische Bilanz: Während lokalpolitische von der HAW unterstütze KandidatInnen Erfolge feiern, fordern neue globale Krisen und hausgemachte lokale Standortfaktoren die Unternehmen heraus.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p style="text-align:justify"><strong>Erfolgreiches Gesch&auml;ftsjahr und personelle Wechsel</strong><br />
Die HAW blickt auf ein aktives Jahr zur&uuml;ck, in dem die statutarischen Traktanden einstimmig genehmigt wurden. Personell markiert diese GV einen Meilenstein: Romana Heuberger wurde unter grossem Applaus verabschiedet, sie wechselt nach ihrer glanzvollen Wahl direkt in den Winterthurer Stadtrat. Anwander gratulierte zudem dem neuen Stadtpr&auml;sidenten Stefan Fritschi und betonte, dass diese Wahlerfolge zeigen, was m&ouml;glich ist, wenn Wirtschaftskr&auml;fte und b&uuml;rgerliche Parteien geschlossen zusammenarbeiten.</p>

<p style="text-align:justify">Neu in den Vorstand wurde Samuel Br&uuml;cker (AXA) gew&auml;hlt, der auf Regula Schenkel-Luthiger folgt. Ein erfrischendes Highlight war der Bericht von Elias Sonderegger und Rolf Stahel, die &uuml;ber ihre Erfahrungen aus der Wirtschaftswoche sprachen und eindr&uuml;cklich zeigten, wie wichtig die praxisnahe F&ouml;rderung des unternehmerischen Nachwuchses ist.</p>

<p style="text-align:justify"><strong>Geopolitische Wolken: Resilienz ist gefragt</strong><br />
Nach der Pandemie und dem Ukraine-Krieg fordert nun der Iran-Konflikt die Resilienz der Schweizer Wirtschaft. Anwander warnte vor den massiven Auswirkungen auf die Energiepreise, die Inflation und die globale Nahrungsmittelversorgung durch den Ausfall wichtiger D&uuml;ngemittelproduktionen. Auch der Blick Richtung USA bleibt getr&uuml;bt: Trotz gerichtlicher Urteile h&auml;lt die Administration Trump an protektionistischen Z&ouml;llen fest. Die HAW fordert hier eine konsequente Diversifizierung der M&auml;rkte und die rasche Ratifizierung des Mercosur-Freihandelsabkommens, ohne die Landwirtschaft durch &uuml;berm&auml;ssige Kompensationen unn&ouml;tig zu bevorzugen.</p>

<p style="text-align:justify"><strong>Energiepolitik: Technologieoffenheit statt Ideologie</strong><br />
Beim Thema Energie schlug Anwander deutliche T&ouml;ne an. Die Energiewende sei l&auml;ngst kein reines &Ouml;kologie-Projekt mehr, sondern eine Frage der nationalen Versorgungssicherheit. Er forderte mehr Pragmatismus: Um den Winterstrombedarf zu decken, m&uuml;sse die Option Atomenergie technologisch offenbleiben. Gleichzeitig sei ein Stromabkommen mit der EU finanziell unverzichtbar. Lokal kritisierte er die Winterthurer Stadtregierung: Dass die Stadt seit Jahren die h&ouml;chsten Strompreise im Kanton aufweist, sei &bdquo;&auml;rgerlich&ldquo; und schade der Dekarbonisierung. G&uuml;nstiger Strom sei ein essenzieller Teil des Service Public.</p>

<p style="text-align:justify"><strong>Nein zur &bdquo;Nachhaltigkeitsinitiative&ldquo; und zum &bdquo;Rentenklau&ldquo;</strong><br />
Im Hinblick auf die Juni-Abstimmungen bezog die HAW klar Stellung:</p>

<ul>
	<li>
	<ul>
		<li style="text-align: justify;"><strong>Nachhaltigkeitsinitiative (10-Mio.-Schweiz):</strong>&nbsp;Anwander bezeichnete die Initiative als direkten Angriff auf die Personenfreiz&uuml;gigkeit. Ein Kontingentsystem w&uuml;rde Branchen wie den Tourismus oder das Gesundheitswesen hart treffen und Fachkr&auml;fte in der Forschung blockieren. &bdquo;Planwirtschaft ist beim Thema Bev&ouml;lkerung der falsche Ansatz.&ldquo;</li>
	</ul>
	</li>
</ul>

