Thomas Anwander

Präsident Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur

Steckbrief

Organisation Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur
Partei   CVP
Geburtsdatum  1960
Ausbildung  lic. iur. Universität St.Gallen, Anwalt Kanton Zürich
Beruf Generalsekretär Rieter Holding AG
E-Mail  

 

Politische Aktivitäten

2000 - 2005 Mitglied im Verfassungsrat des Kantons Zürich

 

 

                

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Für ein leistungsfähiges aber finanzierbares Gesundheitswesen

Steigende Krankenkassenprämien, Pflegenotstand, Hausärztemangel, fehlende Medikamente und unzufriedene Patienten und Mitarbeitende in der Pflege – gehört unser Gesundheitssystem auf die Intensivstation? Leider gibt es gegen steigende Gesundheitskosten nicht einfach eine Impfung und immer mehr Prämienverbilligungen sind auch nicht die richtige Therapie.

Braucht Zürich mehr Daniel Düsentriebs?

Ein grosser Teil des Wohlstands des Kantons Zürich beruht auf genialen Erfindern, die mit ihren Innovationen zum technischen Fortschritt beigetragen haben. Für die Zukunft benötigen wir neue innovative Lösungen. Die Energiewende schaffen wir nur mit neuen Technologien. Die Digitalisierung kann helfen, die Gesundheitskosten zu reduzieren. Neue Mobilitätsformen sowie intelligente Konzepte verhindern den Verkehrskollaps in den Städten.

Erhalt der Kaufkraft – Kampf gegen hohe Preise

Inflation schadet den Sparern und zerstört Wohlstand. Auch in der Schweiz ist in den letzten Monaten die Inflation stark angestiegen. Dafür gibt es unterschiedliche Ursachen. Die Geldpolitik der Zentralbanken war in den letzten Jahren zu expansiv. Der Krieg in der Ukraine führte zu einer Energiekrise und COVID hat Lieferketten unterbrochen und eingespielte Betriebsabläufe gestört.

Grenzen des Globalbudgets

Mit der Einführung der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung im Jahr 2006 gab das Stadtparlament die «traditionelle» Steuerung der Verwaltung mittels eines detaillierten Budgets auf. Die Arbeitsweise, Strukturen sowie Instrumente des Stadtparlaments wurden neu ausgestaltet, mit dem Ziel, die theoretischen Vorteile des Ansatzes in die Praxis umzusetzen. In den letzten Jahren wurde aus den Reihen des Stadtparlaments aber immer wieder Kritik am Globalbudget geäussert, so dass sich die Frage aufdrängt, ob die Umsetzung der Wirkungsorientierten Verwaltungsführung in Winterthur gescheitert ist.

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Drei Pfeiler für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung

Die Ukraine Krise zeigte uns mit aller Deutlichkeit, wie wir alle von einer sicheren, bezahlbaren Energieversorgung abhängig sind. Vielleicht war Energie in der Vergangenheit zu günstig, als dass wir uns Gedanken gemacht haben, wer unsere Energielieferanten sind und ob unsere Energieversorgung für die Zukunft gesichert ist. Aus ökologischen Überlegungen aber auch unter dem Aspekt Sicherheitspolitik haben fossile Brennstoffe keine Zukunft mehr.

Rieter und Johann Jacob Rieter-Stiftung finanzieren Professur für Künstliche Intelligenz an der ZHAW

Der Rieter-Konzern baut seine Technologieführerschaft ständig aus. Das Unternehmen unterstützt deshalb gemeinsam mit der Johann Jacob Rieter- Stiftung eine neue Stiftungsprofessur für Industrial Artificial Intelligence (AI) an der ZHAW School of Engineering. Die Professur beschäftigt sich mit der Lehre und Forschung im Bereich industrieller Anwendungen der Künstlichen Intelligenz und wird noch in diesem Jahr ausgeschrieben.

Vorbild Berlin - nein Danke!

Für die SP Winterthur und insbesondere für Kaspar Bopp scheint Berlin gemäss seinem Beitrag in der Winterthurer Zeitung vom 23. Dezember 2021 offenbar ein Vorbild für Winterthur zu sein. Berlin, eine Stadt, die einst mit dem Slogan «arm aber sexy» Werbung machte.

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Abstimmung «Klimaziel netto null Tonnen CO2»

Der Klimawandel ist global eine der grössten Herausforderungen. Am 28.11.2021 kommt in Winterthur «Klimaziel netto null Tonnen CO2» zur Abstimmung. Die Zielsetzung Netto-Null Treibhausgasemissionen ob 2050 oder schon 2040 ist ambitioniert, insbesondere auch weil viele Rahmenbedingungen von der kommunalen Politik gar nicht festgelegt werden können.

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Neue Stadtmauern – was rot-grün unter Urbanität versteht

Im Mittelalter galt der Spruch Stadtluft macht frei. Im Zeitalter der Industrialisierung wurden weltweit Stadtmauern geschleift. Auch der Aufstieg von Winterthur von einem verschlafenen Landstädtchen zu einer Industriestadt ist stark verbunden mit dem Abbruch der Stadtmauern und hat so sicher das Fundament für den wirtschaftlichen Erfolg gelegt.

