17.02.2020
Landbote

Wenn Unternehmen und Steuerzahler mit den Füssen abstimmen

Die HAW ist sehr besorgt, dass innert 14 Tagen zwei grössere Unternehmen den Wegzug aus Winterthur angekündigt haben. Dies ist sowohl eine schlechte Entwicklung für den Arbeitsstandort Winterthur als auch für das Steueraufkommen in Winterthur. Dies zeigt aber auch, dass der Kanton Zürich mit seinen hohen Unternehmenssteuern für Firmen immer mehr an Attraktivität verliert

Die HAW erwartet vom Stadtrat, aber auch vom Grossen Gemeinderat, dass er sich stärker um attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmen kümmert und somit dafür sorgt, dass attraktive Arbeitsplätze in der Stadt Winterthur bleiben und die Steuerkraft nicht weiter geschmälert wird.

Zu den attraktiven Rahmenbedingungen gehören eine nachhaltige Finanzpolitik, ein wettbewerbsfähiger Steuerfuss, eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur sowie ein Bildungssystem, welches unsere Kinder für die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet.

Die HAW fordert auch, dass das House of Winterthur sich nun konsequent auf die Thematik Wirtschaftsförderung fokussiert, Smart City-Projekte mit mehr Energie und Engagement vorangetrieben werden und in der städtischen Verwaltung vermehrt eine Performance-Kultur gelebt und gefördert wird. Ebenso verlangen wir, dass der Grosse Gemeinderat auf politische Projekte verzichtet, welche die wirtschaftlichen Rahmenbedingungenin Winterthurweiter verschlechtern.

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