<ul>
	<li>
	<ul>
		<li style="text-align: justify;"><strong>Wohnschutzinitiative:</strong>&nbsp;Diese Vorlage im Kanton Z&uuml;rich wurde als &bdquo;Rentenklau&ldquo; betitelt. Da Sanierungskosten nicht mehr angemessen umgelegt werden k&ouml;nnten, sinke die Rendite der Pensionskassen, was direkt die Rentenf&auml;higkeit schm&auml;lere. Die HAW empfiehlt hier ein Nein und ein Ja zum Gegenvorschlag und l&auml;dt zur&nbsp;<a href="https://www.haw.ch/informationsveranstaltung-und-podium-wohnschutz-initiativen-kanton-z%C3%BCrich">Informationsveranstaltung und Podium Wohnschutz-Initiativen Kanton Z&uuml;rich am 27.05.2026 ein</a></li>
	</ul>
	</li>
</ul>

<p style="text-align:justify"><strong>Standortpolitik: &bdquo;Schuster, bleib bei deinen Leisten&ldquo;</strong><br />
Besonderes Augenmerk galt dem kommunalen Richtplan. Die HAW unterst&uuml;tzt das Referendum massiv, da der Plan zu detailverliebt sei und st&auml;dtebauliche Utopien auf Kosten der Steuerzahler und der Verkehrskapazit&auml;t zementiere.</p>

<p style="text-align:justify">Zudem fand Anwander klare Worte zur st&auml;dtischen Wirtschaftsstrategie und Standortf&ouml;rderung: Dass der Stadtrat die Clusterstrategie (Smart Machines) nun offiziell unterst&uuml;tzt, sei erfreulich, doch die Umsetzung m&uuml;sse in den H&auml;nden der Wirtschaft bleiben. &bdquo;Wir brauchen keine neuen st&auml;dtischen Stellen f&uuml;r Wissenstransfer. Das macht die Wirtschaft bereits erfolgreich&ldquo;, so Anwander. Die Priorit&auml;ten der Stadt m&uuml;ssten stattdessen auf schnelleren Baubewilligungen, einer leistungsf&auml;higen Infrastruktur und einer Steuerpolitik liegen, die den Mut hat, Belastungen auch einmal zu senken.</p>

<p style="text-align:justify">Gastreferent Martin Hirzel, Pr&auml;sident Swissmem, untermauert in seinem Referat die politischen Aussagen der HAW-Pr&auml;sidenten. Hier&uuml;ber berichten wir in einem weiteren Blog</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-14T10:40:11+02:00</updated>
			<published>2026-05-13T11:33:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-12:2385</id>
			
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			<title>Gemeinsam zum Erfolg: Stefan Fritschi ist neuer Stadtpräsident</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Was vor acht Monaten als grosse Herausforderung begann, mündete am Sonntag in einem Glanzresultat: Mit 16&apos;144 Stimmen hat die Winterthurer Bevölkerung Stefan Fritschi ihr Vertrauen geschenkt.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Hinter diesem Erfolg steckt eine enorme kollektive Leistung. Der Weg zum Wahlsieg bestand aus tausenden Flyern, unz&auml;hligen Gespr&auml;chen und einer st&auml;ndigen Dynamik aus Strategie und &Uuml;berzeugungsarbeit. Dass wir &uuml;ber die H&auml;lfte der W&auml;hlenden &uuml;berzeugen konnten, ist das Verdienst eines entschlossenen Teams. Ob beim Plakatieren, Telefonieren, Spenden oder Mobilisieren &ndash; viele waren sichtbar an der Front, noch mehr wirkten unerm&uuml;dlich im Hintergrund.</p>

<p>Die Kampagne forderte volle Flexibilit&auml;t. Neben der strategischen Planung galt es, auch auf Unvorhersehbares wie einen pl&ouml;tzlichen Busfahrerstreik besonnen zu reagieren. In solchen Momenten zahlte sich Erfahrung aus, um den Fokus beizubehalten.&nbsp;Dieser Sieg ist das Resultat von Stefan Fritschis langj&auml;hriger Verl&auml;sslichkeit und Ihrem grossartigen Einsatz. Wir danken allen Unterst&uuml;tzerinnen und Unterst&uuml;tzern f&uuml;r ihr Herzblut und ihr Vertrauen. Ein herzlicher Dank geht zudem an Kaspar Bopp und sein Team f&uuml;r den stets fairen Wahlkampf.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-12T11:13:42+02:00</updated>
			<published>2026-05-12T11:10:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-11:2382</id>
			
