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08.06.2018

Weg zu datenbasierten Services im Maschinen- und Anlagenbau

Im Rahmen der von der ZHAW und HAW organisierten Veranstaltungsreihe Industrie 4.0 diskutierten Experten mit lokalen Unternehmen die Möglichkeiten, Chancen und Hürden der Digitalisierung für die Gestaltung von Service-Beziehungen mit Kunden.

Jürg Meierhofer, Koordinator der ZHAW-Plattform Industrie 4.0 präsentierte die Grundlagen aus Lehre und Forschung: Aufbauend auf der traditionellen Prozessausrichtung industrieller Fertigung fokussierte er auf die Produktdimension, zeigte die Hierarchie von Funktionalitäten bei Smart Services und richtete den Blick auf die Industrie als Dienstleister. Das Ziel der Wertgenerierung für Kunden vor Augen, skizzierte er ein Service-Oekosystem; IT und Daten immer im Zentrum. Er zeigte auch die Ausbildungsmöglichkeiten bei der ZHAW.

Teresa Alberts, CEO ITficient, berichtete mit Beispielen an datengetriebenen Services von KMU's über konkrete Herausforderungen im Maschinen- und Anlagebau und Einflussfaktoren bei der Entwicklung von digitalen Services. Wichtig ist das Verstehen des Kundenbedürfnisses, der technologischen Möglichkeiten und die Gestaltung der Service-Beziehung mit dem Kunden. Diesbezügliche Investitionen sollen Kunden und Unternehmen einen Mehrwert bringen. Praktische Empfehlungen rundeten den Beitrag ab.

Die am Anlass vertretenen Firmen vereinten sehr viel Erfahrung und Wissen aus diversen Branchen und Anwendungsgebieten. Klar wurde: der Weg zu datengetriebene Services muss nicht komplex sein. Anpacken, exploratives Vorgehen, nicht warten, bis alles klar ist, darauf kommt es an. Sicher ist: datengetriebene Services bieten Chancen für alle. Läuft meine Maschine noch oder steht sie still? Wie kann ich mit Services Umsatzwachstum erzielen? Wie kann ich die Kundentreue erhöhen? Diese Fragen sind für alle relevant. Abseits stehen ist keine Option.

Ralph Peterli, Geschäftsführer haw Winterthur

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