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12.11.2017
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Traglufthalle Geiselweid - grüner Stadtrat soll Auftrag umsetzen!

An seinem 100 Tage Fazit hat Stadtrat Jürg Altwegg einen Alternativorschlag zur Geiselweid Traglufthalle eingebracht. Wir wundern uns: Stellt wieder ein Stadtrat seine grüne Ideologie über seine eigentliche Aufgabe?

Der Winterthurer Gemeinderat hat am 27. März 2017 mit klarer Mehrheit 37:18 einen Gegenvorschlag zur Volksinitiative "Geiselweid-Traglufthalle im Winter" beschlossen. Damit hat er JA gesagt zu einem auch ökologisch realisierbaren Projekt. Es handelt sich damit um einen verbindlichen Auftrag an den Stadtrat, eine bewilligungsfähige Vorlage für eine Traglufthalle vorzulegen. Im Wissen darüber haben die Initianten, die von über 2000 Personen unterschriebene Volksinitiative zurückgezogen. 

Wenn sich der Stadtrat Jürg Altwegg vom Traglufthallen-Projekt distanziert, kommen sich die Initianten geprellt vor. Er befindet sich definitiv auf dem Holzweg, wenn er den Ausbau des Schulschwimmbads Wülflingen anstelle einer Traglufthalle propagiert. Es bleibt seine Aufgabe, ein ökologisch realisierbares Projekt vorzulegen. Damit im Geisi, die bestehende, offene Wasserfläche dank einer flexiblen Traglufthalle auch im Winter genutzt werden kann. Im Herbst eine Traglufthalle aufstellen und im Frühling die Luft wieder rauslassen, damit wir unser Freibad wiederhaben. So einfach kann eine Wasserfläche von acht Bahnen à 50 Meter Länge dazugewonnen werden. 

Die angekündigte Alternative „Renovation Schulschwimmbecken Wülflingerstrasse“ ist ein „gutes herziges“ Projekt. Auf Grund des Alters ist eine Renovation der 1961 erbauten Anlage notwendig. Sie ist soeben für das notwendigste renoviert worden, damit sie noch 10 Jahre gebraucht werden kann - bis ca. 2027.

Eine Verlängerung des Kleinbeckens (8m x 16m) auf neu 25 Meter als Alternative anzupreisen, ist mit Verlaub «ein Witz» und wird das Manko an Schwimmfläche  garantiert nicht lösen.
Es ist jetzt kalt und Winterthur benötigt jetzt gedeckte Schwimmfläche. Erst wenn die Traglufthalle im Winter 2018/19 in Betrieb genommen werden kann, wird dieser Bedarf erfüllt. 

Markus Wenger, Gemeinderat FDP

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