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			<title>Die IG Fruchtfolgeflächen sagt JA zum Ausbau der Winterthurer Abwasserreinigungsanlage</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Interessengemeinschaft zum Schutz der Fruchtfolgeflächen der Stadt Winterthur (IG FFF)
stellt sich hinter den Ausbau der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Hard in Wülflingen, über den am 14. Juni in Winterthur abgestimmt wird. Die IG FFF ist von der Notwendigkeit des Ausbaus überzeugt und empfiehlt den Winterthurerinnen und Winterthurer JA zur ARA Hard zu stimmen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Das mit &uuml;ber 1200 Unterschriften eingereichte Referendum der IG FFF richtet sich nur gegen die Aufforstung der wertvollen Ackerfl&auml;che im Niederfeld in der N&auml;he der ARA. Die dortigen Fruchtfolgefl&auml;chen z&auml;hlen zu den produktivsten der Region und sind f&uuml;r die inl&auml;ndische Nahrungsmittelproduktion sehr wichtig. Die IG FFF fordert, dass diese Aufforstung auf weniger hochwertigem Land vorgenommen wird. Dar&uuml;ber wird aber nicht jetzt sondern sp&auml;ter im Jahr 2026 abgestimmt. Jetzt geht es nur um die ARA.</p>

<p>Dazu Landwirt Jan Ehrbar von der IG FFF: &laquo;Die ARA ist wichtig f&uuml;r Winterthur und die Umwelt. Wir empfehlen darum ein JA. Die geplante Aufforstung zerst&ouml;rt wertvolle Ackerland. Dar&uuml;ber wird aber erst sp&auml;ter abgestimmt.&raquo;</p>

<p>Die Interessengemeinschaft zum Schutz der Fruchtfolgefl&auml;chen (IG FFF) vereinigt die Winterthurer Landwirtinnen und Landwirte sowie die privaten Besitzerinnen und Besitzer der landwirtschaftlichen Grundst&uuml;cke in Winterthur. Sie hat rund 300 Mitglieder.&nbsp;<a href="https://ackerland-retten.ch">www.ackerland-retten.ch</a></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-11T12:32:25+02:00</updated>
			<published>2026-05-11T12:28:00+02:00</published>
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			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-11:2381</id>
			
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			<title>FDP Winterthur stellt Fraktionspräsidium neu auf</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Nachdem Romana Heuberger infolge des erfreulichen Wahlergebnisses neu in den Stadtrat einzieht, hat die FDPFraktion ihre Führungsstruktur angepasst. An ihrer
letzten Sitzung hat die Fraktion einstimmig beschlossen, dass Dani Romay künftig gemeinsam mit Cristina Mancuso Cabello das CoPräsidium der FDPFraktion übernimmt.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Mit dieser L&ouml;sung setzt die FDP Winterthur bewusst auf Kontinuit&auml;t, politische Breite und Teamarbeit. Dani Romay geh&ouml;rte bereits bisher dem Fraktionspr&auml;sidium an und bringt als Unternehmer, Pr&auml;sident des Quartiervereins Neuwiesen sowie Offizier der Milizfeuerwehr Winterthur breite F&uuml;hrungs&shy; und Praxiserfahrung mit. Cristina Mancuso Cabello bringt ebenfalls mehrj&auml;hrige Erfahrung in der Personalf&uuml;hrung mit und engagiert sich seit vielen Jahren aktiv innerhalb der FDP Winterthur und der Jungfreisinnigen. Als Pr&auml;sidentin der FDP&shy;Frauen Winterthur und bisheriges Mitglied des Stadtparlaments ist sie sowohl parteiintern als auch politisch bestens vernetzt.</p>

<p>Die FDP Winterthur bedankt sich herzlich bei Romana Heuberger f&uuml;r ihr grosses Engagement und die erfolgreiche Arbeit im bisherigen Co&shy;Pr&auml;sidium. Gleichzeitig freut sich die Partei, dass mit ihrer Wahl in den Stadtrat liberale Politik in der Exekutive zus&auml;tzlich gest&auml;rkt wird.</p>

<p>Die FDP&shy;Fraktion sieht sich mit der neuen F&uuml;hrung personell und politisch sehr gut aufgestellt, um die anstehenden Herausforderungen in Winterthur weiterhin konstruktiv, l&ouml;sungsorientiert und mit liberaler Handschrift anzugehen.</p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-11T12:19:10+02:00</updated>
			<published>2026-05-11T12:15:00+02:00</published>
		</entry>
			<entry>
												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-08:2372</id>
			
