22.04.2020

Zwangsumteilung von Schülerinnen und Schülern im Schulkreis Seen-Mattenbach

Die SVP-Fraktion nimmt den Entscheid von Ende Februar im Schulkreis Seen-Mattenbach betreffend der Zwangsumteilung von deutschsprachigen Kindern mit aller grösster Besorgnis zur Kenntnis und verurteilt das Vorgehen der Schulpflege aufs Schärfste.

Die Schulpflege mit der schein-liberalen Präsidentin Jakob führt hier einen Menschenversuch an unseren Kindern durch und lebt ihren egalitären Ideologietraum auf dem Buckel der Bevölkerung aus. Dies zeigt sich nicht zuletzt an den Aussagen im Landboten, sie sei Mitglied einer Behörde und arbeite im Dienst der Schule. Lassen sie sich das auf der Zunge zergehen: sie arbeitet im Dienst der Schule und nicht etwa im Dienst der Bevölkerung, der Kinder, der Schüler. Ganz sicher arbeitet Sie nicht für die deutschsprachigen Schüler, sondern fokussiert sich völlig auf die Integration und die fremdsprachigen Kinder, sowohl ideell wie finanziell. Verwundert reibt man sich die Augen ab einer solchen Wahrnehmungsverschiebung.

Als Begründung wird für diesen Entscheid angeführt, dass Winterthur eine Kulturstadt ist und Winterthur halt bunt durchmischt sei. Es folgen dann weitere Ausführungen über das notwendige Denken und die richtige Haltung, welche unseren Kindern bereits in der Schule eingeimpft werden müsse für das weitere Leben. Diese Indoktrination und Erziehung zu „der einen richtigen Meinung“ ist verwerflich und eines freiheitlichen Landes unwürdig.

Zudem wird einfach nonchalant ausgeblendet, dass es neben der deutschen Sprache auch weitere Kompetenzen gibt, welche die Schule zu vermitteln hat und welche für den Berufsalltag ebenfalls wichtig sind – im Übrigen auch für den Berufseinstieg und -alltag der deutschsprachigen Schülerinnen und Schülern. Dass nun deren Chancen für einen guten Berufseinstieg und ein erfolgreiches Berufsleben mit diesen Massnahmen geschmälert wird, wird aufgrund der Ideologie einfach hingenommen.

Dass das Niveau in diesen Klassen nach unten gedrückt wird, kann einfach nicht wegdiskutiert werden, auch wenn diese Erkenntnis natürlich gewisse Kreise schmerzt. Unterrichten sie doch einmal in deutscher Sprache komplexe Themen wie Geometrie, Mathe oder Lerninhalte aus Natur, Mensch und Gesellschaft einer Gruppe von Personen, in welcher 60% der Teilnehmer kein oder nur ungenügend Deutsch spricht.

Bereits ein geringer Anteil von Ausländerkindern an Schulen hat drastische Folgen für das Bildungsniveau. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Teilanalyse der nationalen Pisa-Studie. Danach bewirkt schon ein Migrantenanteil von 20 Prozent eine "sprunghafte Reduktion der mittleren Leistungen". Im Vergleich zu Schulen mit weniger als fünf Prozent Ausländerkindern ergibt sich ein Unterschied von knapp zwanzig Punkten. Die Studie kommt zu der Schlussfolgerung, dass bereits bei einer "quantitativ relativ moderaten ethnischen Durchmischung" den Schulen der "Umgang mit der Heterogenität" Schwierigkeiten bereite.

Kurzum: Hier wird auf dem Rücken der einheimischen und deutschsprachigen Kinder experimentiert und diese Kinder und Familien im Schulkreis Seen-Mattenbach haben nun die Auswirkungen der masslosen Zuwanderung und der dafür ursächlichen links-grünen Gutmenschen-Politik der letzten Jahre auszubaden.

Markus Reinhard, Gemeinderat SVP

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