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HAW GV 2021 (2): Sulzer – nachhaltige Technologie aus Winterthur

An der online durchgeführten Generalversammlung der HAW zeigte Greg Poux-Guillaume wie sich das Portfolio von Sulzer im Wandel der Zeit entwickelt hat. Seit Gründung 1834 war Sulzer ein Technologieinkubator. Der weltweit tätige Konzern steht noch heute exemplarisch für die Technologiestadt und trägt den Namen Winterthurs in die Welt hinaus. Das Unternehmen unterlag einem ständigen Wandel und ist heute der Digitalisierung und Nachhaltigkeit verpflichtet. Sulzer offeriert Produkte, Services und Knowhow in breiten Anwendungsbereichen und unterschiedlichsten Märkten.

Kommunaler Mindestlohn: falscher Weg – Angriff auf die Sozialpartnerschaft

Der Winterthurer Stadtrat hat sich heute zur Volksinitiative ‘Ein Lohn zum Leben’ geäussert, diese teilweise für gültig erklärt und einen Gegenvorschlag in Aussicht gestellt. Die Initianten fordern einen Mindestlohn von CHF 23 auf dem Stadtgebiet. Die HAW lehnt die Initiative für einen kommunalen Mindestlohn entschieden ab und erachtet diese als Angriff auf die bewährte Sozialpartnerschaft. Unabhängig davon begrüsst die HAW die Bereitschaft der Stadt, gemeinsam mit den Sozialpartnern Wege zu finden, um Lohnmissbräuche zu vermeiden.

HAW präsentiert Vorschläge zur Budgetdiskussion und zur langfristigen Finanzplanung

Die aktuellen Finanzperspektiven zeigen, dass weder der Stadtrat noch die Winterthurer Politik einen strategischen Plan zur weiteren Entwicklung von Winterthur haben. Diese fehlende Strategie führt zu Fehlallokation von Ressourcen, Effizienzverlusten und verminderter Wettbewerbsfähigkeit. Aus Sicht der Wirtschaft sind losgelöst von der Tagespolitik drei wesentliche Fragestellungen zu beantworten.

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Johann Jacob Rieter-Stiftung und die HAW schreiben einen Preis für die beste studentische Arbeit im Bereich Smart Machines aus

Im Rahmen der Cluster-Initiative Smart Machines schreibt die Johann Jacob Rieter-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur jährlich einen mit CHF 10'000.– dotierten Preis für die beste Master-/Bachelorarbeit zum Thema "Smart Machines" aus. Die Initiative will den Wissensaustausch zwischen Hochschule und Wirtschaft stärken und mit konkreten Projekten zur Wertschöpfung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beitragen.

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Weshalb sagt die HAW Nein zur KVI und ja zum Gegenvorschlag?

Die Zielsetzung der Konzernverantwortungsinitative (KVI), verantwortungsvolles Handeln der Unternehmen einzufordern, ist im Grundsatz unbestritten, aber die KVI ist das falsche Instrument, um dieses Ziel zu erreichen.

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Steuererhöhungen als Folge einer falschen oder fehlenden Strategie für die Zukunft von Winterthur

Die aktuellen Finanzperspektiven zeigen, dass weder der Stadtrat noch die Winterthurer Politik einen strategischen Plan zur weiteren Entwicklung von Winterthur haben. Diese fehlende Strategie führt zu Fehlallokation von Ressourcen, Effizienzverlusten und verminderter Wettbewerbsfähigkeit.

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HAW sagt NEIN zur schädlichen Kündigungsinitiative

Winterthurer Firmen exportieren innovative Produkte und Dienstleistungen in die ganze Welt. Trotzdem ist Europa weiterhin ein wichtiger Markt. Die Kündigungsinitiative gefährdet den bewährten bilateralen Weg und somit auch die stabile Beziehung zur Europäischen Union, die für die Winterthurer Wirtschaft besonders wichtig ist.

HAW - für einen umsetzungsstarken neuen Stadtrat

Nicht nur wegen Corona steht Winterthur derzeit vor einigen grossen Herausforderungen. Jetzt brauchen wir einen umsetzungsstarken Stadtrat für rasche und nachhaltige Lösungen.

Corona: Beendigung der a.o. Lage

COVID-19 hat nicht nur diverse Gesundheitssysteme an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht, sondern führte auch zu einer veritablen Wirtschaftskrise, deren Folgen heute noch nicht abschätzbar sind. Krisen, wie eine weltweite Pandemie haben das Potential, politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Systeme zu verändern. Krisen sind aber auch Chancen für Innovationen und für neue wirtschaftliche und politische Modelle.

Cluster-Initiative: Durch gebündelte Kräfte zu langfristigem Erfolg

Winterthur gehört schweizweit zu den konkurrenzfähigsten Wirtschaftsregionen. Nicht nur die gute Erschliessung, sondern jahrhundertelange Industrietradition, Pioniergeist und eine kluge Kombination von Wissenschaft und Praxis machen die Eulachstadt seit jeher stark. Auch wenn die Coronakrise die Weltwirtschaft kurzzeitig zum Durchschnaufen zwingt, ist davon auszugehen, dass der globale Standortwettbewerb künftig weiter an Intensität gewinnen wird.

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Cluster Initiative – Stärken unseres Wirtschaftsstandortes nutzen

Der Standortwettbewerb wird global immer intensiver. Die aktuelle Krise zeigt, wie wichtig regionale Fähigkeiten und Digitalisierung sind und dass sich der Technologiewandel beschleunigt. Die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW), der Technopark Winterthur (TPW) und House of Winterthur (HoW) wollen sich dieser Herausforderung stellen, Kräfte bündeln und für ansässige und neue Unternehmen sowie Startups ein attraktives Umfeld schaffen.

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