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			<title>Museum Schaffen lanciert Crowdfunding für Haldengut-Ausstellung</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Viele Menschen in Winterthur und in der ganzen Ostschweiz sind mit der Geschichte der legendären Winterthurer Brauerei Haldengut verbunden. Mit der neuen Ausstellung «Erinnerungstank Haldengut – Wir zapfen Geschichten» lässt Museum Schaffen vergangene Brauereizeiten wieder aufleben und sucht dafür via Crowdfunding 40&apos;000 Franken. Wer mitmacht, kann Erinnerungsstücke gewinnen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Winterthur ist eine Bierstadt, nicht zuletzt wegen der Brauerei Haldengut. Sie hat die Stadt &uuml;ber 160 Jahre gepr&auml;gt, wie kaum ein anderes Unternehmen. Mehrere hundert Menschen arbeiteten einst f&uuml;r die Brauerei, ihr Bier war allgegenw&auml;rtig: Die Fuhrwagen, das markante Logo, die arbeitenden Menschen von damals, sie alle haben sich in unseren K&ouml;pfen eingepr&auml;gt und wirken bis heute nach.</p>

<p>Ab 8. Mai 2026 l&auml;sst Museum Schaffen diese Zeiten in der neuen Ausstellung &laquo;Erinnerungstank Haldengut &ndash; Wir zapfen Geschichte&raquo; wieder aufleben. Was es jetzt noch braucht, ist ein moderner Museums-Guide. F&uuml;r den partizipativen Rundgang entwickelt das Museum eine digitale Zugangs-App, die zus&auml;tzliche Geschichten, Hintergr&uuml;nde und Stimmen erschliesst und Inhalte auch &uuml;ber die Laufzeit der Ausstellung hinaus zug&auml;nglich macht. F&uuml;r diesen n&auml;chsten Schritt werden 40&#39;000 Franken ben&ouml;tigt.</p>

<p>Jede <a href="https://www.museumschaffen.ch/de/spenden/">Spende</a> hilft mit, die Haldengut-Geschichte lebendig zu halten. Als Dankesch&ouml;n winken &ndash; je nach Betrag &ndash; ausgew&auml;hlte Erinnerungsst&uuml;cke aus der Brauerei, Reproduktionen, Original-Plakate, eine Nennung als Objektpat*in in der App sowie exklusive &Uuml;berraschungen.</p>

<p>Museum Schaffen<br />
<a href="mailto:christian.huggenberg@hvwinterthur.ch">Christian Huggenberg</a></p>
</div>
]]>
				</div>
			</content>
			<updated>2026-05-08T16:51:13+02:00</updated>
			<published>2026-05-08T16:41:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-08:2371</id>
			
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			<title>Kampagnenstart der Allianz gegen gegen die Wohnschutz- und Wohnungsinitiative.</title>
			<summary type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Die Erfahrungen aus Basel-Stadt und Genf zeigen: Strenge Regulierungen bremsen das, was es braucht – mehr Wohnungen, mehr Investitionen und Anreize für energetische Sanierungen. Deshalb lehnen GLP, Die Mitte, FDP und SVP die beiden Initiativen entschieden ab.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Die Wohnschutz- und die Wohnungsinitiative versprechen beide Entlastung f&uuml;r den dringend n&ouml;tigen Wohnungsbau, schaffen aber neue Probleme.&nbsp;Sie bringen&nbsp;mehr staatliche Eingriffe, mehr Auflagen und mehr Unsicherheit.&nbsp;Damit bremsen sie das, was der Kanton Z&uuml;rich braucht: mehr Wohnungen, mehr Investitionen und Anreize f&uuml;r energetische Sanierungen.</p>

<p>Der Blick in die Kantone Basel-Stadt und Genf, die seit Jahren beziehungsweise Jahrzehnten strenge Regulierungen des Wohnungsmarktes kennen, zeigt eine verheerende Bilanz. F&uuml;r die Allianz gegen die linken Wohn-Initiativen ist klar: Ein Mietendeckel &hellip;</p>

<p><strong>&hellip; verhindert den Bau von dringend ben&ouml;tigten Wohnun</strong><strong>gen</strong></p>

