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09.11.2017

SVP Winterthur kritisiert Falllaststudie und kämpft gegen weiteren Ausbau der Sobialbürokratie

Das Departement für Soziales in der Stadt Winterthur hat in den letzten 15 Jahren ein massives Stellen- und Ausgabenwachstum gehabt. Im gleichen Zeitraum ist die Anzahl Sozialfälle massiv gestiegen – so massiv wie in keiner anderen Schweizer Stadt.

Mit der Falllaststudie und deren Folgerungen wird dieser Zusammenhang auf den Kopf gestellt. Der Vergleich mit anderen Gemeinden zeigt, dass eine tiefere Falllast pro Mitarbeiter einher geht mit einer tieferen Sozialhilfequote. Jedoch ist die tiefere Falllast das Resultat konsequenter Arbeit und nicht die Ursache für eine künftige Verbesserung.

Es klingt zu schön, um wahr zu sein: Geld ausgeben um Geld zu sparen. Doch solche Voodoo-Economics funktionieren nur auf dem Papier. Die Studie selbst hält fest, dass ihre Befunde statistisch nicht signifikant sind und also nicht für schnelle politische Lösungen dienen. Trotzdem beantragt das Sozialdepartement einen massiven Ausbau von Stellen, die noch nicht mal ordentlich budgetiert wurden, sondern per Schnellschuss im Novemberbrief nachgereicht werden. Eine solide und verlässliche Führung und Planung sieht anders aus.

Die SVP kämpft gegen weiteren Bürokratie- und Personalausbau und lehnt den Stadtratsantrag ab.

Simon Büchi, Präsident SVP und Gemeinderat

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