15.06.2020

HAW nominiert Cluster Manager – Smart Machines

Die HAW nominiert Peter Anderegg als Cluster-Manager für den Bereich Smart Machines. Der diplomierte Ingenieur der ETH Zürich wird als Experte für die HAW die fachliche Entwicklung des Clusters Smart Machines begleiten. Nach entsprechenden Vorbereitungen lädt die HAW ihre Mitglieder und die Öffentlichkeit ein, sich im Cluster Smart Machines zu engagieren und konkrete Projekte zu lancieren.

Nachdem die Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur (HAW), Technopark Winterthur (TPW) sowie House of Winterthur (HoW) am 25. Mai gemeinsam ihre Clusterinitiative vorgestellt haben, gibt die HAW heute bekannt, dass Peter Anderegg als Fachexperte das Cluster Smart Machines begleiten und dies inhaltlich führen wird. Anderegg blickt auf eine jahrzehntelange Erfahrung in der Industrie zurück. In den letzten Monaten wurden die Grundlagen für das Cluster erarbeitet und in diversen Interviews mit Experten und Vertretern lokaler Firmen validiert.

Im global immer stärker werdenden Standortwettbewerb kommen die strategischen Konkurrenten insbesondere aus Asien und weniger aus Nachbarkantonen. Durch effizientes Nutzen lokaler Ressourcen und Kompetenzen kann die Wirtschaftsregion Winterthur gestärkt und Arbeitsplätze und Wertschöpfung generiert werden. Hier setzt die Initiative an. Basierend auf einer praxistauglichen und pragmatischen Definition für Smart Machines wird das Thema in zwei Subclusters aufgegliedert: Smart Controls und Smart Components. In beiden diesen Bereichen gibt es lokal spezialisierte Unternehmen. Dazwischen finden sich Integratoren, wie z.B. die bekannten Vertreter der Maschinenindustrie. Diese nutzen die Elemente aus den Subclustern im Maschinen- und Anlagenbau. Ein Ziel der Initiative ist der Wissenstransfer zwischen den Firmen untereinander und zu den Hochschulen. Die Initianten streben an, die Fachexperten der verschiedenen Bereiche untereinander zu verbinden und gemeinsame Forschungsprojekte zu lancieren.

Diverse vorbereitende Gespräche mit Entwicklungsverantwortlichen haben bestätigt, dass oft kaum bekannt ist, welche Kompetenzen in Firmen in unmittelbarer Umgebung oder auch in ansässigen Hochschulinstituten vorhanden sind. Häufig stellen sich allerdings den Unternehmen vergleichbare praktische Problemstellungen, die jeder auf seine Art löst. Aus diesem Grund wird angestrebt, die Praktiker/Experten über Firmen- oder Hochschulgrenzen zu vernetzen und einen regelmässigen Austausch zu pflegen. Nur wer sich gegenseitig kennt, ist bereit Vertrauen aufzubauen und sich allenfalls auch in sensitiven Fragestellungen auszutauschen. Es wird aber auch Themen geben, die nur in kleinem Kreis nach Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung, besprochen werden können.

Smart Machines will insgesamt mehr als ein Expertennetzwerk aufbauen. Die Stärken des Standortes sollen weiter gestärkt werden, indem konkrete wegweisende Projekte in Zusammenarbeit von Wirtschaft und Hochschulen umgesetzt werden. Die lokalen Firmen können dadurch attraktive Arbeitsplätze anbieten und schaffen Mehrwert, welche auch der Region und der Gesellschaft zu Gute kommen. Die Verantwortlichen der HAW werden künftig über Projekte und Erfahrungen berichten. Ferner ist im 4. Quartal eine Veranstaltung zum Thema Smart Machines geplant.

Interessierte können sich auf der Webseite von Smart Machines informieren und sich auch für einen spezifischen Newsletter anmelden.

Dr. Ralph Peterli, Geschäftsführer HAW

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