<p>Zus&auml;tzliche Bewilligungsverfahren, Mietzinsregulierungen und staatliche Eingriffe machten Investitionen unattraktiver und verz&ouml;gerten oder verhinderten Bauprojekte. In Basel-Stadt ist die Zahl der Baugesuche nach Einf&uuml;hrung strenger Wohnschutzregeln um bis zu&nbsp;<strong>76 Prozent</strong>&nbsp;eingebrochen. Filippo Leutenegger (FDP) sagt: &laquo;Wer mehr Regulierung einf&uuml;hrt, baut nicht mehr Wohnungen &ndash; sondern weniger. Wer wirklich g&uuml;nstigen Wohnraum will, muss mehr bauen. Alles andere ist Augenwischerei.&raquo;</p>

<p><strong>&hellip; l&auml;sst bestehende Wohnungen verlottern</strong></p>

<p>Wenn Eigent&uuml;mer n&ouml;tige Investitionen nicht mehr vern&uuml;nftig refinanzieren k&ouml;nnen, werden Renovationen aufgeschoben. Das f&uuml;hrt langfristig zu einem Sanierungsstau: alte B&auml;der, veraltete Leitungen und weniger Wohnqualit&auml;t. &laquo;Die Leidtragenden sind am Ende die Mieterinnen und Mieter, die in verlotterten Wohnungen leben m&uuml;ssen&raquo;, sagt Domenik Ledergerber (SVP).</p>

<p><strong>&hellip; macht den Wohnungsmarkt unbeweglich</strong></p>

<p>Strenge Regulierungen f&uuml;hren zu sinkender Dynamik auf dem Wohnungsmarkt. Wohnungen werden seltener gewechselt, obwohl sie nicht mehr zur Lebenssituation passen. Tina Deplazes (Die Mitte) sagt: &laquo;Gerade f&uuml;r junge Familien wird es dadurch immer schwieriger, geeigneten Wohnraum zu finden.&raquo;</p>

<p><strong>&hellip; verhindert energetische Sanierungen</strong></p>

<p>Der Geb&auml;udesektor verursacht rund 40 Prozent des Energieverbrauchs und ein Drittel der CO2-Emissionen. &laquo;Investitionen in energetische Sanierungen sind deshalb zentral, um die Klimaziele zu erreichen&raquo;, sagt Nora Ernst (GLP).</p>

<p>Strenge Regulierungen und ausbleibende Investitionen f&uuml;hren allerdings dazu, dass energetische Sanierungen ausbleiben. Ein Blick ins streng regulierte Genf zeigt die Folgen: Rund 70 Prozent der Geb&auml;ude werden dort noch immer mit fossilen Energietr&auml;gern beheizt. &laquo;Dies gilt es f&uuml;r Z&uuml;rich zu verhindern&raquo;, sagt Ernst.</p>

<p><strong>&hellip; l&auml;sst das Handwerk und Gewerbe verarmen</strong></p>

<p>Weniger Sanierungen und weniger Ersatzneubauten bedeuten weniger Auftr&auml;ge f&uuml;r lokale Betriebe. Davon betroffen sind Maurer, Maler, Gipser, Elektriker, Sanit&auml;rfirmen, Schreiner, Haustechnik und viele weitere KMU im Kanton Z&uuml;rich.</p>

<p>Wie gravierend die Folgen in der Praxis sind, zeigt eine aktuelle Mitgliederumfrage des Gewerbeverbands Basel-Stadt. Die Ergebnisse sind alarmierend:</p>

<ul>
	<li>Zwei Drittel der Handwerksbetriebe verzeichnen Umsatzeinbr&uuml;che seit dem Inkrafttreten des neuen Basler Wohnschutzgesetzes.</li>
	<li>Bei fast der H&auml;lfte dieser Betriebe ist der Umsatzr&uuml;ckgang sogar sehr sp&uuml;rbar, mit einem Minus von &uuml;ber 20 Prozent.</li>
	<li>Jeder vierte Betrieb musste bereits Mitarbeitende entlassen.</li>
	<li>Mehr als 16 Prozent der Unternehmen haben Ausbildungspl&auml;tze gestrichen.</li>
</ul>

<p>Christian Pfaller, Inhaber von zwei Handwerksbetrieben, Gemeindepr&auml;sident und Kantonsrat, sagt dazu: &laquo;Wenn sich gr&ouml;ssere Investitionen nicht mehr lohnen, werden sanierungsbed&uuml;rftige Wohnungen nur noch mit kleineren Arbeiten instandgehalten. Unsere Gemeinden und der Kanton Z&uuml;rich brauchen mehr Wohnungen, nicht mehr Vorschriften, Verfahren und Unsicherheit.&raquo;</p>

<p>St&eacute;phanie Keller Mattil, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin Kurt Keller AG und Mitglied Verband K&uuml;che Schweiz, erg&auml;nzt: &laquo;Wer Investitionen bremst, schadet nicht nur dem Wohnungsmarkt, sondern vernichtet regionale Wertsch&ouml;pfung. Davon betroffen sind unsere Arbeitspl&auml;tze und Lehrstellen.&raquo;</p>

<p><strong>Ja zu den Gegenvorschl&auml;gen</strong></p>

<p>Die Gegenvorschl&auml;ge setzen bei den richtigen Hebeln an: Mehr Wohnraum durch bessere Rahmenbedingungen und sozialvertr&auml;gliche L&ouml;sungen bei Leerk&uuml;ndigungen.</p>

<p>Der Gegenvorschlag des Regierungsrats zur Wohnungsinitiative st&auml;rkt die Baut&auml;tigkeit: &Uuml;berfl&uuml;ssige Regulierungen sollen abgebaut, baurechtliche Verfahren beschleunigt und Verdichtung an geeigneten Orten erleichtert werden.</p>

<p>Der Gegenvorschlag des Kantonsrats zur Wohnschutz-Initiative sieht bei Leerk&uuml;ndigungen gezielte Begleitmassnahmen vor. Ziel ist, K&uuml;ndigungen m&ouml;glichst zu vermeiden und unvermeidbare F&auml;lle sozialvertr&auml;glicher zu gestalten.</p>

<p><strong>2x Nein zu den linken Wohn-Initiativen</strong></p>

<p>Aus diesen Gr&uuml;nden sagt die Allianz gegen die linken Wohn-Initiativen, getragen von der GLP, Die Mitte, FDP, SVP und etlichen Verb&auml;nden und Organisationen, am 14. Juni 2x Nein zu den linken Initiativen und 2x Ja zu den Gegenvorschl&auml;gen.</p>

<p>&nbsp;</p>
</div>
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			<updated>2026-05-08T13:28:08+02:00</updated>
			<published>2026-05-08T13:22:00+02:00</published>
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												<id>tag:www.forumwinterthur.ch,2026-05-06:2367</id>
			
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			<title>Internationale Studien hegen grosse Vorbehalte gegenüber Regulierungen des Wohnungsmarktes</title>
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				<div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
					<div class="lead">Der Wohnschutz soll Mieter schützen. Doch internationale Erfahrungen zeigen: Strenge Mietregulierungen bremsen Renovationen, verknappen das Angebot und können am Ende genau jene Effekte auslösen, die sie verhindern wollen.</div>
				</div>
			</summary>
			<content type="xhtml">
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					<![CDATA[
	<div class="fw-wysiwyg"><p>Seit 2021 kennt Basel-Stadt den sogenannten Wohnschutz. Seither sind Renovierungen, Abbr&uuml;che oder Umnutzungen von Wohnliegenschaften nur noch unter strikten Voraussetzungen zul&auml;ssig. Wird ausnahmsweise eine Bewilligung erteilt, darf der Mietzins nur minimal erh&ouml;ht werden. Die Folgen sind gravierend: Die Anzahl Baugesuche ging sp&uuml;rbar zur&uuml;ck (-76 Prozent) und das Gewerbe verzeichnet schmerzhafte Umsatzeinbussen.</p>

<p>Auch wenn der Basler Wohnschutz ein sehr weitgehendes Modell darstellt, so ist die Regulierung des Mietwohnungsmarkts weder ein neues Ph&auml;nomen noch eine Schweizer Erfindung.</p>

<p>Zahlreiche L&auml;nder haben entsprechende Bestimmungen erlassen. Auff&auml;llig ist dabei eine Gemeinsamkeit: Fast immer war die Absicht, &ndash; Mieter in Zeiten akuter Krisen zu sch&uuml;tzen &ndash; vielerorts rund um die beiden Weltkriege. Der wirtschaftlichen Verwerfungen, die mit den Krisenzeiten einhergingen, h&auml;tten die Mieter einseitig und unverh&auml;ltnism&auml;ssig unter Druck gesetzt, so die Bef&uuml;rworter der Regulierungen. Und fast ebenso oft bestanden die Regeln weiter, auch als sich die Verh&auml;ltnisse seit Jahren wieder entspannt hatten.</p>

<p>Die Herangehensweisen waren und sind von Land zu Land unterschiedlich, aber &auml;hnlich. Interessant ist daher, welche Effekte im Ausland beobachtet werden konnten.</p>

<h2><strong>MULTINATIONALE STUDIE</strong></h2>

<p>Eine&nbsp;<a href="https://www.government.se/contentassets/6e57e1d818bb4b289ac512bb7d307fa5/richard-arnott-tenancy-rent-control">vergleichende, multinationale Studie</a>&nbsp;untersuchte, was passiert, wenn die Mieten bei Mieterwechsel weitehegend frei angepasst werden k&ouml;nnen, w&auml;hrend eines laufenden Mietverh&auml;ltnisses aber grunds&auml;tzlich nicht erh&ouml;ht werden d&uuml;rfen.</p>

<p>An erster Stellt verortet die Studie&nbsp;<strong>negative Auswirkungen auf die Geb&auml;ude</strong>. Es werde in der Summe weniger renoviert. Dies f&uuml;hre zu einer Verschlechterung des Zustands, im schlimmsten Fall zu einer Vernachl&auml;ssigung, die zu Abriss und damit einem R&uuml;ckgang des Wohnungsangebots f&uuml;hre.</p>

<p>Spannend auch der Blick auf das Verhalten der Parteien: So neigten die Vermieter dazu, den Anfangszins hochzuhalten, Mieter zu bevorzugen, die bald wieder gehen, und Unterhaltsarbeiten nur bei Mieterwechsel vorzunehmen. Die Mieter auf der anderen Seite h&auml;tten die Tendenz, l&auml;nger in einer Wohnung zu verweilen, als wenn die der Mietzins nicht reguliert w&auml;re.</p>

<p>Die Folge:&nbsp;<strong>Der bekannte Lock-in-Effekt.</strong>&nbsp;Mieter verbleiben in Wohnungen, die eigentlich gar nicht mehr ihren Bed&uuml;rfnissen entsprechen, Wohnungssuchende bekunden daf&uuml;r M&uuml;he, eine passende Bleibe zu finden. Dies gehe laut Studie so weit, dass Mieter aufgrund der g&uuml;nstigen Wohnsituation Stellenangebote ungenutzt liessen, wenn diese einen Umzug erforderten.</p>

<h2>ZWEI FALLBEISPIELE</h2>

<h2>CAMBRIDGE, MASSACHUSETTS</h2>

<p>Eine andere Studie untersuchte die&nbsp;<a href="https://www.government.se/contentassets/6e57e1d818bb4b289ac512bb7d307fa5/richard-arnott-tenancy-rent-control">Auswirkungen von Mietpreiskontrollen</a>&nbsp;auf den Wert der Liegenschaften in Cambridge, Massachusetts. Von 1970 bis 1994 unterlagen die Mietverh&auml;ltnisse in Geb&auml;uden, die vor 1969 errichtet wurden, einer strikten Preiskontrolle. Ebenso waren Abbruch oder Umnutzung einer Mietwohnung streng reguliert. 1995 fielen diese Auflagen weg, was eine Untersuchung der Entwicklung in der Folge erm&ouml;glichte. Da regulierte und nicht regulierte Wohngeb&auml;ude oft unmittelbar nebeneinander lagen, waren die Effekte direkt vergleichbar.</p>

<p>Es war messbar, dass die Preise f&uuml;r regulierte Wohnungen w&auml;hrend der Regulierung zwar 40 Prozent tiefer waren als f&uuml;r nicht regulierte. Es wurde aber auch festgestellt, dass die regulierten Liegenschaften in schlechterem Zustand waren. Da f&uuml;r Renovationen die Mieten nur ausnahmsweise erh&ouml;ht werden durften, wurde weniger in den Unterhalt investiert.</p>

<p><strong>Mit dem Wegfall der Regulierung &auml;nderten sich die Dinge deutlich: Der Zustand der Geb&auml;ude verbesserte sich.</strong></p>

<h2>SAN FRANCISCO, KALIFORNIEN</h2>

<p>Interessant sind auch die Resultate einer&nbsp;<a href="https://pubs.aeaweb.org/doi/pdfplus/10.1257/aer.20181289">Untersuchung f&uuml;r San Francisco</a>&nbsp;aus dem Jahr 2019. 1979 f&uuml;hrte die Stadt eine Preiskontrolle bei bestehenden Mietverh&auml;ltnissen f&uuml;r alle existierenden Geb&auml;ude mit f&uuml;nf oder mehr Wohnungen ein. Neubauten und kleinere Liegenschaften waren von der Regelung ausgenommen. 1994 wurde die Regelung auch auf kleinere, vor 1979 errichtete Geb&auml;ude ausgeweitet.</p>

<p>Die Studie kommt zur Erkenntnis, dass sich die Preiskontrolle je nach betrachtetem Zeitraum unterschiedlich ausgewirkt hat. In den ersten 5-10 Jahren nach Einf&uuml;hrung der Regelung war die Wahrscheinlichkeit, dass die Mieter noch in ihrer angestammten Wohnung lebten, 3.5 Prozent h&ouml;her als in den nicht regulierten Wohnungen.</p>

<p>Danach wandelte sich das Bild jedoch fundamental. Die Eigent&uuml;mer suchten und fanden Wege, die reduzierten Ertragsm&ouml;glichkeiten nicht einfach hinzunehmen. So wurden zahlreiche Geb&auml;ude umgenutzt oder durch Neubauten ersetzt. Im Resultat gingen Mietwohnungen zu Gunsten von Eigentumswohnungen verloren. Ebenso wurden viele Wohnungen, wann immer ein Mieter auszog, aufw&auml;ndig renoviert und in einer h&ouml;heren Preisklasse neu vermietet.</p>

<p>In der Summe halten die Studienautoren fest:&nbsp;<strong>&laquo;Wenn wir all diese Punkte gemeinsam anschauen, so entsteht der Eindruck, die Mietpreiskontrolle habe zur Gentrifizierung von San Francisco beigetragen, genau das Gegenteil dessen, was beabsichtigt war. Indem neue Bewohner mit h&ouml;herem Einkommen zuzogen und Minorit&auml;ten gesch&uuml;tzt wurden, trug die Mietpreiskontrolle zu einer Zunahme der Ungleichheit in der Stadt bei.&raquo;</strong></p>

<h2><strong>SKEPSIS F&Uuml;R Z&Uuml;RICH</strong></h2>

<p>Nat&uuml;rlich ist dies eine Auswahl, es k&ouml;nnten weitere Studien n&auml;her angeschaut und analysiert werden.&nbsp;<a href="https://www.nzz.ch/wirtschaft/umstrittene-wohnschutz-buerokratie-investoren-schlagen-alarm-und-sehen-regulierung-als-groesstes-risiko-ld.1920005">Gem&auml;ss Christian Kraft</a>, Professor an der Hochschule Luzern, zeigen jedoch zahlreiche internationale Studien, dass starke Regulierung in angespannten st&auml;dtischen Wohnungsm&auml;rkten regelm&auml;ssig unerw&uuml;nschte Effekte ausl&ouml;sen. So gesehen decken sich die Basler Erfahrungen mit jenen anderer St&auml;dte.</p>

<p>Im Hinblick auf die kommende Wohnschutz-Abstimmung im Kanton Z&uuml;rich vom 14. Juni 2026 muss daher davon ausgegangen werden, dass bei einer Annahme der Vorlage auch in Z&uuml;rich einschneidende Nebeneffekte Tatsache werden. Denn das Grundproblem bliebe unver&auml;ndert bestehen: Die Nachfrage &uuml;bersteigt das Angebot.</p>

<p>Damit das Angebot mit der Nachfrage mithalten kann und der Kanton Z&uuml;rich auch in Zukunft attraktiv bleibt zum Wohnen, braucht es dringend Rahmenbedingungen, die ein angemessenes Angebot an preiswerten Wohnungen erm&ouml;glichen. Das bedeutet insbesondere schlanke Planungsverfahren mit kurzen Bewilligungsfristen und eine bedarfsorientierte Entwicklung von Siedlungsgebieten.</p>

<p><a href="https://fuerschi-zueri.ch/studien-mit-grossen-vorbehalten-gegen-regulierungen-des-wohnungsmarktes/">Originalbeitrag F&uuml;rschi Z&uuml;ri</a></p>

<p>&nbsp;</p>
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			<updated>2026-05-06T15:35:16+02:00</updated>
			<published>2026-05-06T15:25:00+02:00</published>
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